Dienstag, 8. Dezember 2020
Intuit schließt die Credit Karma-Übernahme ab und aktualisiert die Prognosen
Nachdem Intuit die Credit Karma-Übernahme unter Dach und Fach gebracht hat, passt das Unternehmen seine Prognosen für das 2. Geschäftsquartal und das Geschäftsjahr 2021/22 an. Der Spezialist für Buchführungs- und Steuersoftware für mittelständische Unternehmen, Selbstständige und Privatpersonen beabsichtigt, Credit Karma als separates Berichtssegment zu führen. Intuit prognostiziert, dass Credit Karma den Umsatz des Unternehmens im Geschäftsjahr 2021/22 um $545 Mio. bis $580 Mio. erhöhen und ein Betriebsergebnis zwischen $15 und $35 Mio. beisteuern wird.
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Montag, 7. Dezember 2020
Selbst Robert Shiller hält sein Shiller-KGV für überholt und preist nun das Zinsniveau mit ein. Er folgt damit Ken Fisher, Jeremy Grantham und Warren Buffett
Robert Shiller genießt hohes Ansehen in der Finanz- und Wirtschaftswelt. Der US-amerikanischer Ökonom und Professor für Wirtschaftswissenschaften an der Yale University wurde 2013 mit dem Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften ausgezeichnet, gemeinsam mit Lars Peter Hansen und Eugene Fama und zwar für ihre empirische Analyse von Kapitalmarktpreisen.
Zu seinem wohl am meisten beachteten Werk gehört das CAPE-Ratio, auch Shiller-KGV genannt, das als Indikator für den Börsenmarkt gilt (CAPE steht dabei für cyclically adjusted price-to-earnings ratio).
Robert Shiller und John Campbell kamen 1988 in einer Studie zu dem Ergebnis, es müsse ein sinnvoller(er) Bewertungsmaßstab entwickelt werden, als das vorherrschende Kurs-Gewinnverhältnis (KGV). Ein Maßstab, der weniger anfällig für kurzfristige Entwicklungen sein und eher mittel- bis langfristige Börsenbewertungen ermitteln sollte. Ihr Vorschlag lautete, das KGV nicht mehr auf Basis der aktuellen Gewinne zu berechnen, sondern auf Basis der durchschnittlichen Gewinne der vergangenen zehn Jahre. Zusätzlich sollten die Gewinne um die Inflationsrate bereinigt werden. Die so ermittelte Gewinnreihe wurde als gleitender Durchschnitt ins Verhältnis zum aktuellen Kurs gesetzt und ergibt dann das CAPE-Ratio bzw. Shiller-KGV.
Dieses Shiller-KGV wird seither häufig als Bewertungsmaßstab für die Börsen herangezogen, doch in den letzten Jahren geriet es zunehmend in die Kritik - es hat nämlich seine Vorhersagekraft eingebüßt. Auch deshalb haben sich in den letzten Jahren viele Value Investoren vom Shiller-KGV abgewandt und nun folgt ihnen auch Shiller selbst. Aus den gleichen, guten Gründen...
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Börsenweisheit der Woche 49/2020
"Für schnelle 5 oder 10 Prozent Aktien zu verkaufen, kann dir ein gutes Einkommen einbringen, aber sie für 100, 500, 1000 oder mehr Prozent zu halten, bringt dir ein Vermögen."
(Ian Cassel)
(Ian Cassel)
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Sonntag, 6. Dezember 2020
Jetzt auch mit Banklizenz: Ist Sea Ltd. Südostasiens attraktivstes Online-Powerhouse?
Sea Limited ist eines der aufstrebenden Online-Unternehmen Asiens; der Name ist Programm: SEA steht für SouthEastAsia. Das in Singapur beheimatete Unternehmen ist in Malaysia, Singapur, Thailand, Taiwan, Vietnam, den Philippinen und Indonesien tätig und in drei Segmenten aktiv: E-Commerce wird durch Shopee bedient, Garena bietet Digital Entertainment, wie Onlinegaming und E-Sports, und SeaMoney unterhält die Digital Financial Services.
An der Börse gehören die Aktien von Sea Ltd. zu den absoluten Highflyern in diesem Jahr, weil das Unternehmen massiv von den Corona-Einschränkungen profitiert und dem entsprechend enorm wächst, aber auch weil es nicht in China angesiedelt ist und somit nicht von den Sanktionen und Strafmaßnahmen getroffen wird, die der US-China-Handelskrieg mit sich bringt.
Die jüngsten Nachrichten von Sea lösten eine weiteren Kurssprung aus; dabei betreffen sie deren mit Abstand kleinstes Segment Digital Banking. Doch die neue Vollbanklizenz könnte der Auftakt zu noch viel mehr sein...
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Freitag, 4. Dezember 2020
Dividendenwachstum: American Tower erhöht schon wieder die Quartalsausschüttung
American Tower hat es schon wieder getan: der Tower-REIT erhöht seien Quartalsdividende und wird seinem Ruf als Dividendenwachstumswert gerecht.
Konkret erhalten die Aktionäre am 2. Februar 2021 $1,21 je Aktie gutgeschrieben und damit 7 US-Cents bzw. 6,0% mehr als zuletzt; Record-Day ist der 28.12.2020.
In absoluten Zahlen betrachtet kann das Unternehmen mit einer auf das Jahr hochgerechneten Ausschüttung von $4,84 nicht für Aufsehen sorgen, denn hieraus ergäbe sich eine aktuelle Dividendenrendite von 2,15%. Allerdings passt American Tower seine Dividende schon seit langer Zeit in jedem Quartal nach oben an und unter der Annahme, dass dieses Muster beibehalten wird, würde sich die Dividendenrendite beim heutigen Kauf der Aktien auf Jahressicht noch erhöhen.
Disclaimer: Habe American Tower auf meiner Beobachtungsliste und/oder in meinem Depot/Wiki.
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Home24 und Westwing bereichern bald den SDAX. Und noch mehr...
Home24 und Westwing haben es geschafft: die beiden Home & Living-Onlineanbieter werden mit Wirkung vom 21. Dezember 2020 in den SDAX aufgenommen, den deutschen Auswahlindex für Nebenwerte.
Dabei sind dies nicht die einzigen Veränderungen, die der DAX-Familie ins Haus stehen, denn auch im MDAX gibt es Veränderungen, die Indexanbieter Stoxx Ltd. mitteilte.
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Kissigs Aktien Report: Tesla ist einsame Spitze. Und Musk nun auch.
Im Rahmen meiner Kooperation mit dem "Aktien Report" von Armin Brack nehme ich mir in unregelmäßigen Abständen interessante Unternehmen vor. Die Ausgaben des "Aktien Reports" und/oder "Geld Anlage Reports" erreichen ihre Leser samstags kostenlos und "druckfrisch" im Email-Postfach und man kann sich ▶ hier beim "Geld Anlage Report" anmelden. Bonbon für die Leser meines Blogs: mit einigen Tagen Zeitverzögerung darf ich die Analysen dann auch hier veröffentlichen...
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Mittwoch, 2. Dezember 2020
Cyber-Week-Shopping: Zalando schreit vor Glück!
Zalando gab ein kurzes Feedback zur abgelaufenen Cyber Week; die elf Tage zwischen dem Black Friday und dem Cyber Monday stellen ja den Auftakt zur Shoppings-Saison vor Weihnachten dar und sind für den Einzelhandel enorm wichtig, online wie offline. Denn im Weihnachtsshopping werden an die 50% der Jahresumsätze generiert. Und bei Zalando lief es in diesem Jahr ganz besonders gut..
Kissigs Portfoliocheck: Stanley Druckenmiller setzt im Weihnachtsgeschäft voll auf die eCommerce-Leader Amazon, Alibaba, Sea Limited, JD.com und MercadoLibre
In meiner Kolumne "Kissigs Portfoliocheck" nehme ich regelmäßig für das "Aktien Magazin" von Traderfox die Depots der bekanntesten Investoren unserer Zeit unter die Lupe.
Bei meinem 117. Portfoliocheck blicke ich mal wieder Stanley Druckenmiller ins Depot. Der Öffentlichkeit ist er weitgehend unbekannt, dabei hat er als rechte Hand von George Soros 1992 die Bank of England und das Britische Pfund in die Knie gezwungen. Aus ärmlichsten Verhältnissen stammend hat Druckenmiller es zu einem Milliardenvermögen gebracht; das ist ihm gelungen, weil er seit 30 Jahren fast nie mit einem Jahresverlust abgeschlossen, sondern durchschnittlich eine Rendite von mehr als 30 Prozent erzielt hat.
Druckenmiller fährt einen fokussierten Investmentstil mit nur einigen wenigen, ausgesuchten Werten. Auch im 3. Quartal 2020 war Stanley Druckenmiller sehr aktiv und kommt auf eine Turnoverrate von 27%; unter seinen 61 Depotwerten finden sich 15 Neuaufnahmen. Nachdem er bereits im Vorquartal bei Microsoft um 63% aufgestockt hatte, folgten nun weiter 47%, so dass Microsoft mit einer Gewichtung von über 16% wieder seine mit Abstand größte Position ist.
Zählt man seine Depotpositionen zusammen, die vom eCommerce profitieren, so hat er hier rund ein Fünftel seines Gesamtvermögens investiert. Neben Amazon, Alibaba, Sea Ltd. und JD.com hat er auch MercadoLibre im Depot; und auch Alphabet und Facebook profitieren maßgeblich vom eCommerce – der eine über sein Anzeigengeschäft, der andere über seine neue Funktion Shops. Rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft hat Stanley Druckenmiller richtig eingekauft, damit der Onlinehandelsboom auch beim ihm die Kassen klingeln lässt. Hohoho…
-▶ zum Artikel auf aktien-mag.de
Bei meinem 117. Portfoliocheck blicke ich mal wieder Stanley Druckenmiller ins Depot. Der Öffentlichkeit ist er weitgehend unbekannt, dabei hat er als rechte Hand von George Soros 1992 die Bank of England und das Britische Pfund in die Knie gezwungen. Aus ärmlichsten Verhältnissen stammend hat Druckenmiller es zu einem Milliardenvermögen gebracht; das ist ihm gelungen, weil er seit 30 Jahren fast nie mit einem Jahresverlust abgeschlossen, sondern durchschnittlich eine Rendite von mehr als 30 Prozent erzielt hat.
Druckenmiller fährt einen fokussierten Investmentstil mit nur einigen wenigen, ausgesuchten Werten. Auch im 3. Quartal 2020 war Stanley Druckenmiller sehr aktiv und kommt auf eine Turnoverrate von 27%; unter seinen 61 Depotwerten finden sich 15 Neuaufnahmen. Nachdem er bereits im Vorquartal bei Microsoft um 63% aufgestockt hatte, folgten nun weiter 47%, so dass Microsoft mit einer Gewichtung von über 16% wieder seine mit Abstand größte Position ist.
Zählt man seine Depotpositionen zusammen, die vom eCommerce profitieren, so hat er hier rund ein Fünftel seines Gesamtvermögens investiert. Neben Amazon, Alibaba, Sea Ltd. und JD.com hat er auch MercadoLibre im Depot; und auch Alphabet und Facebook profitieren maßgeblich vom eCommerce – der eine über sein Anzeigengeschäft, der andere über seine neue Funktion Shops. Rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft hat Stanley Druckenmiller richtig eingekauft, damit der Onlinehandelsboom auch beim ihm die Kassen klingeln lässt. Hohoho…
-▶ zum Artikel auf aktien-mag.de
Dienstag, 1. Dezember 2020
CoStar: Wettbewerbshüter stoppen RentPath-Übernahme. Und CoStar? Kauft HomeSnap...
CoStar Group ist eine tolle Erfolgsgeschichte und Teil davon sind die erfolgreichen Übernahmen. Doch damit ist CoStar nun gegen die Wand gelaufen, denn die amerikanische Wettbewersbehörde FTC legt sich quer. Konkret geht es um die Übernahme des Hauptkonkurrenten RentPath, den CoStar für $587,5 Mio. übernehmen will. Während hier also Ungemach droht, setzt CoStar seinen Expansionskurs fort und hat mit HomeSnap schon den nächsten Immobilienfisch an der Angel...
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Einfach gedacht: Amazon punktet in der Cloud - oder Kleinvieh macht auch Mist
Amazon kann mit Cloudaufträgen auch in Deutschland punkten. Während das Augenmerk eher auf Großaufträgen liegt, wie dem des Pentagon im Volumen von $10 Mrd., bei dem sich Amazon Web Service (AWS) und Microsoft (Azure) erbittert um den an Microsoft erteilten Zuschlag streiten, entscheiden sich auch kleinere Kunden für AWS.
Der Kampf um die Cloud wird härter und schneller...
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Mein Performance-Update für November 2020 zu Börsen, Depot, Wikis
Der November liegt hinter uns und es war erneut ziemlich volatil an den Börsen. Es kam zu einem Favoritenwechsel, weil mehrere Impfstoffkandidaten Hoffnung auf ein absehbares Ende des Pandemieschocks machten und daher Konjunktur sensible und Corona gepeinigte Aktien einen Rebound starteten, während die bisherigen Coronagewinner und großen Techwerte Federn lassen mussten. Doch angesichts weiter hoch schießender Infektionszahlen und neuer Lockdowns sowie der Aussicht auf "virtuelle Weihnachtstage" erholten sich viele Coronagewinner wieder. Allerdings weniger die großen Techwerte, die fast alle noch prozentual zweistellig unter ihren vorherigen Hochs liegen. Das sieht man auch an der Entwicklung meiner beiden Wikis.
Zeit für (m)eine Rückschau auf die Indizes, meine Wikis und die Entwicklung meines operativen Net Worth.
Montag, 30. November 2020
Kapitalerhöhung bei KION kommt nicht so gut an
Die Kion Group macht sich gerade unbeliebt bei ihren Aktionären. Zuerst hatte man eine große Kapitalerhöhung angekündigt, nun folgten knapp zwei Wochen später die Details: den Kion-Aktionären werden 13,1 Mio. neue Aktien in einem Bezugsverhältnis von 9:1 zum Preis von €62 je Aktie angeboten. Werden nicht alle Aktien abgenommen, folgt bis 4. Dezember eine Privatplatzierung an ausgewählte Investoren.
Kion will mit den erhofften €812 Mio. Schulden tilgen. Insbesondere die Corona-Kreditlinie durch die KfW will man unbedingt loswerden, um wieder Handlungsspielraum - auch für die Dividende - zurückzugewinnen.
Die Ankündigung am 18. November hatte den Kurs bereits deutlich unter Druck gebracht und heute geht es nochmals bergab. Das dürfte auch bis mindestens zum Abschluss der Kapitalmaßnahme so bleiben.
Meine Einschätzung
Kion, die weltweite Nummer 2 im Markt für Flurförderfahrzeuge, und auch der drittplatzierte Hamburger Wettbewerber Jungheinrich leiden unter den Corona-Auswirkungen, aber werden vom starken und zunehmenden Trend hin zu Onlineshopping und dem daraus resultierenden Logistikboom stark profitieren. Beide sind zyklisch, bleiben aber aussichtsreich.
Disclaimer: Habe Jungheinrich und Kion auf meiner Beobachtungsliste und/ oder in meinem Depot/ Wiki.
Disclaimer: Habe Jungheinrich und Kion auf meiner Beobachtungsliste und/ oder in meinem Depot/ Wiki.
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Börsenweisheit der Woche 48/2020
"Eine Politik der Portfoliokonzentration kann das Risiko verringern, wenn sie sowohl die Intensität, mit der ein Anleger über ein Unternehmen nachdenkt, als auch das Komfortniveau erhöht, das er vor dem Kauf empfinden muss."
(Warren Buffett)
(Warren Buffett)
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Sonntag, 29. November 2020
Hidden Champion: Spezialversicherer Kinsale Capital hat ganz besondere Qualitäten
Die Kinsale Capital Group ist hierzulande weitgehend unbekannt. Nicht verwunderlich, schließlich ist der US-amerikanische Spezialversicherer in einem Segment tätig, mit dem die meisten Menschen nicht in Berührung kommen. Und er ist auch keiner der großen Player in seinem Segment. Dennoch kann das Unternehmen seit Jahren mit seinen Erfolgen beeindrucken und spätestens an dieser Stelle dürfte sich ein genauerer Blick auf diese Nebenwert lohnen...
Freitag, 27. November 2020
Kissigs Aktien Report: Killt Amazon jetzt auch noch die (Online-) Apotheken?
Im Rahmen meiner Kooperation mit dem "Aktien Report" von Armin Brack nehme ich mir in unregelmäßigen Abständen interessante Unternehmen vor. Die Ausgaben des "Aktien Reports" und/oder "Geld Anlage Reports" erreichen ihre Leser samstags kostenlos und "druckfrisch" im Email-Postfach und man kann sich ▶ hier beim "Geld Anlage Report" anmelden. Bonbon für die Leser meines Blogs: mit einigen Tagen Zeitverzögerung darf ich die Analysen dann auch hier veröffentlichen...
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Donnerstag, 26. November 2020
Good News bei... Intuit: Prognosen übertroffen, Übernahme genehmigt, Corona abgehakt
Intuit kann gleich mit mehreren erfreulichen Entwicklungen aufwarten. Der Spezialist für Buchführungs- und Steuersoftware für mittelständische Unternehmen, Selbstständige und Privatpersonen legte seine Zahlen zum angelaufenen ersten Geschäftsquartal vor und die lagen deutlich über den Prognosen der Analysten - mal wieder.
Hinzu kommt, dass das US-Justizministerium die Übernahme von Credit Karma genehmigt hat, nachdem Intuit aufgrund von Kartellbedenken hier etwas nachgebessert hat. Sehr zur Freude seines Kooperationspartners Square...
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Mittwoch, 25. November 2020
Kissigs Portfoliocheck: Daniel Loeb wittert seine Chance bei der Wiederauferstehung von Skandalnudel PG&E
In meiner Kolumne "Kissigs Portfoliocheck" nehme ich regelmäßig für das "Aktien Magazin" von Traderfox die Depots der besten Investoren unserer Zeit unter die Lupe.
In meinem 116. Portfoliocheck blicke ich mal wieder in das Depot des Hedge Fonds Third Point. Daniel Loeb pflegt einen aktivistischen Investmentstil und kauft sich bevorzugt in angeschlagene Unternehmen ein, um diese dann in die von ihm gewünschte Richtung zu treiben.
Mit einer Turnoverrate von 29% verdient sich Daniel Loeb die Bezeichnung "aktivistischer Investor" redlich, auch wenn sie geringer ausfällt als die 36% aus dem Vorquartal. Sein Portfoliowert hat sich zum Ende des 3. Quartals wieder an die Marke von $10 Mrd. heran gerobbt; per Ende September hielt Loeb 47 Aktienwerte, darunter 20 Neuaufnahmen.
In meinem 116. Portfoliocheck blicke ich mal wieder in das Depot des Hedge Fonds Third Point. Daniel Loeb pflegt einen aktivistischen Investmentstil und kauft sich bevorzugt in angeschlagene Unternehmen ein, um diese dann in die von ihm gewünschte Richtung zu treiben.
Mit einer Turnoverrate von 29% verdient sich Daniel Loeb die Bezeichnung "aktivistischer Investor" redlich, auch wenn sie geringer ausfällt als die 36% aus dem Vorquartal. Sein Portfoliowert hat sich zum Ende des 3. Quartals wieder an die Marke von $10 Mrd. heran gerobbt; per Ende September hielt Loeb 47 Aktienwerte, darunter 20 Neuaufnahmen.
Ganz besonders stark engagiert hat sich Daniel Loeb bei Pacific Gas & Electric (PG&E), das als Neueinsteiger gleich 8% Depotgewicht auf die Waage bringt und aus dem Stand die Spitzenposition übernimmt. Dabei ist Kaliforniens größter Energieversorger gerade erst der Insolvenz entkommen, in die ihn die verheerenden Großbrände der letzten Sommer getrieben hatten und ist somit eine riskant-aussichtsreiche Spekulation auf eine Wiederauferstehung...
-▶ zum Artikel auf aktien-mag.de
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Montag, 23. November 2020
Good News bei... Prosus: Umsatzplus, Gewinnsteigerung, Start der Aktienrückkäufe
Prosus NV wartet heute mit mehreren positiven Nachrichten auf. Zum einen legte die Internet-Beteiligungsgesellschaft ihre Zahlen für das 1. Halbjahr 2020 vor und dann gab es interessante Neuigkeiten zum angekündigten Aktienrückkaufprogramm. Oder eigentlich sind es ja sogar zwei Rückkaufprogramme, die erheblichen Mehrwert für die Aktionäre schaffen sollen...
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Börsenweisheit der Woche 47/2020
"Der Tiefstpunkt ist an dem Tag erreicht, bevor der Kurs anfängt zu steigen. Aber woher weiß man das? Der Tiefstpunkt ist nur im Nachhinein zu erkennen. Man weiß nicht, wann man ganz unten ist - aber man hat möglicherweise das Gefühl, dass etwas billig ist, und wenn es billig ist, sollte man es kaufen. Wenn es noch weiter sinkt, dann war das nicht der Tiefstpunkt, dann kauft man etwas mehr und behält die Nerven."
(Howard Stanley Marks)
(Howard Stanley Marks)
Samstag, 21. November 2020
Jubiläum: Seit neun Jahren wird hier intelligent investiert
Auf den Tag genau neun Jahre ist es her, dass ich dieses Blog ins Leben gerufen habe; am 21.11.2011. Der Name "Intelligent investieren" stammt von Benjamin Grahams legendärem Standardwerk über das Value Investing, das mich und meinen Anlagestil geprägt hat. Dabei habe ich mich durchaus weiterentwickelt, vom Bottom-up-Ansatz immer weiter in Richtung Top-Down-Analyse, vom klassischen Deep Value Investing hin zum Quality Investing.
Die Dominanz der neuen Technologien mit ihren enormen und wachsenden Cashflows in Kombination mit dauerhaft niedrigen Zinssätzen formte einen neuen Investmentansatz: Growth at a reasonable price (GARP). Auch deshalb performen Growth-Aktien seit der Finanzkrise Value-Aktien aus. Dennoch bieten sich auch abseits der großen Technologieriesen interessante Opportunitäten, die ich vor allem bei deutschen Nebenwerten gezielt herauszupicken versuche. Mit Tenbagger-Potenzial auf längere Sicht. Das klappt nicht immer, aber doch schon mehrfach...
Dass ich dieses Blog betreibe, habe es bisher (fast) keinen Tag lang bereut. Ich schreibe hier über ein Thema, mit dem ich mich ohnehin viel befasse; und es ist mir gelungen, mein liebstes Hobby zum Beruf zu machen: das Investieren in Aktien.
»Am Fließband stehen, das ist Arbeit. Was ich mache, ist Freizeitgestaltung mit beruflichem Hintergrund.«(Karl Lagerfeld)
Besser als Karl Lagerfeld kann ich es nicht ausdrücken, wie ich das Börsengeschehen und meine Möglichkeit, mich "rund um die Uhr" damit zu beschäftigen, empfinde. Dieses Blog ist zu einem ganz wichtigen Teil dessen geworden, was ich an positiven Assoziationen mit dem Börsengeschehen verbinde und dazu trage natürlich nicht allein bei, sondern dahinter steckt wesentlich mehr...
Freitag, 20. November 2020
Kissigs Aktien Report: Von Impfstoffhoffnungen und Favoritenwechseln - oder was geht (nicht mehr) bei Danaher und Thermo Fisher?
Im Rahmen meiner Kooperation mit dem "Aktien Report" von Armin Brack nehme ich mir in unregelmäßigen Abständen interessante Unternehmen vor. Die Ausgaben des "Aktien Reports" und/oder "Geld Anlage Reports" erreichen ihre Leser samstags kostenlos und "druckfrisch" im Email-Postfach und man kann sich ▶ hier beim "Geld Anlage Report" anmelden. Bonbon für die Leser meines Blogs: mit einigen Tagen Zeitverzögerung darf ich die Analysen dann auch hier veröffentlichen...
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Donnerstag, 19. November 2020
Energiekontor mit Extra-Energie in der Pipeline?
Energiekontor hat es geschafft: der Aktienkurs hat sich seit dem Jahresstart verdoppelt. Während des Corona-Einbruchs lag der Wert allerdings auch schon dick im Minus. In den letzten Tagen erfolgte ein weiterer Rallyeschub und trieb die Aktie auf deutlich über €40. Da fragen sich viele Anleger, was es denn für Gründe geben könnte.
Nun, zur Zeit findet das Eigenkapitalforum statt und auch Energiekontor präsentiert sich dort Analysten und Interessierten. Im Rahmen der Präsentation gab es wohl Interessantes aufzuschnappen, denn einige Analysten erhöhten ihre Kursziele signifikant: First Berlin auf €43,80 (alt: €36,40), Metzler auf €48 (alt: €41,80) und Warburg sogar auf €67 (alt: €60,20).
Das tun sie nicht "ohne Not", sondern es sind wohl einerseits die fortgeschrittenen Gespräche zum Verkauf des ersten Projektes in den USA und auch für zwei Projekte aus der schottischen Pipeline soll es Interessenten geben. Darüber hinaus wurden einige Projekte aufgrund des Projektfortschritts aus den Phasen I oder II in die Phase III überführt und damit steigt ihr Bewertungsansatz - ob sie letztlich nun zum Verkauf gestellt werden oder in den Eigenbestand wandern, ist dabei unwesentlich.
Erst vor einigen Wochen war am Markt realisiert worden, dass die Projektpipeline selbst einen Wert hat, nicht nur fertiggestellte Projekte. Dies führte zu Bewertungsaufschlägen, Kurszielanhebungen und Kursgewinnen. Und nun erfolgt eine zweite Runde, doch das wird nicht die letzte gewesen sein. Aktuell erfolgt eine Neubewertung des gesamten Sektors, weil immer mehr Energiekonzerne und Investoren auf den Trend der Dekarbonisierung aufspringen und viel frisches Geld in den Markt pumpen. Die "Green Deals" der Bundesregierung, der EU-Kommission und die Pläne des President-elected Joe Biden beschleunigen diese Entwicklung noch.
Hiervon profitiert Energiekontor, aber auch weitere Branchen-Player wie PNE, wo die Projektpipeline ebenfalls eine höhere Bewertung verdient, als ihr bisher zugestanden wird. Beide Werte sind meine Top-Picks in diesem Sektor und bringen es zusammen auf mehr als 10% Depotgewicht.
Disclaimer: Habe Energiekontor und PNE auf meiner Beobachtungsliste und/oder in meinem Depot/Wikifolio.
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