Einige Werte auf meiner Empfehlungsliste haben die Erwartungen nicht erfüllt bzw. bieten nicht mehr ausreichend gute Perspektiven, so dass ich sie von der Liste nehmen werde.
AdCapital
Das Beteiligungsunternehmen hat eigentlich nie die Erwartungen erfüllen können. Nach einer enormen - steuerfreien - Sonderausschüttung haben die verbliebenen Beteiligungsgesellschaften durch die Bank weg die Erwartungen verfehlt, wie aus dem Geschäftsbericht 2013 zu ersehen ist. Nach 14 Monaten steht unter dem Strich ein Minus von 3 Prozent.
Greiffenberger
Die kleine Beteiligungsholding kommt nicht recht vom Fleck. Einerseits ist das Unternehmen niedrig kapitalisiert und verfügt nicht über große finanzielle Ressourcen, um weitere Beteiligungen eingehen zu können, andererseits liefern die aktuellen Beteiligungen solide Ergebnisse ab. Allerdings ist die nach wie vor sehr niedrige Eigenkapitalquote ein echter Hemmschuh und auf absehbare Zeit wird es wohl auch keine Dividende geben, so dass das Potenzial für das Unternehmen und den Aktienkurs begrenzt sein dürfte. Nach gut anderhalb Jahren streiche ich Greiffenberger daher mit einem Kurszuwachs von 20 Prozent von meiner Empfehlungsliste.
WMF Vz.
WMF wurde übernommen von KKR & Co., einer Private Equity Gesellschaft aus den USA, die auch bei ATU und Hertha BSC beteiligt sind und kürzlich ihr Engagement bei der Pro7Sat1 Media AG sehr erfolgreich beendet haben. KKR krempelt WMF ziemlich um, Teilbereiche wurden abgestoßen, der Vorstand komplett umgekrempelt und die Dividende halbiert. Das Potenzial der Aktie hat sich inzwischen deutlich reduziert und daher nehme ich den Wert nach anderthalb Jahren mit einem Kursplus von mehr als 40 Prozent von der Liste.
Mittwoch, 9. April 2014
Montag, 7. April 2014
Börsenweisheit der Woche 14/2014
"Betrachten Sie die Schwankungen des Aktienmarktes als Ihren Freund und nicht als Ihren Feind. Profitieren Sie von der Torheit Anderer, statt an ihr teilzunehmen."
(Warren Buffett)
(Warren Buffett)
Montag, 31. März 2014
DAX-Dividendenrendite toppt Tagesgeldzinsen deutlich
Die DAB Bank hat eine Studie vorgelegt, in der sie die durchschnittliche Dividendenrendite der 30 im Deutschen Aktienindex DAX gelisteten Unternehmen basierend auf den Dividendenvorschlägen für das Geschäftsjahr 2013
unter die Lupe genommen
und ins Verhältnis zum Schlusskurs vom 26. März gesetzt hat. Dabei ergibt sich eine durchschnittliche Dividendenrendite von 2,3 Prozent, während mit Tagesgeld gerade einmal 1 Prozent zu erzielen ist. Und als zusätzliche Chance winken Kursgewinne, wenn die DAX-Unternehmen auch weiterhin so glänzende Geschäfte machen wie in den vergangenen Jahren. Zumal es aktuell kaum Alternativen zu Aktien gibt, will man sein Geld langfristig sicher und ertragsstark anlegen.
Insgesamt schütten 28 der 30 DAX-Konzerne eine Dividende aus, während 18 von ihnen sogar die diesjährige Ausschüttung angehoben haben. „In nervösen Börsenphasen haben Dividenden eine Funktion als Sicherheitspuffer. Je länger die Dauer eines Investments, umso größer wird der Puffer, um mögliche Kursschwankungen über die Jahre auszugleichen“, erklärt Ernst Huber, Vorstandssprecher der DAB Bank.
Die DAB Bank, zu 81,39 Prozent in der Hand der italienischen UniCredit S.p.A., schüttet für 2013 eine Gewinnbeteiligung in Höhe von 13 Cent je Aktie aus, was einer Dividendenrendite von 3,6 Prozent entspricht.
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Börsenweisheit der Woche 13/2014
"Geld allein macht nicht glücklich. Aber es gestattet immerhin, auf angenehme Weise unglücklich zu sein."
(Jean Marais)
(Jean Marais)
Freitag, 28. März 2014
MBB: Nesemeiers cleverer Millionencoup
Jüngst hatte die mittelständische Beteiligungsgesellschaft MBB Industries AG solide Jahresergebnisse für 2013 vermeldet und die waren durchweg positiv ausgefallen. Davon profitieren auch die Aktionäre in Form einer um 5 Cents auf 55 Cents je Aktie angehobenen Dividende.
Gestern gab das Unternehmen eine Kapitalmaßnahme bekannt und die hat es in sich. MBB Industries hat nämlich in einem beschleunigten Verfahren und unter Ausschluss des Bezugsrechts für Altaktionäre eigene Aktien bei einem institutionellen Anleger platziert. Um genau zu sein: 144.201 Stück zu 24,65 EUR je Aktie. Hierdurch fließen MBB Industries brutto 3,55 Mio. EUR zu, die die zum Jahresende bestehende Nettoliquidität von 23,8 Mio. EUR erhöhen und insbesondere für Akquisitionen eingesetzt werden sollen.
Man könnte einwenden, dass sich durch die wieder erhöhte Anzahl von Aktien der Gewinn verwässert würde, weil er wieder auf mehrere Stücke verteilt werden müsste. Andererseits stehen der Gesellschaft wieder mehr Mittel für Akquisitionen zur Verfügung und dieses zusätzliche Potenzial dürfte den kleinen Malus mehr als aufwiegen.
Doch das wirklich Clevere an der Aktion ist, dass die 144.201 Aktien, die MBB Industries nun veräußert hat, aus einem Aktienrückkaufprogramm stammen, das 2012 durchgeführt wurde. Und diese Aktien wurden von der Gesellschaft selbst zu einem Durchschnittspreis von 6,9347 EUR erworben. MBB Industries hat durch diese Maßnahme also einen Kursgewinn von 17,7153 EUR je Aktie oder insgesamt einen Zusatzgewinn von 2.554.564 EUR erzielt. Zum Vergleich: der gesamte Jahresüberschuss 2013 betrug 13,5 Mio. EUR.
Konzernchef Dr. Christof Nesemeier hat wieder einmal ein goldenes Näschen bewiesen und mit dieser geschickten Transaktion einen deutlichen Mehrwert für die Aktionäre herausgeholt. Dabei ist die Aktie mit einem 2015er KGV von knapp unter 10 und einer Dividendenrendite von 2,3% sehr attraktiv bewertet und eignet sich hervorragend als solides Langfristinvestment. Die Experten der WGZ Bank haben nicht von ungefähr nach Vorlage der 2013er Zahlen eine Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 29 EUR ausgesprochen. Der jüngste Millionendeal zeigt, dass mittelfristig durchaus auch noch mehr drin sein dürfte.
Dazu passt die Meldung der börsennotierten MBB-Tochter Delignit AG, die nach hervorragenden Jahreszahlen für 2013 erstmals seit sechs Jahren wieder eine Dividende ausschütten will, und zwar 3 Cents je Aktie. MBB Industries hält 76,08 Prozent der insgesamt 8,19 Mio. Aktien, so dass hierdurch brutto weitere rund 187.000 EUR in die MBB-Kassen gespült werden.
MBB Industries befindet sich auf meiner Empfehlungsliste.
Gestern gab das Unternehmen eine Kapitalmaßnahme bekannt und die hat es in sich. MBB Industries hat nämlich in einem beschleunigten Verfahren und unter Ausschluss des Bezugsrechts für Altaktionäre eigene Aktien bei einem institutionellen Anleger platziert. Um genau zu sein: 144.201 Stück zu 24,65 EUR je Aktie. Hierdurch fließen MBB Industries brutto 3,55 Mio. EUR zu, die die zum Jahresende bestehende Nettoliquidität von 23,8 Mio. EUR erhöhen und insbesondere für Akquisitionen eingesetzt werden sollen.
Doch das wirklich Clevere an der Aktion ist, dass die 144.201 Aktien, die MBB Industries nun veräußert hat, aus einem Aktienrückkaufprogramm stammen, das 2012 durchgeführt wurde. Und diese Aktien wurden von der Gesellschaft selbst zu einem Durchschnittspreis von 6,9347 EUR erworben. MBB Industries hat durch diese Maßnahme also einen Kursgewinn von 17,7153 EUR je Aktie oder insgesamt einen Zusatzgewinn von 2.554.564 EUR erzielt. Zum Vergleich: der gesamte Jahresüberschuss 2013 betrug 13,5 Mio. EUR.
Konzernchef Dr. Christof Nesemeier hat wieder einmal ein goldenes Näschen bewiesen und mit dieser geschickten Transaktion einen deutlichen Mehrwert für die Aktionäre herausgeholt. Dabei ist die Aktie mit einem 2015er KGV von knapp unter 10 und einer Dividendenrendite von 2,3% sehr attraktiv bewertet und eignet sich hervorragend als solides Langfristinvestment. Die Experten der WGZ Bank haben nicht von ungefähr nach Vorlage der 2013er Zahlen eine Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 29 EUR ausgesprochen. Der jüngste Millionendeal zeigt, dass mittelfristig durchaus auch noch mehr drin sein dürfte.
Dazu passt die Meldung der börsennotierten MBB-Tochter Delignit AG, die nach hervorragenden Jahreszahlen für 2013 erstmals seit sechs Jahren wieder eine Dividende ausschütten will, und zwar 3 Cents je Aktie. MBB Industries hält 76,08 Prozent der insgesamt 8,19 Mio. Aktien, so dass hierdurch brutto weitere rund 187.000 EUR in die MBB-Kassen gespült werden.
MBB Industries befindet sich auf meiner Empfehlungsliste.
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Montag, 24. März 2014
Zahltag bei Rhön-Klinkum lässt Kasse bei Scherzer AG klingeln
Die Veräußerung des Großteils der Kliniken der Rhön-Klinikum AG an den Gesundheitskonzern Fresenius im Volumen von mehr als 3 Mrd. EUR wurde vom Kartellamt Ende Februar genehmigt. Am 30. April nun will Rhön seinen Geschäftsbericht vorlegen und dabei dürfte das Management einen Vorschlag für die Verwendung des Verkaufserlöses machen, der zu einer "angemessenen Beteiligung" der Aktionäre führen soll. Dies könnte sowohl eine hohe Sonderdividende beinhalten als auch ein Aktienrückkaufprogramm. Letzteres hätte den Vorteil, dass es nicht direkt zu einer Belastung durch die Abgeltungssteuer bei den Aktionären führen würde. In der Vergangenheit war schon 13,80 EUR Sonderausschüttung je Aktie oder Rückkäufen bis zu 27 EUR die Rede.
Ein großer Profiteur wird in beiden Fällen die Beteiligungsgesellschaft Scherzer & Co. AG sein, die sich bereits im ersten Halbjahr 2013 zu deutlich niedrigeren Börsenkursen bei Rhön eingekauft hatte. Denn anders als Privatanleger, die Abgeltungssteuer, Solidaritätszuschlag und ggf. auch noch Kirchensteuer auf vereinnahmte Dividenden zahlen müssen, unterliegen Kapitalgesellschaften hier nur einer sehr geringen Steuerbelastung.
Aber auch operativ bietet die Rhön-Aktie Potenzial, denn die operative Marge von zuletzt knapp 9 Prozent sollte nach Vorstellung des Vorstandschefs Martin Siebert aufgrund der Neuausrichtung ab 2015 auf annähernd 14 Prozent steigen.
Über ein Engagement in Aktien der Scherzer AG kann der Privatanleger hervorragend an derartigen Sondersituationen am deutschen Markt partizipieren, ohne sich selbst um die unternehmerische Entwicklung der Firmen kümmern zu müssen. Scherzer & Co. investiert in deutsche Small- und MidCaps und veröffentlichen monatlich einen Bericht über den NAV (Net-Asset-Value) anhand dessen sich der Wert je Aktie bestimmen lässt. Und das Verhältnis zum Aktienkurs der Scherzer AG. Und per Ende Februar lag der NAV, also der Wert der Beteiligungen, bei stolzen 1,91 EUR, während der Aktienkurs bei 1,62 EUR stand. Man kann sich also mit einem Discount von 15% an einem Portfolio interessanter deutscher Nebenwerte einkaufen und von der Kompetenz und der Erfahrung des Scherzer-Managements profitieren.
Ein großer Profiteur wird in beiden Fällen die Beteiligungsgesellschaft Scherzer & Co. AG sein, die sich bereits im ersten Halbjahr 2013 zu deutlich niedrigeren Börsenkursen bei Rhön eingekauft hatte. Denn anders als Privatanleger, die Abgeltungssteuer, Solidaritätszuschlag und ggf. auch noch Kirchensteuer auf vereinnahmte Dividenden zahlen müssen, unterliegen Kapitalgesellschaften hier nur einer sehr geringen Steuerbelastung.
Aber auch operativ bietet die Rhön-Aktie Potenzial, denn die operative Marge von zuletzt knapp 9 Prozent sollte nach Vorstellung des Vorstandschefs Martin Siebert aufgrund der Neuausrichtung ab 2015 auf annähernd 14 Prozent steigen.
Über ein Engagement in Aktien der Scherzer AG kann der Privatanleger hervorragend an derartigen Sondersituationen am deutschen Markt partizipieren, ohne sich selbst um die unternehmerische Entwicklung der Firmen kümmern zu müssen. Scherzer & Co. investiert in deutsche Small- und MidCaps und veröffentlichen monatlich einen Bericht über den NAV (Net-Asset-Value) anhand dessen sich der Wert je Aktie bestimmen lässt. Und das Verhältnis zum Aktienkurs der Scherzer AG. Und per Ende Februar lag der NAV, also der Wert der Beteiligungen, bei stolzen 1,91 EUR, während der Aktienkurs bei 1,62 EUR stand. Man kann sich also mit einem Discount von 15% an einem Portfolio interessanter deutscher Nebenwerte einkaufen und von der Kompetenz und der Erfahrung des Scherzer-Managements profitieren.
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Börsenweisheit der Woche 12/2014
"Es gibt tausend Möglichkeiten, Geld loszuwerden, aber nur zwei, es zu erwerben: entweder wir arbeiten für Geld oder das Geld arbeitet für uns."
(Bernard Baruch)
(Bernard Baruch)
Montag, 17. März 2014
Börsenweisheit der Woche 11/2014
"Du kannst über Liebe so romantisch denken wie Du willst; aber Du sollst nicht romantisch sein, wenn es ums Geld geht."
(George Bernard Shaw)
(George Bernard Shaw)
Donnerstag, 6. März 2014
Scherzer & Co.: mit Rabatt in deutsche Nebenwerte investieren
Zuletzt im Dezember hatte ich über den Nebenwert Scherzer & Co. berichtet, eine Beteiligungsgesellschaft, die sich auf Engagements in deutschen börsennotierten Unternehmen spezialisiert hat.
Die Eigendarstellung des Unternehmens liest sich so:
Am 23. Januar gab dann Scherz bekannt, man habe den Anteil an IBS auf 15,69 Prozent erhöht und das gesamte Aktienpaket dann mit einem "positiven Ergebnisbeitrag" an eine Siemens-Konzerntochter weiterveräußert. Darüber hinaus hatte der Deal einen positiven Effekt auf den NAV, den Nettoinventarwert oder Net-Asset-Value der Gesellschaft. Lag dieser per 30.11.2013 noch bei 1,69 EUR, vermeldete Scherzer & Co. nun den NAV per Ende Februar mit 1,91 EUR, ein Anstieg von 13 Prozent innerhalb von 3 Monaten.
Die Scherzer & Co. verdient also prächtig mit ihrer Strategie und hat noch viele weitere Asse im Köcher. Die zehn größten Beteiligungspositionen im Scherzer-Portfolio sind aktuell:
Die Allerthal-Werke AG ist eine kleinere Version der Scherzer & Co. und betreibt das gleiche Geschäftsmodell. Scherzer & Co. halten inzwischen 24,99 Prozent an Allerthal, die kürzlich den Wechsel in ein niedrigeres Börsensegment bekanntgaben. Was Kosten sparen wird. Da Scherzer & Co. ebenfalls 25 Prozent an der RM Rheimer Management AG halten, an der Allerthal wiederum mit 38,35 Prozent beteiligt ist, ist diese Gesellschaft de facto der Scherzer & Co. zuzurechnen. Die RM betreibt ebenfalls ein ganz ähnliches Geschäftsmodell wie die Scherzer & Co. und die Vermutung liegt nahe, dass es hier mittelfristig zu einer Konzentration der Gesellschaften kommen wird. Deutlich: dass sich die Scherzer & Co. AG die anderen Gesellschaften irgendwann einverleiben wird, zumal es bereits heute personelle Überschneidungen gibt.
Bezüglich MAN gibt es noch nichts Neues zu vermelden, nachdem im November über "erhebliches Nachbesserungspotenzial" im Spruchstellenverfahren zum Squeeze-out seitens VW spekuliert wurde.
In der letzten Unternehmensmeldung gab Scherzer & Co. noch folgende Aktivitäten bekannt:
Die Eigendarstellung des Unternehmens liest sich so:
"Die Scherzer & Co. AG ist eine in Köln ansässige Beteiligungsgesellschaft, die sich zum Ziel gesetzt hat, durch sowohl sicherheits- als auch chancenorientierte Investments einen langfristig angelegten Vermögensaufbau zu betreiben. Dabei soll die Gesellschaft als eines der führenden notierten Beteiligungsunternehmen im Bereich Sondersituationen und Corporate Action etabliert werden. Unter sicherheitsorientierten Gesichtspunkten werden Beteiligungen in Abfindungswerte und Value-Aktien eingegangen, bei denen der Börsenkurs nach unten abgesichert erscheint. Kursstabilisierende Merkmale können hierbei ein "natürlicher Floor" bei angekündigten bzw. laufenden Strukturmaßnahmen sein oder eine exzellente Bilanz- und Ergebnisqualität im Bereich der Value Aktien.
Investiert wird ebenso in Unternehmen, die bei kalkulierbarem Risiko ein erhöhtes Chancenpotenzial aufweisen. Fokussiert wird insbesondere auf ausgewählte wachstumsstarke Gesellschaften, die ein nachhaltiges Geschäftsmodell aufweisen. Analysiert wird der Markt aber auch in Bezug auf Sondersituationen, die aus unterschiedlichsten Gründen attraktive Chance/Risikoverhältnisse bieten können. Darüber hinaus nimmt die Gesellschaft gerne an aussichtsreichen Kapitalmaßnahmen oder Umplatzierungen teil."Als ich im Dezember über Scherzer berichtete, gab es gerade Neuerungen bei einer von deren Beteiligungen, der IBS AG, die eine Dividendenerhöhung um satte 350 Prozent angekündigt hatte, und ich spekulierte darauf, dass dies eine interessante Perspektive für Scherzer ergeben könne, da Großaktionär Siemens auf die noch ausstehenden Anteile schielen dürfte.
Am 23. Januar gab dann Scherz bekannt, man habe den Anteil an IBS auf 15,69 Prozent erhöht und das gesamte Aktienpaket dann mit einem "positiven Ergebnisbeitrag" an eine Siemens-Konzerntochter weiterveräußert. Darüber hinaus hatte der Deal einen positiven Effekt auf den NAV, den Nettoinventarwert oder Net-Asset-Value der Gesellschaft. Lag dieser per 30.11.2013 noch bei 1,69 EUR, vermeldete Scherzer & Co. nun den NAV per Ende Februar mit 1,91 EUR, ein Anstieg von 13 Prozent innerhalb von 3 Monaten.
Die Scherzer & Co. verdient also prächtig mit ihrer Strategie und hat noch viele weitere Asse im Köcher. Die zehn größten Beteiligungspositionen im Scherzer-Portfolio sind aktuell:
- Generali Deutschland Holding AG,
- GK Software AG,
- MAN SE (Stämme),
- Allerthal-Werke AG,
- Tipp24 SE,
- WMF AG (Vorzüge),
- InVision AG,
- Biotest AG (Stämme),
- Highlight Communications AG,
- MAN SE (Vorzüge)
Die Allerthal-Werke AG ist eine kleinere Version der Scherzer & Co. und betreibt das gleiche Geschäftsmodell. Scherzer & Co. halten inzwischen 24,99 Prozent an Allerthal, die kürzlich den Wechsel in ein niedrigeres Börsensegment bekanntgaben. Was Kosten sparen wird. Da Scherzer & Co. ebenfalls 25 Prozent an der RM Rheimer Management AG halten, an der Allerthal wiederum mit 38,35 Prozent beteiligt ist, ist diese Gesellschaft de facto der Scherzer & Co. zuzurechnen. Die RM betreibt ebenfalls ein ganz ähnliches Geschäftsmodell wie die Scherzer & Co. und die Vermutung liegt nahe, dass es hier mittelfristig zu einer Konzentration der Gesellschaften kommen wird. Deutlich: dass sich die Scherzer & Co. AG die anderen Gesellschaften irgendwann einverleiben wird, zumal es bereits heute personelle Überschneidungen gibt.
Bezüglich MAN gibt es noch nichts Neues zu vermelden, nachdem im November über "erhebliches Nachbesserungspotenzial" im Spruchstellenverfahren zum Squeeze-out seitens VW spekuliert wurde.
In der letzten Unternehmensmeldung gab Scherzer & Co. noch folgende Aktivitäten bekannt:
" Im Vorfeld der Hauptversammlung der FORTEC Elektronik AG hat die Scherzer & Co. AG ihren Anteilsbesitz auf unter 3% reduziert. Es konnte erneut ein erfreulicher Veräußerungsgewinn erzielt werden.
Die Scherzer & Co. AG hat ihren Bestand von Aktien der GBW AG im Nachgang der Squeeze-out-Hauptversammlung deutlich erhöht.
Im Februar wurden auf niedriger Kursbasis weitere Aktien der Puma SE erworben. Der Großaktionär Kering (ehemals PPR) hat seinen Anteil in den letzten Monaten im Schnitt mit etwa 221 Euro um 3% auf nun 86% aufgestockt."
Es bestehen gute Chancen, dass die Scherzer & Co. AG ihren erfolgreichen Kurs weitergehen und den NAV weiter deutlich steigern wird. Über die Rheimer Management AG und die Allerthal-Werke AG wird das Geschäftsmodell quasi noch gehebelt.
Bleibt ein Blick auf die Bewertung: auf Basis eines geschätzten Gewinns je Aktie von 0,14 EUR für 2014 und 0,15 EUR für 2015 erreicht das KGV rund 11,5 bzw. 10,5. Allerdings dürften die Werte eher deutlich zu konservativ sein, denn die ersten Erfolge des laufenden Jahres lassen deutlich bessere Gewinnerwartungen zu. Eine Dividende zahlt Scherzer & Co. seit Jahren nicht und hat auf absehbare Zeit auch nicht vor, dies zu ändern. Vereinnahmte Dividenden aus Beteiligungen werden in der AG deutlich niedriger besteuert als eine Ausschüttung an die Aktionäre, bei der ja die Abgeltungssteuer anfällt.
Das wahre Highlight ist jedoch der Aktienkurs, der aktuell knapp 15 Prozent unter dem NAV notiert - und in dem noch keine Nachbesserungsansprüche aus Spruchstellenverfahren eingerechnet sind. Man kann also die Beteiligungen zu 85 Cents je Euro einkaufen, indem man sich an der Scherzer & Co. beteiligt. Dazu erhält man ein sehr erfolgreiches Management, das es hervorragend versteht, den Wert für die Aktionäre zu steigern und eine interessante Mischung aus perspektivisch lukrativen Investments, die in absehbarer Zeit deutliche Ergebnisbeiträge liefern dürften.
Die Scherzer & Co. AG bleibt für mich eine der interessantesten Depotbeimischungen, wenn man sich im Bereich deutscher Nebenwerte engagieren will. Anstatt selbst nach den schönsten Perlen in diesem Segment zu suchen, kann man dies von den Scherzer-Profis übernehmen lassen und das auch noch mit einem 15-Prozent-Rabatt.
Bleibt ein Blick auf die Bewertung: auf Basis eines geschätzten Gewinns je Aktie von 0,14 EUR für 2014 und 0,15 EUR für 2015 erreicht das KGV rund 11,5 bzw. 10,5. Allerdings dürften die Werte eher deutlich zu konservativ sein, denn die ersten Erfolge des laufenden Jahres lassen deutlich bessere Gewinnerwartungen zu. Eine Dividende zahlt Scherzer & Co. seit Jahren nicht und hat auf absehbare Zeit auch nicht vor, dies zu ändern. Vereinnahmte Dividenden aus Beteiligungen werden in der AG deutlich niedriger besteuert als eine Ausschüttung an die Aktionäre, bei der ja die Abgeltungssteuer anfällt.
Das wahre Highlight ist jedoch der Aktienkurs, der aktuell knapp 15 Prozent unter dem NAV notiert - und in dem noch keine Nachbesserungsansprüche aus Spruchstellenverfahren eingerechnet sind. Man kann also die Beteiligungen zu 85 Cents je Euro einkaufen, indem man sich an der Scherzer & Co. beteiligt. Dazu erhält man ein sehr erfolgreiches Management, das es hervorragend versteht, den Wert für die Aktionäre zu steigern und eine interessante Mischung aus perspektivisch lukrativen Investments, die in absehbarer Zeit deutliche Ergebnisbeiträge liefern dürften.
Die Scherzer & Co. AG bleibt für mich eine der interessantesten Depotbeimischungen, wenn man sich im Bereich deutscher Nebenwerte engagieren will. Anstatt selbst nach den schönsten Perlen in diesem Segment zu suchen, kann man dies von den Scherzer-Profis übernehmen lassen und das auch noch mit einem 15-Prozent-Rabatt.
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Montag, 3. März 2014
Börsenweisheit der Woche 10/2014
"Ich bin nur reich, weil ich weiß, wann ich falsch liege. Ich habe im Prinzip durch das Erkennen meiner Fehler überlebt."
(George Soros)
(George Soros)
Börsenweisheit der Woche 09/2014
"Aktionäre sind dumm und unverschämt. Dumm, weil sie mir ihr Geld überlassen, und unverschämt, weil sie auch noch Dividenden dafür haben wollen."
(Carl Fürstenberg)
(Carl Fürstenberg)
Montag, 24. Februar 2014
Börsenweisheit der Woche 08/2014
"Es liegt in der Natur des Kapitalismus, dass es periodisch zu Ausbrüchen des Wahnsinns kommt."
(John Kenneth Galbraith)
(John Kenneth Galbraith)
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Montag, 17. Februar 2014
Und was tat sich in Warren Buffetts Depot im 4. Quartal 2013?
Der weltberühmte Value Investor Warren Buffett musste wieder einmal das sog. Formular 13-F bei der amerikanischen Börsenaufsicht (SEC) einreichen, ein vierteljährlich vorzulegendes Dokument, in dem er seine An- und Verkäufe für seine Investmentholding Berkshire Hathaway offenlegen muss.
Buffett kaufte große Mengen an Akten von General Electric und baute seinen Anteil von 600.000 auf gut 11 Millionen Stück aus. Des Weiteren kaufte er bei Exxon Mobil massiv weiter zu und besitzt inzwischen einen Anteil von mehr als 4 Mrd. US-Dollar und er hat auch seine Position USG auf annähernd 35 Mio. Stück glatt verdoppelt. Neu ist eine Position von 2,95 Mio. Aktien in Liberty Global, der in London beheimateten Kabelfirma von John Malone.
Abgebaut hat er seine Positionen an Dish Network, ConocoPhillips, Moody's und den Bestand an GlaxoSmithKline gänzlich veräußert.
Dass er darüber hinaus seinen erst zuvor ausgebauten Anteil an Phillips 66 reduzierte, liegt an der 1,4 Mrd teuren Übernahme von deren Spezialchemie-Tochter Phillips Specialty Products Inc., die sich Buffett Ende des Jahres einverleibt hat - und mit Aktien von Phlipps 66 bezahlte.
Berkshire Hathaway befindet sich auf meiner Empfehlungsliste.
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| Warren E. Buffett |
Abgebaut hat er seine Positionen an Dish Network, ConocoPhillips, Moody's und den Bestand an GlaxoSmithKline gänzlich veräußert.
Dass er darüber hinaus seinen erst zuvor ausgebauten Anteil an Phillips 66 reduzierte, liegt an der 1,4 Mrd teuren Übernahme von deren Spezialchemie-Tochter Phillips Specialty Products Inc., die sich Buffett Ende des Jahres einverleibt hat - und mit Aktien von Phlipps 66 bezahlte.
Berkshire Hathaway befindet sich auf meiner Empfehlungsliste.
Donnerstag, 13. Februar 2014
Schwellenangst bremst Cisco Systems nur kurzfristig
Der im Dow-Jones-Index gelistete weltgrößte Netzwerkspezialist Cisco Systems hat Zahlen vorgelegt und die sind erwartet schwach ausgefallen. Noch immer hat Cisco Probleme in den Schwellenländern und so fiel der Umsatz um 7,8 Prozent auf 11,2 Milliarden US-Dollar und der bereinigte Gewinn je Aktie sank ebenfalls um 7,8 Prozent auf 47 US-Cents. Dabei hatten Analysten im Schnitt noch etwas weniger erwartet.
Der Ausblick fällt ebenfalls trübe aus. So erwartet Cisco Systems im laufenden Quartal einen Umsatzrückgang um 6 bis 8 Prozent. Was in etwa dem entspricht, was Cisco bereits Mitte Dezember verlautbart hatte, so dass dies eigentlich keine Überraschung mehr sein sollte.
Deutlich erfreulicher ist hingegen die Nachricht, dass Cisco seine Quartalsdividende nochmals deutlich anhebt und zwar um weitere 12% auf nunmehr 19 US-Cents. Auf das Jahr gerechnet 0,76 US-Dollar und beim aktuellen Kurs einer Dividendenrendite von gut 3,4 Prozent.
Fazit
Cisco hat aktuell mit Problemen zu kämpfen, in den Schwellenländern und auch aufgrund der Nachwehen der NSA-Affäre. Dennoch ist das Unternehmen der Architekt der vernetzten Zukunft und wird unabhängig davon, ob nun mehr iPhones oder Galaxys oder Nokias von den Konsumenten nachgefragt werden, oder ob der PC durch Tablets ersetzt wird oder gar iWatches das Medium der Zukunft sind, vom Trend hin zu mehr Vernetzung profitieren. Unter dem Motto "Internet der Dinge" (Internet of everything) plant Cisco hier Großes und Großartiges und wird langfristig einer der größten Profiteure dieser Vernetzung sein. Weil die Microsofts, die Apples, die Samsungs dieser Welt die Infrastruktur, die Cisco baut, für ihre immer mobileren und "smarteren" Produkte brauchen. Und darüber hinaus diese Geräte mit immer mehr Informationen gefüttert werden, ob es nun freie Parkplätze sind, freie Hotelzimmer oder Restaurantplätze, ggf. sogar bestimmte Artikel in Kaufhäusern oder Läden. Das Internet of everything kann und wird Informationen schneller und aktueller zur Verfügung stellen und die Menschen werden sich an diese neue und bequeme Welt sehr schnell gewöhnen. In San Francisco, Nizza aber auch in Hamburg laufen Smart City Projekte von Cisco, um Städte vernetzter zu machen, erlebbarer. Und der Trend zu mehr Mobilität, mehr Urbanität wird dazu führen, dass die Menschen, die Konsumenten immer mehr Informationen immer schneller abrufen werden wollen. Und immer lokaler. Nicht (nur) die Nachrichten aus aller Welt, sondern das, was gerade dort, wo sie sind, aktuell passiert.
Das "Internet of everything" wird die Welt verändern und diese Veränderung hat bereits vor Jahren begonnen. Die Gedanken sind nicht neu, nur sind sie jetzt umsetzbar. Und dieses Umsetzen, das macht Cisco Systems. Für mich nach wie vor eines der absoluten Zukunftsinvestments und das mit einem sehr attraktiven Kurs-Gewinn-Verhältnis und einer geradezu üppigen Dividendenrendite flankiert von einem großvolumigen Aktienrückkaufprogramm.
Cisco Systems befindet sich auf meiner Empfehlungsliste.
Der Ausblick fällt ebenfalls trübe aus. So erwartet Cisco Systems im laufenden Quartal einen Umsatzrückgang um 6 bis 8 Prozent. Was in etwa dem entspricht, was Cisco bereits Mitte Dezember verlautbart hatte, so dass dies eigentlich keine Überraschung mehr sein sollte.
Deutlich erfreulicher ist hingegen die Nachricht, dass Cisco seine Quartalsdividende nochmals deutlich anhebt und zwar um weitere 12% auf nunmehr 19 US-Cents. Auf das Jahr gerechnet 0,76 US-Dollar und beim aktuellen Kurs einer Dividendenrendite von gut 3,4 Prozent.
Fazit
Cisco hat aktuell mit Problemen zu kämpfen, in den Schwellenländern und auch aufgrund der Nachwehen der NSA-Affäre. Dennoch ist das Unternehmen der Architekt der vernetzten Zukunft und wird unabhängig davon, ob nun mehr iPhones oder Galaxys oder Nokias von den Konsumenten nachgefragt werden, oder ob der PC durch Tablets ersetzt wird oder gar iWatches das Medium der Zukunft sind, vom Trend hin zu mehr Vernetzung profitieren. Unter dem Motto "Internet der Dinge" (Internet of everything) plant Cisco hier Großes und Großartiges und wird langfristig einer der größten Profiteure dieser Vernetzung sein. Weil die Microsofts, die Apples, die Samsungs dieser Welt die Infrastruktur, die Cisco baut, für ihre immer mobileren und "smarteren" Produkte brauchen. Und darüber hinaus diese Geräte mit immer mehr Informationen gefüttert werden, ob es nun freie Parkplätze sind, freie Hotelzimmer oder Restaurantplätze, ggf. sogar bestimmte Artikel in Kaufhäusern oder Läden. Das Internet of everything kann und wird Informationen schneller und aktueller zur Verfügung stellen und die Menschen werden sich an diese neue und bequeme Welt sehr schnell gewöhnen. In San Francisco, Nizza aber auch in Hamburg laufen Smart City Projekte von Cisco, um Städte vernetzter zu machen, erlebbarer. Und der Trend zu mehr Mobilität, mehr Urbanität wird dazu führen, dass die Menschen, die Konsumenten immer mehr Informationen immer schneller abrufen werden wollen. Und immer lokaler. Nicht (nur) die Nachrichten aus aller Welt, sondern das, was gerade dort, wo sie sind, aktuell passiert.
Das "Internet of everything" wird die Welt verändern und diese Veränderung hat bereits vor Jahren begonnen. Die Gedanken sind nicht neu, nur sind sie jetzt umsetzbar. Und dieses Umsetzen, das macht Cisco Systems. Für mich nach wie vor eines der absoluten Zukunftsinvestments und das mit einem sehr attraktiven Kurs-Gewinn-Verhältnis und einer geradezu üppigen Dividendenrendite flankiert von einem großvolumigen Aktienrückkaufprogramm.
Cisco Systems befindet sich auf meiner Empfehlungsliste.
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Montag, 10. Februar 2014
Montag, 3. Februar 2014
Börsenweisheit der Woche 05/2014
"Kaufen, wenn die Kanonen donnern, verkaufen, wenn die Violinen spielen."
(Carl Mayer von Rothschild)
(Carl Mayer von Rothschild)
Montag, 27. Januar 2014
Börsenweisheit der Woche 04/2014
"Solange unsere Investments in jedem Jahr 15 Prozent zulegen, mache ich mir um Quartalszahlen keine Sorgen."
(Warren Buffett)
(Warren Buffett)
Montag, 20. Januar 2014
Montag, 13. Januar 2014
Börsenweisheit der Woche 02/2014
"Die Börse hat einen empfindlichen Magen, der verdorbenes Zeug sofort ausspuckt."
(John Kenneth Galbraith)
(John Kenneth Galbraith)
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John Kenneth Galbraith
Montag, 6. Januar 2014
Börsenweisheit der Woche 01/2014
"Die besten Schnäppchen sind nicht die Aktien, deren Preise am niedrigsten sind, sondern eher die Aktien mit den niedrigsten Preisen in Relation zu ihrer möglichen Einkommenskraft in zukünftigen Jahren."
(Sir John Templeton)
(Sir John Templeton)
Donnerstag, 2. Januar 2014
2014 kommt das Ende des Aktienbooms. Oder nicht?
Vor einem Jahr schrieb ich "2013 wird das Jahr der Aktien" und der DAX schließt fast auf Alltimehigh, beinahe 25% höher als zu Jahresbeginn.
Ich mahnte damals, dass die Eurokrise noch nicht gebannt sei - und das gilt noch heute. Ich erwähnte das Wiedererstarken des US-Immobilienmarktes - und der Trend hält an, die US-Banken stehen besser da, als ihre europäischen Mitbewerber.
Wie vor einem Jahr werden EZB und Fed weiterhin die Märkte mit billigem Geld fluten, das langsame Reduzieren der Anleiherückkäufe durch die US-Notenbank (75 Mrd. USD pro Monat anstelle von 85 Mrd. USD) wird keine harte Landung verursachen und die Inflationsraten liegen nahe der Nulllinie.
Der deutsche Immobilienmarkt zeigt weiterhin Überhitzungstendenzen in den Ballungszentren und die Mieten steigen - noch. Auch hier hat sich die Lage nicht wesentlich verändert.
Und meine Skepsis bzgl. des Goldpreises hat sich als richtig erwiesen und auch für 2014 sehe ich hier wenig Kurstreibendes. Wenn Gold sein Niveau halten kann, wäre das schon eine kleine Überraschung.
Ich mahnte damals, dass die Eurokrise noch nicht gebannt sei - und das gilt noch heute. Ich erwähnte das Wiedererstarken des US-Immobilienmarktes - und der Trend hält an, die US-Banken stehen besser da, als ihre europäischen Mitbewerber.
Wie vor einem Jahr werden EZB und Fed weiterhin die Märkte mit billigem Geld fluten, das langsame Reduzieren der Anleiherückkäufe durch die US-Notenbank (75 Mrd. USD pro Monat anstelle von 85 Mrd. USD) wird keine harte Landung verursachen und die Inflationsraten liegen nahe der Nulllinie.
Der deutsche Immobilienmarkt zeigt weiterhin Überhitzungstendenzen in den Ballungszentren und die Mieten steigen - noch. Auch hier hat sich die Lage nicht wesentlich verändert.
Und meine Skepsis bzgl. des Goldpreises hat sich als richtig erwiesen und auch für 2014 sehe ich hier wenig Kurstreibendes. Wenn Gold sein Niveau halten kann, wäre das schon eine kleine Überraschung.
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Mittwoch, 1. Januar 2014
Warren Buffett kauft Spezialchemiefirma
Der Welt bekanntester Value-Investor, Warren Buffett, hat erneut zugegriffen und seiner Beteiligungsholding Berkshire Hathaway Inc. eine neue 1,4 Milliarden USD schwere Beteiligung aus dem Bereich Spezialchemie beschert. Berkshire übernimmt die Tochter Phillips Specialty Products Inc. des Tankstellen- und Raffineriebetreibers Phillips 66, an dem Buffett selbst beteiligt ist. Der Kaufpreis erfolgt nicht in bar, sondern gegen Zahlung mit Phillips 66-Aktien aus Berkshires Besitz. Die jüngste Neuerwerbung, die Chemikalien herstellt, die Flüssigkeiten wie Öl leichter durch Pipelines fließen lassen, wird der Berkshire-Schmierstofftochter Lubrizol zugeordnet.
Berkshire Hathaway befindet sich auf meiner Empfehlungsliste.
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