Dienstag, 10. November 2020

Kissigs Kloogschieterei: Die Impfstoff getriebene große Rotation unbedingt mitmachen! Oder eher doch nicht?

Die große Rotation setzte schlagartig ein, man konnte dabei zusehen, wie die zuvor angesagten Technologiewerte und Coronagewinneraktien aus den Depots gekegelt wurden, um in Coronaloser und zyklische Konsumprofiteure umzuschichten.

Anlass war die Meldung des deutschen Biotech-Startups BioNTech, sein Corona-Impfstoff weise in Studien einen 90-prozentigen Schutz vor COVID-19 auf. Die Aktien von BioNTech und Partner Pfizer schossen in die Höhe. Aber nicht nur ihre, sondern vor allem DOW- und DAX-Werte, während die NASDAQ kräftig Federn lassen musste.

Eine erste Reaktion, die nachvollziehbar ist. Unternehmen, die von Corona profitieren werden es ohne die negativen Auswirkungen der Pandemie schwerer haben, sich zu behaupten, während die Corona gebeutelten Unternehmen wieder Morgenluft schnuppern und wieder aufblühen.

Soviel zur Theorie, die in bester Schwarz-Weiß-Manier daherkommt. Doch die Praxis sieht schon noch etwas anders aus und sollte wesentlich differenzierter betrachtet werden...

Montag, 9. November 2020

Softbank Group: Back in black. And on track...

Venture Capital Spezialist Softbank Group wandelt sich zur Investment-Beteiligungsgesellschaft mit angeschlossenem Venture Capital-Arm.

Der koreanisch-stämmige Softbank-Günder und CEO Masayoshi Son gilt als zweitreichster Asiate und baute seine ehemalige Telekom-Beteiligungsgesellschaft in den letzten Jahren zum Venture Capital-Powerhouse um. Er und sein Unternehmen sind auch Überlebende des Platzens der Internetblase vor 20 Jahren als reihenweise High-Tech-Firmen pleite gingen. Nach einer schwierigen Phase mit schlecht laufenden Investments (WeWork, Uber) und milliardenschwerem Corona-Tiefschlag zeigt die Softbank Group Stärke und kann mit ihren Geschäftszahlen wieder überzeugen - und neuer strategischer Ausrichtung...

Börsenweisheit der Woche 45/2020

"Ich glaube nicht, dass Google, Microsoft und Amazon aufgebläht sind. Dies sind einige der besten Unternehmen, die wir je in unserem Leben gesehen haben."
(Joel Greenblatt)

Sonntag, 8. November 2020

(K)ein Widerspruch: Berkshire Hathaway im dritten Quartal mit Gewinnplus von 82% und Gewinnminus von 32%

Warren Buffetts Investmentholding Berkshire Hathaway hat ihre Zahlen für das 3. Quartal 2020 vorgelegt und diese weisen gegenüber den Vorjahreswerten extreme Schwankungen aus. Extrem ist auch das Unterschied zwischen zwischen Nettogewinn und operativem Gewinn. Was daran liegt, dass sie Unternehmen seit einigen Jahren die Wertveränderungen bei Töchtern/ Beteiligungen in der Gewinn- und Verlustrechnung auszuweisen, wodurch der Nettogewinn bzw. das Jahresergebnis heftig schwanken kann. Und bei Berkshire ist dies auch im dritten Quartal wieder der Fall. Warren Buffett selbst rät daher, dem Nettogewinn kein großes Gewicht mehr beizumessen, sondern sich lieber auf das operative Ergebnis zu konzentrieren...

Samstag, 7. November 2020

ServiceNow ist der Trendsetter bei digitalen Workflow-Management-Lösungen

Die US-Softwareschmiede ServiceNow ist einer der führenden Anbieter von Workflow-Management-Lösungen und bietet technische Managementunterstützung, wie das IT-Service-Management für den IT-Betrieb großer Unternehmen, einschließlich der Bereitstellung von Helpdesk-Funktionen für die Mitarbeiter. Dabei dreht sich das Kerngeschäft von ServiceNow um das Management der IT-Betriebsereignisse "Vorfall, Problem und Änderung".

Seine Dienste bietet ServiceNow dabei als Softwarelösung an, die nach dem SaaS-Modell (Software-as-a-Service) vertrieben wird. Dabei bezahlen die Kunden eine monatliche Gebühr für jeden angeschlossenen Arbeitsplatz und im Gegenzug sind ihre Systeme immer auf dem neusten Stand. Solche SaaS-Einnahmeströme sind stetig und gut planbar und deshalb bei den Unternehmen und ihren Aktionären so beliebt.

Doch Ende letzten Jahres hatten sich Zweifel an den künftigen Wachstumsaussichten eingeschlichen und das ist selten eine gute Kombination mit einer ambitionierten Bewertung...

Freitag, 6. November 2020

DFV Deutsche Familienversicherung: Top oder Flop?

Die DFV Deutsche Familienversicherung halte ich für ein spannendes Unternehmen. Dem Anbieten von vollautomatisierten Versicherungsverträgen, also Vertrieb, Bestandspflege, Schadenabwicklung und ggf. Kündigungsabwicklung durch automatisierte Prozesse und Künstliche Intelligenz, gehört ganz klar die Zukunft. Und das war auch der Grund, weshalb ich mich für die Aktien der DFV entschieden habe.

Doch nun, nur knapp acht Wochen später, habe ich mich wieder von ihnen getrennt. Und das nicht etwa wegen der Kursentwicklung oder der operativen Entwicklung des Unternehmens. Nein, der Grund ist ein anderer und zwar einer, der sich aus meiner Sicht als dauerhafter Hemmschuh für die Zukunft des Unternehmens erweisen könnte und dem ich zuvor nicht genügend Aufmerksamkeit gewidmet hatte...

Kissigs Aktien Report (2. Akt): Die zweite Luft für digitale Geschäftsmodelle wie Delivery Hero, Scout24, Shop Apotheke, Zooplus

Im Rahmen der Kooperation mit Armin Bracks "Aktien Report" nehme ich mir in unregelmäßigen Abständen interessante Unternehmen vor. Die Ausgaben des "Aktien Reports" und/oder "Geld Anlage Reports" erreichen ihre Leser samstags kostenlos und "druckfrisch" im Email-Postfach und man kann sich ▶ hier beim "Geld Anlage Report" anmelden. Für die Leser meines Blogs hat das Ganze auch einen direkten Nutzen: mit einigen Tagen Zeitverzögerung darf ich die Analysen dann auch hier veröffentlichen...

Donnerstag, 5. November 2020

Kissigs Portfoliocheck: Mit Caterpillar will Primecap vom Infrastrukturboom profitieren

In meiner Kolumne "Kissigs Portfoliocheck" nehme ich regelmäßig für das "Aktien Magazin" von Traderfox die Depots der besten Value Investoren unserer Zeit unter die Lupe.

Bei meinem 113. Portfoliocheck blicke ich wieder in das Depot von Primecap Management, die drei milliardenschwere Fonds für die Vanguard Group managen und mit den Primecap Odyssey Fonds auch drei "Eigenproduktionen" am Start haben. Mit diesen erzielten sie seit 1985 eine durchschnittliche Jahresrendite von über 13% und liegen damit rund 2% p.a. vor dem S&P 500.

Bei ihren Anlageentscheidungen schauen die Macher von Primecap nicht nur auf die fundamentalen Daten eines Unternehmens, sondern vor allem auch auf seine künftigen Entwicklungschancen und setzen auf einen Macher an der Unternehmensspitze anstelle eines Kollektivs.

Primecap hat auch im 2. Quartal 2020 nochmals weiteres Geld vom Tisch genommen und bei vielen Positionen seinen Bestand reduziert, vor allem bei Technologiewerten. Hinter Eli Lilly bleiben Microsoft und Adobe allerdings die am höchsten gewichteten Positionen mit jeweils über 4% Anteil. Deutlich niedriger gewichtet ist der weltgrößte Baumaschinenhersteller Caterpillar, der von den angekündigten Infrastrukturprogrammen der nächsten US-Administration und den zu erwartenden nächsten Konjunkturpaketen überproportional profitieren dürfte...

-▶ zum Artikel auf aktien-mag.de

Disclaimer: Adobe und Microsoft befinden sich auf meiner Beobachtungsliste und/oder in meinem Depot/ Wikifolio.

Are you ready to... PayPal?

PayPal bedient den Megatrend bargeldloses Bezahlen und ist darüber hinaus einer der großen Corona-Profiteure. Seit dem Spin-off von der ehemaligen Mutter eBay vor gut fünf Jahren habe ich die Aktien des digitalen Zahlungsdienstleisters im Depot und auf meiner Beobachtungsliste und inzwischen ist es eine meiner größten Positionen.

Nun präsentierte das Unternehmen seine Zahlen zum dritten Quartal und konnte auf allen Ebenen überzeugen. Fast schon klassisch, tauchte daraufhin der Kurs erstmal ab - der Ausblick fiel (zu) verhalten aus. Auch schon klassisch bei PayPal, zumal das Unternehmen regelmäßig tiefer stapelt als es dann liefert...

Montag, 2. November 2020

Update 2: Wie schlagen sich meine 2020er Quality Investing-Favoriten Alphabet, Amazon, American Tower, Danaher, Facebook, MasterCard und Microsoft bisher in der Corona-Krise?

Zum Jahresstart hatte ich meine 2020er Quality Investing-Jahresfavoriten benannt, doch da war von Corona-Pandemie, Lockdowns und Wirtschaftskollaps noch überhaupt keine Rede. Anfang Mai gab ich ein erstes Zwischenfazit, Anfang August ein Update und nachdem nun die Unternehmen Zahlen zum dritten Quartal abgeliefert haben, werfe ich einen weiteren Blick darauf, wie sich Alphabet, Amazon, American Tower, Danaher, Facebook, MasterCard und Microsoft in 2020 bisher so geschlagen haben.

Börsenweisheit der Woche 44/2020

"Aktienkurse steigen auf lange Sicht, fallen gelegentlich aber stark. Der ganze Trick beim Investieren besteht darin, zu erkennen, dass Letzteres Ersteres nicht verhindert."
(Tom Gardner)

Samstag, 31. Oktober 2020

Mein Performance-Update für Oktober 2020 zu Börsen, Depot, Wikis

Der Oktober ist passé und es war wieder einmal ziemlich volatil. Zunächst lief er gut an mit weiteren Kursgewinnen, doch zum Ende hin haben die aufflammenden Corona-Sorgen und die anstehende US-Wahl eine heftige Korrektur ausgelöst, die alle Börsenindizes erfasste. Genau das gleichen Spiel wie im September, nur ohne die Schlusserholung...

Zeit für (m)eine kurze Rückschau auf die Indizes, meine Wikis und die Entwicklung meines operativen Net Worth.

Donnerstag, 29. Oktober 2020

Kissigs Portfoliocheck: Ab jetzt sorgt General Dynamics für Aktion in Bill Nygrens Depot

In meiner Kolumne "Kissigs Portfoliocheck" nehme ich regelmäßig für das "Aktien Magazin" von Traderfox die Depots der besten Value Investoren unserer Zeit unter die Lupe.

Bei meinem 112. Portfoliocheck geht es mal wieder um Bill Nygren, Portfolio Manager und CIO des Oakmark Funds, mit dem er seit dessen Gründung 1991 eine beeindruckende durchschnittliche jährliche Rendite von 13 Prozent vorweisen kann.

Bill Nygren fährt einen fokussierten Investmentstil mit einigen wenigen, ausgesuchten Werten. Zum Ende des 2. Quartals 2020 hatte er insgesamt 50 Werte im Depot, darunter lediglich drei Neuaufnahmen. Seine Turnoverrate lag erneut bei überschaubaren 6%.

Seinen Schwerpunkt setzte Nygren weiterhin vor allem auf Financial Services und Communication Services. Alphabet bleibt seine größte Position, aber Facebook hat sich kräftig verbessert und liegt nun auf dem zweiten Rang vor Netflix und der Bank of America. Neu eingestiegen ist er bei General Dynamics, dem sechstgrößten Luftfahrt- und Rüstungskonzern der Welt. Denn bewaffnete Konflikte gehen der Welt nicht aus, auch nach Trump nicht...

-▶ zum Artikel auf aktien-mag.de

Disclaimer: Alphabet und Facebook befinden sich auf meiner Beobachtungsliste und/ oder in meinem Depot/ Wikifolio.

Montag, 26. Oktober 2020

Kissigs Aktien Report: Die zweite Luft für digitale Geschäftsmodelle wie Global Fashion Group, HelloFresh, Home24, Westwing und Zalando

Im Rahmen der Kooperation mit Armin Bracks "Aktien Report" nehme ich mir in unregelmäßigen Abständen interessante Unternehmen vor. Die Ausgaben des "Aktien Reports" und/oder "Geld Anlage Reports" erreichen ihre Leser samstags kostenlos und "druckfrisch" im Email-Postfach und man kann sich ▶ hier beim "Geld Anlage Report" anmelden. Für die Leser meines Blogs hat das Ganze auch einen direkten Nutzen: mit einigen Tagen Zeitverzögerung darf ich die Analysen dann auch hier veröffentlichen...

Börsenweisheit der Woche 43/2020

"Werden die Aktienkurse in den kommenden Tagen, Wochen und Monaten sinken? Das ist die falsche Frage... vor allem, weil sie völlig unbeantwortbar ist. Stattdessen muss intelligentes Investieren - wie immer - auf dem Verhältnis von Preis und Wert basieren."
(Howard Stanley Marks)

Freitag, 23. Oktober 2020

Würde Kostolany jetzt Hypoport kaufen? Eine Geschichte über Hartgesottene und Zittrige...

Hypoport gab seine Zahlen zum dritten Quartal 2020 bekannt und die Börse reagierte mit einem scharfen Abverkauf der Aktien, die gegenüber dem kürzlich erreichten Allzeithoch fast 20% in den Keller rauschten.

Ist dies nur eine verdiente Konsolidierung des Kurses und damit eine Einstiegschance für Investoren, oder vielleicht doch das Ende der Wachstumsstory bei Deutschlands Vorzeige-Fintech? Für Kostolany wäre die Sache sicher klar...

Donnerstag, 22. Oktober 2020

Kissigs Portfoliocheck: Alibaba ist Jeremy Granthams Top-Wette auf den Boom im Onlinehandel. Und mehr…

In meiner Kolumne "Kissigs Portfoliocheck" nehme ich regelmäßig für das "Aktien Magazin" von Traderfox die Depots der besten Value Investoren unserer Zeit unter die Lupe.

In meinem 111. Portfoliocheck blicke ich wieder einmal in das Depot des Value Investors Jeremy Grantham, einem der erfolgreichsten Investoren der Welt.

Große Popularität erreichte Grantham, weil er treffsicher das Platzen von Spekulationsblasen korrekt vorausgesagt hat. So prophezeite er den Zusammenbruch am japanischen Aktien- und Häusermarkt in den späten 1980er Jahren, das Platzen der Internetblase in den späten 1990ern, sowie das Platzen der Blase am Immobilienmarkt und der sich anschließenden weltweite Kreditkrise 2007.

Für Aufsehen sorgte Grantham 2017, als er sich vom Deep Value-Ansatz nach Benjamin Graham abwandte. Das dauerhaft niedrige Zinsniveau und starke ökonomische Burggräben einzelner Unternehmen (Moat) erfordere auch bei Value Investoren ein Umdenken hin zum Quality Investing und zur Inkaufnahme höherer Bewertungen, um weiterhin langfristig erfolgreich zu sein.

Im 2. Quartal 2020 schichtete Grantham 12% seines Portfolios um; eine hohe Quote, aber deutlich unter den 20% aus dem Vorquartal. Ende Juni hielt er 736 Positionen, darunter 122 Neuaufnahmen. Auf den vorderen Plätzen gab es wenig Bewegung in seinem Portfolio: Microsoft und Apple führen weiterhin souverän, während sich Alibaba Group vom fünften auf den dritten Rang vorgearbeitet hat, nachdem er seinen Bestand um ein Viertel weiter aufgestockt hat.

-▶ zum Artikel auf aktien-mag.de

Disclaimer: Apple und Microsoft befinden sich auf meiner Beobachtungsliste und/ oder in meinem Depot/ Wikifolio.

Montag, 19. Oktober 2020

Kissigs Aktien Report: Das Ende des Öl-Zeitalters?!

Im Rahmen der Kooperation mit Armin Bracks "Aktien Report" nehme ich mir in unregelmäßigen Abständen interessante Unternehmen vor. Die Ausgaben des "Aktien Reports" und/oder "Geld Anlage Reports" erreichen ihre Leser samstags kostenlos und "druckfrisch" im Email-Postfach und man kann sich ▶ hier beim "Geld Anlage Report" anmelden. Für die Leser meines Blogs hat das Ganze auch einen direkten Nutzen: mit einigen Tagen Zeitverzögerung darf ich die Analysen dann auch hier veröffentlichen...

Börsenweisheit der Woche 42/2020

"Beim Investieren muss man mit unvollständigen Informationen arbeiten, weil man ein Stück Zukunft kauft."
(Li Lu)

Mittwoch, 14. Oktober 2020

Kissigs Portfoliocheck: Trifft AB InBev nicht mehr Tom Russos Geschmack?

In meiner Kolumne "Kissigs Portfoliocheck" nehme ich regelmäßig für das "Aktien Magazin" von Traderfox die Depots der besten Value Investoren unserer Zeit unter die Lupe.

In meinem 110. Portfoliocheck blicke ich mal wieder Tom Russo über die Schulter, der nach ganz klaren Grundsätzen investiert und durch eine unaufgeregte und fokussierte Anlagestrategie auffällt, die ihm in den letzten 32 Jahren eine durchschnittliche Jahresrenditen von gut 15% einbrachte.

Russo ist fast immer voll investiert und als Anhänger des Focus Investing setzt auf einige wenige Qualitätsunternehmen mit breitem ökonomischen Burggraben ("Moat"). Dabei bevorzugt er die Schwächen und Vorlieben der Menschen und investiert gerne in defensive Konsumwerte, Luxusgüter, Spirituosen.

Im 2. Quartal ließ es Tom Russo wieder ruhiger angehen mit einer Turnoverrate von lediglich 1%. Verkäufe dominierten ganz klar. Bei der Swatch Group ist Russo komplett ausgestiegen, die Konkurrenz durch die Apple Watch setzt den Uhrenherstellern mächtig zu. Apple kommt bei den Wearables inzwischen auf einen Marktanteil von 55 Prozent und hat die Apple Watch zum neuen Status Symbol am Handgelenk aufgebaut. Beim Werbevermarkter JC Decaux ist Russo ebenfalls beinahe vollständig ausgestiegen, während er beim weltgrößten Bierbrauer Anheuser-Busch InBev "nur" ein Viertel seines Bestands auf den Markt schmiss...

-▶ zum Artikel auf aktien-mag.de

Disclaimer
Apple befindet sich auf meiner Beobachtungsliste und/oder in meinem Depot/ Wikifolio.

Montag, 12. Oktober 2020

Kissigs Aktien Report: Was steckt wirklich hinter Teslas Lithium-Deal?

Im Rahmen der Kooperation mit Armin Bracks "Aktien Report" nehme ich mir in unregelmäßigen Abständen interessante Unternehmen vor. Die Ausgaben des "Aktien Reports" und/oder "Geld Anlage Reports" erreichen ihre Leser samstags kostenlos und "druckfrisch" im Email-Postfach und man kann sich ▶ hier beim "Geld Anlage Report" anmelden. Für die Leser meines Blogs hat das Ganze auch einen direkten Nutzen: mit einigen Tagen Zeitverzögerung darf ich die Analysen dann auch hier veröffentlichen...

Börsenweisheit der Woche 41/2020

"Wenn du Investments auf jene Situationen limitierst, in denen du kompetent und zuversichtlich bist, und nur auf jene Situationen, wird deine Erfolgsquote sehr hoch sein."
(Joel Greenblatt)

Sonntag, 11. Oktober 2020

[Einfach gedacht] Warum Arbeitnehmer unbedingt (Mitarbeiter-) Aktien haben sollten

Die Deutschen setzten auf Erwerbsarbeit, auf Sparbücher und die gesetzliche Rente. Angesichts von Negativzinsen ist das Sparbuch offensichtlich eine ganz miese Idee und die Rentenansprüche werden immer mickriger, aber es spricht nichts dagegen, für Geld zu arbeiten. Es kommt eben darauf an, was man dann mit diesem Geld anstellt. Und das macht einen großen Unterschied.

Einfach gedacht bekommen Arbeiter und Angestellte für ihre Erwerbstätigkeit einen Lohn/Gehalt, aber das ist weniger, als sie erarbeitet haben. Denn ein Teil des von ihnen erwirtschafteten Ertrags fließt an das Unternehmen, das sie beschäftigt. Für die meisten Deutschen ist hier schon das Ende des Geldes erreicht. Leider. Doch andere sind etwas cleverer...
»Es gibt tausend Möglichkeiten, Geld loszuwerden, aber nur zwei, es zu erwerben: entweder wir arbeiten für Geld oder das Geld arbeitet für uns.«
(Bernard Baruch)
Wenn wir verstanden haben, dass nicht alles erarbeitete Geld an uns fließt, sondern ein Teil einbehalten wird, können wir ja auch darüber nachdenken, wie wir an diesen zweiten Teil kommen. Lenins Antwort war Revolution, aber wie grandios das gescheitert ist, kann jeder in den Geschichtsbüchern nachlesen. Lenins Erben heißen nämlich Putin, Lukatschenko, Maduro und sind "gewählte" Diktatoren, die das Volk nach Strich und Faden ausbluten und sich möglichst viel in die eigene Tasche stecken. Aber das ist eine andere Geschichte. Zum Glück gibt es auch einfachere und unblutigere Wege, um an mehr Geld zu kommen...