Donnerstag, 21. November 2019

Jubiläum: Seit acht Jahren wird hier intelligent investiert

Vor genau acht Jahren, am 21.11.2011, habe ich das Blog "Intelligent investieren" ins Leben gerufen. Und ich habe es bisher (fast) keinen Tag lang bereut, denn ich schreibe über ein Thema, mit dem ich mich ohnehin viel befasse, weil es inzwischen mein Beruf ist: die Börse. Naja, eigentlich eher Berufung, denn es ist kein "Job", sondern es ist mir vor sechs Jahren gelungen, mein liebstes Hobby zu meinem Beruf machen zu können und daran habe ich nach wie vor viel Freude.
»Am Fließband stehen, das ist Arbeit. Was ich mache, ist Freizeitgestaltung mit beruflichem Hintergrund.«
(Karl Lagerfeld)
Besser als Karl Lagerfeld kann ich es gar nicht ausdrücken, wie ich das Börsengeschehen und meine Möglichkeit, mich "rund um die Uhr" damit zu beschäftigen, empfinde. Und dieses Blog ist zu einem ganz wichtigen Teil dessen geworden, was ich an positiven Assoziationen mit dem Börsengeschehen verbinde und dazu trage natürlich nicht allein bei, sondern dahinter steckt wesentlich mehr...

Als ich dieses Blog ins leben rief, war das aus einer Laune heraus. Ende 2011 waren die Börsen gerade mal wieder abgestürzt und ich war auf der Käuferseite. Gerade mit deutschen Nebenwerten wurde ich zu der Zeit wieder warm und hatte das Gefühl, dass ich meinen Investmentcase zu Papier bringen wollte, dass ich mich mit Gleichgesinnten über meine Einschätzungen und Überlegungen austauschen wollte. Doch in meinem Umfeld gibt es kaum Menschen, die diese Leidenschaft mit mir teilen. Daher startete ich dieses Blog und da ich gerade wieder einmal die Bücher "Das Leben ist wie ein Schneeball" von/über Warren Buffett und "Intelligent investieren" von Benjamin Graham gelesen hatte, fiel mir die Namensgebung für das Blog nicht schwer. Und die Ausrichtung schon gar nicht, denn nach einigen Irrungen und Wirrungen an der Börse, also teilweise sehr kostspieligen Lehrjahren, hatte ich mich vom Spekulanten zum Value Investor entwickelt; seitdem beherrscht der Unterschied zwischen Preis und Wert einer Aktie mein Denken. Und mit der Zeit habe auch ich mich vom "Cigar Butt-Investor" im klassischen Graham-Stil weiter entwickelt hin zum Quality Investor nach Charlie Munger, Warren Buffet oder auch Philip A. Fisher. Aufgrund meiner eigenen Erfahrungen und auf Basis der überzeugenden Lehren/Argumente von Leuten, die viel bessere Investoren sind, als ich es jemals werden könnte. Auch über sie schreibe ich in diesem Blog und über das Investieren an sich und ja, ich stehe total auf Börsenweisheiten, jetzt ist es endlich raus und ich hoffe, diese Enthüllung schockt euch nicht zu sehr... ツ

Aber zurück zu diesem Blogprojekt und seinem Start Ende 2011. Es war ein spontaner Entschluss und ich hatte weder ein Konzept für ein Blog, noch eine Vorstellung wie so etwas funktioniert oder in welche Richtung ich dieses Projekt entwickeln wollte. Das Blog "stand in wenigen Minuten" und ich war entsprechend skeptisch. Und aufgeregt. Dieses Blog war quasi mein Ruf hinaus in die Welt, ob noch jemand anderes meine große Leidenschaft teilt. Und seit dem ersten Tag bastele ich mit meinen bescheidenden Kenntnissen an der Technik, dem Layout und der Gestaltung herum. Und fülle es mit Inhalt und Leben. Meine Zuneigung zu diesem Projekt hat sich jedenfalls in den letzten sieben Jahren nicht abgekühlt und darüber freue ich mich. Und ein ganz wesentlicher Faktor dabei ist natürlich das überwältigende Feedback, das ich hier durch euch erfahre. Das ist für mich eine ganz entscheidende Motivation und füllt immer wieder meine Akkus auf. Bedanken tue ich mich dafür erst weiter unten bei euch, damit ihr nicht die Chance nutzt und an dieser Stelle (schon) aussteigt aus meinem ausufernden Geschreibsel...

Zurück zum Thema: zu mir... ツ

Warum schreibe ich so viel über das Investieren, wo es doch eigentlich um dieses Blog und sein Jubiläum gehen sollte? Der Grund liegt darin, dass ich (bisher?) mehreren Wegen des Value Investings folge und über sie hier im Blog berichte. Einerseits setze ich ab und zu auf Turnaround-Spekulationen mit hohen Chancen aber auch erhöhtem Risiko eines Totalverlusts. Dann führte ich bis vor einiger Zeit ein separates Dividendendepot, wo ich vor allem auf hoch rentierliche Business Development Companies (BDCs) setzte. Und in meinem "normalen" Investmentdepot habe ich sowohl Quality Investments, also Unternehmen mit einem tiefen ökonomischen Burggraben ("Moat", herausragender Marktstellung) als auch Deutsche Nebenwerte.

Als Kritik akzeptiere ich selbstverständlich, dass es nicht konsequent ist, mehrere verschiedene Investmentansätze zu verfolgen. Besser wäre es, sich nur den besten herauszusuchen und bei diesem Ansatz möglichst der beste Anleger von allen zu werden. Aber wie Yogi Barra schon sagte: "In der Theorie sind Theorie und Praxis gleich. In der Praxis nicht". In der Praxis scheitert das bisher noch daran, dass ich noch nicht sicher bin, welcher Investmentansatz der richtige, der beste (für mich) ist. Auch deshalb betreibe ich dieses Blog, um mich mit dieser Frage zu beschäftigen, darüber zu schreiben und mit euch darüber zu diskutieren. Ich möchte ein besserer Investor werden und das nicht nur auf Basis meiner eigenen Fehler, aus denen ich dann hoffentlich lerne, sondern auch durch eure Erfahrungen und Ansichten und Meinungen. Mit anderen Worten: ich setze auch auf eure Dummheit. Also eure früheren Dummheiten, die zu (kostspieligen) Fehlern geführt haben und dann auf die Lehren, die ihr daraus gezogen habt. Denn heute sind wir ja alle viel schlauer als früher. Krassklar ist das! ツ
»Erfahrungen sind die vernarbten Wunden unserer Dummheit.«
(Japanische Weisheit)
Ein weiterer Daseinsgrund für dieses Blog ist, dass ich mich meinen Fehlern bewusster stellen will. Es ist schmerzlich, Fehler zu machen. Es ist bisweilen demütigend, sie öffentlich einzugestehen. Und manches Mal auch emotional erschütternd, sich dann auch noch Spott und Häme und Besserwisserei anzuhören. Freiwillig. Bitte versteht mich nicht falsch, klookschietrische Kommentare sind ja hier die große Ausnahme (außer von mir), aber ich provoziere sie natürlich auch mit meiner Offenheit und letztlich bin ich auch dankbar für sie, weil sie mir wehtun und so meinen Lerneffekt steigern. Aber, wenn ich beispielsweise an mein Aurelius-Fiasko denke, oder meine Wirecard-Entscheidungen, habe ich gleich dreifachen Schmerz: weil ich versagt und viel Geld versenkt habe, weil ich das noch einmal haarklein durchlebe, während ich einen Artikel darüber schreibe, und dann weil ich mit euch darüber diskutiere und mir eure Kritik anhöre. Ob die Kommentare wohlwollend, mitfühlend, kritisch oder gar verletzend sind, jeder einzelne "nötigt" mir ein nochmaliges Beschäftigen mit meinem Fehler ab. Und doch... genau das will ich ja mit meinem Blog erreichen. Ich will lernen, ich will mich verbessern.

Ich erhebe nicht den Anspruch, alles zu wissen, alles zu können, alles richtig zu machen. Doch ich habe den Anspruch, viel mehr wissen zu wollen, alles besser können zu wollen, alles richtig(er) zu machen.

Und dabei helft ihr mir, so dass ich mich an dieser Stelle (und damit viel zu spät) bei euch allen bedanken möchte! Für eure Begleitung, eure Teilnahme und bisweilen eure Anteilnahme.

Es geht ums Rechthaben!

Vor acht Jahren startete ich dieses Blog mit einer Börsenweisheit; natürlich von Benjamin Graham.
»Man hat weder Recht noch Unrecht, weil andere derselben Meinung sind. Man hat Recht, weil die Fakten stimmen und die Überlegungen folgerichtig sind.«
(Benjamin Graham)
Und Warren Buffett sagte einmal treffend: "Investoren werden nicht für Aktionismus bezahlt, sondern fürs Rechthaben". Ich möchte nicht bei meinen Artikeln hier im Blog Recht haben, ich möchte beim Investieren Recht behalten. Dass sich am Ende meine Entscheidungen als richtig erweisen, mein Investmentcase valide war und ich am Ende eine überdurchschnittliche Rendite erzielt habe. Das kann ich durch zufällige Glückstreffer erreichen, oder aber durch das stetige Reduzieren von Fehlerquellen und Fehlentscheidungen.

Sun Zi schrieb vor 2.500 Jahren in seinem Strategie-Standardwerk "Die Kunst des Krieges": "Keine Fehler zu machen, ist die Grundlage für die Gewissheit des Sieges. Denn es bedeutet, einen Feind zu besiegen, der bereits geschlagen ist".

An der Börse haben wir keine Feinde, aber wir stehen in Konkurrenz, im Wettbewerb. Bei jedem Aktiengeschäft gibt es einen Käufer und einen Verkäufer. Und einer von beiden muss sich irren. Je besser wir informiert sind, je besser wir analysiert haben, je mehr wir über das Unternehmen, sein Geschäft, seinen Markt, seine Bilanzen wissen, desto niedriger ist die Wahrscheinlichkeit, dass wir der Irrende sind. Und wenn wir doch einen Fehler gemacht haben und dies erkennen, sollten wir daraus auch konsequent die Konsequenzen ziehen (ich hab das extra so blöd, aber einhämmernd formuliert!).
»Es kommt nicht darauf an, ob man richtig liegt oder falsch. Entscheidend ist, wie viel man verdient, wenn man richtig liegt, und wie viel man verliert, wenn man falsch liegt. (...) Mein Ansatz funktioniert nicht, weil er zutreffende Prognosen macht, sondern weil er mir erlaubt, falsche Prognosen wieder zu korrigieren.«
(George Soros)

Schlusswort(e)

Am Ende möchte ich noch mit ein paar Zahlen um mich werfen. Im ersten Jahr hatte dieses Blog rund 40.000 Seitenaufrufe und bis heute ist diese Zahl auf 8.079.169 angewachsen. Ich habe in den vergangenen sieben Jahren 1.606 Beiträge veröffentlicht und weitere 980 sind bereits fertig, jedoch noch nicht veröffentlicht. Das sind meine so geliebten "Börsenweisheiten der Woche", mit denen ich euch jeden Montagmorgen in die Woche schicke. Nach aktuellem Stand würde am 9.8.2038 mit der Börsenweisheit der Woche 32/2038 der letzte Beitrag in diesem Blog erscheinen, falls ich es irgendwann nicht mehr "füttern" wollte oder könnte. Ich hege die Hoffnung, dass ich dieses Datum erreichen werde und solange ich immer neue Weisheiten einstelle, sich mein eigenes Ablaufdatum immer weiter in die Zukunft schiebt. Oder wie Charlie Munger es mal formulierte: "Ich möchte nur eines sicher wissen: an welchem Ort ich sterben werde. Und dann würde ich niemals dort hingehen". ツ

Ans Ende denke ich jetzt aber nicht; noch macht mir dieses Blog und das Investieren und das Leben viel zu viel Spaß und daher werde ich einfach so weitermachen. Und mich und das Blog mit eurer Hilfe weiterentwickeln.
»Du machst kein Geld, wenn du Aktien kaufst. Du machst kein Geld, wenn Du Aktien verkaufst. Du verdienst Geld, wenn Du abwartest. (...) Jedes intelligente Investieren ist das Investieren in Werte - mehr bekommen als das, wofür Du bezahlst. Investieren ist, wenn Du einige großartige Unternehmen findest und dann auf Deinem Hintern sitzt.«
(Charlie Munger)
Ich habe mir bewusst diese weisen Gedanken von Munger für den Schluss aufgehoben, da mir die Graham'schen Tugenden Geduld und Gelassenheit noch zu oft abgehen. Ich fühle mich oft an Oscar Wilde erinnert, der einmal schrieb: "Es ist leichter über Geld zu schreiben, als Geld zu machen". Mir geht es häufig auch so. Ich schreibe über das Investieren, weil ich dadurch mich selbst wieder an das Wesentliche erinnere und mich ermahne, mich entsprechend richtig zu verhalten. Wie Seneca es ausdrückte: "Durch lehren lernen wir". Aus Erfahrung kann ich sagen, dass es einen großen Unterschied macht, ob man einen Gedanken hat oder diesen ausformuliert veröffentlicht. Es ist mir schon passiert, dass ich über einen Sachverhalt etwas Positives schreiben wollte, und sich dann während des Schreibens meine Meinung verändert hat. Weil ich durch das Ausformulieren meiner Argumente gemerkt habe, dass diese nicht stimmig (genug) sind, dass meine Argumentation Lücken aufweist, dass ich das eine oder andere nicht oder nicht ausführlich genug bedacht habe. Dann bessere ich nach und veröffentliche den Artikel erst später. Und ab und zu krame ich ältere Artikel aus diesem Blog hervor und überarbeite sie. Weil ich neue Erkenntnisse gewonnen habe oder weil ich schlicht falsch lag. Frei nach John Maynard Keynes: "Wenn sich die Fakten ändern, ändere ich meine Meinung".

Das schönste Kompliment hat mir - unbewusst - vor drei Jahren meine Ex gemacht, als sie mich fragte, was ich so den ganzen Tag getrieben hätte. Ich antwortete, ich hätte gearbeitet. Daraufhin erwiderte sie: "Du arbeitest nicht. Du sitzt den ganzen Tag auf deinem Hintern und starrst in deinen Computer und beschäftigst dich mit diesen blöden Aktien. Normale Leute machen das mal eben so nach Feierabend, wenn sie von ihren richtigen Jobs nach Hause kommen". Sie hat das nicht als Kompliment gemeint, schon klar. Als ich erwiderte, ob es denn für sie ein richtiger Job wäre, wenn ich mein Büro nicht mehr in meiner Wohnung hätte, sondern mir wieder ein teures externes Büro anmieten und jeden morgen dorthin zur Arbeit fahren würde, sagte sie schlicht: "Ja, dann schon". Die Logik erschließt sich einem sofort! ツ

Als ich letztes Jahr für dieses Blog den "valueDACH Value Investing Blogpreis 2018" verliehen bekam, fand sie klare Worte: "Das ist toll! Ich brauch 'ne neue Handtasche". Sie hatte durchaus auf dem Schirm, dass ich in beiden Kategorien, sowohl beim Publikumspreis als auch beim Juryentscheid, den ersten Platz belegt hatte und beides mit einem Preisgeld versehen war.

Ich hab sie echt gern.

Sie spiegelt mich, mehr als jeder andere Mensch das jemals könnte. Und sie zeigt mir immer wieder auf, dass ich nicht "normal" bin, dass ich anders bin. Auch wenn ich total normal rüberkomme (meine Ansicht, nicht ihre). Aber dieses Anderssein habe ich auch zum roten Faden in diesem Blog gemacht. Ich schreibe nicht abstrakt über das Investieren, sondern über meine Sicht auf das Investieren, meine Einschätzung zu einzelnen Unternehmen oder Marktentwicklungen.

Genauso hat auch meine seit mehr als vier Jahren erscheinende Kolumne für das Aktien Magazin eine starke persönliche Note. Dieses Blog ist überhaupt der Grund, weshalb Traderfox-Chef Simon Betschinger seiner Zeit auf mich aufmerksam wurde und mich fragte, ob ich eine Kolumne in seinem neuen Börsenmagazin übernehmen würde. Besonders angetan hatte es ihm dieser Artikel: "Buffetts großer Bluff... Phillips 66". Und umso trauriger bin ich, dass die Kolumne so nicht fortgesetzt werden soll. =(

Was bleibt, was kommt?

Ich bin zufrieden. Mit dem Blog, mit dem Investieren, mit meinem Leben. Ich habe nicht das Gefühl, unbedingt irgendetwas ändern zu müssen. Ich fühle mich frei. Trotz aller Verpflichtungen, trotz aller Ideen, trotz der einen oder anderen Problemzone. Und ich bin sehr dankbar für dieses Gefühl und die Umstände, die es erzeugen. Und in diesem Sinn möchte ich auch das Blog weiterführen: als Verantwortung, aber nicht als Verpflichtung, als Leidenschaft, aber nicht als Mission, als Medium zum Erfahrungsaustausch, aber nicht als Propagandainstrument zur Selbstdarstellung.

Apropos Werbung... die Werbebanner spielen knapp €100 pro Monat ein und durchschnittlich kommen durch den "Donate-Button", der sich rechts oben auf der Seite findet, auch mal Spenden bei mir an; über den Daumen gepeilt rund €50 im Monat. Sie lagen in den letzten 12 Monaten zwischen €1 und €100. In diesem Zusammenhang möchte ich noch einmal an den ersten Gastbeitrag erinnern, der auf diesem Blog erschienen ist: "Über den Boulevard in den Papierkorb - Ein Essay über die Gegenwart und Zukunft der deutschen Finanzpresse", für den ich Stephan Gemke noch immer dankbar bin.

Es ist und bleibt weiterhin nicht mein Ziel, mit diesem Blog Geld zu verdienen. Daher gibt es keinen kostenpflichtigen "Premiumbereich" und auch kein Wikifolio o.ä. Ich investiere mein eigenes Vermögen und damit verdiene ich mir (inzwischen) meinen Lebensunterhalt. Und ich schreibe darüber, das Bloggen ist und bleibt mein Hobby. Sämtliche eintrudelnden Werbeeinnahmen sehe ich nicht als Einkommen (auch wenn ich sie als solche beim Finanzamt meines Vertrauens versteuere), sondern als "Aufwandsentschädigung" eines Ehrenamtlichen. Also ohne Entgelt/Entlohnung. Aber keine Sorge, gemeinnützig ist dieses Projekt nicht. Ich betreibe es aus reinem Eigennutz. Um mit euch ins Gespräch zu kommen und ein besserer Investor zu werden; durch Selbstreflektion und durch eure Meinungen und Kommentare.

Außerdem müsste ich mir sonst doch noch einen "richtigen Job" suchen, wenn ich das Investieren und dieses Blog nicht hätte. Und zumindest in diesem Punkt soll/darf/kann meine Ex nicht Recht behalten... ツ

P.S.: Ich hoffe, ihr bleibt mir und diesem Blog weiterhin als Leser treu und könnt die nötige Toleranz aufbringen, meine "Klookschietereien" zu ertragen. Glaubt mir, ich weiß wie schwer das ist, ich muss das 24 Stunden am Tag an sieben Tagen in der Woche leisten...

Kommentare:

  1. Happy Birthday, lieber Michael.
    Vielen Dank für diesen tollen Blog.
    Bitte weiter so.

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  2. Hallo Michael,
    ich bezeichne mich als Fan. Interessant finde ich den Ansatz mit der (Ex-)Freundin, die anscheinend ja gerade das Gegenteil des Value-/Quality Investings vertritt. Zumindest Buffett will eher auf schmalem Fuß leben, da jeder Dollar, der für Handtaschen ausgegeben wird, 10 Dollar Gewinn aus einem Investment sein könnten. Aber vllt behält man durch den Konsum anderer doch einen besseren Blick auf die dahinter stehenden Firmen :). Was mir beim Lesen deines Blogs aufgefallen ist sind zwei Dinge. Du schreibst sehr gute qualitative Analysen auf der einen Seite. Auf der anderen Seite fehlt mir der quantitative Teil. Mal abgesehen von Firmen, die über den NAV bewertet werden. Soweit mein Verständnis hier geht, geht es immer um einen guten Einstiegspreis. Aktuell beschäftige ich mich zum Beispiel mit Phil Town, der zumindest den quantitativen Teil sehr geradlinig und nachvollziehbar angeht, um dann zu einer Abschätzung des fairen Preises (inkl. Margin of safety) zu kommen. Das erzeugt natürlich eine nicht vorhandene Sicherheit was den Preis angeht, ist aber als Orientierung sehr gut. Deine Einschätzungen bezüglich Firmen, die nicht über den NAV bewertet werden erscheinen mir eher unabhängig vom fairen Preis zu sein. Mir scheint dass es sich hier um Firmen handelt, die so einzigartig sind, dass sich ihr (Kurs-)Wachstum erstmal ungebremst stark fortsetzt. Das führt dazu, dass es eigentlich keine absolut günstigen Einstiegskurse gibt sondern nur relative Rücksetzer. Wie siehst du dir den bilanziellen Teil Teil eines Unternehmens an?

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  3. Herzlichen Glückwunsch!
    Vielen Dank für die tolle Freizeitgestaltung mit beruflichem Hintergrund!
    Und bitte weiter so!

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  4. Nordleuchte21.11.19, 14:27

    Super, besten Dank und weiter so!

    Apropos Klookschieterei: Hat es da eine Änderung gegeben? Ich vermisse ein wenig die sonntäglichen Updates und Rückblicke.

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    1. Erstmal auch von mir Glückwunsch zum Jubiläum. Ich kann mich nur meinem Vorredner anschließen, fand die sonntäglichen Updates auch immer super!

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    2. Von mir auch Glückwünsche und besten Dank, ich schaue jeden Tag in deinen Blog finde den großartig und ja ich wünsche mir auch die sonntäglichen Updates zurück:-)

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  5. Herzlichen Glückwunsch, lieber Michael! Ich lese Deine Artikel immer sehr gern und ich habe großen Respekt vor Deiner Arbeit, die ja keine ist. :) Bleib vor allem schön gesund und genieße weiterhin das tolle Leben eines Vollzeitinvestors, der sich den ganzen Tag den Hintern platt sitzt. DANKE DIR! Liebe Grüße, Marco

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  6. Hallo Michael,

    Glückwunsch zu den 8 Jahren, ich hoffe es kommen noch mindestens 8 weitere dazu.
    Leider muss ich deinen Blog immer extra im Chrome öffnen, der Firefox schafft es leider trotz aller erlaubten Skripte einfach nicht deine Seite richtig zu rendern.

    LG,

    Tobias

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  7. Herzlichen Glückwunsch auch von mir.

    Seit 2016 lese ich all deine Artikel und lasse nichts aus. Dank deinem Hobby "intelligent-investieren.net" bin ich ein besserer Investor geworden. Und "Klookschietereien" bildet ;-)

    Jetzt noch eine "kritische" Frage, betrachtet in deinem Rückspiegel. Hast du den Verkauf deiner BDCs bereut?

    beste Grüße

    Hans-Jürgen

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    1. Meine Befürchtungen bzgl. der Entwicklung der BDCs haben sich nicht eingestellt, die neue Zinssenkungsrunde gepaart mit einem konjunkturellen Abschwung in den USA habe deren Geschäfte bisher nicht stärker negativ beeinflusst und die Kurs sind entsprechend auch nicht gefallen. Auf der anderen Seite habe ich das Geld ja überwiegend auf meine Ankerwerte verteilt und Microsoft, Mastercard, Hypoport sind Anfang des Jahres ja sehr gut gelaufen.

      Ich würde sagen, dass BDCs kein schlechtes Investment gewesen wären die letzten 9 Monate; anders als von mir erwartet.

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  8. Moin Michael,

    hier etwas Futter, um deine Value-Strategie daran zu schaerfen:
    http://mebfaber.libsyn.com/jack-forehand
    Im Podcast werden Argumente gewogen, warum Value-Investing die letzten 10 und die naechsten 10 ;-) Jahre unterperformt hat/wird.

    Hoffentlich stimmt die Wiedergabe ungefaehr (besser selber anhoeren):
    - Crowding-out (zu viele Value-Investoren)
    - don't fight the FED (alles wird mit Geld zugesch..., wahrer Wert wird beliebig)
    - Value trap (der vergangene "Wert"/Rueckblicks-Wert ist kein zukuenftiger)
    - Disruption (Digitalisierung/Tech/Intermediaere rollen das Feld auf)
    - "big Data" + Info-Verfuegbarkeit verhindert immer mehr, dass "Perlen" entdeckt werden koennen. Schliesslich sind es nur Glass-Murmeln, die zu recht billig sind (und es bleiben).

    Wahrscheinlich ist Value zT eine Fata Morgana, eine zT sehr persoenliche Sicht auf die Dinge. Und der Wunsch auf "Wertberichtigung" durch das Erkennen der anderen (breiter Massen) ist naiv?
    Es gibt kaum/keinen Info-Vorsprung mehr(immer weniger). Es ist nicht faktenbasiertes Investieren, sondern "errate die Zukunft" was den Erfolg ausmacht. Und beim Raten ist es schwer: manchmal hat man Glueck ("ich wusste, dass es so kommt") manchmal nicht ("dieser bloede Markt liegt falsch, alles Idioten").

    Wenn du dich an Jack Forehands Argumenten geschaerft hast: Weiterhin viel Spass beim Bloggen und Glueck beim Investieren!

    LG Joerg

    zu "normal"/Value-Sucht: keiner ist "normal", aber die Grenze zwischen Berufung - Leidenschaft - Extrem-Hobby - Sucht ist fliessend. Die ersten Opfer koennen Arbeitsstelle, Gesundheit, Beziehungen sein.
    Man lebt dann vielleicht ganz OK in seiner eigenen Welt. Aber ist das der Sinn?
    Wirst du auf dem Kranken-/Sterbebett mal denken: haette ich Aktie XY nicht/frueher ge-/verkauft?
    Oder was denkst du, an was du dort denken wirst?
    Ist das virtuelle Blogger/Leser-Volk eine Alternative zu realen Beziehungen? Manchmal fuehlt es sich real an, aber lass dich nicht taeuschen, es ist virtuell.

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  9. Die besten Glückwünsche zu deinem Jubiläum! Ich lese immer fleißig mit und das wird auch so bleiben! Mach weiter so!

    Viele Grüße
    Mike

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  10. Glückwunsch und ein DICKES Weiter so ;-)

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  11. Hallo Michael,
    auch von mir ein "Happy Birthday, lieber Michael".
    Und auch von mir vielen, vielen Dank für diesen tollen Blog.
    Möchte aber auch ein paar Fragen stellen:

    i) Wie sieht es eigentlich mit 1&1 Drillisch aus? Die Aktie ist in den letzten Monaten nach der Gewinnwarnung stark gebeutelt worden. Habe nun gehört, dass viele Leerverkäufer auch auf wietere Kursverluste spekulieren. Bei einem geringen Streubesitz, wie es nun einmal bei Drillisch ist, ist es doch möglich, dass United Internet, das seinerseits einen Übernahmeversuch bei deutlich höheren Kursen machte erneut Aktien kauft. Dann müssten die Leerverkäufer kaufen und der Kurs müsste steigen. Hälst Du dieses Szenario für realistisch, oder ist da die Phantasie mit mir durchgegangen?

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  12. ganz vergessen:
    ii) Hatte seinerzeit die 7C Solarparken Aktie (WKN: A11QW6) gekauft. Wirde von Börse-online als Hot-Aktie angeboten - das Unternehmen hatte meinen Zuspruch erhalten und ich habe aktien gekauft. Nun wird Kapital aufgstockt und ich kann nachträglich zukaufen. Lohnt sich das?
    Gruß, Reginald

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  13. Hobbyinvestor22.11.19, 12:28

    Lieber Michael,

    herzlichen Glückwunsch. Als "Hobbyinvestor", der durch den Tod seines Vaters mit dem Thema "Geldanlage" konfrontiert wurde, lese ich die Beiträge von Dir sehr gerne und lasse mich durch sie inspirieren. Schreib weiter so locker wie bisher, es macht wirklich Spaß zu lesen.

    Herzliche Grüße

    Thomas

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  14. Glückwunsch von mir und ein lautes "Weiter so!".

    "Intelligent-investieren" steht in meinem RSS-Reader SEHR weit oben und wird meist schon früh am Vormittag gelesen. Ich mag fast alle Kategorien...Portfolio-Check, Beobachtungslisten und die Einzelanalysen und erklärenden Artikel, die viel tiefer gehen, als ich es selbst mit der Analyse schaffen kann (und will).
    Vielen Dank!

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  15. Glückwunsch. Ganz tolle Arbeit und Klugheit die hier darin steckt! Und humorvoll bist Du auch noch - da hat Deine Ex ja echt etwas verpasst !

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  16. Ich gratuliere dir zum Jubiläum und danke dir fürs Durchhalten!
    Lese immer wieder gerne hier.

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  17. Moin Michael,
    auch von mir Glückwünsche zum Jubiläum deines hervorragenden Blogs! Ich bin seit ca. 20 Jahren an der Börse unterwegs und dein Blog ist wirklich das Beste, was mir bisher (leider erst vor 4 Jahren) im Netz zum Thema begegnet ist. Deine Artikel sind immer gut recherchiert, sehr verständlich geschrieben und die persönliche Note bei deinen Argumenten liebe ich auch sehr.

    Nach reiflicher Überlegung habe ich übrigens meinen viel zu hohen Depotanteil an Aurelius reduziert und bin mit dem Geld bei Bausch Health eingestiegen. Damit kann ich besser leben.

    Vielen Dank Isabelle

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