Mehrwert für die Leser meines Blogs: Nach Erscheinen des Magazins darf ich die eine oder andere meiner Analysen dann auch hier veröffentlichen.
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Donnerstag, 3. November 2022
Kissigs Nebenwerte-Analyse zu KWS Saat: Erfolg als Partner der Landwirte
Im Magazin "Der Nebenwerte Investor" von Traderfox finden sich regelmäßig Analysen von mir zu deutschen Nebenwerten. Das Magazin ist kostenpflichtig und wer dieses oder eine der weiteren Börsenzeitschriften von Traderfox bestellen möchte, gelangt ▶ hier zur Übersicht.
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Mittwoch, 6. Dezember 2017
KWS Saat: Eine Geschichte von Zucker, Mais und guten Geschäften
Die Börsen erreichen fast täglich neue Höchststände und die hohen Bewertungen treiben vielen Anlegern den Angstschweiß auf die Stirn. In vielen Magazinen kann man lesen, dass der Bullenmarkt nun schon 9 Jahre andauere und damit die Durchschnittszeit einer Hausse deutlich überschritten habe – mit dem Hinweis nun sei eine große Korrektur fällig. Manche reden sogar über einen Crash und das nicht erst seit gestern.
Dem kann man entgegenhalten, dass es keine Gesetzmäßigkeiten an der Börse gibt. Auch wenn viele Menschen immer wieder versuchen, die Börse und die Aktienkurse in ein Korsett aus vorhersehbaren Abläufen zu zwängen. Sei es mittels Charttechnik oder aufgrund saisonaler Überlegungen. Und weil viele Leute daran glauben (wollen), scheinen diese Muster und Regelwerke auch zu funktionieren, jedenfalls kurzfristig und an bestimmten Kursmarken. In Summe haben diese Regelungsversuche jedoch zwei grundsätzliche Schwächen: sie leiten aus der Vergangenheit eine Gesetzmäßigkeit für die Zukunft ab und sie blenden völlig aus, dass die Aktienkurse ganz überwiegend von der Psychologie getrieben sind. Und zwar von den Emotionen der Masse. Die emotionale Stimmung, die verschiedene Anleger in der Vergangenheit hatten, kann man jedoch nicht einfach auf die Zukunft fortschreiben. Man muss sich nur einmal mit Anlegern unterhalten, die den Crash 1987 oder 2000 oder 2009 mitgemacht haben. Heute, mit (emotionalem) Abstand und dem Wissen um den weiteren Fortgang der Geschichte bewerten die meisten diese Ereignisse ganz anders als damals. Man findet kaum einen Anleger oder Börsenjournalisten oder Analysten, der 2009 nicht als Einstiegschance des Jahrtausends bezeichnet. Ja, heute. 2009 kaufte niemand Aktien, alle haben unlimitiert auf den Verkaufsknopf gedrückt und die Kurse ins unterste Kellergeschoss geprügelt. Niemand hatte mehr Hoffnung, dass das globale Banken- und Wirtschaftssystem zu retten wäre. Naja, alle außer Warren Buffett, der damals Milliarden investierte und vor allem Bankaktien einsammelte. Und fast jeder kann irgendeine Aktie nennen, die er damals günstig eingekauft hat. Von den vielen anderen, die er zuvor in Panik in den Kursabsturz hinein verramschte, ist kaum mehr die Sprache.
Dem kann man entgegenhalten, dass es keine Gesetzmäßigkeiten an der Börse gibt. Auch wenn viele Menschen immer wieder versuchen, die Börse und die Aktienkurse in ein Korsett aus vorhersehbaren Abläufen zu zwängen. Sei es mittels Charttechnik oder aufgrund saisonaler Überlegungen. Und weil viele Leute daran glauben (wollen), scheinen diese Muster und Regelwerke auch zu funktionieren, jedenfalls kurzfristig und an bestimmten Kursmarken. In Summe haben diese Regelungsversuche jedoch zwei grundsätzliche Schwächen: sie leiten aus der Vergangenheit eine Gesetzmäßigkeit für die Zukunft ab und sie blenden völlig aus, dass die Aktienkurse ganz überwiegend von der Psychologie getrieben sind. Und zwar von den Emotionen der Masse. Die emotionale Stimmung, die verschiedene Anleger in der Vergangenheit hatten, kann man jedoch nicht einfach auf die Zukunft fortschreiben. Man muss sich nur einmal mit Anlegern unterhalten, die den Crash 1987 oder 2000 oder 2009 mitgemacht haben. Heute, mit (emotionalem) Abstand und dem Wissen um den weiteren Fortgang der Geschichte bewerten die meisten diese Ereignisse ganz anders als damals. Man findet kaum einen Anleger oder Börsenjournalisten oder Analysten, der 2009 nicht als Einstiegschance des Jahrtausends bezeichnet. Ja, heute. 2009 kaufte niemand Aktien, alle haben unlimitiert auf den Verkaufsknopf gedrückt und die Kurse ins unterste Kellergeschoss geprügelt. Niemand hatte mehr Hoffnung, dass das globale Banken- und Wirtschaftssystem zu retten wäre. Naja, alle außer Warren Buffett, der damals Milliarden investierte und vor allem Bankaktien einsammelte. Und fast jeder kann irgendeine Aktie nennen, die er damals günstig eingekauft hat. Von den vielen anderen, die er zuvor in Panik in den Kursabsturz hinein verramschte, ist kaum mehr die Sprache.
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