Im Rahmen meiner Kooperation mit dem "Aktien Report" von Armin Brack nehme ich mir in unregelmäßigen Abständen interessante Unternehmen vor. Die Ausgaben des "Aktien Reports" und/oder "Geld Anlage Reports" erreichen ihre Leser samstags kostenlos und "druckfrisch" im Email-Postfach und man kann sich ▶ hier beim "Geld Anlage Report" anmelden. Bonbon für die Leser meines Blogs: einige Tagen später darf ich die Analysen dann auch hier veröffentlichen.
Posts mit dem Label BYD werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label BYD werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Dienstag, 25. Mai 2021
Freitag, 25. Dezember 2020
Kissigs Aktien Report: Warren Buffett rät, Branchen im Umbruch zu meiden. Aber…
Im Rahmen meiner Kooperation mit dem "Aktien Report" von Armin Brack nehme ich mir in unregelmäßigen Abständen interessante Unternehmen vor. Die Ausgaben des "Aktien Reports" und/oder "Geld Anlage Reports" erreichen ihre Leser samstags kostenlos und "druckfrisch" im Email-Postfach und man kann sich ▶ hier beim "Geld Anlage Report" anmelden. Bonbon für die Leser meines Blogs: einige Tagen später darf ich die Analysen dann auch hier veröffentlichen.
Freitag, 4. Dezember 2020
Kissigs Aktien Report: Tesla ist einsame Spitze. Und Musk nun auch.
Im Rahmen meiner Kooperation mit dem "Aktien Report" von Armin Brack nehme ich mir in unregelmäßigen Abständen interessante Unternehmen vor. Die Ausgaben des "Aktien Reports" und/oder "Geld Anlage Reports" erreichen ihre Leser samstags kostenlos und "druckfrisch" im Email-Postfach und man kann sich ▶ hier beim "Geld Anlage Report" anmelden. Bonbon für die Leser meines Blogs: mit einigen Tagen Zeitverzögerung darf ich die Analysen dann auch hier veröffentlichen...
Labels:
Aktien Report,
Analysen,
BYD,
Disruption,
Medien,
Tesla
Freitag, 23. Dezember 2016
(Zu) starker Gegenwind für BYD trotz Megatrend Elektromobilität?
BYD steht für Build Your Dreams und das Unternehmen ist ein führender Anbieter in einem Megatrend, der Elektromobilität. Die Chinesen elektrifizieren alles, was geht, punkten aber vor allem in der Sparte der Elektro-Busse, wo sie Marktführer sind und über Kooperationen auch in neue Märkte vordringen, wie Brasilien oder China. Bisher rollten bereits mehr als 10.000 Exemplare vom Band und ein Ende ist nicht abzusehen. Im Gegenteil.
Ich hatte vor einiger Zeit BYD hier im Blog näher vorgestellt und auch darauf hingewiesen, dass mit Warren Buffett und Charlie Munger Ankeraktionäre an Bord sind, die nicht auf schnelle Dollars aus sind, sondern auf langfristige Wertzuwächse. Die sind allerdings bereits vor einer ganzen Weile und zu deutlich niedrigeren Kursen eingestiegen.
Damals wies ich schon auf die hohe Abhängigkeit von staatlichen Subventionen hin und an dieser Flanke ziehen dunkle Gewitterwolken auf, die sich zu einem Tsunami auswachsen können. Auch für BYD. Staatliche Subventionen reizen immer zu Misswirtschaft, wir haben das in Deutschland im Bereich der Solarunternehmen selbst erlebt, die sich auf den hohen Staatszuschüssen ausgeruht und dadurch ihre Wettbewerbsfähigkeit verloren haben. Eine Pleitewelle war die Folge, als die Subventionen reduziert wurden. Aber auch Betrug spielt bei Subventionen immer mal wieder eine Rolle und genau darum geht es zurzeit in China. Einige Autohersteller - nicht BYD - haben hohe Subventionen abgegriffen für E-Autos, die niemals verkauft wurden. Einer Analyse von Morgan Stanley zufolge, wurden im ersten Halbjahr 2016 90% aller in der Region Shanghai produzierten E-Hybrid-Fahrzeuge nur auf dem Papier verkauft. Kein Wunder also, dass der Staat hier einen Riegel vorschieben will und es dürfte zu einigen Änderungen kommen. Alleine schon, dass man künftig die Subventionen erst beim realen Verkauf zahlen will und nicht mehr nach Fertigstellung des Wagens, dürfte die Hersteller enorm treffen.
Darüber hinaus werden Subventionen zusammen gestrichen und die Hersteller warten immer länger auf das Geld für bereits bewilligte Subventionen. Gut möglich, dass hier gar kein Geld mehr fließen wird, was das angeht, ist China nicht unbedingt der Hort der Rechtsstaatlichkeit.
BYD ist längst nicht der einzige Anbieter, der Elektro-Autos am Start hat; momentan gibt es in China bereits fast 100 Modelle zu kaufen und damit rund doppelt so viele wie noch im vergangenen Jahr. Gerade im unteren Preissegment kann BYD nicht mithalten und wird von jungen, aggressiven Anbietern ausgestochen. Und im oberen Preissegment werden die ausländischen Hersteller richtig Gas geben, denn China will ab 2018 Quoten festlegen für ausländische Hersteller. Danach dürfen die müssen sie für acht Prozent ihrer in China abgesetzten Wagen Kreditpunkte sammeln, also Autos mit Elektromotor verkaufen. Denn nur für diese soll es diese Kreditpunkte geben. 2019 soll der geforderte Anteil auf zehn Prozent klettern, 2020 auf zwölf. Gelingt den Herstellern dies nicht, müssten sie ihre Produktion drosseln - oder Kreditpunkte von anderen Autoherstellern kaufen. Reine E-Autohersteller, vor allem lokale chinesische also , würden durch diese Regelung klar bevorzugt, denn sie könnten gegen Geld ihre im Überfluss vorhandenen Kreditpunkte den Amis und Europäern verkaufen. BYD wird hiervon übrigens eher nicht profitieren, denn BYD baut auch herkömmliche Fahrzeuge, braucht also seine Kreditpunkte selbst.
In einem anderen Bereich wäre BYD allerdings massiv betroffen, bei den Elektro-Bussen. Zwar machen die E-Busse nur rund 14% des Geschäfts aus, aber es ist die profitabelste Sparte des Unternehmens, knapp 40% der Gewinne erzielt man hier. Vor allem auch dank der Subventionen. Würden die Pläne umgesetzt, könnten 65% der E-Bus-Subventionen ab nächstem Jahr entfallen. Für BYD wäre dies betriebswirtschaftlich ein echter Nackenschlag.
Ob es wo kommt, ist noch nicht klar. Allerdings zeigt die Diskussion, wie abhängig BYD von Subventionen Chinas ist und dass diese das Businessmodell schnell über den Haufen werfen können. Dabei geht es nicht darum, dass BYD existenziell bedroht wäre, denn man bewegt sich in einem globalen Megatrend und ist hier weiterhin führend mit dabei. Aber es stellt sich aus Anlegersicht die Frage, ob die gegenwärtigen Kurse gerechtfertigt sind, sofern die Gewinne einbrechen. Und hier nehmen die Zweifel stark zu, BYDs Gewinne stehen auf tönernen Füßen und es ist gut möglich, dass es sehr viel länger dauern wird, bis BYD nachhaltig solide Gewinne schreiben kann. Hohe Investitionen hingegen lassen sich nicht aufschieben.
Unterm Strich hat sich bei BYD das Chance-Risiko-Verhältnis erheblich eingetrübt und bevor nicht die künftige Subventionspolitik Chinas geklärt ist, kann man kaum eine seriöse Bewertung (mehr) vornehmen. Und obwohl ich BYD erst seit April auf dem Zettel habe, folge ich nun dem weisen Ratschlag John Maynard Keynes: "Wenn sich die Fakten ändern, ändere ich meine Meinung". Und die Faktenlage hat sich geändert und trübt die Aussichten für BYD erheblich ein, so dass ich BYD daher von meiner Empfehlungsliste streiche.
Ich hatte vor einiger Zeit BYD hier im Blog näher vorgestellt und auch darauf hingewiesen, dass mit Warren Buffett und Charlie Munger Ankeraktionäre an Bord sind, die nicht auf schnelle Dollars aus sind, sondern auf langfristige Wertzuwächse. Die sind allerdings bereits vor einer ganzen Weile und zu deutlich niedrigeren Kursen eingestiegen.
Damals wies ich schon auf die hohe Abhängigkeit von staatlichen Subventionen hin und an dieser Flanke ziehen dunkle Gewitterwolken auf, die sich zu einem Tsunami auswachsen können. Auch für BYD. Staatliche Subventionen reizen immer zu Misswirtschaft, wir haben das in Deutschland im Bereich der Solarunternehmen selbst erlebt, die sich auf den hohen Staatszuschüssen ausgeruht und dadurch ihre Wettbewerbsfähigkeit verloren haben. Eine Pleitewelle war die Folge, als die Subventionen reduziert wurden. Aber auch Betrug spielt bei Subventionen immer mal wieder eine Rolle und genau darum geht es zurzeit in China. Einige Autohersteller - nicht BYD - haben hohe Subventionen abgegriffen für E-Autos, die niemals verkauft wurden. Einer Analyse von Morgan Stanley zufolge, wurden im ersten Halbjahr 2016 90% aller in der Region Shanghai produzierten E-Hybrid-Fahrzeuge nur auf dem Papier verkauft. Kein Wunder also, dass der Staat hier einen Riegel vorschieben will und es dürfte zu einigen Änderungen kommen. Alleine schon, dass man künftig die Subventionen erst beim realen Verkauf zahlen will und nicht mehr nach Fertigstellung des Wagens, dürfte die Hersteller enorm treffen.
Darüber hinaus werden Subventionen zusammen gestrichen und die Hersteller warten immer länger auf das Geld für bereits bewilligte Subventionen. Gut möglich, dass hier gar kein Geld mehr fließen wird, was das angeht, ist China nicht unbedingt der Hort der Rechtsstaatlichkeit.
![]() |
| BYD Co. (Quelle: finanzen.net) |
In einem anderen Bereich wäre BYD allerdings massiv betroffen, bei den Elektro-Bussen. Zwar machen die E-Busse nur rund 14% des Geschäfts aus, aber es ist die profitabelste Sparte des Unternehmens, knapp 40% der Gewinne erzielt man hier. Vor allem auch dank der Subventionen. Würden die Pläne umgesetzt, könnten 65% der E-Bus-Subventionen ab nächstem Jahr entfallen. Für BYD wäre dies betriebswirtschaftlich ein echter Nackenschlag.
Ob es wo kommt, ist noch nicht klar. Allerdings zeigt die Diskussion, wie abhängig BYD von Subventionen Chinas ist und dass diese das Businessmodell schnell über den Haufen werfen können. Dabei geht es nicht darum, dass BYD existenziell bedroht wäre, denn man bewegt sich in einem globalen Megatrend und ist hier weiterhin führend mit dabei. Aber es stellt sich aus Anlegersicht die Frage, ob die gegenwärtigen Kurse gerechtfertigt sind, sofern die Gewinne einbrechen. Und hier nehmen die Zweifel stark zu, BYDs Gewinne stehen auf tönernen Füßen und es ist gut möglich, dass es sehr viel länger dauern wird, bis BYD nachhaltig solide Gewinne schreiben kann. Hohe Investitionen hingegen lassen sich nicht aufschieben.
»Ein gutes Unternehmen, zu teuer bezahlt, ist ein schlechtes Investment.«
(Roland Könen)
Unterm Strich hat sich bei BYD das Chance-Risiko-Verhältnis erheblich eingetrübt und bevor nicht die künftige Subventionspolitik Chinas geklärt ist, kann man kaum eine seriöse Bewertung (mehr) vornehmen. Und obwohl ich BYD erst seit April auf dem Zettel habe, folge ich nun dem weisen Ratschlag John Maynard Keynes: "Wenn sich die Fakten ändern, ändere ich meine Meinung". Und die Faktenlage hat sich geändert und trübt die Aussichten für BYD erheblich ein, so dass ich BYD daher von meiner Empfehlungsliste streiche.
Labels:
Berkshire Hathaway,
BYD,
Charlie Munger,
Stock-Picking,
Warren Buffett
Dienstag, 30. August 2016
Warren's BYD: Buffetts chinesische Wette auf den Erfolg der Elektro-Mobilität
![]() |
| Warren Buffett |
BYD, ein Akronym für build your dreams, baut Elektro-Autos für den chinesischen Markt und ist bereits profitabel. Insbesondere im Bereich von Elektro-Bussen ist man führend und hat auch schon in Deutschland E-Busse verkauft; insgesamt rollten schon mehr als 10.000 Stück vom Band. Für dieses Jahr peilt das Unternehmen den Absatz von 120.000 Elektro- und Hybridfahrzeugen an und bliebe damit der weltgrößte Elektro-Auto-Hersteller, deutlich vor Tesla, die mit 80.000 Autos planen.
Top Halbjahreszahlen
Und dass BYDs Pläne nicht nur Luftblasen sind, konnte man bei Vorlage der Halbjahreszahlen sehen, in dem $2,25 Mrd. umgesetzt wurden und damit 160 Prozent mehr als im Vorjahresraum. Insgesamt erlöste das Unternehmen sogar, $6,54 Mrd., denn man baut auch noch konventionelle Autos. Der Gewinn sprang um 384 Prozent auf €0,31 Mrd. nach oben, wobei damit dennoch nur das untere Ende der selbst ausgegebenen Prognose von 382 bis 425 Prozent Wachstum erreicht wurde. In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres sollen die Gewinne um 83 bis 91 Prozent steigen, plant BYD, und damit schwächt sich das rasante prozentuale Wachstum ab, in absoluten Zahlen stehen die Ampeln weiterhin voll auf Grün.
Hohe Abhängigkeit von Subventionen
Der Boom kommt nicht von ungefähr, denn China leidet unter einer extremen Luftverschmutzung und steuert daher stark um in Richtung regenerativer Energien und sauberer Antriebsarten. Daher unterstützt die Regierung die Branche mit Milliardensubventionen, was auch die immer stärkere Beliebtheit der Elektro-Autos (mit) erklärt. So flossen von 2013 bis 2015 nach Reuters-Angaben $7,2 Mrd. an Subventionen und auf einzelne Autos entfallen bisweilen mehr als $10.000. Bis zum Jahr 2020 sollen 5 Mio. Elektro-Autos auf den Straßen fahren und der Geldregen zeigt durchaus Wirkung: So wuchs im vergangenen Jahr wuchs der Absatz von Plugin-Hybrid- und reinen Batteriefahrzeugen um 350 Prozent auf 331.000 Stück, während in Deutschland gerade einmal 19.000 Wagen abgesetzt wurden. Einheimische Hersteller werden bei der Förderung allerdings bevorzugt; so erlässt der chinesische Staat den Käufern dieser Modelle die Mehrwertsteuer.
BYDs Pläne gehen inzwischen weit über Elektro-Autos hinaus, und ähnlich wie Teslas Elon Musk ist der Traum, alles zu elektrifizieren, was irgendwie einen Antrieb hat.
So ist inzwischen auch der weltweit zweitgrößte Produzent von Lithium-Ionen-Akkus für elektrisch betriebene Fahrzeuge mit einem 2015er Weltmarktanteil von bereits 14,4 Prozent. Dieser soll in den nächsten Jahren weiter ansteigen und investiert BYD in den nächsten Jahren Milliarden in neue Batterie-Fabriken. Konsequent, denn auch heute schon setzt BYD nicht etwas auf Zulieferer, sondern baut fast alle Komponenten selbst. Und gerade Batterien werden in Zukunft die Schlüsseltechnologie sein, wenn es um Mobilität geht, nicht die Motoren, so wie heute. Denn Elektromotoren sind vergleichsweise simpel, die Batterietechnik hingegen nicht. Sie ist heute und morgen der Dreh- und Angelpunkt, wenn es um den Erfolg der Modelle geht. Denn sie entscheidet über das (bisher noch) wichtigste Kriterium: die Reichweite. BYDs neue Modelle kommen hier auf Werte jenseits der 400 km und damit liegen sie in Bereichen, die Käufer als angenehm empfinden und die ihnen ein subjektives Sicherheitsgefühl geben hinsichtlich der Alltagstauglichkeit und der Verfügbarkeit von Elektro-Tankstellen.
![]() |
| BYD Co. Ltd. (Quelle: finanzen.net) |
BYD ist schon länger im Bereich der Elektroantriebe und Batteriesystem tätig und kann daher einige interessante Partner aufweisen. Und Anteilseigner. Aus Deutschland dürfte vor allem Daimler bekannt sein, die ihr Aktienpaket an Tesla verkauft haben und nun Betterien von den Chinesen beziehen werden. Daimler-Chef Dieter Zetsche soll sogar gesagt haben, der Verkaufstag des Tesla-Aktienpakets sei der einzige Tag gewesen, an dem Daimler mit E-Mobilität Geld jemals verdient habe. Auch bei der Stuttgarter Edelkarosserieschmiede, dass die Tage der Verbrennungsmotoren sich dem Ende zuneigen und man hat die Abkehr vom gehypten Ex-Partner Tesla mit Bedacht eingeläutet. Nicht nur, weil zunehmend Zweifel aufkommen, ob Tesla nicht auf veraltete Batterietechnik setzt, sondern Daimler ist beim chinesischen Unternehmen BYD ("Build your Dreams" Anteilseigner und damit beim mit Abstand größten E-Auto-Hersteller der Welt. Unter der Marke Denza wird in China von beiden Konzernen gemeinsam überwiegend E-Mittelklassefahrzeuge angeboten, die chinesische Fertigungseffizienz mit den hohen Qualitätsstandards von Daimler verbinden. Es ist davon auszugehen, dass Daimler die hier gemachten Erfahrungen und die Technik früher oder später für seine eigene Mercedes-Modelle übernehmen wird.
Neben Daimler gibt es bei BYD allerdings weitere weltbekannte Anteilseigner. So ist Warren Buffetts Berkshire Hathaway seit 2008 über ihre Energietochter Aktionär und hat damals für das Aktienpaket von 10% rund $232 Mio. bezahlt. Heute sind diese Aktien, die noch 8,3% am Unternehmen ausmachen, das Achtfache wert, denn der Konzern wird mit insgesamt $18,4 Mrd. an der Börse bewertet. Auch Buffets Partner Charlie Munger hat sich privat zusätzlich Anteile gesichert und kürzlich wurde bekannt, dass der koreanische Elektronikgigant Samsung sich mit 4% eingekauft hat, in dem er junge Aktien einer Kapitalerhöhung zeichnete. Und ich bin auch seit einiger Zeit mit an Bord, allerdings mit einem deutlich kleineren Anteil...
Meine Einschätzung
BYD baut bereits E-Autos für den chinesischen Markt und agiert profitabel. Insbesondere im Bereich von E-Bussen ist man führend und hat auch schon in Deutschland E-Busse erfolgreich abgesetzt. BYD sollte auch dank seiner finanzstarken und langfristig orientierten Großaktionäre Warren Buffett und Charlie Munger, sowie seiner internationalen Partner Daimler und Samsung einer der Gewinner des E-Mobilitätstrends sein. Für Anleger sollte sich ein langfristig orientiertes Investment in dieser Boombranche und in den Marktführer auszahlen. So gehen die Prognosen für Deutschland inzwischen für das Jahr 2025 nicht mehr von knapp 5% Anteil der Elektro-Autos aus, sondern nun von 20 bis 25% der produzierten Wagen. Wurden im gesamten Vorjahr weltweit 540.000 Elektroautos ausgeliefert, verkaufte die Autoindustrie allein im Juni 312.000 Elektroautos und damit 49% mehr als im Vorjahresmonat. Dieser neue Mega-Trend ist nicht nur für die Hersteller eine enorme Herausforderung, sondern auch für die Autozulieferer, denen die Abnehmer ihrer Stammprodukte, wie Motor- und Antriebskomponenten wegfallen werden.
BYD befindet sich auf meiner Empfehlungsliste und in meinem Depot.
Montag, 18. Juli 2016
Zahlen & Mehr: Aurelius, Burberry, BYD, Datagroup, H&R, Hypoport, Patrizia, Ringmetall
:: Aurelius SE
Der Finanzinvestor Aurelius nutzt die sich aufgrund des Brexit-Votums bietenden Chancen konsequent aus und hat erneut auf der Insel zugeschlagen. So übernimmt man den Schönheitsklinikbetreiber "The Hospital Group" und sieht großes Synergiepotenzial mit der seit 2015 im Konzern befindlichen Aurelius-Tochter Transform. Die komplexe Eigentümerstruktur soll "attraktive Übernahmeparameter" ermöglicht haben.
Meine Einschätzung
Dies ist die erste Aurelius-Akquisition im dritten Quartal 2016, nach drei Zukäufen im zweiten Quartal und CEO Dr. Dirk Markus hat noch noch 5 bis 7 Käufe und Verkäufe in der Pipeline für dieses Jahr. Negative Auswirkungen durch den Brexit erwartet Aurelius nicht, weder für seine Tochterunternehmen in Großbritannien noch für für den Konzer, sondern man agiert seit jeher eher antizyklisch und derartige gesamtwirtschaftliche Umbruchsituationen liefern für das Geschäftsmodell interessante Möglichkeiten, die konsequent genutzt werden. Aktionäre sollten auch künftig weiter sehr viel Freude an ihrem Langfristinvestment in Aurelius haben und keine Stücke aus der Hand geben.
:: Burberry Group PLC
Der britische Luxusartikelhersteller Burberry hat Zahlen vorgelegt, die nicht schön, aber dennoch besser als erwartet ausfielen. Im soeben beendeten Geschäftsquartal fiel der Umsatz auf vergleichbarer Basis um 3% auf 423 Millionen Pfund oder rund €506 Mio. Allerdings erwartet das exportsensible Modeunternehmen aufgrund des Brexit und der damit einhergehenden Pfundabwertung positive Währungseffekte von bis zu 90 Mio. Pfund in diesem Jahr. Darüber hinaus konnte die Vakanz an der Unternehmensspitze beseitigt werden, da der italienische Chef der zu LVMH gehörenden Modemarke Celine, Marco Gobbetti, im kommenden Jahr Burberry-Chef Christopher Bailey ablösen wird.
Meine Einschätzung
Burberry steht mächtig unter Druck, zuletzt auch wegen des relativ starken Pfunds und der Wirtschaftsschwäche in China. Die Pfundabwertung infolge des Brexitvotums hebt die kurz- und mittelfristigen Aussichten auf der Währungsseite an, operativ muss sich die angepasste Unternehmensstrategie aber erst noch beweisen und mit ihr der neue Chef an der Spitze des Modekonzerns. Burberry ist einer der aussichtsreichsten Player in einem insgesamt schwierigen Branchenumfeld.
:: BYD Co. Ltd.
Der chinesische E-Mobilitäts-Konzern BYD hat einen weiteren Großaktionär gewinnen können. Der koreanische Samsung-Konzern will sich mit rund 4% einkaufen, indem man für rund €400 Mio. junge Aktien zeichnet. Weitere Großaktionäre sind Warren Buffetts Berkshire Hathaway mit 10% über ihre Emergie-Tochter und Charlie Munger, der privat auch eine Position erworben hat.
Meine Einschätzung
BYD baut bereits E-Autos für den chinesischen Markt und agiert profitabel. Insbesondere im Bereich von E-Bussen ist man führend und hat auch schon in Deutschland E-Busse verkauft. BYD sollte auch dank seiner finanzstarken und langfristig orientierten Großaktionäre Buffett und Munger einer der Gewinner des E-Mobilitätstrends sein.
:: Datagroup AG
Der IT-Dienstleister Datagroup hat die lang erwartete Übernahme des Hewlett-Packard--Geschäftsbereichs SAP- und Application Management-Services vollzogen. Datagroup übernimmt damit 330 SAP- und Application Management-Experten von Hewlett Packard Enterprise (HPE) in Deutschland und erbringt zukünftig definierte IT-Services für HPE, wodurch man sich damit ein garantiertes Umsatzvolumen im dreistelligen Millionenbereich über mindestens fünf Jahre sichert.
Meine Einschätzung
Die Übernahme stärkt Datagroups SAP-Geschäftsbereich und katapultiert das Unternehmen in eine höhere Liga unter den IT-Dienstleistern. Datagroup ist eine meiner ältesten Empfehlungen und Anleger können sich über die Jahre über eine Kursvervielfachung freuen. Datagroup wächst auch dank Übernahmen und hat immer wieder bewiesen, dass man diese auch erfolgreich integrieren kann. Für Langfristanleger bieten sich weiterhin interessante Perspektiven.
:: H&R AG
Das Spezialchemieunternehmen H&R konnte mit seinen jüngst vorgelegten vorläufigen Zahlen zum zweiten Quartal seinen erfolgreichen Turnaround bestätigen. Das Operative Ergebnis (EBITDA) wurde im Halbjahresvergleich kräftig auf €54,4 Mio. gesteigert und die es wurde eine positive EBITDA-Entwicklung über alle drei Segmente der Konzerns erzielt. Die Bilanzsumme erhöhte sich im Vergleich zum 31. Dezember 2015 von €628,8 Mio. leicht auf €647,9 Mio, während das Eigenkapital von €287,1 Mio. auf €303,6 Mio. anstieg Per 30. Juni 2016 beträgt die Eigenkapitalquote der Gesellschaft 46,9 % nach 45,7% zum 31. Dezember 2015. Nachdem das erste Halbjahr über den Erwartungen verlaufen ist, passt das Unternehmen seines Jahresprognosen nach oben an und geht, eine auch weiterhin insgesamt stabile Preis- und Margensituation für seine Produkte vorausgesetzt, von einem zusätzlichen Ergebnispotenzial in Höhe von rund 10% aus.
Meine Einschätzung
Der Turnaround bei H&R nimmt weiter Fahrt auf und dies zeigt sich in steigenden Umsatz- und Ergebniszahlen. Sollte der Ölpreis weiter anziehen, wird H&R hiervon nicht negativ beeinflusst, sondern dürfte sogar eher noch weiter profitieren.
:: Hypoport
Im ersten Halbjahr 2016 konnte der Finanzdienstleister Hypoport nach vorläufigen Zahlen den Umsatz von €67,5 Mio. auf €73 Mio. steigern und das EBIT von €9,1 Mio. auf €11 Mio. Bei der Tochter Europace dämpften auch im April und Mai noch die negativen Auswirkungen der Wohnraumkreditrichtlinie die Umsätze, die aber gegen Ende des Quartals spürbar anzogen.
Meine Einschätzung
Das Fintech-Unternehmen Hypoport wächst weiter rasant und wird einer der Gewinner der Bankenkonsolidierung sein, während die klassischen Filialbanken weiterhin und zunehmend unter Druck bleiben werden. Mit der Plattform Europace hat man ein Quasi-Monopol in der Kreditvermittlung für und durch Banken erschaffen und wird in den nächsten Jahren die Ernte auch in diesem Geschäftsbereich einfahren.
:: Patrizia Immobilien AG
Patrizia Immobilen hat sich von einem Immobilien-Bestandsunternehmen zu einem bankenunabhängigen Immobilien-Investmenthaus gewandelt und kann nun einen weiteren Erfolg vermelden. Denn man hat ein weiteres Mandat übertragen bekommen, bei dem man für den Investor europaweit €300 Mio. in Wohnimmobilien investieren soll. Und der erste Ankauf ist bereits getätigt mit einer Projektentwicklung für eine Wohnimmobilie in Dänemarks Hauptstadt Kopenhagen.
Meine Einschätzung
Patrizia ist hervorragend positioniert und dürfte auf künftig stark davon profitieren, dass die Niedrigstzinsen keine attraktiven Renditen für Geldanlagen mehr bringen und Anleger auf andere Anlagen ausweichen müssen. Der anstehende Brexit und der seit dem Votum massiv einbrechende britische Immobilienmarkt verlagern Anlegergelder in dieser Assetklasse weg von den britischen Inseln hin zu den Metropolen Kontinentaleuropas und hier insbesondere in den sicheren Hafen Deutschland. Die angespannte Lage am heimischen Immobilienmarkt bei gleichzeitig günstigen Ko-Finanzierungsmöglichkeiten über Kredite bergen enormes Potenzial für das Geschäft von Patrizia und die Konsolidierungsphase des Aktienkurses sollte bald vorüber sein und Anleger wieder viel Freude an ihrem Investment haben. Demnächst steht zudem noch die Ausgabe von Gratisaktien im Verhältnis 10:1 an.
:: Ringmetall AG
Bei Ringmetall geht es nun Schlag auf Schlag. Es wurde eine Barkapitalerhöhung unter Ausschluss des Bezugsrechts der Altaktionäre beschlossen und innerhalb kürzester Zeit wurden die 2.288.000 neue Aktien im Rahmen einer Privatplatzierung bei qualifizierten Anlegern platziert. Der Platzierungspreis wurde auf €2,20 je neuer Aktie festgelegt und die Transaktion war mehrfach überzeichnet. So wurde das Grundkapital der Ringmetall AG von €22.880.000,00 um €2.288.000,00 auf €25.168.000,00 erhöht und der Ringmetall AG fließt damit ein Bruttoemissionserlös in Höhe von €5.033.600,00 aus der Kapitalerhöhung zu. Hiermit soll das weitere interne und externe Wachstum der Ringmetall-Gruppe finanziert und die Grundlage für weitere Unternehmensakquisitionen gelegt werden.
Und direkt im Anschluss vermeldete Ringmetall den ersten Vollzug, indem man seine Beteiligung an der italienischen Tochtergesellschaft S.G.T. von bisher 51% auf 80% "zu wirtschaftlich attraktiven Konditionen" erhöht hat. Für den Jahresverlauf ist noch eine weitere kleinere Akquisition geplant.
Meine Einschätzung
Der große Zukauf der Self Industries im letzten Jahr hat die Unternehmenszahlen kräftig gepuscht und den Aktienkurs deutlich von €1,70 auf €2,30 anziehen lassen. Die Kapitalerhöhung versetzt Ringmetall in die Lage, weitere Zukäufe zu tätigen und sich zu einem Spezialanbieter in der Metallindustrie zu entwickeln. Der starke Kursanstieg nach einer viele Monate anhaltenden Konsolidierung hat nun allerdings einiges an Phantasie aus dem Kurs genommen.
Aurelius, Burberry, BYD, Datagroup, H&R, Hypoport, Patrizia Immobilien und Ringmetall befinden sich auf meiner Empfehlungsliste.
Der Finanzinvestor Aurelius nutzt die sich aufgrund des Brexit-Votums bietenden Chancen konsequent aus und hat erneut auf der Insel zugeschlagen. So übernimmt man den Schönheitsklinikbetreiber "The Hospital Group" und sieht großes Synergiepotenzial mit der seit 2015 im Konzern befindlichen Aurelius-Tochter Transform. Die komplexe Eigentümerstruktur soll "attraktive Übernahmeparameter" ermöglicht haben.
Meine Einschätzung
Dies ist die erste Aurelius-Akquisition im dritten Quartal 2016, nach drei Zukäufen im zweiten Quartal und CEO Dr. Dirk Markus hat noch noch 5 bis 7 Käufe und Verkäufe in der Pipeline für dieses Jahr. Negative Auswirkungen durch den Brexit erwartet Aurelius nicht, weder für seine Tochterunternehmen in Großbritannien noch für für den Konzer, sondern man agiert seit jeher eher antizyklisch und derartige gesamtwirtschaftliche Umbruchsituationen liefern für das Geschäftsmodell interessante Möglichkeiten, die konsequent genutzt werden. Aktionäre sollten auch künftig weiter sehr viel Freude an ihrem Langfristinvestment in Aurelius haben und keine Stücke aus der Hand geben.
:: Burberry Group PLC
Der britische Luxusartikelhersteller Burberry hat Zahlen vorgelegt, die nicht schön, aber dennoch besser als erwartet ausfielen. Im soeben beendeten Geschäftsquartal fiel der Umsatz auf vergleichbarer Basis um 3% auf 423 Millionen Pfund oder rund €506 Mio. Allerdings erwartet das exportsensible Modeunternehmen aufgrund des Brexit und der damit einhergehenden Pfundabwertung positive Währungseffekte von bis zu 90 Mio. Pfund in diesem Jahr. Darüber hinaus konnte die Vakanz an der Unternehmensspitze beseitigt werden, da der italienische Chef der zu LVMH gehörenden Modemarke Celine, Marco Gobbetti, im kommenden Jahr Burberry-Chef Christopher Bailey ablösen wird.
Meine Einschätzung
Burberry steht mächtig unter Druck, zuletzt auch wegen des relativ starken Pfunds und der Wirtschaftsschwäche in China. Die Pfundabwertung infolge des Brexitvotums hebt die kurz- und mittelfristigen Aussichten auf der Währungsseite an, operativ muss sich die angepasste Unternehmensstrategie aber erst noch beweisen und mit ihr der neue Chef an der Spitze des Modekonzerns. Burberry ist einer der aussichtsreichsten Player in einem insgesamt schwierigen Branchenumfeld.
:: BYD Co. Ltd.
Der chinesische E-Mobilitäts-Konzern BYD hat einen weiteren Großaktionär gewinnen können. Der koreanische Samsung-Konzern will sich mit rund 4% einkaufen, indem man für rund €400 Mio. junge Aktien zeichnet. Weitere Großaktionäre sind Warren Buffetts Berkshire Hathaway mit 10% über ihre Emergie-Tochter und Charlie Munger, der privat auch eine Position erworben hat.
Meine Einschätzung
BYD baut bereits E-Autos für den chinesischen Markt und agiert profitabel. Insbesondere im Bereich von E-Bussen ist man führend und hat auch schon in Deutschland E-Busse verkauft. BYD sollte auch dank seiner finanzstarken und langfristig orientierten Großaktionäre Buffett und Munger einer der Gewinner des E-Mobilitätstrends sein.
:: Datagroup AG
Der IT-Dienstleister Datagroup hat die lang erwartete Übernahme des Hewlett-Packard--Geschäftsbereichs SAP- und Application Management-Services vollzogen. Datagroup übernimmt damit 330 SAP- und Application Management-Experten von Hewlett Packard Enterprise (HPE) in Deutschland und erbringt zukünftig definierte IT-Services für HPE, wodurch man sich damit ein garantiertes Umsatzvolumen im dreistelligen Millionenbereich über mindestens fünf Jahre sichert.
Meine Einschätzung
Die Übernahme stärkt Datagroups SAP-Geschäftsbereich und katapultiert das Unternehmen in eine höhere Liga unter den IT-Dienstleistern. Datagroup ist eine meiner ältesten Empfehlungen und Anleger können sich über die Jahre über eine Kursvervielfachung freuen. Datagroup wächst auch dank Übernahmen und hat immer wieder bewiesen, dass man diese auch erfolgreich integrieren kann. Für Langfristanleger bieten sich weiterhin interessante Perspektiven.
:: H&R AG
Das Spezialchemieunternehmen H&R konnte mit seinen jüngst vorgelegten vorläufigen Zahlen zum zweiten Quartal seinen erfolgreichen Turnaround bestätigen. Das Operative Ergebnis (EBITDA) wurde im Halbjahresvergleich kräftig auf €54,4 Mio. gesteigert und die es wurde eine positive EBITDA-Entwicklung über alle drei Segmente der Konzerns erzielt. Die Bilanzsumme erhöhte sich im Vergleich zum 31. Dezember 2015 von €628,8 Mio. leicht auf €647,9 Mio, während das Eigenkapital von €287,1 Mio. auf €303,6 Mio. anstieg Per 30. Juni 2016 beträgt die Eigenkapitalquote der Gesellschaft 46,9 % nach 45,7% zum 31. Dezember 2015. Nachdem das erste Halbjahr über den Erwartungen verlaufen ist, passt das Unternehmen seines Jahresprognosen nach oben an und geht, eine auch weiterhin insgesamt stabile Preis- und Margensituation für seine Produkte vorausgesetzt, von einem zusätzlichen Ergebnispotenzial in Höhe von rund 10% aus.
Meine Einschätzung
Der Turnaround bei H&R nimmt weiter Fahrt auf und dies zeigt sich in steigenden Umsatz- und Ergebniszahlen. Sollte der Ölpreis weiter anziehen, wird H&R hiervon nicht negativ beeinflusst, sondern dürfte sogar eher noch weiter profitieren.
:: Hypoport
Im ersten Halbjahr 2016 konnte der Finanzdienstleister Hypoport nach vorläufigen Zahlen den Umsatz von €67,5 Mio. auf €73 Mio. steigern und das EBIT von €9,1 Mio. auf €11 Mio. Bei der Tochter Europace dämpften auch im April und Mai noch die negativen Auswirkungen der Wohnraumkreditrichtlinie die Umsätze, die aber gegen Ende des Quartals spürbar anzogen.
Meine Einschätzung
Das Fintech-Unternehmen Hypoport wächst weiter rasant und wird einer der Gewinner der Bankenkonsolidierung sein, während die klassischen Filialbanken weiterhin und zunehmend unter Druck bleiben werden. Mit der Plattform Europace hat man ein Quasi-Monopol in der Kreditvermittlung für und durch Banken erschaffen und wird in den nächsten Jahren die Ernte auch in diesem Geschäftsbereich einfahren.
:: Patrizia Immobilien AG
Patrizia Immobilen hat sich von einem Immobilien-Bestandsunternehmen zu einem bankenunabhängigen Immobilien-Investmenthaus gewandelt und kann nun einen weiteren Erfolg vermelden. Denn man hat ein weiteres Mandat übertragen bekommen, bei dem man für den Investor europaweit €300 Mio. in Wohnimmobilien investieren soll. Und der erste Ankauf ist bereits getätigt mit einer Projektentwicklung für eine Wohnimmobilie in Dänemarks Hauptstadt Kopenhagen.
Meine Einschätzung
Patrizia ist hervorragend positioniert und dürfte auf künftig stark davon profitieren, dass die Niedrigstzinsen keine attraktiven Renditen für Geldanlagen mehr bringen und Anleger auf andere Anlagen ausweichen müssen. Der anstehende Brexit und der seit dem Votum massiv einbrechende britische Immobilienmarkt verlagern Anlegergelder in dieser Assetklasse weg von den britischen Inseln hin zu den Metropolen Kontinentaleuropas und hier insbesondere in den sicheren Hafen Deutschland. Die angespannte Lage am heimischen Immobilienmarkt bei gleichzeitig günstigen Ko-Finanzierungsmöglichkeiten über Kredite bergen enormes Potenzial für das Geschäft von Patrizia und die Konsolidierungsphase des Aktienkurses sollte bald vorüber sein und Anleger wieder viel Freude an ihrem Investment haben. Demnächst steht zudem noch die Ausgabe von Gratisaktien im Verhältnis 10:1 an.
:: Ringmetall AG
Bei Ringmetall geht es nun Schlag auf Schlag. Es wurde eine Barkapitalerhöhung unter Ausschluss des Bezugsrechts der Altaktionäre beschlossen und innerhalb kürzester Zeit wurden die 2.288.000 neue Aktien im Rahmen einer Privatplatzierung bei qualifizierten Anlegern platziert. Der Platzierungspreis wurde auf €2,20 je neuer Aktie festgelegt und die Transaktion war mehrfach überzeichnet. So wurde das Grundkapital der Ringmetall AG von €22.880.000,00 um €2.288.000,00 auf €25.168.000,00 erhöht und der Ringmetall AG fließt damit ein Bruttoemissionserlös in Höhe von €5.033.600,00 aus der Kapitalerhöhung zu. Hiermit soll das weitere interne und externe Wachstum der Ringmetall-Gruppe finanziert und die Grundlage für weitere Unternehmensakquisitionen gelegt werden.
Und direkt im Anschluss vermeldete Ringmetall den ersten Vollzug, indem man seine Beteiligung an der italienischen Tochtergesellschaft S.G.T. von bisher 51% auf 80% "zu wirtschaftlich attraktiven Konditionen" erhöht hat. Für den Jahresverlauf ist noch eine weitere kleinere Akquisition geplant.
Meine Einschätzung
Der große Zukauf der Self Industries im letzten Jahr hat die Unternehmenszahlen kräftig gepuscht und den Aktienkurs deutlich von €1,70 auf €2,30 anziehen lassen. Die Kapitalerhöhung versetzt Ringmetall in die Lage, weitere Zukäufe zu tätigen und sich zu einem Spezialanbieter in der Metallindustrie zu entwickeln. Der starke Kursanstieg nach einer viele Monate anhaltenden Konsolidierung hat nun allerdings einiges an Phantasie aus dem Kurs genommen.
Aurelius, Burberry, BYD, Datagroup, H&R, Hypoport, Patrizia Immobilien und Ringmetall befinden sich auf meiner Empfehlungsliste.
Labels:
Aurelius,
Burberry,
BYD,
Datagroup,
Empfehlung,
FinTech,
H&R,
Hypoport,
Immobilien,
Kapitalerhöhung,
Meldung,
Nebenwerte,
Patrizia,
Ringmetall,
Turnaround,
Übernahme,
Zahlen & Mehr,
Zahlenwerk
Montag, 25. April 2016
Investor-Update: Blackstone, BYD, Funkwerk, MPC Capital, Publity, Starbucks, Ströer, Surteco, Vectron, WCM
Im Investor-Update notiere ich in unregelmäßigen Abständen aktuelle Einschätzungen zu Unternehmen meiner Empfehlungsliste und wie sich diese ggf. auf mein Investment-Portfolio ausgewirkt haben. Darüber hinaus auch zu Unternehmen, die ich noch nicht hier im Blog vorgestellt habe, die sich jedoch in meinem Depot befinden.
DAX über 10.000, Dow über 18.000
Es ist schon ein paar Wochen her, dass ich ein Investor-Update veröffentlicht habe, aber die Tage um Ostern habe ich ich ganz entspannt und ab des Börsengeschehens verbracht. Jedenfalls als Investor. Keine Transaktionen, aber jede Menge Research und Überlegungen.
Die Stimmung an den Börsen ist weiterhin nervös, geradezu gereizt. Die Tagesschwankungen sind sehr hoch, gerade bei DAX und Öl und doch haben sich beide von ihren Tiefs deutlich erholt und kratzen an ihren Jahreshochs. Ebenso der Dow Jones Index. Die jüngst begonnen Quartalsberichtssaison zeigt aber auch, dass Verfehlungen der Markterwartungen gnadenlos abgestraft werden und die daraus resultierenden Kurseinbrüche bieten für coole Anleger tolle Chancen, um ihre Positionen aufzustocken oder bei verpassten Aktien doch noch günstig zum Zuge zu kommen.
DAX über 10.000, Dow über 18.000
Es ist schon ein paar Wochen her, dass ich ein Investor-Update veröffentlicht habe, aber die Tage um Ostern habe ich ich ganz entspannt und ab des Börsengeschehens verbracht. Jedenfalls als Investor. Keine Transaktionen, aber jede Menge Research und Überlegungen.
Die Stimmung an den Börsen ist weiterhin nervös, geradezu gereizt. Die Tagesschwankungen sind sehr hoch, gerade bei DAX und Öl und doch haben sich beide von ihren Tiefs deutlich erholt und kratzen an ihren Jahreshochs. Ebenso der Dow Jones Index. Die jüngst begonnen Quartalsberichtssaison zeigt aber auch, dass Verfehlungen der Markterwartungen gnadenlos abgestraft werden und die daraus resultierenden Kurseinbrüche bieten für coole Anleger tolle Chancen, um ihre Positionen aufzustocken oder bei verpassten Aktien doch noch günstig zum Zuge zu kommen.
Labels:
Blackstone,
BYD,
Funkwerk,
Investor-Update,
Kapitalerhöhung,
MPC Capital,
mVISE,
Nebenwerte,
Publity,
Schifffahrt,
Starbucks,
Stock-Picking,
Ströer,
Surteco,
Turnaround,
Vectron,
WCM
Abonnieren
Posts (Atom)






