Am 01.01.2002 wurde der Euro in zwölf Mitgliedstaaten der Europäischen Union als Bargeld eingeführt – ein historischer Schritt in der europäischen Integration. Seitdem prägt die gemeinsame Währung nicht nur den Alltag von mehr als 340 Millionen Menschen, sondern auch die ökonomischen und politischen Strukturen Europas.
Der Euro ist mehr als ein Zahlungsmittel; er ist ein Projekt der Zusammenarbeit und des Friedens, zugleich aber auch ein permanentes Spannungsfeld zwischen wirtschaftlichen Chancen und politischen Herausforderungen. Insbesondere aus deutscher Sicht gab und gibt es immer wieder Kritik und es herrscht ein latentes Gefühl, für die selbstverschuldeten Krisen anderer Länder (finanziell) den Kopf hinhalten zu müssen. Zudem konnte der Euro den Traum von einer dritten Weltleitwährung neben dem amerikanischen Dollar und dem chinesischen Yuan (bisher) nicht erfüllen. Daher wird der Euro mancherorts als Flop abgestempelt und manche träumen gar von einer Rückkehr zur D-Mark. Echt jetzt!?

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