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Donnerstag, 20. Oktober 2022
Kissigs Nebenwerte-Analyse zu Muehlhan: Umbruch oder Abbruch?
Im Magazin "Der Nebenwerte Investor" von Traderfox finden sich regelmäßig Analysen von mir zu deutschen Nebenwerten. Das Magazin ist kostenpflichtig und wer dieses oder eine der weiteren Börsenzeitschriften von Traderfox bestellen möchte, gelangt ▶ hier zur Übersicht.
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Donnerstag, 17. Februar 2022
Kissigs Nebenwerte-Analyse: Muehlhan im Umbruch - Neuaufstellung mit Chancen und Risiken
Im Magazin "Der Nebenwerte Investor" von Traderfox finden sich regelmäßig Analysen von mir zu deutschen Nebenwerten. "Der Nebenwerte Investor" ist kostenpflichtig und wer dieses Magazin oder eines der weiteren von Traderfox bestellen möchte, gelangt ▶ hier zur Übersicht. Abonnenten erhalten die neuen Artikel, nicht nur die von mir verfassten, direkt nach dem Verfassen vorab in ihr Email-Postfach und das Magazin mit allen Artikeln erscheint dann alle 14 Tage.
Für die Leser meines Blogs hat das Ganze auch einen direkten Nutzen: nach Erscheinen des Magazins darf ich eine meiner Analysen dann auch hier veröffentlichen. Vielen Dank dafür an Simon Betschinger, Gründer und Geschäftsführer von Traderfox.
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Samstag, 4. April 2020
Good News bei... Muehlhan: Top 2019er Ergebnisse, Ziele teilweise übertroffen. Aber...
Die Hamburger Muehlhan AG ist in der Oberflächenbeschichtung aktiv und hier insbesondere in den Bereichen Schifffahrt, Pipelines, Bohrplattformen und (Offshore-) Windkraftanlagen. Seit zwei Jahren hat man ein weiteres Standbein, nachdem man mit Stjerne Stilladser A/S eines der größten Gerüstbauunternehmen in Dänemark übernommen und dieses Segment seitdem weiter ausgebaut hat.
Muehlhan habe ich ursprünglich mal als Turnaround-Spekulation ins Visier genommen und das hat voll hingehauen; der Turnaround ist Geschichte und das Unternehmen erzielt attraktive Renditen. Das konnte man mit Vorlage der Zahlen für das Geschäftsjahr 2019 nochmals unterstreichen, die ein starkes Wachstum bei Umsatz und Gewinnen zeigen. Was bleibt, ist der Blick nach vorn und die Zeichen deuten auf Sturm...
Muehlhan habe ich ursprünglich mal als Turnaround-Spekulation ins Visier genommen und das hat voll hingehauen; der Turnaround ist Geschichte und das Unternehmen erzielt attraktive Renditen. Das konnte man mit Vorlage der Zahlen für das Geschäftsjahr 2019 nochmals unterstreichen, die ein starkes Wachstum bei Umsatz und Gewinnen zeigen. Was bleibt, ist der Blick nach vorn und die Zeichen deuten auf Sturm...
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Dienstag, 9. Januar 2018
Aurelius, Corestate Capital, Deutsche Beteiligung und Muehlhan punkten mit Übernahmen
Zum Jahresstart gibt es gleich bei mehreren Unternehmen positive Nachrichten auf der Akquisitionsseite zu vermelden.
▶ Aurelius Equity Opportunities SE & Co. KGaA
Conaxess Trade ist ein exklusiver Distributor von Fast Moving Consumer Goods (FMCG) für den großflächigen europäischen Einzelhandel und gehört seit 2016 zu Aurelius. Conaxess beschäftigt in Dänemark, Schweden, Norwegen, Finnland, Deutschland, Österreich sowie der Schweiz insgesamt rund 500 Mitarbeiter und erreicht als exklusiver Distributor von FMCG mehr als 130 Mio. Endverbraucher. Nun erwirbt Conaxess die Galleberg AS, einen in Norwegen führenden Distributor von Markenartikeln für Lebensmittel- und Gemischtwarenläden sowie für Gastronomie (HoReCa) und Reformhäuser und verdoppelt mit dieser Add-on-Akquisition in etwa den Jahresumsatz der Conaxess Trade Group in Norwegen auf mehr als 45 Mio. Euro. Die deutliche Ausweitung des FMCG-Angebots und Nutzung neuer Vertriebskanäle in Kombination mit einer starken Sales-Mannschaft soll den Marktanteil von Conaxess in Norwegen erhöhen. Olaf J. Styrmoe, bisheriger Eigentümer und Vorstandsvorsitzender von Galleberg, wird Mitglied der Geschäftsführung des Gesamtunternehmens und bringt dabei seine Erfahrung im Umgang mit Markeninhabern und Kunden ein. Über den Kaufpreis der Transaktion wurde, wie üblich, Stillschweigen vereinbart.
▶ Aurelius Equity Opportunities SE & Co. KGaA
Conaxess Trade ist ein exklusiver Distributor von Fast Moving Consumer Goods (FMCG) für den großflächigen europäischen Einzelhandel und gehört seit 2016 zu Aurelius. Conaxess beschäftigt in Dänemark, Schweden, Norwegen, Finnland, Deutschland, Österreich sowie der Schweiz insgesamt rund 500 Mitarbeiter und erreicht als exklusiver Distributor von FMCG mehr als 130 Mio. Endverbraucher. Nun erwirbt Conaxess die Galleberg AS, einen in Norwegen führenden Distributor von Markenartikeln für Lebensmittel- und Gemischtwarenläden sowie für Gastronomie (HoReCa) und Reformhäuser und verdoppelt mit dieser Add-on-Akquisition in etwa den Jahresumsatz der Conaxess Trade Group in Norwegen auf mehr als 45 Mio. Euro. Die deutliche Ausweitung des FMCG-Angebots und Nutzung neuer Vertriebskanäle in Kombination mit einer starken Sales-Mannschaft soll den Marktanteil von Conaxess in Norwegen erhöhen. Olaf J. Styrmoe, bisheriger Eigentümer und Vorstandsvorsitzender von Galleberg, wird Mitglied der Geschäftsführung des Gesamtunternehmens und bringt dabei seine Erfahrung im Umgang mit Markeninhabern und Kunden ein. Über den Kaufpreis der Transaktion wurde, wie üblich, Stillschweigen vereinbart.
Dienstag, 28. März 2017
Mit Großauftrag auf Turnaroundkurs: Muehlhan legt noch eine Schicht drauf
Die Hamburger Muehlhan AG ist im Bereich Oberflächenbeschichtung aktiv und hier insbesondere in den Bereichen Schifffahrt, Pipelines, Bohrplattformen und (Offshore-)Windkraftanlagen. Alle Segmente standen die letzten Jahre unter Druck, weil die Kunden sich mit Investitionen zurückhielten und jeden Euro zweimal umdrehen mussten. Die Schifffahrt befindet sich seit zehn Jahren in einer Dauerkrise, einhergehend mit sinkenden Frachtraten, Überkapazitäten, Fusionen und Pleiten großer global Player wie Han-Jin. Die Offshore-Windparks kamen in Deutschland lange Zeit nicht richtig vom Fleck und der gesunkene Ölpreis machte Ölplattformen in der Nordsee extrem unattraktiv. Für Muehlhan ging es also immer mehr um Konstenreduzierungen und das eigene Überleben. Ich hatte das Unternehmen vor einem Jahr als Turnaround-Spekulation vorgestellt und bisher hat der Kurs noch nicht wirklich viel reißen können. Bis jetzt. Doch das könnte sich nun ändern.
Denn inzwischen zeichnen sich einige Silberstreifen am Horizont ab. Nachdem Muehlhan einige Jahre durch ein Tal der Tränen gehen musste, konnte man auch aufgrund von Rationalisierungen und Fokussierung auf margenstärkere Aufträge wieder in die Gewinnzone zurückkehren. Nicht ganz in dieses Bild passt der gerade erzielte Abschluss mit Moeller-Maerks, der weltgrößten Reederei, die auch im Nordseeölbohren ein ganz großer Player ist.
Die dänische Tochter Muehlhan A/S schloss mit Maersk Oil eine Vereinbarung mit einem Auftragsvolumen zwischen 100 und 130 Mio. Euro über die nächsten 5 Jahre ab. Zur Erfüllung wird Muehlhan sein dies bezügliches Personal von 80 auf 380 Mitarbeiter aufstocken. Die Auswirkung auf das EBIT der Gruppe seien allerdings gering, teilt Muehlhan mit. Und das passt eigentlich nicht zur Fokussierung auf margenstärkere Aufträge. Andererseits ist dies der größte Auftrag der Firmengeschichte und auch eine unterdurchschnittliche Marge bringt noch Geld ein, während auf der anderen Seite es wohl auch darum ging, den langjährigen Kunden Maersk Oil zu halten. Denn die Reederei-Tochter selbst ist im Konzern nicht mehr uneingeschränkt geliebt und soll in absehbarer zeit abgegeben werden. Muehlhan hat hier also einen Fuß in der Tür und darüber hinaus erzielt dieser große Auftrag natürlich auch Aufmerksamkeit und kann der Türöffner für andere Kunden und Projekte sein.
Denn inzwischen zeichnen sich einige Silberstreifen am Horizont ab. Nachdem Muehlhan einige Jahre durch ein Tal der Tränen gehen musste, konnte man auch aufgrund von Rationalisierungen und Fokussierung auf margenstärkere Aufträge wieder in die Gewinnzone zurückkehren. Nicht ganz in dieses Bild passt der gerade erzielte Abschluss mit Moeller-Maerks, der weltgrößten Reederei, die auch im Nordseeölbohren ein ganz großer Player ist.
Die dänische Tochter Muehlhan A/S schloss mit Maersk Oil eine Vereinbarung mit einem Auftragsvolumen zwischen 100 und 130 Mio. Euro über die nächsten 5 Jahre ab. Zur Erfüllung wird Muehlhan sein dies bezügliches Personal von 80 auf 380 Mitarbeiter aufstocken. Die Auswirkung auf das EBIT der Gruppe seien allerdings gering, teilt Muehlhan mit. Und das passt eigentlich nicht zur Fokussierung auf margenstärkere Aufträge. Andererseits ist dies der größte Auftrag der Firmengeschichte und auch eine unterdurchschnittliche Marge bringt noch Geld ein, während auf der anderen Seite es wohl auch darum ging, den langjährigen Kunden Maersk Oil zu halten. Denn die Reederei-Tochter selbst ist im Konzern nicht mehr uneingeschränkt geliebt und soll in absehbarer zeit abgegeben werden. Muehlhan hat hier also einen Fuß in der Tür und darüber hinaus erzielt dieser große Auftrag natürlich auch Aufmerksamkeit und kann der Türöffner für andere Kunden und Projekte sein.
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Montag, 23. Mai 2016
Investor-Update: Coreo, Deutsche Rohstoff, MAX Automation, Muehlhan
Im Investor-Update notiere ich in unregelmäßigen Abständen aktuelle Einschätzungen zu Unternehmen meiner Empfehlungsliste und wie sich diese ggf. auf mein Investment-Portfolio ausgewirkt haben. Darüber hinaus auch zu Unternehmen, die ich noch nicht hier im Blog vorgestellt habe, die sich jedoch in meinem Depot befinden.
Unsicherheit hält an
Die US-Notenbank könnte demnächst die Zinsen anheben. Oder auch nicht. Im Prinzip ist man so unentschlossen wie bisher. Und auch die Indikatoren liefern immer wieder widersprüchliche Signale, wodurch die Märkte sich verunsichern lassen. Gegen Aktien spricht nach wie vor die Saisonalität und ein möglicher negativer Ausgang beim Brexit-Referendum Ende Juni. Ansonsten stellen Strafzinsen für Sparer und Investoren weiterhin ein starkes Argument für Sachanlagen, zu denen Aktien zählen, dar.
Fear-and-Greed-Index stabil
Der Angst-und-Gier-Index bewegt sich kaum und ist im Wochenverlauf von 54 auf 56 marginal gestiegen. Auch hieran zeigt sich die Unentschlossenheit der Anleger bzw. die Unsicherheit über das, was zu erwarten ist. Gier und Angst halten sich die Waage, jedoch können emotional beeindruckende Ereignisse schnell heftige Reaktionen hervorrufen. In beide Richtungen.
Ich bleibe daher dabei, lieber auf ausgesuchte deutsche Nebenwerte zu setzen als auf Blue Chips. Auch die großen US-Werte sind vergleichsweise eher teuer im historischen Vergleich, zumal die Gewinnerwartungen eher nach unten angepasst werden mussten und so das aktuelle Kursniveau alleine deshalb schon teurer geworden ist. Ein wenig mehr Vorsicht dürfte hier also nicht schaden.
Unsicherheit hält an
Die US-Notenbank könnte demnächst die Zinsen anheben. Oder auch nicht. Im Prinzip ist man so unentschlossen wie bisher. Und auch die Indikatoren liefern immer wieder widersprüchliche Signale, wodurch die Märkte sich verunsichern lassen. Gegen Aktien spricht nach wie vor die Saisonalität und ein möglicher negativer Ausgang beim Brexit-Referendum Ende Juni. Ansonsten stellen Strafzinsen für Sparer und Investoren weiterhin ein starkes Argument für Sachanlagen, zu denen Aktien zählen, dar.
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| Quelle: CNN Money - Fear and Greed Index |
Der Angst-und-Gier-Index bewegt sich kaum und ist im Wochenverlauf von 54 auf 56 marginal gestiegen. Auch hieran zeigt sich die Unentschlossenheit der Anleger bzw. die Unsicherheit über das, was zu erwarten ist. Gier und Angst halten sich die Waage, jedoch können emotional beeindruckende Ereignisse schnell heftige Reaktionen hervorrufen. In beide Richtungen.
Ich bleibe daher dabei, lieber auf ausgesuchte deutsche Nebenwerte zu setzen als auf Blue Chips. Auch die großen US-Werte sind vergleichsweise eher teuer im historischen Vergleich, zumal die Gewinnerwartungen eher nach unten angepasst werden mussten und so das aktuelle Kursniveau alleine deshalb schon teurer geworden ist. Ein wenig mehr Vorsicht dürfte hier also nicht schaden.
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