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Donnerstag, 11. Juni 2020

Jens Rabe: Ist Investieren einfach nur Buy and Hold?

Heute präsentiere ich euch wieder einen interessanten Gastartikel. Jens Rabe geht der Frage nach, ob erfolgreiches investieren mit simplem "Kaufen und liegen lassen" gelingen kann, oder ob nicht doch etwas mehr dazu gehört. Und was.

Ist Investieren einfach nur Buy and Hold?

Würden wir von der Jens Rabe Academy aktuell eine Umfrage unter privaten Investoren durchführen und dabei fragen, was Investieren eigentlich ist, dann würden wahrscheinlich sehr viele Antworten darauf lauten, dass Investieren eine andere Beschreibung für Buy and Hold ist. Und wahrscheinlich würde dann auch noch in irgendeiner Art und Weise Warren Buffett mit erwähnt und mit den Worten zitiert, dass man Aktien kaufen und am besten niemals verkaufen sollte. Eventuell kommt auch noch Altmeister Andre Kostolany zu Wort und wird mit seinem Schlaftabletten-Beispiel zitiert. Ist Investieren aber tatsächlich Buy and Hold? Sollte man tatsächlich Aktien kaufen und niemals verkaufen? Und stimmt das Zitat von Andre Kostolany überhaupt? Jens Rabe hat es für uns analysiert...

Donnerstag, 15. November 2018

Wie komme ich an Value Investing Wissen, um ein besserer Investor zu werden?

Ein Gastartikel von Tilman Versch, Good Investing.

Erfolgreiche Value Investoren sind meist „Lernmaschinen“, die täglich mehr über Unternehmen, Märkte und die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung lernen. Value Investoren, wie Warren Buffett und Charlie Munger, betonen immer wieder, dass sie 80% ihres Tages mit Lesen verbringen. Denn für sie ist Informationsbeschaffung entscheidend für den eigenen Erfolg. Lesen ist also definitiv ein vielversprechender Weg, um ein besserer Investor zu werden. Wir von valueDACH wollen dir aber auch weitere Wege zur Informationsbeschaffung und persönlichen Weiterentwicklung näher bringen...

Donnerstag, 11. Oktober 2018

Vom Paladin aus dem unbeugsamen Dorf der Value Investoren und seiner Suche

Wir befinden uns im Jahre 2018 n.Chr. Ganz Deutschland ist von den Sparern besetzt... Ganz Deutschland? Nein! Ein von unbeugsamen Value Investoren bevölkertes Dorf hört nicht auf, den Eindringlingen Widerstand zu leisten. "Graham and Doddsville" heißt es nach Warren Buffett und heute lesen wir von einem seiner mächtigen Kämpfer, dem Paladin. Und seiner Suche nach… ja, nach was eigentlich?

Der aufopferungsvolle Kampf der Gallier gegen einen schier übermächtigen Gegner ist legendär und kaum ein Kind dürfte die Geschichten von Asterix und Obelix nicht kennen. Und lieben. Ihre Kernbotschaft lautet, dass man nie aufgeben darf, dass man sich nicht der herrschenden Meinung oder den Gegebenheiten einfach unterordnen soll, dass man seinen eigenen Weg gehen und seine eigenen Vorstellungen umsetzen muss. Und das gilt nicht nur für unbeugsame Gallier, sondern in unserer Wirtschaftswelt auch für Aktieninvestoren...

Donnerstag, 4. Oktober 2018

(K)ein Geheimnis: Das ist das einzige Wiki, in das ich investiere. Und es macht auf High-Tech Stock Picking...

In meinem Investor-Update zum Ende des 3. Quartals fand sich als meine drittgrößte Position im Depot ein - von mir bisher nicht näher bezeichnetes - Technologie-Wiki. Dieser Umstand fand viel größere Beachtung, als ich gedacht habe, und seitdem wird lebhaft darüber diskutiert, um welches Wiki es sich wohl handeln könnte.

Ich bin also in mich gegangen und hatte Kontakt mit dem Initiator des Wikis Stefan Waldhauser, und als Ergebnis lest ihr hier den ersten und bisher einzigen Gastartikel in den sieben Jahren seit Bestehen dieses Blogs.

Dienstag, 30. Juni 2015

Geld verdienen mit Day Trading? Wirklich?

Investieren und Spekulieren sind nicht zwei Seiten der selben Medaille, es sind zwei völlig unterschiedliche Herangehensweisen an das Ziel, an der Börse Geld zu verdienen. Investieren ist das Kaufen von Werten zu einem möglichst günstigen Preis und das Setzen darauf, dass sich auf mittlere und lange Sicht der Wert dieser Investments erhöht. Value Investoren kaufen Unternehmensanteile, sie spekulieren mit mit deren Aktien. Spekulanten hingegen interessieren sich für fundamentale Daten eines Unternehmens eher wenig, sie setzen auf kurzfristige Trends an der Börse, auf den schnellen Gewinn oder die konsequente Verlustbegrenzung durch Stopp-Losses. Aktien, bei denen sie gestern noch auf steigende Kurse setzten, shorten sie heute, weil sie von fallenden Kursen ausgehen. Und sie interessieren sich nicht wirklich dafür, ob sie Aktien handeln oder Währungen oder Rohstoffe. Hauptsache, es ist ein möglichst volatiler Basiswert, weil Volatilität hohe Kurschwankungen bedeutet.

Als überzeugter Value Investor und Verfechter einer geduldigen Buy-Hold-Strategie glaube ich nicht, dass Day Trading langfristig zum Erfolg führt, sondern dass die meisten bei dem Versuch scheitern, mit wenig Aufwand schnell viel Geld zu machen.

Und dennoch klingt es schon spannend, was Matthias Bachmann sich hier vorgenommen hat. Denn er hat ein Experiment gestartet, mit dem er aus 100 EUR innerhalb eines Jahres durch Day Trading 10.000 EUR machen will. Und das ganze völlig transparent und dokumentiert in seinem Blog "cfd-trader.info". Und daher komme ich gerne seinem Wunsch nach, euch an dieser Stelle sein Projekt vorstellen zu dürfen...

Dienstag, 16. Juni 2015

Werden Rohstoffe wie Öl, Gold oder Platin jetzt wieder interessant?

Die Weltkonjunktur stottert, die Eurokrise lähmt, die Zinsen notieren nah am historischen Rekordtief dank der weltweiten Interventionen der Notenbanken. Immobilien und Aktien scheinen die einzigen verbliebenen Anlagen zu sein, die noch zufriedenstellende Renditen versprechen, doch der jahrelange Preisanstieg hat beide Assets auch teuer und anfällig für Korrekturen gemacht. Antizyklisch handelnde Anleger sehen sich also nach Alternativen um und da könnten die Rohstoffe wieder in den Blick geraten, denn sowohl die Aktien der Minenunternehmen als auch die Rohstoffpreise an sich haben schon deutlich bessere Tage gesehen.

Was macht das Öl?
Der Ölpreisverfall kam schnell und massiv, um knapp die Hälfte brach "das schwarze Gold" Ende letzten Jahres ein, als Saudi-Arabien einen Kursschwenk in der OPEC vollzog. Man ist nicht mehr bereit, das insbesondere dank der US-Fracking-Industrie herrschende weltweite Überangebot an Öl durch einseitige saudische Fördermengenkürzungen auszugleichen, um die anderen Staaten am dann folgenden unweigerlichen Anstieg des Ölpreises verdienen zu lassen. Die neue Marschroute der Saudis ist, die neue Konkurrenz durch den Ölpreisverfall aus dem Markt zu werfen und darauf zu setzen, dass das hieraus resultierende geringere Angebot dann zu einem Ölpreisanstieg führen wird - mit den Saudis als größtem Produzenten und Profiteur. Und da die Saudis für etwa 5 Dollar das Öl aus dem Wüstensand holen, die US-Amerikaner aber zu Kosten um die 50 Dollar fracken, sehen sich die Wüstenscheichs am längeren Hebel.

Allerdings nehmen nicht nur die Zahlen für neue Bohrlöcher in den USA und Kanada rapide ab, sondern fast ebenso schnell fallen die Kosten für die dortige Förderung. Es kann also durchaus sein, dass die Saudis die amerikanische Konkurrenz nicht aus dem Markt schmeißen können, sondern sie nur zu erheblich höherer Effizienz gezwungen haben. In diesem Markt ist auch die von mir vorgestellte Deutsche Rohstoff AG sehr erfolgreich tätig...