"Es gibt nur einen Grund, weshalb eine Aktie zum Schnäppchenpreis angeboten wird: weil andere Leute verkaufen. Da ist keine andere Ursache. Um ein wirkliches Schnäppchen zu machen, musst du ergründen, warum die Leute so ängstlich und pessimistisch sind."
(Sir John Templeton)
Posts mit dem Label Bargain werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Bargain werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Samstag, 1. November 2025
Donnerstag, 9. Januar 2025
Börsenweisheit des Tages | 09.01.2025
"Ein gutes Unternehmen zu einem Schnäppchenpreis zu kaufen ist das Geheimnis, um großes Geld zu verdienen."
(Joel Greenblatt)
Labels:
Bargain,
Börsenweisheiten,
Joel Greenblatt
Freitag, 29. November 2024
Börsenweisheit des Tages | 29.11.2024
"Ein guter Ort, um nach Schnäppchen zu suchen, ist der Stapel von Dingen, die andere Leute nicht anfassen wollen, weil ihre Preise keinen Optimismus ausstrahlen."
(Howard Stanley Marks)
Labels:
Bargain,
Börsenweisheiten,
Howard Marks
Dienstag, 8. August 2023
Earnings-Quickcheck Q2/2023: Der Turnaround bei Opendoor nimmt so richtig Fahrt auf
In meinen "Earnings-Quickchecks" schaue ich mir die aktuellen Geschäftszahlen der Unternehmen an und unterziehe sie einem kurzen Abgleich mit meinem Investmentcase.
Opendoor Technologies hat Zahlen für das 2. Quartal 2023 vorgelegt. Die Aktien des iBuying-Spezialisten sind daraufhin um mehr als ein Viertel eingebrochen. Doch der ausschließliche Blick in den Rückspiegel erzeugt ein großes Missverständnis...
Labels:
Analysen,
Bargain,
Earnings-Quickcheck,
FinTech,
Immobilien,
Nebenwerte,
Opendoor,
Turnaround,
Zahlenwerk
Montag, 7. Februar 2022
Börsenweisheit der Woche 06/2022
"Value Investing ist die Disziplin, Wertpapiere mit deutlichem Abschlag auf ihren aktuellen wirklichen Wert zu kaufen und sie zu behalten, bis dieser Wert realisiert wird. Das Element des Schnäppchens ist der Schlüssel zu diesem Prozess."
(Seth Klarman)
(Seth Klarman)
Labels:
Bargain,
Börsenweisheiten,
Seth Klarman,
Value Investing
Montag, 20. September 2021
Börsenweisheit der Woche 38/2021
"Die führenden Analystenhäuser können nicht die Zeit und das Geld für das Research zu kleineren Aktien aufbringen. Daher ist es wahrscheinlicher, dass Anleger in diesem weniger beachteten Bereich des Aktienmarktes Schnäppchen finden."
(James D. Slater)
Labels:
Bargain,
Börsenweisheiten,
Nebenwerte
Montag, 30. August 2021
Funkwerk überrascht nicht: Die Halbjahreszahlen liegen deutlich über den Erwartungen - wie immer. Die Aktie bietet großes Potenzial - wie immer. Der Kurs steigt - weiter...
Funkwerk hat es schon wieder getan und mal wieder deutlich bessere Zahlen abgeliefert als erwartet worden waren.
Seit meinem Einstieg vor knapp fünfeinhalb Jahren, als das Unternehmen der Pleite entgangen war und gerade der Turnaround startete, ist das der Regelfall geworden. Fast immer hat Funkwerk viel zu tief gestapelt und dann unterjährig mindestens einmal die Prognosen anheben müssen. Zuletzt hatte man dies vor einigen Wochen im Rahmen der virtuellen Hauptversammlung "en passant" in einem Nebensatz getan, doch nun "schockte" Funkwerk mit seinen Zahlen zum 1. Halbjahr erneut. Es stellt sich eigentlich (nur) noch die Frage, weshalb die Aktie gerade die Marke von 30 Euro überwunden hat und nicht bereits die 40 Euro oder 50 Euro...
Labels:
Analysen,
Bargain,
Funkwerk,
Nebenwerte,
Stock-Picking,
Zahlenwerk
Mittwoch, 21. Juli 2021
Und jährlich grüßt das Murmeltier: Funkwerk muss die Prognosen anheben. Mal wieder...
Funkwerk hielt gestern seine virtuelle Hauptversammlung ab und dabei gab es wie üblich auch Einblicke in den bisherigen Verlauf des Geschäftsjahrs. Und es kam, wie es es immer kam, seitdem Kerstin Schreiber CEO des in den Bereichen Zugfunk, Fahrgastinformationssysteme und Videosicherheit tätigen Unternehmens aus Kölleda ist (selbst im Coronajahr 2020): die Jahresprognosen erwiesen sich als zu konservativ und wurde deutlich übertroffen.
Der Aktienkurs hat sich seit meinem Einstieg 2016 bei €2,30 wie an der Perlenschnur gezogen nach oben bewegt und damit den Weg des Unternehmens aus der Turnaroundsituation zurück in die nachhaltige Erfolgsspur "nur" nachvollzogen - von dem starken Kurseinbruch im Frühjahr des Coronajahrs 2020 einmal abgesehen. Aber auch der wurde schnell wieder verdaut, sowohl was das Geschäft als auch den Kurs angeht. Und bleibt sich Funkwerk weiterhin treu, dürfte dies nicht die letzte Prognoseanhebung gewesen sein...
Labels:
Bargain,
Funkwerk,
Meldung,
Nebenwerte,
Stock-Picking
Freitag, 30. April 2021
Good News bei... Funkwerk: Solides Umsatzwachstum, deutlicher Gewinnsprung, aber (noch) keine Prognoseerhöhung
Funkwerk begleite ich bereits seit gut fünf Jahren, zunächst als (äußerst erfolgreiche) Turnaround-Spekulation und nun als Langfristinvestment. Der Kurs hat sich in dieser Zeit ziemlich erfreulich entwickelt und ist einer der "Tenbagger" auf meiner Beobachtungsliste; diesen Begriff für einen Kursverzehnfacher prägte Peter Lynch in seinem empfehlenswerten Buch "Der Börse einen Schritt voraus".
Noch besser als der Kurs lief allerdings die operative Entwicklung und auch der soeben vorgelegte Geschäftsbericht für 2020 zeigt, wie gut - trotz Corona, dessen Auswirkungen auch Funkwerk deutlich beeinträchtigt (hat). Der Konzernumsatz stieg moderat um 4,1% auf €98,8 Mio., aber das Betriebsergebnis um satte 25,3% auf €20,4 Mio. Die im August 2020 nach oben korrigierte Prognose wurde damit deutlich übertroffen; sie ging von einem Umsatz von €93 Mio. bis €97 Mio. und einem Betriebsergebnis auf Vorjahresniveau aus.
Der lesenswerte 2020er Geschäftsbericht enthält aber eine Reihe von interessanten Informationen, die die verhaltene 2021er Prognose des Vorstands eines "erneut erreichbaren Betriebsergebnisses auf Vorjahresniveau" erneut für den Preis "Tiefstapler des Jahres" qualifizieren...
Noch besser als der Kurs lief allerdings die operative Entwicklung und auch der soeben vorgelegte Geschäftsbericht für 2020 zeigt, wie gut - trotz Corona, dessen Auswirkungen auch Funkwerk deutlich beeinträchtigt (hat). Der Konzernumsatz stieg moderat um 4,1% auf €98,8 Mio., aber das Betriebsergebnis um satte 25,3% auf €20,4 Mio. Die im August 2020 nach oben korrigierte Prognose wurde damit deutlich übertroffen; sie ging von einem Umsatz von €93 Mio. bis €97 Mio. und einem Betriebsergebnis auf Vorjahresniveau aus.
Der lesenswerte 2020er Geschäftsbericht enthält aber eine Reihe von interessanten Informationen, die die verhaltene 2021er Prognose des Vorstands eines "erneut erreichbaren Betriebsergebnisses auf Vorjahresniveau" erneut für den Preis "Tiefstapler des Jahres" qualifizieren...
Labels:
Bargain,
Funkwerk,
Meldung,
Nebenwerte,
Stock-Picking,
Zahlenwerk
Dienstag, 16. Februar 2021
Softbank Group: Neues Allzeithoch nach 21 Jahren. Und noch immer krass unterbewertet!
An Venture Capital-Spezialist Softbank Group scheiden sich die Geister. Unbestritten ist jedoch, dass das Unternehmen des umtriebigen Gründers und Großaktionärs Masayoshi "Masa" Son einen Rekord nach dem anderen abliefert. Und der Aktienkurs nun auch (wieder). Denn mit 11.000 Yen (umgerechnet etwa $50 bzw. €80 je ADR) markierte er im Handelsverlauf ein neues Allzeithoch und das erstmals seit dem Jahr 2000, als die Internetblase platzte und der Kurs der Softbank Group ins Bodenlose abstürzte.
Son nahm das damals relativ gelassen hin, wie seine legendäre Aussage belegt:
»Ich war mal der zweitreichste Mensch der Welt. Dann verlor ich 70 Milliarden Dollar.«(Masayoshi Son)
Er hielt an seiner Vision fest, krempelte die Ärmel hoch und begann, erst Millionen, später Milliarden in aufstrebende Internetfirmen zu investieren. Seine beste Entscheidung dabei: der Einstieg beim damals unbekannten Startup Alibaba, wo er im Jahr 2000 für einen Anteil von 29,5% $20 Mio. ausgab. Heute hält Softbank Group noch rund 26% an Chinas führendem Internetpowerhouse und dieser Anteil alleine ist €155 Mrd. wert, während die ganze Softbank Group mit lediglich €139 Mrd. bepreist wird. Kein Wunder, dass Son Milliarden aufwendet, um eigene Aktien zurückzukaufen. Denn schneller kann man gar keine Werte schaffen für Aktionäre. Außer vielleicht, indem man die für wenig Geld eingekauften Startups für Milliardenbeträge an die Börse bringt. Und genau das macht Softbank Group...
Labels:
Analysen,
Bargain,
Doordash,
Meldung,
Slack,
Softbank Group,
Stock-Picking,
Uber
Freitag, 13. November 2020
Good News bei... DIC Asset. Der Spezialist für Gewerbeimmobilien überzeugt (wieder)
DIC Asset hatte seine Neun-Monatszahlen bereits vor einigen Tagen vorgelegt, doch die verdienen durchaus einen genaueren Blick. Denn als eines der Vorzeigeunternehmen aus dem Bereich gewerblicher Immobilien steht DIC Asset zurzeit im Fokus, da Anleger weltweit befürchten, die Nachfrage nach Büro- und Gewerbeimmobilien würde wegen der Corona-Auswirkungen dauerhaft sinken. Doch die Zahlen sprechen eine andere ganz Sprache...
Labels:
Analysen,
Bargain,
DIC Asset,
Immobilien,
Meldung,
Nebenwerte,
Stock-Picking,
Zahlenwerk
Montag, 9. November 2020
Softbank Group: Back in black. And on track...
Venture Capital Spezialist Softbank Group wandelt sich zur Investment-Beteiligungsgesellschaft mit angeschlossenem Venture Capital-Arm.
Der koreanisch-stämmige Softbank-Günder und CEO Masayoshi Son gilt als zweitreichster Asiate und baute seine ehemalige Telekom-Beteiligungsgesellschaft in den letzten Jahren zum Venture Capital-Powerhouse um. Er und sein Unternehmen sind auch Überlebende des Platzens der Internetblase vor 20 Jahren als reihenweise High-Tech-Firmen pleite gingen. Nach einer schwierigen Phase mit schlecht laufenden Investments (WeWork, Uber) und milliardenschwerem Corona-Tiefschlag zeigt die Softbank Group Stärke und kann mit ihren Geschäftszahlen wieder überzeugen - und neuer strategischer Ausrichtung...
Der koreanisch-stämmige Softbank-Günder und CEO Masayoshi Son gilt als zweitreichster Asiate und baute seine ehemalige Telekom-Beteiligungsgesellschaft in den letzten Jahren zum Venture Capital-Powerhouse um. Er und sein Unternehmen sind auch Überlebende des Platzens der Internetblase vor 20 Jahren als reihenweise High-Tech-Firmen pleite gingen. Nach einer schwierigen Phase mit schlecht laufenden Investments (WeWork, Uber) und milliardenschwerem Corona-Tiefschlag zeigt die Softbank Group Stärke und kann mit ihren Geschäftszahlen wieder überzeugen - und neuer strategischer Ausrichtung...
Labels:
Analysen,
Bargain,
Softbank Group,
Stock-Picking,
Zahlenwerk
Montag, 3. August 2020
Corona als Game-Changer? Rocket Internet ist zurück im Spiel...
Die frühere Startup-Schmiede und heutige Venture Investor Rocket Internet aus dem Samwer-Imperium habe ich zweieinhalb Jahre als Aktionär begleitet und das mit mäßigem Erfolg. Ende Januar habe ich mich dann verabschiedet. Dank Corona haben sich nun einige Rahmenbedingungen stark und nachhaltig verändert, was auch das Business und die Beteiligungen von Rocket Internet betrifft. Dabei ist die Bewertung noch attraktiver geworden, während eines meiner größten Probleme weiterhin latent-aggressive vor sich hin schlummert. Trotzdem ist die Bewertung nun dermaßen attraktiv, dass ich Rocket Internet nicht mehr ignorieren kann. Gegenüber dem Jahresstart hat der Kurs deutlich nachgegeben, während die größten Beteiligungen sich teilweise im Kurs vervielfacht haben. Und was Aktienrückkäufe zu Kursen deutlich unterhalb des Substanzwerts (NAV) bewirken können, macht gerade Rockets "großes Vorbild" Softbank Group vor, das neue Allzeithochs anpeilt. Davon ist der flügellahme Rocket-Kurs noch weit entfernt. Noch...
Labels:
Analysen,
Bargain,
Global Fashion Group,
Rocket Internet,
Stock-Picking
Montag, 23. März 2020
Börsenweisheit der Woche 12/2020
"In einem fallenden Markt kannst Du mehr Aktien großartiger Unternehmen zu günstigen Preisen kaufen. Wenn Du weißt, was Du tust, wirst Du in diesen Zeiträumen das meiste Geld verdienen. Merken wirst Du es aber erst viel später."
(Shelby Davis)
(Shelby Davis)
Labels:
Bargain,
Börsenweisheiten,
Shelby Davis,
Value Investing
Mittwoch, 18. März 2020
DIC Asset: Senkt Home Office (wirklich) die Nachfrage nach Büroimmobilien?
Home Office ist das Zaubermittel gegen die Pandemie und daher schicken die Unternehmen die Leute nach Hause, um von dort dezentral und isoliert von den Arbeitskollegen ihrer Arbeit nachzugehen. Das klappt nicht für jeden bereich, wie z.B. bei Supermärkten, Drogerien oder Apotheken, und auch nicht in jedem Fall, wo es theoretisch möglich wäre, weil technische Probleme zu meistern sind, über die man sich vorher keine wirklichen Gedanken gemacht hat. Dennoch funktioniert Home Office für viele Dienstleister ziemlich gut und dann könnte doch in Zukunft eine deutlich größerer Teil der Arbeiten von zuhause erledigt werden, was zwangsläufig zu reduzierten Büroflächen führen müsste. Und schaut man auf die Kurse der betreffenden Unternehmen, wie DIC Asset, scheint der Markt ein solches Szenario bereits kräftig einzupreisen. Zurecht?
Labels:
Bargain,
DIC Asset,
Immobilien,
Nebenwerte,
Stock-Picking
Dienstag, 26. November 2019
HSBC verdoppelt Kursziel: Steht DIC Asset jetzt vor einer kompletten Neubewertung?
Die britische Investmentbank HSBC hat die Aktien des Gewerbeimmobilien-Spezialisten DIC Asset von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von €11 auf €20 Euro annähernd verdoppelt.
Diese Kurszielverdopplung ist für sich alleine schon bemerkenswert, aber die Begründung sollte allen zu denken geben, die das Unternehmen bisher eher stiefmütterlich behandelt und als reinen Bestandshalter von Immobilien (ab-)klassifiziert haben. Denn Analyst Thomas Martin ließ nicht nur deutlich erhöhte Schätzungen für das operative Ergebnis bzw. die FFO (Funds from Operations) aufgrund der Übernahme der German Estate Group in sein Bewertungsmodell einfließen, sondern er bewertet in seinem Studien-Update erstmals separat das Geschäft mit Immobilienfonds für institutionelle Investoren ("Institutional Business") - und das alleine ergäbe einen zusätzlichen Wertbeitrag von €6 je Aktie.
Dies könnte der Auftakt zu der längst fälligen Neubewertung der DIC Asset-Aktie an der Börse sein, denn erstmals hat ein Analyst das wachstumsstarke und hoch profitable Fondsgeschäft mit seinen stetigen Erträgen in seine Bewertung mit einbezogen, während es bisher niemand auf dem Radar gehabt hat. Ich freue mich hierüber insofern, als dass ich genau auf diesen Umstand schon länger hinweise und er ja auch ein Teil meines Investmentcases für die DIC Asset ist. Es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis auch andere Analysten diesen Aspekt aufgreifen und ihre Wertansätze deutlich erhöhen werden (müssen). Eine Neubewertung der Aktie ist eigentlich unvermeidlich - und die üppigen Insider-Käufe geben dem Kursauftrieb noch zusätzliche Nahrung...
Disclaimer
DIC Asset befindet sich auf meiner Beobachtungsliste und in meinem Depot.
Diese Kurszielverdopplung ist für sich alleine schon bemerkenswert, aber die Begründung sollte allen zu denken geben, die das Unternehmen bisher eher stiefmütterlich behandelt und als reinen Bestandshalter von Immobilien (ab-)klassifiziert haben. Denn Analyst Thomas Martin ließ nicht nur deutlich erhöhte Schätzungen für das operative Ergebnis bzw. die FFO (Funds from Operations) aufgrund der Übernahme der German Estate Group in sein Bewertungsmodell einfließen, sondern er bewertet in seinem Studien-Update erstmals separat das Geschäft mit Immobilienfonds für institutionelle Investoren ("Institutional Business") - und das alleine ergäbe einen zusätzlichen Wertbeitrag von €6 je Aktie.
Dies könnte der Auftakt zu der längst fälligen Neubewertung der DIC Asset-Aktie an der Börse sein, denn erstmals hat ein Analyst das wachstumsstarke und hoch profitable Fondsgeschäft mit seinen stetigen Erträgen in seine Bewertung mit einbezogen, während es bisher niemand auf dem Radar gehabt hat. Ich freue mich hierüber insofern, als dass ich genau auf diesen Umstand schon länger hinweise und er ja auch ein Teil meines Investmentcases für die DIC Asset ist. Es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis auch andere Analysten diesen Aspekt aufgreifen und ihre Wertansätze deutlich erhöhen werden (müssen). Eine Neubewertung der Aktie ist eigentlich unvermeidlich - und die üppigen Insider-Käufe geben dem Kursauftrieb noch zusätzliche Nahrung...
Disclaimer
DIC Asset befindet sich auf meiner Beobachtungsliste und in meinem Depot.
Labels:
Analysen,
Bargain,
DIC Asset,
Immobilien,
Meldung,
Nebenwerte
Montag, 25. November 2019
Ist die Exceet Group nach der Rekorddividende jetzt (noch) ein Schnäppchen?
Die in Luxemburg beheimatete exceet Group ist eine Beteiligungsgesellschaft. Ihr "Fokus ist das Halten von Beteiligungen in strukturell wachsenden Märkten, wie Gesundheit, Software und Technologie" und dabei "entwickelt und investiert exceet in bestehende Aktivitäten und beteiligt sich opportunistisch in neuen oder angrenzenden Geschäftsfeldern". Soweit die Selbstdarstellung und -wahrnehmung des Unternehmens, das 2006 gegründet und 2010 an die Börse geführt worden war.
Wer auf den Langfristchart blickt, sieht den enormen Absturz, der Mitte 2011 einsetzte, als sich alles gegen das Unternehmen wandte, aber auch den seit 2017 eingesetzten Turnaround. Der allerdings vor allem durch das Übernahmeangebot durch den heute bestimmenden Großaktionär Active Ownership (AOC) getrieben wurde und wird. Zählt man die Anteile von deren Investmentvehikel "White Elephant" und die von Klaus Röhrig, Gründungspartner von AOC und Vorsitzender des Exceet-Verwaltungsrats zusammen, liegt AOC inzwischen wohl deutlich über 70% der Anteile. Daneben gesellen sich weitere Großaktionäre, u.a. die zur Deutschen Balaton AG gehörende Heidelberger Beteiligungen AG, so dass der Streubesitz nur noch magere 13% ausmachen dürfte. "Markteng" ist der Nebenwert also allemal. Aber auch interessant?
Wer auf den Langfristchart blickt, sieht den enormen Absturz, der Mitte 2011 einsetzte, als sich alles gegen das Unternehmen wandte, aber auch den seit 2017 eingesetzten Turnaround. Der allerdings vor allem durch das Übernahmeangebot durch den heute bestimmenden Großaktionär Active Ownership (AOC) getrieben wurde und wird. Zählt man die Anteile von deren Investmentvehikel "White Elephant" und die von Klaus Röhrig, Gründungspartner von AOC und Vorsitzender des Exceet-Verwaltungsrats zusammen, liegt AOC inzwischen wohl deutlich über 70% der Anteile. Daneben gesellen sich weitere Großaktionäre, u.a. die zur Deutschen Balaton AG gehörende Heidelberger Beteiligungen AG, so dass der Streubesitz nur noch magere 13% ausmachen dürfte. "Markteng" ist der Nebenwert also allemal. Aber auch interessant?
Labels:
Analysen,
Bargain,
Deutsche Balaton,
Dividende,
exceet,
Nebenwerte,
Turnaround
Samstag, 23. November 2019
Blue Cap ohne Dr. Schubert? Kann das wirklich sein? Vielleicht...
Nach den Querelen mit dem Großaktionär PartnerFonds und dem Rausschmiss von deren CEO Oliver Kolbe war zuletzt wieder etwas Ruhe eingekehrt bei der Münchener Beteiligungsholding Blue Cap. Deren CEO und ehemaliger Großaktionär Dr. Hannspeter Schubert hatte zwar seinen Rückzug vom Amt des CEOs zum Jahresende 2019 erklärt, aber viele Aktionäre hatten gehofft, dass die vom neuen Aufsichtsrat eingeleitete Suche nach geeigneten Nachfolgern doch noch zu einem guten Ende führen würde. Das hat es nun, doch Dr. Schubert wird dem Vorstand ab 1.1.2020 nicht mehr angehören, so viel steht ab heute fest. Denn Blue Cap hat gleich drei neue Vorstände benannt. Doch damit muss das Kapital Dr. Schubert bei Blue Cap noch nicht beendet sein...
Labels:
Analysen,
Bargain,
Blue Cap,
Meldung,
Nebenwerte,
Stock-Picking
Dienstag, 12. November 2019
Godewind Immoblien übertrifft sich selbst. Und keiner merkt's...
Godewind Immobilien, Spezialist für deutsche Büroimmobilien, sah anfangs nicht nach einer Erfolgsstory aus, auch wenn die Voraussetzungen recht günstig schienen. Das Duo Karl Ehlerding und Stavros Efremidis hatte sich nach der Kommunalen Wohnen AG und der WCM 3.0 erneut zusammengefunden, um einen weiteren Milliarden schweren Immobilienkonzern aus dem Nichts aufzubauen und hatten im Rahmen eines IPOs €375 Mio. in einem vormals leeren Aktienmantel eingesammelt: die Godewind Immobilien AG war geboren. Doch dann folgten holprige Börsenmonate um im Schlussquartal 2018 sackte der Börsenkurs vom Emissionspreis €4 auf unter €3 ab. Anfang 2019 sah ich die Chance gekommen und stieg bei Godewind ein. Ausführlich ist es hier nachzulesen: "Godewind: WCM re-reloadad oder Karl Ehlerdings nächster (genialer?) Immobilienstreich".
Meine ursprüngliche Frage kann man heute klar beantworten, denn Godewind hat auf die großen Ankündigungen noch größere Taten folgen lassen und der Aktienkurs hat sich wieder auf deutlich über €4 erholt. Das Plus seit Jahresanfang summiert sich auf fast 50%. Völlig zu Recht, wie die gerade vorgelegten Zahlen zum dritten Quartal eindrucksvoll belegen. Doch was zwischen den Zahlen steht, das scheint der Markt übersehen zu haben. Noch!?
Meine ursprüngliche Frage kann man heute klar beantworten, denn Godewind hat auf die großen Ankündigungen noch größere Taten folgen lassen und der Aktienkurs hat sich wieder auf deutlich über €4 erholt. Das Plus seit Jahresanfang summiert sich auf fast 50%. Völlig zu Recht, wie die gerade vorgelegten Zahlen zum dritten Quartal eindrucksvoll belegen. Doch was zwischen den Zahlen steht, das scheint der Markt übersehen zu haben. Noch!?
Labels:
Analysen,
Bargain,
Godewind,
Immobilien,
Nebenwerte,
Zahlenwerk
Freitag, 30. August 2019
Portfoliocheck: Ken Fisher setzt weiter auf Technologie und immer stärker auf Softbank Group
In meiner Kolumne "Portfoliocheck" nehme ich regelmäßig auf aktien-mag.de für das "Aktien Magazin" von Traderfox die Depots der bekanntesten Value Investoren unserer Zeit unter die Lupe.
In meinem 50. Portfoliocheck blicke ich in das Depot von Ken Fisher, der mal Value Investor ist, wenn dieser Ansatz die besseren Renditen verspricht, und Growth Investor, wenn es hiermit mehr zu verdienen gibt. Er wähnt uns im Schlussakkord eines Bullenmarktes und sah den Crash Ende letzten Jahres als vorübergehende Übertreibung an, in dem Technologiewerte am besten performen.
Aber Ken Fisher redet nicht nur, er handelt auch entsprechend und so hat er auch im zweiten Quartal 2019 vor allem weiter im Technologiebereich zugekauft, der inzwischen gut 23% seines Depots ausmacht. Falls sich jemand wundert, weshalb Salesforce.com nach dem Ausverkauf im Vorquartal wieder in seinem Depot gelandet ist, die hat er im Tausch für die übernommenen Tableau Software-Aktien erhalten. Ansonsten hat er insbesondere seine Schwergewichte weiter aufgestockt, also Apple, Microsoft, VISA, Amazon, Adobe, Cisco, Alphabet, Netflix - und Softbank Group. Dieses Unternehmen wandelt sich gerade vom Telekomkonzern zum Venture Capital-Powerhouse und unter dem Dach der Holding finden sich inzwischen mehr als 1.000 Tochtergesellschaften, die überwiegend in den vier Geschäftsbereichen Mobilfunk, Internet, Robotik und Energie tätig sind.
-▶ zum Artikel auf aktien-mag.de
Disclaimer
Adobe Systems, Alphabet, Amazon, Cisco Systems, Microsoft und Softbank Group befinden sich auf meiner Beobachtungsliste und in meinem Depot.
In meinem 50. Portfoliocheck blicke ich in das Depot von Ken Fisher, der mal Value Investor ist, wenn dieser Ansatz die besseren Renditen verspricht, und Growth Investor, wenn es hiermit mehr zu verdienen gibt. Er wähnt uns im Schlussakkord eines Bullenmarktes und sah den Crash Ende letzten Jahres als vorübergehende Übertreibung an, in dem Technologiewerte am besten performen.
Aber Ken Fisher redet nicht nur, er handelt auch entsprechend und so hat er auch im zweiten Quartal 2019 vor allem weiter im Technologiebereich zugekauft, der inzwischen gut 23% seines Depots ausmacht. Falls sich jemand wundert, weshalb Salesforce.com nach dem Ausverkauf im Vorquartal wieder in seinem Depot gelandet ist, die hat er im Tausch für die übernommenen Tableau Software-Aktien erhalten. Ansonsten hat er insbesondere seine Schwergewichte weiter aufgestockt, also Apple, Microsoft, VISA, Amazon, Adobe, Cisco, Alphabet, Netflix - und Softbank Group. Dieses Unternehmen wandelt sich gerade vom Telekomkonzern zum Venture Capital-Powerhouse und unter dem Dach der Holding finden sich inzwischen mehr als 1.000 Tochtergesellschaften, die überwiegend in den vier Geschäftsbereichen Mobilfunk, Internet, Robotik und Energie tätig sind.
-▶ zum Artikel auf aktien-mag.de
Disclaimer
Adobe Systems, Alphabet, Amazon, Cisco Systems, Microsoft und Softbank Group befinden sich auf meiner Beobachtungsliste und in meinem Depot.
Labels:
Aktien Magazin,
Analysen,
Bargain,
Ken Fisher,
Medien,
Portfoliocheck,
Softbank Group,
Stock-Picking
Abonnieren
Posts (Atom)












.png)



