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Montag, 20. Juli 2026

5,5 Millionen Prozent Rendite: Warren Buffett erklärt, wie auch Privatanleger die perfekten Aktien für ihr Depot finden und damit fette Überrenditen erzielen können

Warren Buffett ist der beste Investor aller Zeiten und hat sich kürzlich nach 60 Jahren an der Spitze seiner Investmentholding Berkshire Hathaway in den (Un-)ruhestand verabschiedet. Unterm Strich erzielte er in diesem Zeitraum einen durchschnittlichen jährlichen Wertzuwachs von beeindruckenden 20% - dies zeigt die ungeheure Kraft des Compounding, auch bekannt als Zinseszins. Dabei konnte das "Orakel von Omaha", wie Buffett von seinen Fans auch genannt wird, in der Einzelbetrachtung den S&P 500 in den meisten Jahren schlagen. Der kumulierte Zuwachs der Berkshire-Aktie seit Buffetts Übernahme 1964 beläuft sich auf rund 5,5 Mio. % verglichen mit "nur" gut 39.000 für den S&P 500.

Andersherum betrachtet könnte die Berkshire-Aktie um 99% fallen und hätte über den 60-Jahreszeitraum hinweg immer noch eine bessere Rendite als der S&P 500 erzielt. Was für ein Vermächtnis!

Doch Buffetts Erfolg ist kein Zufall und kein Hexenwerk. Es gründet auf einem disziplinierten Investmentansatz und einigen wenigen Prinzipien. Dieser Börsenzaubertrank ist so einfach zusammenzubrauen, dass dies jeder selbst in der heimischen Küche erledigen kann. Und Buffett erklärt auch genau, wie das gelingt...

Samstag, 4. Juli 2026

Börsenweisheit des Tages | 04.07.2026

"Wann immer man eine große Menge an zukünftigen Erträgen zu einem niedrigen Preis kaufen kann, hat man eine gute Investition getätigt."
(Sir John Templeton)

Freitag, 22. Mai 2026

Kissigs Börsentheater: Warren Buffett erklärt, weshalb Value Investoren nicht auf Wachstum verzichten müssen. Und wie...

Warren Buffett ist der beste Investor aller Zeiten und gilt als Ikone des Value Investing. Dabei hat er immer nur eine Handvoll an Regeln befolgt, aber diese sehr konsequent. Und zu den größten Missverständnissen gehört, dass Buffett um Wachstumsunternehmen einen Bogen gemacht hätte.

Erfolgreiches Investieren bedeutet, Wertpapiere zu kaufen und dabei weniger als ihren Wert zu bezahlen. Dieser Wert muss nicht heute höher sein als der Preis; wahrscheinlicher ist, dass er es in der Zukunft sein wird. Doch das ist natürlich nicht sicher.

Daher müssen sich Anleger Gedanken darüber machen, ob und warum der Wert eines Assets steigen wird. Und die Antwort lautet: Wachstum. Das Wachstum von Umsätzen, Cashflows, Margen und Gewinnen erhöht den Wert des Unternehmens und je länger und je stärker dieses Wachstum anhält, umso wertvoller wird das Unternehmen. Und damit seine Aktie.
"Growth und Value sind keine zwei unterschiedlichen Kategorien. Jedes Unternehmen ist die Summe der Barmittel wert, die es zwischen jetzt und dem Jüngsten Tag ausschütten wird. Wachstum ist einfach ein Teil der Wertermittlungsgleichung."
(Warren Buffett)
Anleger sollten müssen also nachdenken, bevor sie in ein Unternehmen investieren. Und sie sollten eine Vorstellung darüber entwickeln, wohin dieses Unternehmen sich entwickeln wird. Wenn der Aktienkurs unterhalb dieses Wertes liegt, schlägt man zu.

Die erfolgreichsten Investoren kaufen Growth-Aktien zu Value-Preisen!

Und dann... muss man "nur" noch die Geduld aufbringen, damit sich der Wert und der Aktienkurs entfalten können. Doch das ist leider der schwierigste Teil des Prozesses, denn er schließt Handeln aus. Und diesen immerwährenden Impuls zu kontrollieren ist nicht so einfach, wie den Wert eines Unternehmens zu ermitteln. Aber es lohnt sich. Denn nur dann kann sich die schier unbändige Superkraft des Compounding entfalten und der Zinseszinseffekt den Turbo ins Depot zaubern - auch in deines!

Montag, 4. Mai 2026

[Einfach gedacht] Sell in May? Na klar doch, join the Losers Game...

Die Börsenbewertungen sind hoch und zumindest die US-Börsen feiern neue Rekordstände. Dennoch fühlen sich viele nicht mehr wohl mit den erreichten Kursniveaus und kramen die olle Börsen(un)weisheit des "Sell in may and go away" aus der Mottenkiste.

Das Argument dafür ist die unterschiedliche Börsenentwicklung in den beiden Jahreshälften: die sechs Monate zwischen November und April verbuchen statistisch gesehen deutlich größere Kurszuwächse als der Zeitraum zwischen May und Oktober abwirft. Und dann fallen eine Reihe von finsteren Börsencrashs in den Spätherbst sowie das Platzen der Dotcom-Bubble in den März, so dass es sich in dieser Zeit auch emotional zwiespältig anfühlt, investiert zu sein.

Also ist "sell in may" doch eigentlich ein guter Ratschlag? Ja! Wenn man unbedingt verlieren will...

Dienstag, 23. September 2025

Compoundig ist...

Compounding ist... wenn du nach einiger Zeit mal wieder in dein Depot schaust und gar nicht fassen kannst, wie sehr es ohne weiteres Zutun schon wieder zugelegt hat.

Montag, 1. September 2025

Börsenweisheit des Tages | 01.09.2025

"Im Laufe deines Lebens wirst du wahrscheinlich 10 bis 20 große Gewinner und Hunderte von gescheiterten Investmentideen im Depot haben. Das Identifizieren der Verlierer in deinem Portfolio ist ebenso wichtig wie das Festhalten der Gewinner, da Verlierer deine Rendite schmälern. Rendite ergibt sich aus Zeit und Ertrag. Verlierer sind Zeitverschwendung."
(Ian Cassel)

Mittwoch, 7. Mai 2025

Börsenweisheit des Tages | 07.05.2025

"Aktien profitieren von einer Eigenschaft, die keine andere Anlageklasse, einschließlich Anleihen, bieten kann: Ein Teil des Gewinns oder Cashflows, der den Aktionären gehört, wird jedes Jahr vom Unternehmen reinvestiert. Dieser einbehaltene Gewinn ist die Quelle des Zinseszinseffekts, der die Rendite langfristiger Anlagen antreibt."
(Terry Smith)

Montag, 5. Mai 2025

Mastercard im Earnings Quickcheck Q1/25: Compounding Machine ohne Stotteranfälle

Mastercard ist der zweitgrößte Zahlungsnetzwerkgigant der Welt hinter Marktführer VISA. Das Unternehmen stellt die technologische Infrastruktur bereit, die sichere und effiziente Transaktionen ermöglicht. In den knapp 60 Jahren seines Bestehens hat Mastercard einen gewaltigen und schier unüberwindbaren ökonomischen Burggraben geschaffen, der seine Provisionsströme und Margen schützt. Wie stark sein Businessmodell ist, untermauerte der Zahlungsdienstleister zuletzt wieder eindrucksvoll mit seinem Quartalszahlen...

Freitag, 28. Februar 2025

Börsenweisheit des Tages | 28.02.2025

"Ich hasse es, langweilig zu sein, aber ich glaube, dass Buffett der größte Investor ist, und der Grund, warum ich das glaube, ist... es ist eine 60-jährige Erfolgsbilanz von Zinseszinsen bei Renditen von über 20 Prozent mit einer sehr bescheidenen Portion an Hebelwirkung in Form von Versicherungsfloat."
(Bill Ackman)

Sonntag, 19. Januar 2025

Börsenweisheit des Tages | 19.01.2025

"Der Zinseszinseffekt funktioniert so, als wenn man auf der Spitze eines sehr großen Hügels mit nassem Schnee steht und einen Schneeball bergab rollen lässt."
(Warren Buffett)

Mittwoch, 8. Januar 2025

Kissigs Aktien Report: Dein bester guter Vorsatz für 2025? Endlich mit dem Aktiensparen anfangen!

Im Rahmen meiner Kooperation mit dem 'Aktien Report' von Armin Brack nehme ich mir in unregelmäßigen Abständen interessante Unternehmen und Themen vor. Die Ausgaben des 'Aktien Reports' und/oder 'Geld Anlage Reports' erreichen ihre Leser samstags kostenlos und 'druckfrisch' per Email und man kann sich ▶ hier beim 'Geld Anlage Report' anmelden. Bonbon für die Leser meines Blogs: einige Tage später darf ich die Artikel dann auch hier veröffentlichen.

Aktien Report Nr. 194 vom 03.01.2025

Donnerstag, 12. Dezember 2024

Kissigs Aktien Report: DAX als Renditeschummler geoutet – aber MunichRe und Hannover Rück zeigen sich unbeeindruckt

Im Rahmen meiner Kooperation mit dem 'Aktien Report' von Armin Brack nehme ich mir in unregelmäßigen Abständen interessante Unternehmen und Themen vor. Die Ausgaben des 'Aktien Reports' und/oder 'Geld Anlage Reports' erreichen ihre Leser samstags kostenlos und 'druckfrisch' per Email und man kann sich ▶ hier beim 'Geld Anlage Report' anmelden. Bonbon für die Leser meines Blogs: einige Tage später darf ich die Artikel dann auch hier veröffentlichen.

Aktien Report Nr. 191 vom 06.12.2024

Donnerstag, 5. Dezember 2024

Kissigs Aktien Report: Dogs of the Dow - Fahr doch einfach(ere) Börsengewinne ein

Im Rahmen meiner Kooperation mit dem 'Aktien Report' von Armin Brack nehme ich mir in unregelmäßigen Abständen interessante Unternehmen und Themen vor. Die Ausgaben des 'Aktien Reports' und/oder 'Geld Anlage Reports' erreichen ihre Leser samstags kostenlos und 'druckfrisch' per Email und man kann sich ▶ hier beim 'Geld Anlage Report' anmelden. Bonbon für die Leser meines Blogs: einige Tage später darf ich die Artikel dann auch hier veröffentlichen.

Aktien Report Nr. 190 vom 29.11.2024

Freitag, 25. Oktober 2024

Kissigs Aktien Report: So treibt der Dividenden-Booster auch dein Depot an

Im Rahmen meiner Kooperation mit dem 'Aktien Report' von Armin Brack nehme ich mir in unregelmäßigen Abständen interessante Unternehmen und Themen vor. Die Ausgaben des 'Aktien Reports' und/oder 'Geld Anlage Reports' erreichen ihre Leser samstags kostenlos und 'druckfrisch' per Email und man kann sich ▶ hier beim 'Geld Anlage Report' anmelden. Bonbon für die Leser meines Blogs: einige Tage später darf ich die Artikel dann auch hier veröffentlichen.

Aktien Report Nr. 184 vom 18.10.2024

Freitag, 18. Oktober 2024

Kissigs Aktien Report: Das Bewertungs-Paradoxon - Oder warum Anleger (zu) hoch bewertete Aktien im Depot behalten sollten

Im Rahmen meiner Kooperation mit dem 'Aktien Report' von Armin Brack nehme ich mir in unregelmäßigen Abständen interessante Unternehmen und Themen vor. Die Ausgaben des 'Aktien Reports' und/oder 'Geld Anlage Reports' erreichen ihre Leser samstags kostenlos und 'druckfrisch' per Email und man kann sich ▶ hier beim 'Geld Anlage Report' anmelden. Bonbon für die Leser meines Blogs: einige Tage später darf ich die Artikel dann auch hier veröffentlichen.

Aktien Report Nr. 183 vom 11.10.2024

Mittwoch, 7. August 2024

Börsenweisheit des Tages | 07.08.2024

"Value Investoren setzen bei der Erzielung hoher Gewinne über eine lange Zeit hinweg auf die Kraft des Zinseszinses."
(Lawrence A. Cunningham)

Dienstag, 30. Juli 2024

Einstein mahnt: Nutze den Zinseszinseffekt, sonst bezahlst du dafür!

Das entscheidende Kriterium für den Erfolg einer Anlage ist die erzielte Rendite. Diese kann aus Zinsen stammen, aus Dividenden oder aus Kursgewinnen. Während man Kursgewinne einfach laufen lassen kann, fließen Zinsen und Dividenden aufs Konto und können dann für andere Zwecke als das Investieren verwendet werden. Es zahlt sich aber aus, diese Ausschüttungen wieder zu investieren, damit sie selbst auch Renditen abwerfen. Das nennt man Zinseszinseffekt. Er besteht darin, dass Zinsen, die aufgrund einer verzinslichen Kapitalanlage am Ende eines bestimmten Zeitraums gutgeschrieben werden, den Kapitalstock erhöhen und sich ab Beginn der darauffolgenden Periode somit in der Zukunft selbst verzinsen.
»Der Zinseszinseffekt ist das achte Weltwunder. Wer ihn versteht, verdient daran, alle anderen bezahlen ihn.«
(Albert Einstein)
Beim Investieren wirkt das Prinzip des Zinseszinses in einer ähnlichen Art und Weise. Die von einem Investor erworbenen Vermögensgegenstände generieren Gewinne, werden reinvestiert und produzieren zukünftig mehr Gewinn. Und je mehr Zeit man dem Zinseszinseffekt gibt, desto gewaltiger wird seine Kraftentfaltung, denn das Zinseszinswachstum macht aus einem kleinen Betrag einen großen, ganz von alleine...

Donnerstag, 23. Mai 2024

Value Investor Chuck Akre über "die Kunst, nicht zu verkaufen"

Die Kunst, nicht zu verkaufen ist einer der wesentlichen Faktoren für nachhaltigen Börsenerfolg. Auch die besten Anleger der Welt liegen selten bei mehr als 50% ihrer Investments richtig. Und von denen, die dann ein Plus einspielen, sind nur ganz wenige dabei, die zu Tenbaggern werden, zu Verzehnfachern oder Verhundertfachern oder Vertausendfachern. Wer auf die zehntausenden von Prozenten schaut, die Amazon, Apple, Microsoft eingebracht haben in den letzten 25 Jahren, der sieht an ihren Charts aber auch die Phasen, in denen es zwischendurch mal um 50% oder mehr in den Keller ging oder wo der Kurs eine längere Zeit konsolidierte. Bei den "Superaktien", wie Ken Fisher sie nennt, entnervt auszusteigen, nur weil der Kurs mal zu schnell vorausgeilt ist, ist selten die richtige Entscheidung, wie auch Value Investor Chuck Akre betont...

Sonntag, 28. Januar 2024

[Kissigs Börsentheater] Terry Smith hält den "internen Zinseszinseffekt" für den größten Vorteil von Aktien gegenüber allen anderen Anlagen

Als Aktionär ist man Mitinhaber eines Unternehmens und man nimmt damit an dessen Wertschöpfung teil. Das ist gut. Da Unternehmen selten ihren ganzen Jahresgewinn als Dividenden ausschütten, verbleibt ein Teil des Gewinns im Unternehmen und kann dort reinvestiert werden. Das ist der Zinseszinseffekt, der im Unternehmen Mehrwert erzeugt und damit auch dem Aktionär zugutekommt, zuletzt auch über einen steigenden Aktienkurs. Das ist noch besser.
"Aktien profitieren von einer Eigenschaft, die keine andere Anlageklasse, einschließlich Anleihen, bieten kann: Ein Teil des Gewinns oder Cashflows, der den Aktionären gehört, wird jedes Jahr vom Unternehmen reinvestiert. Dieser einbehaltene Gewinn ist die Quelle des Zinseszinseffekts, der die Rendite langfristiger Anlagen antreibt."
Wählt man nun noch Unternehmen aus mit Preissetzungsmacht, dann kann einem auch die Inflation nicht mehr viel anhaben. Denn diese Unternehmen können die sie treffenden Kostensteigerungen 'einfach' an ihre Kunden weitergeben, ohne diese zu verlieren. Entweder weil sie ein unverzichtbares Produkt herstellen oder eine solche Dienstleistung anbieten oder aber weil sie über eine sehr starke Marke mit entsprechend hoher Kundenbindung verfügen.

Warren Buffetts Berkshire Hathaway ist das Paradebeispiel eine dieser 'Compounding-Maschinen' und bester Beleg für die enorme Wucht dieses 'internen Zinseszinseffekts'. Davon kann man gar nicht genug bekommen...

Disclaimer: Habe Berkshire Hathaway auf meiner Beobachtungsliste und/oder im Depot/Wiki.

Montag, 18. Dezember 2023

Börsenlegende Bernard Baruch lehrt: "Entweder wir arbeiten für Geld oder das Geld arbeitet für uns". Also sei einfach clever(er)...

Die Schere zwischen Arm und Reich geht in Deutschland immer weiter auseinander, das liest man alle paar Monate irgendwo. Gerne auch in einem Armutsbericht der Bundesregierung. Und ebenso regelmäßig kommen die Kommentatoren zu den immer gleichen Schlüssen: Man müsse den Reichen nur mehr Geld wegnehmen und es den Armen geben. Doch schon der erste Deutsche Bundeskanzler, Konrad Adenauer, warnte: "Das einzige, was Sozialisten vom Geld verstehen, ist dass sie es von anderen haben wollen". Neben der Ausbeutung der Arbeiterklasse durch böse Kapitalisten gibt es aber auch weniger klischeehafte Erklärungsansätze. Und einen lieferte schon vor fast hundert Jahren Börsenlegende Bernard Baruch.
»Es gibt tausend Möglichkeiten, Geld loszuwerden, aber nur zwei, es zu erwerben: entweder wir arbeiten für Geld oder das Geld arbeitet für uns.«
(Bernard Baruch)
Auf der einen Seite steht der Konsum, die schier endlose Möglichkeit, Geld auszugeben. Die Menschen leisten sich immer mehr, immer kostspieligere Spielsachen, das neuste iPhone-Modell für, sündhaft teure Louis Vuitton-Handtaschen, Schuhe von Jimmy Choo oder einfach nur einen neuen Porsche. Und immer seltener haben sie das Geld dafür, sie kaufen immer häufiger auf Pump. Und wer glaubt, nur die Reichen würden es so machen, der irrt. Vor allem die einkommens- und vermögensschwachen Bevölkerungsschichten verschulden sich immer mehr und das rauf bis Oberkante Unterlippe. Wenn das über das Girokonto läuft, kommen da schnell zweistellige Zinssätze zusammen. Auch das schmälert das Vermögen, dass man zu früh im Leben zu viel will und es sich auf Kredit leistet. Der Zinseszinseffekt kann also keine Wirkung entfalten, weil gar kein Vermögen angespart wird. Wer sich verschuldet, arbeitet für dieses Geld, für die Zinsen anderer Leute. Nicht sehr clever.

Und dann sehen wir uns den zweiten Satz von Baruchs weisen Worten an: die Ärmeren sind primär auf ihr Arbeitseinkommen angewiesen, während die Vermögenden immer häufiger von Zinsen, Mieten und Dividenden leben können. Nun könnte man behaupten, das liege daran, dass nur die Reichen sich Aktien oder Immobilien leisten können, aber das wäre zu kurz gesprungen. Die Erklärung ist ganz simpel, wenn auch nicht gerade charmant: der gewöhnliche Deutsche handelt dumm nicht sehr clever in Sachen Geldanlage, er ist zu behäbig, zu bequem - und zu zu ängstlich. Ich entschuldige ich bei allen Lesern, die sich jetzt angesprochen fühlen, das war nicht nett. Aber nötig, glaubt mir. Und gerade die 'Ertappten' sollten jetzt unbedingt weiterlesen...