2018 lief nicht ganz so, wie ich es erwartet hatte. Und mit diesem Fazit stehe ich vermutlich nicht allein. Mein Jahresausblick auf dieses Jahr lautete "2018 laufen die Börsen weiter. Soweit die Kurse tragen..." und darin hatte ich die Erwartung geäußert, dass die Börsen gut ins Jahr 2018 starten würden, getragen von der US-Steuerreform und den daraus resultierenden höheren Gewinnen der US-Unternehmen.
Im Jahresverlauf hatte ich aufkommende Schwierigkeiten verortet bzgl. der anziehenden Inflation und der auch deshalb steigenden Zinsen in den USA, während es in der Eurozone keine Zinsanhebungen geben würde. Bzgl. der Immobilienpreise hatte ich steigende Mieten und Preise erwartet, bei den Rohstoffen ein anziehen der Preise aufgrund der guten Konjunktur und für Öl (WTI) hatte ich Preise zwischen 50 und 60 Dollar im Jahresmittel erwartet - was auch nicht wirklich daneben lag, auch wenn die Spitzen deutlich außerhalb dieses Bandes lagen und der Ölpreis nach Kursen von gut 75 Dollar im Jahresverlauf nun am Ende bei 45 Dollar notiert. Für Gold hatte ich nicht viel erwartet, was auch so eingetreten ist. Absolut gesehen jedenfalls; relativ betrachtet wäre man mit Gold und Geld in 2018 besser gefahren als mit Aktieninvestments, das steht nun fest. Für Banken war ich sehr negativ eingestellt und was die deutschen/europäischen Banken angeht, lag ich völlig richtig. Die US-Banken stehen hingegen prächtig dar, das habe ich so nicht erwartet bzw. nicht wirklich auf dem Schirm gehabt. Und der große Einbruch bei Anleihen blieb bisher auch aus, trotz der anziehenden Zinsen. Das Damoklesschwert in den Bilanzen der Banken und Versicherungen (und der EZB) schwebt aber weiterhin latent über uns... Und dann war da noch meine Prognose für Bitcoins und Kryptowährungen, die lautete: "Diese Blase wird platzen und eine Reihe von Kryptowährungen in den Abgrund reißen. Zuvor dürften aber noch eine Reihe von Bitcoin-Börsen gehackt werden und/oder einfach ihre Kunden/Anleger abzocken und auch so für Ernüchterung sorgen". Geradezu prophetisch richtig lag ich hier.
Tja, alles irgendwie ziemlich gut getroffen. Und am Ende habe ich doch kräftige Kursverluste einstecken müssen dank der Korrektur im vierten Quartal. Das betraf zunächst vor allem die deutschen Nebenwerte, während die US-Techwerte mein Depot über Wasser hielten. Aber dieser Zwischenstand erwies sich als trügerisch, wie die letzten Wochen zeigten...
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Freitag, 28. Dezember 2018
Freitag, 6. Juli 2018
Vectron Systems feuert den Hoffnungsträger: Das war's dann jetzt wohl, oder?
Vectron Systems war ein Highflyer der Börse, weil man mit Coca Cola einen Weltkonzern als Partner gewinnen konnte für seine BonVito-App. Unter dem Namen "GetHappy" sollte nun das große Rad geschwungen werden, doch der Start verzögerte sich immer weiter und liegt inzwischen gut ein Jahr hinter den ersten vollmundigen Ankündigungen.
Zum Jahresanfang kam dann ein neuer, frischer Wind ins Unternehmen, als der Gründer und CEO Thomas Stümmler seinen Posten räumte und in den Aufsichtsrat wechselte. Als neuen CEO und Hoffnungsträger gewann man Oliver Kaltner, der dem ausgepowerten Kassensystemhersteller neue Energie einhauchte. Und eine grundlegend überarbeitete Strategie. Kaltner präsentierte das Unternehmen und seine Vision dann auch auf diversen Kapitalmarktkonferenzen und wurde als durchgehend überzeugend, mitreißend und kompetent wahrgenommen. Der Kurs erholte sich auch schnell von seinen zwischenzeitlichen Tiefstständen und lag bisweilen mehr als 20% im Plus. Doch damit ist jetzt Schluss...
Zum Jahresanfang kam dann ein neuer, frischer Wind ins Unternehmen, als der Gründer und CEO Thomas Stümmler seinen Posten räumte und in den Aufsichtsrat wechselte. Als neuen CEO und Hoffnungsträger gewann man Oliver Kaltner, der dem ausgepowerten Kassensystemhersteller neue Energie einhauchte. Und eine grundlegend überarbeitete Strategie. Kaltner präsentierte das Unternehmen und seine Vision dann auch auf diversen Kapitalmarktkonferenzen und wurde als durchgehend überzeugend, mitreißend und kompetent wahrgenommen. Der Kurs erholte sich auch schnell von seinen zwischenzeitlichen Tiefstständen und lag bisweilen mehr als 20% im Plus. Doch damit ist jetzt Schluss...
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Mittwoch, 27. Dezember 2017
2017 im Rückspiegel: Was trumpelt so blind durch Nacht und Wind...
Mein Ausblick auf das Jahr 2017 lautete: "Auch in 2017 dürfte es rau bleiben an den Börsen, Trump als neuer Präsidenten-Rambo wird schon für einige Irritationen sorgen auf der Bühne der Weltpolitik, die Eurozone bewegt sich nicht in ruhigen Fahrwassern und China... Tja, China bleibt ein Sorgenkind. Daher bleibt an der Börse nur eines sicher: die Kurse werden schwanken". Und was ist wirklich passiert?
Auch im Jahr 2017 stiegen die Kurse weiter an und weltweit konnten die Börsenindizes neue Höchststände feiern; die Geldanlage in Aktien konnte erneut überzeugen und die meisten Asset-Klassen hinter sich lassen. So überwand der Dow Jones die Marke von 24.500 Punkten, der S&P die von 2.700 Punkten, der NASDAQ die von 6.500 Punkten, der DAX schraubte sich auf über 13.300 Zähler hoch, womit er das sechste Jahr in Folge einen Anstieg verbuchen konnte. Und der MDAX touchierte die Marke von 27.000 Punkten und stellte einmal mehr die Performance des DAX weit in den Schatten.
Dabei schienen die Rahmenbedingungen für das Börsenjahr 2017 gar nicht so gut zu sein, denn die Wahl Donald Trumps zum amerikanischen Präsidenten und seine Art der "Fuck-You-Regentschaft" schüren vor allem Unsicherheit. Und Unsicherheit ist der Feind der Börse; Anleger lieben klare Verhältnisse und mögen keine plötzlichen Richtungsänderungen. Doch gerade die gibt es bei Trump im Minutentakt, wenn er denn überhaupt solange an einer Meinung festhält. Doch die Börsen haben sich an seine Art des Shit-Storms gewöhnt, Trump poltert und wütet, aber seine Administration fängt das meistens in der politischen Arbeit wieder ein. Trump und seine Tiraden werden weitgehend ausgeblendet und beeindrucken allenfalls kurzfristig die Märkte.
Auch im Jahr 2017 stiegen die Kurse weiter an und weltweit konnten die Börsenindizes neue Höchststände feiern; die Geldanlage in Aktien konnte erneut überzeugen und die meisten Asset-Klassen hinter sich lassen. So überwand der Dow Jones die Marke von 24.500 Punkten, der S&P die von 2.700 Punkten, der NASDAQ die von 6.500 Punkten, der DAX schraubte sich auf über 13.300 Zähler hoch, womit er das sechste Jahr in Folge einen Anstieg verbuchen konnte. Und der MDAX touchierte die Marke von 27.000 Punkten und stellte einmal mehr die Performance des DAX weit in den Schatten.
Dabei schienen die Rahmenbedingungen für das Börsenjahr 2017 gar nicht so gut zu sein, denn die Wahl Donald Trumps zum amerikanischen Präsidenten und seine Art der "Fuck-You-Regentschaft" schüren vor allem Unsicherheit. Und Unsicherheit ist der Feind der Börse; Anleger lieben klare Verhältnisse und mögen keine plötzlichen Richtungsänderungen. Doch gerade die gibt es bei Trump im Minutentakt, wenn er denn überhaupt solange an einer Meinung festhält. Doch die Börsen haben sich an seine Art des Shit-Storms gewöhnt, Trump poltert und wütet, aber seine Administration fängt das meistens in der politischen Arbeit wieder ein. Trump und seine Tiraden werden weitgehend ausgeblendet und beeindrucken allenfalls kurzfristig die Märkte.
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Sonntag, 24. Dezember 2017
Investor-Update: m-u-t, Naspers, Navigator Equity Solutions, Tencent, Vectron Systems
In meinen Investor-Updates notiere ich in unregelmäßigen Abständen aktuelle Einschätzungen zu Unternehmen meiner Beobachtungsliste und wie sich diese ggf. auf mein Investment-Portfolio ausgewirkt haben. Darüber hinaus auch zu Unternehmen, die ich noch nicht hier im Blog vorgestellt habe, die sich jedoch in meinem Depot befinden.
Jahresendrallye ist in vollem Gange. Partiell...
Er hat es getan, wirklich: Donald Trump hat sein erstes Reformprojekt in die Tat umgesetzt und seine Unterschrift unter die US-Steuerreform gesetzt. Die wird gravierende Auswirkungen haben und vor allem Reiche Amerikaner und US-Unternehmen entlasten. Insbesondere die Senkung des Körperschaftssteuersatzes von 35% auf 21% dürfte sich auf viele Unternehmen positiv auswirken, während die Senkung der Einkommensteuersätze die Inlandsnachfrage ankurbeln und so ebenfalls bei den Unternehmen für mehr Umsatz - und Gewinn - sorgen dürfte. Alleine für Berkshire Hathaway wird der positive Effekt auf das Jahresergebnis mit rund 15% angegeben.
So gewichtig die steuerlichen Auswirkungen auch sind, so unsinniger wäre es, seine Aktieninvestments nur danach auszurichten. Denn die Unternehmen werden sich anpassen und auch die übrige Staaten dieser Welt werden die USA nicht als alleiniges Unternehmenssteuerparadies davonkommen lassen. Und so habe ich bei meinen Depotveränderungen auch weniger auf die steuerlichen Aspekte geachtet, als vielmehr meine Position dahingehend abgeklopft, ob sie für 2018 aussichtsreich erscheinen und nach ihrer Positionsgröße untereinander. Es gab also eine Art Revision meines Depots. Zunächst schauen wir aber auf die allgemeine Marktstimmung...
Jahresendrallye ist in vollem Gange. Partiell...
Er hat es getan, wirklich: Donald Trump hat sein erstes Reformprojekt in die Tat umgesetzt und seine Unterschrift unter die US-Steuerreform gesetzt. Die wird gravierende Auswirkungen haben und vor allem Reiche Amerikaner und US-Unternehmen entlasten. Insbesondere die Senkung des Körperschaftssteuersatzes von 35% auf 21% dürfte sich auf viele Unternehmen positiv auswirken, während die Senkung der Einkommensteuersätze die Inlandsnachfrage ankurbeln und so ebenfalls bei den Unternehmen für mehr Umsatz - und Gewinn - sorgen dürfte. Alleine für Berkshire Hathaway wird der positive Effekt auf das Jahresergebnis mit rund 15% angegeben.
So gewichtig die steuerlichen Auswirkungen auch sind, so unsinniger wäre es, seine Aktieninvestments nur danach auszurichten. Denn die Unternehmen werden sich anpassen und auch die übrige Staaten dieser Welt werden die USA nicht als alleiniges Unternehmenssteuerparadies davonkommen lassen. Und so habe ich bei meinen Depotveränderungen auch weniger auf die steuerlichen Aspekte geachtet, als vielmehr meine Position dahingehend abgeklopft, ob sie für 2018 aussichtsreich erscheinen und nach ihrer Positionsgröße untereinander. Es gab also eine Art Revision meines Depots. Zunächst schauen wir aber auf die allgemeine Marktstimmung...
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Freitag, 15. Dezember 2017
Vectron Systems: Zwischen Durststrecke und Hoffnungsschimmer
Der Kassensystemhersteller Vectron Systems kann auf ein turbulentes Börsenjahr zurückblicken. Zunächst konnte man mit sehr starken Zahlen im Kerngeschäft punkten und der Aktienkurs honorierte es entsprechend. Dann kam "das große Ding", eine Kooperation mit Coca Cola auf Basis der bonVito-Plattformvon Vectron. "GetHappy" hat das Potenzial, Vectron in ganz neue Dimensionen zu hieven und die Hoffnungen auf diesen großen Wurf katapultierten den Aktienkurs bis auf 40 Euro hoch; auch getrieben von Analystenstimmen, die dreistellige Kursziele prognostizierten. Dazu passte auch, dass Vectron-Vorstand Stümmler im letzten Jahr meinte, würde bonVito einschlagen, müsste man an den Vectronkurs wohl noch eine Null dranhängen. Das wären auf damaliger Basis 140 Euro gewesen. Nun, diese Euphorie ist inzwischen weitgehend verflogen und der Kurs kämpft, die 20-Euro-Marke nicht nachhaltig nach unten zu durchbrechen. Und könnte diese Schlacht verlieren...
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Mittwoch, 12. Juli 2017
Vectron punktet mit guten Nachrichten im Doppelpack
Bei Vectron Systems läuft es richtig gut und heute haben Anleger gleich doppelt Grund zur Freude, denn die beiden Corporate News des Kassensystemherstellers haben es in sich.
Zunächst präsentierte Vectron seine Halbjahreszahlen, wenn auch noch vorläufig und ungeprüft. So konnte der Umsatz im ersten Halbjahr 2017 im Vergleich zum Vorjahreswert um rund 26% auf 19,311 Mio. Euro gesteigert werden. Das EBITDA legte sogar um 104% auf 3,129 Mio. Euro zu und das EBIT um 129% auf 2,879 Mio. Euro. Noch stärker legte das Ergebnis zu und konnte sogar um 225% auf 1,899 Mio. Euro ausgebaut werden. Der Cash-Bestand beläuft sich per 30. Juni 2017 auf 8,998 Mio. Euro.
Diese Zahlen belegen das starke Wachstum; allerdings schwächte sich dieses ggü. dem 1. Quartal ab, wo man noch rund 40% ggü. dem Vorjahreswert zulegen konnte. Die Wachstumsrate von knapp 14% im zweiten Quartal ist dabei zwei Faktoren geschuldet: zum Einen zogen in 2016 die Umsätze über den Jahresverlauf zunehmend an, so dass die Basiswerte von Quartal zu Quartal höher liegen. Und zum Anderen war der Umsatz des 1. Quartals 2017 besonders stark, da viele Kunden ihre Kassensysteme bzw. Upgrades erst zum Ende 2016 orderten in der Hoffnung, die gesetzliche Frist noch einhalten zu können. Vectron war aber gar nicht in der Lage, ad hoc die große Menge abarbeiten zu können, so dass nicht weniger der Bestellungen erst im 1. Quartal 2017 abgearbeitet und verbucht wurden. Vectron selbst hatte bereits frühzeitig auf diese Sondereffekte hingewiesen. Für das zweite Halbjahr bedeutet dies, dass man die Zuwachsraten des ersten Halbjahrs nicht einfach linear in das zweite fortschreiben kann. Dennoch profitiert Vectron weiter von einer Sonderkonjunktur bzgl. der gesetzlich vorgeschrieben Um- bzw. Nachrüstung der Kassensysteme (Stichwort "Fiskalspeicher"). Und im November soll die GetHappy-App an den Start gehen, also die bonVito-Lösung, die man mit Coca Cola betreiben wird. Ab dem vierten Quartal wird es also verstärkt darauf ankommen, wie sich die Nutzerzahlen und das Buchungsvolumen dieser App entwickeln.
Zunächst präsentierte Vectron seine Halbjahreszahlen, wenn auch noch vorläufig und ungeprüft. So konnte der Umsatz im ersten Halbjahr 2017 im Vergleich zum Vorjahreswert um rund 26% auf 19,311 Mio. Euro gesteigert werden. Das EBITDA legte sogar um 104% auf 3,129 Mio. Euro zu und das EBIT um 129% auf 2,879 Mio. Euro. Noch stärker legte das Ergebnis zu und konnte sogar um 225% auf 1,899 Mio. Euro ausgebaut werden. Der Cash-Bestand beläuft sich per 30. Juni 2017 auf 8,998 Mio. Euro.
Diese Zahlen belegen das starke Wachstum; allerdings schwächte sich dieses ggü. dem 1. Quartal ab, wo man noch rund 40% ggü. dem Vorjahreswert zulegen konnte. Die Wachstumsrate von knapp 14% im zweiten Quartal ist dabei zwei Faktoren geschuldet: zum Einen zogen in 2016 die Umsätze über den Jahresverlauf zunehmend an, so dass die Basiswerte von Quartal zu Quartal höher liegen. Und zum Anderen war der Umsatz des 1. Quartals 2017 besonders stark, da viele Kunden ihre Kassensysteme bzw. Upgrades erst zum Ende 2016 orderten in der Hoffnung, die gesetzliche Frist noch einhalten zu können. Vectron war aber gar nicht in der Lage, ad hoc die große Menge abarbeiten zu können, so dass nicht weniger der Bestellungen erst im 1. Quartal 2017 abgearbeitet und verbucht wurden. Vectron selbst hatte bereits frühzeitig auf diese Sondereffekte hingewiesen. Für das zweite Halbjahr bedeutet dies, dass man die Zuwachsraten des ersten Halbjahrs nicht einfach linear in das zweite fortschreiben kann. Dennoch profitiert Vectron weiter von einer Sonderkonjunktur bzgl. der gesetzlich vorgeschrieben Um- bzw. Nachrüstung der Kassensysteme (Stichwort "Fiskalspeicher"). Und im November soll die GetHappy-App an den Start gehen, also die bonVito-Lösung, die man mit Coca Cola betreiben wird. Ab dem vierten Quartal wird es also verstärkt darauf ankommen, wie sich die Nutzerzahlen und das Buchungsvolumen dieser App entwickeln.
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Montag, 22. Mai 2017
Aktiensplit und Dividendenverdopplung: Vectron macht seine Aktionäre noch glücklicher
Der Kassensystemhersteller Vectron Systems macht momentan alles richtig. Nachdem man sehr erfolgreiche Zahlen für das Geschäftsjahr 2016 präsentieren und auch das erste Quartal hieran nahtlos anknüpfen konnte, lädt Vectron nun zum 23. Juni zu seiner diesjährigen Hauptversammlung ein. Und die Einladung lässt Aktionärsherzen höher schlagen.
Denn unter TOP 2 schlägt Vectron vor, rund 55% des 2016er Jahresüberschusses als Dividende auszukehren, was umgerechnet 1 Euro je Aktie entspricht und gegenüber dem Vorjahreswert von 0,45 Euro mehr als eine Verdopplung darstellt.
Und noch besser wird es, wenn man sich bis zu TOP 9 vorarbeitet, denn dort kündigt Vectron einen Aktiensplit im Verhältnis 1:4 an. Anstelle einer bisherigen Aktie wird der Aktionär nach der Kapitalmaßnahme dann vier Aktien im Depot haben. Das wird die Aktie, die in den vergangenen Monaten pfeilartig nach oben geschossen ist, wieder auf ein Kursniveau von unter 30 Euro bringen und so optisch verbilligen und wieder für mehr Anleger interessant machen.
Meine Einschätzung
Mit bonVito und der Coca-Cola-Kooperation GetHappy hat Vectron einen weiteren potenziellen Wachstumstreiber im Sortiment, der über alle drei Vectron-Marken und -Systeme bespielt werden kann. Der Vectron-Kundenstamm ist ein vorhandener Markt und darüber hinaus bieten bonVito die Chance auf neue Kunden, die dann auch auf das Vectron-Angebot aufmerksam gemacht werden können. Cross-Selling at it's best!
Gut ein Jahr nach meiner Erstempfehlung steht hier inkl. der Dividendenzahlung annähernd eine Verdreifachung zu Buche. Trotz des starken Kursanstiegs bietet Vectron weiteres Potenzial, wenn denn die Pläne des Unternehmens mit der GetHappy-App auch nur ansatzweise aufgehen. Ob man dann an den Kurs "noch eine Null dranhängen" muss, wie Vectron-CEO Stümmler meinte, bleibt abzuwarten. Der Aktiensplit dürfte die Nachfrage nach Vectron-Aktien zusätzlich beflügeln und die Aktie ihren Aufwärtstrend weiter fortsetzen - auch wenn Anleger mit der erhöhten Volatilität zurecht kommen müssen und es auch immer wieder zu Zwischenkorrekturen und sicherlich auch einmal zu einer längeren Konsolidierung kommen wird.
Vectron befindet sich auf meiner Empfehlungsliste und als einer meiner Jahresfavoriten 2017 in meinem Depot.
Denn unter TOP 2 schlägt Vectron vor, rund 55% des 2016er Jahresüberschusses als Dividende auszukehren, was umgerechnet 1 Euro je Aktie entspricht und gegenüber dem Vorjahreswert von 0,45 Euro mehr als eine Verdopplung darstellt.
Und noch besser wird es, wenn man sich bis zu TOP 9 vorarbeitet, denn dort kündigt Vectron einen Aktiensplit im Verhältnis 1:4 an. Anstelle einer bisherigen Aktie wird der Aktionär nach der Kapitalmaßnahme dann vier Aktien im Depot haben. Das wird die Aktie, die in den vergangenen Monaten pfeilartig nach oben geschossen ist, wieder auf ein Kursniveau von unter 30 Euro bringen und so optisch verbilligen und wieder für mehr Anleger interessant machen.
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| Vectron Systems (Quelle: finanzen.net) |
Mit bonVito und der Coca-Cola-Kooperation GetHappy hat Vectron einen weiteren potenziellen Wachstumstreiber im Sortiment, der über alle drei Vectron-Marken und -Systeme bespielt werden kann. Der Vectron-Kundenstamm ist ein vorhandener Markt und darüber hinaus bieten bonVito die Chance auf neue Kunden, die dann auch auf das Vectron-Angebot aufmerksam gemacht werden können. Cross-Selling at it's best!
Gut ein Jahr nach meiner Erstempfehlung steht hier inkl. der Dividendenzahlung annähernd eine Verdreifachung zu Buche. Trotz des starken Kursanstiegs bietet Vectron weiteres Potenzial, wenn denn die Pläne des Unternehmens mit der GetHappy-App auch nur ansatzweise aufgehen. Ob man dann an den Kurs "noch eine Null dranhängen" muss, wie Vectron-CEO Stümmler meinte, bleibt abzuwarten. Der Aktiensplit dürfte die Nachfrage nach Vectron-Aktien zusätzlich beflügeln und die Aktie ihren Aufwärtstrend weiter fortsetzen - auch wenn Anleger mit der erhöhten Volatilität zurecht kommen müssen und es auch immer wieder zu Zwischenkorrekturen und sicherlich auch einmal zu einer längeren Konsolidierung kommen wird.
Vectron befindet sich auf meiner Empfehlungsliste und als einer meiner Jahresfavoriten 2017 in meinem Depot.
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Dienstag, 24. Januar 2017
Vectron lässt die Kassen weiter klingeln
Beim Kassensystemhersteller Vectron Systems läuft es richtig rund. Neue regulatorische Vorgaben zwingen die Benutzer von Kassensystemen hier nachzurüsten und zwar bis Jahresende 2016 - der Run wird sich also in den nächsten Zahlenwerken konkret wiederfinden. Doch es gibt noch eine Reihe von Nachzüglern, die "ihr Problem" jetzt erst realisieren und Vectron mit Aufträgen überschütten, wie das Unternehmen bei Vorlage seiner vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2016 berichten konnte. Nach einem starken 3. Quartal hat sich der positive Trend im 4. Quartal beschleunigt, was insgesamt mit €33,251 Mio. zum höchsten Umsatz der Firmengeschichte geführt hat und einer Steigerung von 28% im Vergleich zum bereits umsatzstarken Vorjahr entspricht. Das EBITDA wuchs im Geschäftsjahr 2016 um 46% auf €3,978 Mio., was einer EBITDA-Marge von rund 13% entspricht, während das EBIT €3,450 Mio. beträgt und damit 61% mehr als im Vorjahr. Gleichzeitig konnte das Nettoergebnis um 69% auf €2,044 Mio. erhöht werden und der Cash-Bestand lag mit €11,649 Mio. um 23% über dem Vorjahreswert.
Bei Vectron läuft also eine Sonderkonjunktur und der Aktienkurs hat dieser Entwicklung schon Rechnung getragen. Und so richtet sich der Blick weiter nach vorn. Erwähnenswert ist nämlich, dass die Ertragserhöhung erzielt werden konnte, obwohl weiter Personal aufgebaut wurde, um die nächste Ausbaustufe des hauseigenen Online-Tools bonVito voranzutreiben. Dieses bisher vorwiegend als Marketing-Instrument für Bäckereien und Gastronomie genutzte System soll zu einer Endkundenplattform ausgebaut werden, die Bestell-, Coupon- und Reservierungsdienste im Gastronomie-Bereich vereint. Es würde also weit über die Angebote einschlägiger Lieferdienst-Plattformen wie Lieferando.de oder pizza.de hinausgehen und das zu deutlich geringeren Kosten für die angeschlossenen Gastronomiebetriebe. Und hier befindet Vectron in aussichtsreichen Gesprächen, denn man möchte dieses Feld nicht alleine angehen, sondern mit einem "großen Wurf" starten, also einem starken, erfahrenen Partner.
Bei Vectron läuft also eine Sonderkonjunktur und der Aktienkurs hat dieser Entwicklung schon Rechnung getragen. Und so richtet sich der Blick weiter nach vorn. Erwähnenswert ist nämlich, dass die Ertragserhöhung erzielt werden konnte, obwohl weiter Personal aufgebaut wurde, um die nächste Ausbaustufe des hauseigenen Online-Tools bonVito voranzutreiben. Dieses bisher vorwiegend als Marketing-Instrument für Bäckereien und Gastronomie genutzte System soll zu einer Endkundenplattform ausgebaut werden, die Bestell-, Coupon- und Reservierungsdienste im Gastronomie-Bereich vereint. Es würde also weit über die Angebote einschlägiger Lieferdienst-Plattformen wie Lieferando.de oder pizza.de hinausgehen und das zu deutlich geringeren Kosten für die angeschlossenen Gastronomiebetriebe. Und hier befindet Vectron in aussichtsreichen Gesprächen, denn man möchte dieses Feld nicht alleine angehen, sondern mit einem "großen Wurf" starten, also einem starken, erfahrenen Partner.
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Montag, 2. Januar 2017
2017 bringt weitere Chancen für Aktien und Risiken für Anleihen
Der DAX stieg in 2016 das fünfte Jahr in Folge, ohne dabei ein neues Allzeithoch zu markieren, das noch aus 2015 datiert und bei über 12.000 Punkten lag. Dennoch schloss er nach einer atemberaubenden Berg- und Talfahrt auf Jahreshöchstkurs bei 11.481 Punkten und damit um 6,9% höher als zum Jahresstart. Mein Depot, das ich im Jahresverlauf zunehmend stärker im Bereich deutscher Nebenwerte positioniert habe, konnte unterm Strich um 17,4% zulegen, womit ich sehr zufrieden bin - trotz meines verlustreichen Ausflugs in die Welt der Spekulation mit meinen zur Depotabsicherung erworbenen DAX-Puts. Bisher mein teuerstes Börsenexperiment und es regt nicht gerade zur Wiederholung an. Dow Jones, S&P 500 MDAX, sie alle konnten im Gegensatz zum DAX neue Allzeithöchststände markieren in diesem Jahr. Und was war das für ein Jahr...
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Samstag, 12. November 2016
Zahlen & Mehr: Aurelius, Ernst Russ, GFT, Steico, Vectron, WCM
▸ Aurelius
Die Neun-Monatszahlen von Aurelius können sich sehen lassen, auch wenn sie insbesondere aufgrund mehrere gewinnträchtiger Verkäufe von Portfoliounternehmen etwas unter den Rekordzahlen des Vorjahres liegen. Der Konzernumsatz stieg um 63% auf €1.926,9 Mio. und das operative EBITDA lag bei €83,8 Mio. (€95,4 Mio.), was die gute operative Entwicklung der meisten Konzernunternehmen widerspiegelt, vor allem der Tochtergesellschaften SECOP, Studienkreis und Getronics.
Insgesamt acht Unternehmenskäufe in den ersten neun Monaten sowie drei erfolgreiche Verkäufe führen zu Mittelzuflüssen von über €90 Mio. Der Net Asset Value legte gegenüber dem Geschäftsjahresende 2015 um 8% auf €1.353,3 Mio. zu (€1.252,7 Mio.). Dabei ist der große Zukauf von Home Office Europe mit €2 Mrd. Umsatz noch nicht berücksichtigt, da der Vollzug aufgrund kartellrechtlicher Prüfungen noch nicht vorliegt.
Meine Einschätzung
Aurelius befindet sich als einer der größten Positionen in meinem Depot und ist eine der ältesten und erfolgreichsten Werte auf meiner Empfehlungsliste. Es ist und bleibt einer der Top-Picks im Beteiligungssektor. Langfristig orientierte Anleger bleiben investiert und nutzen Kursrücksetzer konsequent zum Aufstocken ihrer Position. Das jüngst aufgelegte Aktienrückkaufprogramm von bis zu €52 Mio. dürfte den Kurs zusätzlich stützen, während das erfolgreiche operative Geschäft den Kurs weiter beflügeln sollte.
▸ Ernst Russ
Das Hamburger Schifffahrtsunternehmen hat sich auf dem "HANSA-Forum Shipping | Financing" in Hamburg präsentiert und interessante Ein- und Ausblicke gegeben.
In einem Joint Venture mit dem norwegischen Finanzdienstleister Pareto werden Restrukturierungs-Projekte vorangetrieben. So legt Pareto einen Fonds auf, mit dem Bestandsschiffe aus dem Markt aufgekauft werden sollen; ein auf die Eigenkapitalseite fokussiertes Projekt zunächst nicht für den deutschen Markt, sondern vor allem mit Blick auf institutionelle Investoren aus dem Ausland. Dabei wird auch die Ernst Russ AG ins Risiko gehen über Co-Investments.
Mit einem zweiten Projekt will Ernst Russ einen weiteren großen Schritt machen. Es gäbe eine Zusage eines Private-Equity-Fonds, der $500 Mio. zur Verfügung stellen wird, mit denen Ernst Russ an der Konsolidierung des Marktes aktiv teilnehmen will. Hier sollen vorrangig sollen "non-performing loans" gekauft werden, also notleidende Kredite, die mit Schiffen besichert sind.
Darüber hinaus bestätigte CFO Mahnke, dass sein Unternehmen weitere Übernahmen angehen könnte; man sei bereits in konkreten Gesprächen und zwar mit starken Kapitalpartnern im Rücken.
Meine Einschätzung
Die Ernst Russ AG war entstanden, als das Emissionshaus HCI Capital die Ernst Russ Reederei sowie den Wettbewerber König & Cie übernommen und sich schließlich im Juli umbenannt hatte. Die großen Anteilseignern sind die Döhle Gruppe und die HSH Nordbank, eine strauchelnde Landesbank, die neben der Commerzbank über das größte Portfolio an notleidenden Schiffsfinanzierungen verfügt. Ernst Russ hätte hier also den kürzesten Draht, denn die HSH Nordbank muss als Auflagen seitens der EU-Kommission ihre Bestände in diesem Bereich massiv abbauen.
Die beiden neuen Geschäftsfelder zielen in einen Bereich, der seit Jahren großen Verwerfungen ausgesetzt ist und auch vor großen Pleiten nicht Haltmacht, wie der siebtgrößten Reederei der Welt, der südkoreanischen Hanjin. Ernst Russ könnte hier, mit finanzstarken Partnern im Rücken, zu einem der ganz großen Profiteure der Branchenbereinigung und Wiederauferstehung werden. Aus dem Pleitekandidaten ist ein hoffnungsvoller Turnaroundwert geworden und die Neuausrichtung verspricht viel Potenzial. Risikofreudige Anleger mit langfristigem Anlagehorizont können sich hier einige Aktien des marktengen Wertes ins Depot legen.
▸ GFT Technologies
Nach dem Brexit-Schock konnte die im TecDAX gelistete GFT weiter zulegen und für das letzte Quartal auch dank Zukäufen über um 15% auf €106,3 Mio. Erlöse berichten. Aus eigener Kraft belief sich das Wachstum auf 12% und die fortschreitende Digitalisierung im Finanzsektor und regulatorische Anforderungen blieben die wichtigsten Wachstumstreiber.
Das EBITDA wuchs um 8% auf €12,46 Mio, während der Gewinn um 11% auf €5,88 Mio. zurückging. Dies lag vor allem an deutlich höheren Steuern. Besonders gut liefen die Geschäfte mit Banken in Kontinental-Europa und der Geschäftsbereich Americas & UK, in dem vorwiegend Kunden aus dem Investment Banking vertreten sind, konnte im dritten Quartal ein Umsatzplus von 4% vorweisen.
Die im Sommer wegen der Pfundschwäche in der Folge der Brexit-Entscheidung gesenkte Gewinnprognose für 2016 wurde bestätigt. Der Ausblick für den Umsatz, der im Sommer entgegen der Gewinnprognose erhöht wurde, wurde ebenfalls bestätigt.
Meine Einschätzung
GFT befindet sich in einem Wachstumsmarkt, hat mit der starken UK-Ausrichtung und der Pfundschwäche allerdings eine schwache Archillesferse. Deren negativer Impact sollte durch den deutlichen Kursrückgang der letzten Monate allerdings nunmehr eingepreist sein, so das der Anlegerfokus sich wieder verstärkt auf das operative Geschäft legen dürfte. Und hier ist GFT hervorragend positioniert und dürfte vom Umbruch m Bankensektor weiterhin überproportional profitieren.
▸ Steico
Ein sehr aufschlussreiches Interview gab Steico der "Börse Global". Mit Inbetriebnahme der zweiten Furnierschichtanlage sollte ein weiterer großer Wachstumsschub erfolgen. Besonders ausführlich wird die einzigartige Positionierung von Steico im Bereich der Holzfaserdämmstoffe herausgestellt und die Vorteile ggü. den (noch) gängigen Wärmeverbundsystemen mit ihren immer stärker ins Bewusstsein drängenden Nachteilen (Krebsgefahr, Feuergefahr, mangelhafte Dämmeigenschaften). Darüber hinaus werden die Folgen der Brexit-Abstimmung beleuchtet, denn mit 15% Umsatzanteil ist UK der zweitwichtigste Markt für Steico.
Insbesondere die Wettbewerbssituation wird angesprochen, denn im Stammgeschäft steht Steico seit jeher unter starkem Druck. Den Mittbewerber bei Holzfaserdämmstoffen Homatherm hat es Ende Oktober in die Insolvenz getrieben, was für Steico insofern eine positive Nachricht ist, als dass der Druck auf die Margen etwas nachlassen und die Umsätze hier anziehen könnten. Auf die Konsolidierung der Branche angesprochen äußert sich Steico dahingehend, dass man selbst sich als Nischenmarktführer aktuell nicht als Übernahmeziel sehe, dies aber für die Zukunft nicht ausgeschlossen sei.
Meine Einschätzung
Die geplanten Investitionen von weiteren €45 Mio. sind angesichts der Überkapazitäten und des Preisdrucks in der Branche durchaus mit Risiken verbunden, setzen aber im margenstarken neuen Bereich an, so dass sich das Wagnis auszahlen sollte. Durch die Investitionen werden Kosten gespart und die Margen ausgeweitet und man kann gleichzeitig davon profitieren, dass die herkömmlichen Wärmeverbundsysteme aufgrund ihrer Problembehaftung (Krebsrisiko, Umweltschädlichkeit, Brandgefahr) sukzessive vom Markt gedrängt werden und immer häufiger hochwertige ökologische Dämmmaterialien zum Einsatz kommen. Darüber hinaus verbreitert die eigene Stegträger-Produktion die Angebotspalette und sorgt für eine Verbreiterung und Ausweitung der Margenbasis und die Insolvenz eines direkten Wettbewerbers verbessert die Position von Steico spürbar.
Ich habe Steico schon seit Jahren auf meiner Empfehlungsliste und sehe auch für die Zukunft eine solide Entwicklung für das Unternehmen. Der Kurs dürfte den unternehmerischen Erfolgen entsprechend unaufgeregt weiter gen Norden streben und die Aktie dürfte auch weiterhin eine solide Depotbeimischung sein mit Aussicht auf attraktive Kurszuwächse.
▸ Vectron
Der Hersteller von Kassensystemen hat 75% des Kassensoftwarestartups Posmatic GmbH erworben und stellt zusätzliches Wachstumskapital zur Verfügung, sodass insgesamt ein sechsstelliger Betrag investiert wird. Posmatic ist Hersteller einer Kassensoftware, die auf Hardware von Apple, wie z.B. Ipads, Ipods oder Iphones läuft. Die Endkunden kaufen sich diese Hardware in der Regel selbst und zahlen monatliche Nutzungsgebühren für die Software. Dieses Vertriebsmodell ist besonders bei kleineren Betrieben beliebt, die oftmals klassische Kassensysteme nicht finanzieren können. Um diesen Markt ebenfalls abdecken zu können wird Posmatic nun neben Vectron und Duratec als weitere Kassenmarke des Vectron-Konzerns im Markt platziert und rundet das Angebotsspektrum ab. Mit dem umfangreichen Vertriebsnetz und der vollen Unterstützung Vectrons soll Posmatic als führender Anbieter von Ipad-Kassensystemen in Deutschland etabliert werden. Weiterhin soll auch das Posmatic-Kassensystem mit der Online-Marketingplattform Bonvito verbunden werden und hierfür einen kostengünstigen Einstieg bieten. Nachdem schon die app-basierten mobilen Lösungen der Marken Vectron und Duratec im laufenden Geschäftsjahr erhebliche Zuwächse verzeichnet haben, ist Vectron zuversichtlich, mit Posmatic zusätzlich von diesem Trend profitieren zu können.
Meine Einschätzung
Vectron hat zuletzt erfreuliche 9-Monatszahlen präsentiert und dabei seine Erträge erhöhen können, obwohl gleichzeitig der Personalbestand aufgestockt und weiterhin massiv in neue Produkte investiert wurde. Das zeigt, dass Vectron sich auf dem richtigen Weg befindet, dass die heutigen Erfolge sich auch in Zukunft so fortführen dürften und man sich nicht auf den einmal erreichten Ergebnissen ausruht. Vectron bietet reichlich Potenzial für langfristig orientierte Anleger und zeigt durch den jüngsten Zukauf, dass man sich auf allen Ebenen die Marktführerschaft bei automatischen Kassensystemen nicht nehmen lassen will. Die gesetzlich vorgeschriebene Verpflichtung zur Einführung dieser Systeme wird Vectron einen weiteren enormen Schub verschaffen und das Unternehmen positioniert sich frühzeitig und aussichtsreich. Langfristig orientierte Anleger nutzen jeden Kursrücksetzer für Nachkäufe und lehnen sich dann geduldig zurück.
▸ WCM
Der auf Gewerbeimmobilien spezialisierte Konzern hat wieder zugekauft und ein Einzelhandelsportfolio erworben. Die drei Einzelhandelszentren weisen rund 88.000 Quadratmeter Mietfläche auf und kosten WCM €98,2 Mio. Die annualisierten Mieteinnahmen liegen bei €7,6 Mio. und der annualisierte Funds from Operations (FFO) bei etwa €4,2 Mio. Die Leerstandsquote von 7% bietet Verbesserungspotenzial und ein führender Lebensmitteleinzelhändler ist als Ankermieter an allen Standorten an Bord mit Verträgen, die eine Restlaufzeit von 6,1 Jahren aufweisen. Der Proforma-Marktwert des Gesamtportfolios von WCM steigt durch die Zukäufe auf rund €766 Mio. Euro, der NAV legt pro forma Akquisition auf mindestens €2,85 zu, während der annualisierter FFO I bei circa €25,5 Mio. liegt.
Meine Einschätzung
WCM hat seit seinem Neustart eine rasante Entwicklung hinter sich, der Kurs ist entsprechend schnell gestiegen. Allerdings stockt das Expansionstempo merklich und der Einstieg von DIC Asset mit rund 25% hat noch immer keine Klärung gebracht über die Strategie dieses neuen Großaktionärs und die künftige Zusammenarbeit beider Unternehmen. Das bleibt ein Unsicherheitsfaktor.
Der NAV von WCM und der Kurs haben sich inzwischen wieder angenähert, der zueltzt vorliegende deutliche Aufschlag ist durch den Kursrückgang abgebaut worden. Das könnte wieder Aufwärtspotenzial bieten. Nun sind allerdings alle Aktien von (gewerblichen) Immobilienwerten deutlich unter Druck gewesen die letzten Wochen, auch DIC Asset, Publity und Patrizia. Relativ betrachtet hat sich WCM also nicht in die Pole-Position gebracht, da auch die Peergroup günstiger bewertet wird.
Schaut man auf die Strategie, setzt WCM zuletzt nicht mehr auf Bürogebäude, sondern viel mehr auf Einzelhandelsimmoblien, also Edeka-Märkte und kleinere Einzelhandelszentren. Die bieten aktuell noch ganz interessante Konditionen, allerdings sehe ich die Expansion in diesen Bereich eher skeptisch. Hier scheinen mir doch erhebliche Risiken zu schlummern. Der Einzelhandel wird in den nächsten Jahren noch stärker unter Druck kommen als bisher, auch dank Amazon. Stichwort Disruption. Da Immobilienanlagen auf lange Sicht erfolgen, muss man natürlich auch die mittel- und langfristige Sicht im Auge behalten. Und hier sehe ich wenig(er) Potenzial und höhere Risiken. WCM ist für mich daher auch auf dem ermäßigten Kursniveau eine solide Halteposition mit einem ausgewogenen Chance-Risiko-Verhältnis.
Aurelius, Ernst Russ, GFT, Steico, Vectron und WCM befinden sich auf meiner Empfehlungsliste.
Die Neun-Monatszahlen von Aurelius können sich sehen lassen, auch wenn sie insbesondere aufgrund mehrere gewinnträchtiger Verkäufe von Portfoliounternehmen etwas unter den Rekordzahlen des Vorjahres liegen. Der Konzernumsatz stieg um 63% auf €1.926,9 Mio. und das operative EBITDA lag bei €83,8 Mio. (€95,4 Mio.), was die gute operative Entwicklung der meisten Konzernunternehmen widerspiegelt, vor allem der Tochtergesellschaften SECOP, Studienkreis und Getronics.
Insgesamt acht Unternehmenskäufe in den ersten neun Monaten sowie drei erfolgreiche Verkäufe führen zu Mittelzuflüssen von über €90 Mio. Der Net Asset Value legte gegenüber dem Geschäftsjahresende 2015 um 8% auf €1.353,3 Mio. zu (€1.252,7 Mio.). Dabei ist der große Zukauf von Home Office Europe mit €2 Mrd. Umsatz noch nicht berücksichtigt, da der Vollzug aufgrund kartellrechtlicher Prüfungen noch nicht vorliegt.
Meine Einschätzung
Aurelius befindet sich als einer der größten Positionen in meinem Depot und ist eine der ältesten und erfolgreichsten Werte auf meiner Empfehlungsliste. Es ist und bleibt einer der Top-Picks im Beteiligungssektor. Langfristig orientierte Anleger bleiben investiert und nutzen Kursrücksetzer konsequent zum Aufstocken ihrer Position. Das jüngst aufgelegte Aktienrückkaufprogramm von bis zu €52 Mio. dürfte den Kurs zusätzlich stützen, während das erfolgreiche operative Geschäft den Kurs weiter beflügeln sollte.
▸ Ernst Russ
Das Hamburger Schifffahrtsunternehmen hat sich auf dem "HANSA-Forum Shipping | Financing" in Hamburg präsentiert und interessante Ein- und Ausblicke gegeben.
In einem Joint Venture mit dem norwegischen Finanzdienstleister Pareto werden Restrukturierungs-Projekte vorangetrieben. So legt Pareto einen Fonds auf, mit dem Bestandsschiffe aus dem Markt aufgekauft werden sollen; ein auf die Eigenkapitalseite fokussiertes Projekt zunächst nicht für den deutschen Markt, sondern vor allem mit Blick auf institutionelle Investoren aus dem Ausland. Dabei wird auch die Ernst Russ AG ins Risiko gehen über Co-Investments.
Mit einem zweiten Projekt will Ernst Russ einen weiteren großen Schritt machen. Es gäbe eine Zusage eines Private-Equity-Fonds, der $500 Mio. zur Verfügung stellen wird, mit denen Ernst Russ an der Konsolidierung des Marktes aktiv teilnehmen will. Hier sollen vorrangig sollen "non-performing loans" gekauft werden, also notleidende Kredite, die mit Schiffen besichert sind.
Darüber hinaus bestätigte CFO Mahnke, dass sein Unternehmen weitere Übernahmen angehen könnte; man sei bereits in konkreten Gesprächen und zwar mit starken Kapitalpartnern im Rücken.
Meine Einschätzung
Die Ernst Russ AG war entstanden, als das Emissionshaus HCI Capital die Ernst Russ Reederei sowie den Wettbewerber König & Cie übernommen und sich schließlich im Juli umbenannt hatte. Die großen Anteilseignern sind die Döhle Gruppe und die HSH Nordbank, eine strauchelnde Landesbank, die neben der Commerzbank über das größte Portfolio an notleidenden Schiffsfinanzierungen verfügt. Ernst Russ hätte hier also den kürzesten Draht, denn die HSH Nordbank muss als Auflagen seitens der EU-Kommission ihre Bestände in diesem Bereich massiv abbauen.
Die beiden neuen Geschäftsfelder zielen in einen Bereich, der seit Jahren großen Verwerfungen ausgesetzt ist und auch vor großen Pleiten nicht Haltmacht, wie der siebtgrößten Reederei der Welt, der südkoreanischen Hanjin. Ernst Russ könnte hier, mit finanzstarken Partnern im Rücken, zu einem der ganz großen Profiteure der Branchenbereinigung und Wiederauferstehung werden. Aus dem Pleitekandidaten ist ein hoffnungsvoller Turnaroundwert geworden und die Neuausrichtung verspricht viel Potenzial. Risikofreudige Anleger mit langfristigem Anlagehorizont können sich hier einige Aktien des marktengen Wertes ins Depot legen.
▸ GFT Technologies
Nach dem Brexit-Schock konnte die im TecDAX gelistete GFT weiter zulegen und für das letzte Quartal auch dank Zukäufen über um 15% auf €106,3 Mio. Erlöse berichten. Aus eigener Kraft belief sich das Wachstum auf 12% und die fortschreitende Digitalisierung im Finanzsektor und regulatorische Anforderungen blieben die wichtigsten Wachstumstreiber.
Das EBITDA wuchs um 8% auf €12,46 Mio, während der Gewinn um 11% auf €5,88 Mio. zurückging. Dies lag vor allem an deutlich höheren Steuern. Besonders gut liefen die Geschäfte mit Banken in Kontinental-Europa und der Geschäftsbereich Americas & UK, in dem vorwiegend Kunden aus dem Investment Banking vertreten sind, konnte im dritten Quartal ein Umsatzplus von 4% vorweisen.
Die im Sommer wegen der Pfundschwäche in der Folge der Brexit-Entscheidung gesenkte Gewinnprognose für 2016 wurde bestätigt. Der Ausblick für den Umsatz, der im Sommer entgegen der Gewinnprognose erhöht wurde, wurde ebenfalls bestätigt.
Meine Einschätzung
GFT befindet sich in einem Wachstumsmarkt, hat mit der starken UK-Ausrichtung und der Pfundschwäche allerdings eine schwache Archillesferse. Deren negativer Impact sollte durch den deutlichen Kursrückgang der letzten Monate allerdings nunmehr eingepreist sein, so das der Anlegerfokus sich wieder verstärkt auf das operative Geschäft legen dürfte. Und hier ist GFT hervorragend positioniert und dürfte vom Umbruch m Bankensektor weiterhin überproportional profitieren.
▸ Steico
Ein sehr aufschlussreiches Interview gab Steico der "Börse Global". Mit Inbetriebnahme der zweiten Furnierschichtanlage sollte ein weiterer großer Wachstumsschub erfolgen. Besonders ausführlich wird die einzigartige Positionierung von Steico im Bereich der Holzfaserdämmstoffe herausgestellt und die Vorteile ggü. den (noch) gängigen Wärmeverbundsystemen mit ihren immer stärker ins Bewusstsein drängenden Nachteilen (Krebsgefahr, Feuergefahr, mangelhafte Dämmeigenschaften). Darüber hinaus werden die Folgen der Brexit-Abstimmung beleuchtet, denn mit 15% Umsatzanteil ist UK der zweitwichtigste Markt für Steico.
Insbesondere die Wettbewerbssituation wird angesprochen, denn im Stammgeschäft steht Steico seit jeher unter starkem Druck. Den Mittbewerber bei Holzfaserdämmstoffen Homatherm hat es Ende Oktober in die Insolvenz getrieben, was für Steico insofern eine positive Nachricht ist, als dass der Druck auf die Margen etwas nachlassen und die Umsätze hier anziehen könnten. Auf die Konsolidierung der Branche angesprochen äußert sich Steico dahingehend, dass man selbst sich als Nischenmarktführer aktuell nicht als Übernahmeziel sehe, dies aber für die Zukunft nicht ausgeschlossen sei.
Meine Einschätzung
Die geplanten Investitionen von weiteren €45 Mio. sind angesichts der Überkapazitäten und des Preisdrucks in der Branche durchaus mit Risiken verbunden, setzen aber im margenstarken neuen Bereich an, so dass sich das Wagnis auszahlen sollte. Durch die Investitionen werden Kosten gespart und die Margen ausgeweitet und man kann gleichzeitig davon profitieren, dass die herkömmlichen Wärmeverbundsysteme aufgrund ihrer Problembehaftung (Krebsrisiko, Umweltschädlichkeit, Brandgefahr) sukzessive vom Markt gedrängt werden und immer häufiger hochwertige ökologische Dämmmaterialien zum Einsatz kommen. Darüber hinaus verbreitert die eigene Stegträger-Produktion die Angebotspalette und sorgt für eine Verbreiterung und Ausweitung der Margenbasis und die Insolvenz eines direkten Wettbewerbers verbessert die Position von Steico spürbar.
Ich habe Steico schon seit Jahren auf meiner Empfehlungsliste und sehe auch für die Zukunft eine solide Entwicklung für das Unternehmen. Der Kurs dürfte den unternehmerischen Erfolgen entsprechend unaufgeregt weiter gen Norden streben und die Aktie dürfte auch weiterhin eine solide Depotbeimischung sein mit Aussicht auf attraktive Kurszuwächse.
▸ Vectron
Der Hersteller von Kassensystemen hat 75% des Kassensoftwarestartups Posmatic GmbH erworben und stellt zusätzliches Wachstumskapital zur Verfügung, sodass insgesamt ein sechsstelliger Betrag investiert wird. Posmatic ist Hersteller einer Kassensoftware, die auf Hardware von Apple, wie z.B. Ipads, Ipods oder Iphones läuft. Die Endkunden kaufen sich diese Hardware in der Regel selbst und zahlen monatliche Nutzungsgebühren für die Software. Dieses Vertriebsmodell ist besonders bei kleineren Betrieben beliebt, die oftmals klassische Kassensysteme nicht finanzieren können. Um diesen Markt ebenfalls abdecken zu können wird Posmatic nun neben Vectron und Duratec als weitere Kassenmarke des Vectron-Konzerns im Markt platziert und rundet das Angebotsspektrum ab. Mit dem umfangreichen Vertriebsnetz und der vollen Unterstützung Vectrons soll Posmatic als führender Anbieter von Ipad-Kassensystemen in Deutschland etabliert werden. Weiterhin soll auch das Posmatic-Kassensystem mit der Online-Marketingplattform Bonvito verbunden werden und hierfür einen kostengünstigen Einstieg bieten. Nachdem schon die app-basierten mobilen Lösungen der Marken Vectron und Duratec im laufenden Geschäftsjahr erhebliche Zuwächse verzeichnet haben, ist Vectron zuversichtlich, mit Posmatic zusätzlich von diesem Trend profitieren zu können.
Meine Einschätzung
Vectron hat zuletzt erfreuliche 9-Monatszahlen präsentiert und dabei seine Erträge erhöhen können, obwohl gleichzeitig der Personalbestand aufgestockt und weiterhin massiv in neue Produkte investiert wurde. Das zeigt, dass Vectron sich auf dem richtigen Weg befindet, dass die heutigen Erfolge sich auch in Zukunft so fortführen dürften und man sich nicht auf den einmal erreichten Ergebnissen ausruht. Vectron bietet reichlich Potenzial für langfristig orientierte Anleger und zeigt durch den jüngsten Zukauf, dass man sich auf allen Ebenen die Marktführerschaft bei automatischen Kassensystemen nicht nehmen lassen will. Die gesetzlich vorgeschriebene Verpflichtung zur Einführung dieser Systeme wird Vectron einen weiteren enormen Schub verschaffen und das Unternehmen positioniert sich frühzeitig und aussichtsreich. Langfristig orientierte Anleger nutzen jeden Kursrücksetzer für Nachkäufe und lehnen sich dann geduldig zurück.
▸ WCM
Der auf Gewerbeimmobilien spezialisierte Konzern hat wieder zugekauft und ein Einzelhandelsportfolio erworben. Die drei Einzelhandelszentren weisen rund 88.000 Quadratmeter Mietfläche auf und kosten WCM €98,2 Mio. Die annualisierten Mieteinnahmen liegen bei €7,6 Mio. und der annualisierte Funds from Operations (FFO) bei etwa €4,2 Mio. Die Leerstandsquote von 7% bietet Verbesserungspotenzial und ein führender Lebensmitteleinzelhändler ist als Ankermieter an allen Standorten an Bord mit Verträgen, die eine Restlaufzeit von 6,1 Jahren aufweisen. Der Proforma-Marktwert des Gesamtportfolios von WCM steigt durch die Zukäufe auf rund €766 Mio. Euro, der NAV legt pro forma Akquisition auf mindestens €2,85 zu, während der annualisierter FFO I bei circa €25,5 Mio. liegt.
Meine Einschätzung
WCM hat seit seinem Neustart eine rasante Entwicklung hinter sich, der Kurs ist entsprechend schnell gestiegen. Allerdings stockt das Expansionstempo merklich und der Einstieg von DIC Asset mit rund 25% hat noch immer keine Klärung gebracht über die Strategie dieses neuen Großaktionärs und die künftige Zusammenarbeit beider Unternehmen. Das bleibt ein Unsicherheitsfaktor.
Der NAV von WCM und der Kurs haben sich inzwischen wieder angenähert, der zueltzt vorliegende deutliche Aufschlag ist durch den Kursrückgang abgebaut worden. Das könnte wieder Aufwärtspotenzial bieten. Nun sind allerdings alle Aktien von (gewerblichen) Immobilienwerten deutlich unter Druck gewesen die letzten Wochen, auch DIC Asset, Publity und Patrizia. Relativ betrachtet hat sich WCM also nicht in die Pole-Position gebracht, da auch die Peergroup günstiger bewertet wird.
Schaut man auf die Strategie, setzt WCM zuletzt nicht mehr auf Bürogebäude, sondern viel mehr auf Einzelhandelsimmoblien, also Edeka-Märkte und kleinere Einzelhandelszentren. Die bieten aktuell noch ganz interessante Konditionen, allerdings sehe ich die Expansion in diesen Bereich eher skeptisch. Hier scheinen mir doch erhebliche Risiken zu schlummern. Der Einzelhandel wird in den nächsten Jahren noch stärker unter Druck kommen als bisher, auch dank Amazon. Stichwort Disruption. Da Immobilienanlagen auf lange Sicht erfolgen, muss man natürlich auch die mittel- und langfristige Sicht im Auge behalten. Und hier sehe ich wenig(er) Potenzial und höhere Risiken. WCM ist für mich daher auch auf dem ermäßigten Kursniveau eine solide Halteposition mit einem ausgewogenen Chance-Risiko-Verhältnis.
Aurelius, Ernst Russ, GFT, Steico, Vectron und WCM befinden sich auf meiner Empfehlungsliste.
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Donnerstag, 13. Oktober 2016
Vectron macht weiter richtig Kasse
Der Kassensystemhersteller Vectron war lange ein Hoffnungskandidat an der Börse, aber nie konnte er überzeugen. Im letzten Jahr vervielfachte sich dann der Aktienkurs, vorbei sind die Zeiten, als man die Aktien zu unter €10 hätte einsammeln können.
Ich habe die Vectron Systems AG schon lange auf der Watchlist gehabt und habe das Umlegen des Schalters auf Erfolg, Wachstum, Gewinne schlicht verpennt. Da es selten eine gute Idee ist, einfach nur auf einen fahrenden Zug aufzuspringen, habe ich auf eine Konsolidierung des Kurses gewartet, um dann ggf. noch einzusteigen. Gegebenenfalls deshalb, weil die unternehmerische Entwicklung ja mit dem gestiegenen Aktienkurs Schritt halten muss, damit ein Einstieg auch noch aussichtsreich ist. Lemminge verdienen selten Geld und haben nur begrenzte Zukunftsaussichten... Nachdem der Kurs auf rund €40 konsolidierte, bin ich eingestiegen und das erweist sich wohl als richtig. Denn erst legte Vectron Superzahlen für 2015 vor mit einer glatten Gewinnverdopplung und dann nutzte das Unternehmen die Gunst der Stunde und zog eine Ad-hoc-Kapitalerhöhung durch, was mir meinen günstigen Einstiegskurs verschaffte.
Die Aussichten für Vectron sind exzellent, der Kampf europäischer verantwortlicher gegen Steuerbetrug und Steuerhinterziehung macht auch vor den Kassensystemen in Restaurants und Bars nicht halt, es wird schon über eine Abschaffung des Bargelds schwadroniert. Soweit ist es wohl nicht, aber eine Pflicht zum Aufrüsten der Kassensysteme, nicht nur in Deutschland, wird in absehbarer Zeit kommen. Gesetzesentwürfe kursieren jedenfalls schon. Und Vectron ist hier Marktführer. Bei vielen alten Kassen reichen Softwareupdates, was Vectron wenig kostet, aber margenstarke Erträge liefert. Doch rund 10% der Kassen müssten komplett ausgetauscht werden und Vectron erhofft sich hier einen steigenden Anteil vom Kuchen
Quartalszahlen noch besser als erwartet
Das unbestreitbar vorhandene Potenzial ist das Eine, es zu nutzen, ist das Andere. Deshalb ist es angeraten, sich die Geschäftszahlen entsprechend genau anzusehen. Und die gerade vorgelegten Zahlen zum dritten Quartal bestätigen die Hoffnungen, dass sich das Wachstum ungebremst fortsetzen wird. Der Umsatz erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 24% von €17,786 Mio. auf €22,008 Mio Euro. Das EBITDA konnte im gleichen Zeitraum um 41% von €1,394 Mio. auf €1,971 Mio. gesteigert werden und das EBIT beträgt €1,572 Mio. (Vorjahr €0,947 Mio.), was einer Steigerung im Vergleich zum Vorjahreswert von 66% entspricht. Gleichzeitig wuchs das Nettoergebnis um 51% von €0,491 Mio. auf €0,743 Mio. Während die Rohmarge mit 59% ebenso konstant blieb wie die Exportquote mit 29%. legte die wirtschaftliche Eigenkapitalquote um 6% zu auf nun 68%. Der Cashbestand beträgt zum Quartalsende €9,234 Mio.
Meine Einschätzung
Besonders erfreulich ist, dass Vectron die Ertragserhöhung erzielen konnte, obwohl gleichzeitig der Personalbestand aufgestockt und weiterhin massiv in neue Produkte investiert wurde. Das zeigt, dass Vectron sich auf dem richtigen Weg befindet, dass die heutigen Erfolge sich auch in Zukunft so fortführen dürften und man sich nicht auf den einmal erreichten Ergebnissen ausruht.
Die Analysten von Hauck & Aufhäuser gingen vor einiger Zeit soweit, ein mittelfristiges Kursziel im dreistelligen Bereich auszurufen und das entspricht bei einem Aktienkurs von €45 mehr als einer Verdopplung. Soweit würde ich (noch) nicht gehen, aber die Zahlen belegen aufs Neue, dass Vectron reichlich Potenzial für langfristig orientierte Anleger bietet.
Ich habe Vectron auf meiner Empfehlungsliste und in meinem Depot.
Ich habe die Vectron Systems AG schon lange auf der Watchlist gehabt und habe das Umlegen des Schalters auf Erfolg, Wachstum, Gewinne schlicht verpennt. Da es selten eine gute Idee ist, einfach nur auf einen fahrenden Zug aufzuspringen, habe ich auf eine Konsolidierung des Kurses gewartet, um dann ggf. noch einzusteigen. Gegebenenfalls deshalb, weil die unternehmerische Entwicklung ja mit dem gestiegenen Aktienkurs Schritt halten muss, damit ein Einstieg auch noch aussichtsreich ist. Lemminge verdienen selten Geld und haben nur begrenzte Zukunftsaussichten... Nachdem der Kurs auf rund €40 konsolidierte, bin ich eingestiegen und das erweist sich wohl als richtig. Denn erst legte Vectron Superzahlen für 2015 vor mit einer glatten Gewinnverdopplung und dann nutzte das Unternehmen die Gunst der Stunde und zog eine Ad-hoc-Kapitalerhöhung durch, was mir meinen günstigen Einstiegskurs verschaffte.
Die Aussichten für Vectron sind exzellent, der Kampf europäischer verantwortlicher gegen Steuerbetrug und Steuerhinterziehung macht auch vor den Kassensystemen in Restaurants und Bars nicht halt, es wird schon über eine Abschaffung des Bargelds schwadroniert. Soweit ist es wohl nicht, aber eine Pflicht zum Aufrüsten der Kassensysteme, nicht nur in Deutschland, wird in absehbarer Zeit kommen. Gesetzesentwürfe kursieren jedenfalls schon. Und Vectron ist hier Marktführer. Bei vielen alten Kassen reichen Softwareupdates, was Vectron wenig kostet, aber margenstarke Erträge liefert. Doch rund 10% der Kassen müssten komplett ausgetauscht werden und Vectron erhofft sich hier einen steigenden Anteil vom Kuchen
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| Vectron Systems AG (Quelle: finanzen.net) |
Das unbestreitbar vorhandene Potenzial ist das Eine, es zu nutzen, ist das Andere. Deshalb ist es angeraten, sich die Geschäftszahlen entsprechend genau anzusehen. Und die gerade vorgelegten Zahlen zum dritten Quartal bestätigen die Hoffnungen, dass sich das Wachstum ungebremst fortsetzen wird. Der Umsatz erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 24% von €17,786 Mio. auf €22,008 Mio Euro. Das EBITDA konnte im gleichen Zeitraum um 41% von €1,394 Mio. auf €1,971 Mio. gesteigert werden und das EBIT beträgt €1,572 Mio. (Vorjahr €0,947 Mio.), was einer Steigerung im Vergleich zum Vorjahreswert von 66% entspricht. Gleichzeitig wuchs das Nettoergebnis um 51% von €0,491 Mio. auf €0,743 Mio. Während die Rohmarge mit 59% ebenso konstant blieb wie die Exportquote mit 29%. legte die wirtschaftliche Eigenkapitalquote um 6% zu auf nun 68%. Der Cashbestand beträgt zum Quartalsende €9,234 Mio.
Meine Einschätzung
Besonders erfreulich ist, dass Vectron die Ertragserhöhung erzielen konnte, obwohl gleichzeitig der Personalbestand aufgestockt und weiterhin massiv in neue Produkte investiert wurde. Das zeigt, dass Vectron sich auf dem richtigen Weg befindet, dass die heutigen Erfolge sich auch in Zukunft so fortführen dürften und man sich nicht auf den einmal erreichten Ergebnissen ausruht.
Die Analysten von Hauck & Aufhäuser gingen vor einiger Zeit soweit, ein mittelfristiges Kursziel im dreistelligen Bereich auszurufen und das entspricht bei einem Aktienkurs von €45 mehr als einer Verdopplung. Soweit würde ich (noch) nicht gehen, aber die Zahlen belegen aufs Neue, dass Vectron reichlich Potenzial für langfristig orientierte Anleger bietet.
Ich habe Vectron auf meiner Empfehlungsliste und in meinem Depot.
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Freitag, 29. April 2016
Zahlen & Mehr: Corning, Ströer, Suncor Energy, Surteco, Vectron
:: Corning
Der Glasspezialist Corning Inc. konnte im ersten Quartal nicht glänzen. Die Umsätze sanken im Jahresvergleich um 10,7% auf 2,17 Mrd. und lagen damit um Einiges unter den Analystenerwartungen von $2,24 Mrd. Beim Ergebnis je Aktie wurden hingegen die Erwartungen mit $0,28 je Aktie erfüllt. Allerdings kam der Ausblick des Unternehmens überhaupt nicht gut an, denn dieser ist doch sehr verhalten, obwohl man vor der Einführung neuer Glas-Produkte steht. (>>> zur Meldung)
:: Ströer
Der ins Fadenkreuz einer Short-Attacke geratene Werbespezialist Ströer ist operativ hervorragend ins Jahr 2016 gestartet, wie die Zahlen zum ersten Quartal belegen. Der Konzernumsatz wuchs deutlich um 40% auf €226,2 Mio., wobei das organische Wachstum ohne Zukäufe 11,5% betrug. Das operational EBITDA stieg um nahezu 72% auf €45,3 Mio. und erstmalig konnte in einem 1. Quartal ein positives Ergebnis erzielt werden und zwar in Höhe von €5,1 Mio. Vor diesem Hintergrund hob das Unternehmen seine Prognose für das Geschäftsjahr 2016 an und rechnet nun mit mehr als €280 Mio. operationalem EBITDA (bisher €270 bis €280 Mio. bei einem Umsatz zwischen €1,1 und €1,2 Mrd. (>>> zur Meldung)
:: Suncor Energy
Der Ölsandwäscher und Raffineriebetreiber Suncor musste dem niedrigen Ölpreis Tribut zollen und für das erste Quartal 2016 einen operativen Verlust vermelden. Der um Einmaleffekte bereinigte Verlust betrug C$500 Mio. oder C$0,33 je Aktie, nachdem in der Vorjahresperiode noch ein operativer Gewinn von C$175 Mio. oder C$0,12 je Aktie in den Büchern stand. Der Nettogewinn hingegen stieg auf C$257 Mio. oder C$0,17 je Aktie, insbesondere aufgrund nicht-cashwirksamer Erträge und der Reduzierung von Finanzierungskosten.
Nach der erfolgreichen Komplettübernahme von Canadian Oil Sands hat sich Suncor nun für C$937 Mio. den 5-Prozent-Anteil von Murphy Oil Corp's 5 im Syncrude Oil Sands Project, gesichert und so seinen Anteil an diesem Joint-Venture auf nunmehr 53,74% ausgebaut. (>>> zur Meldung, Engl.)
:: Surteco
Die Surteco SE ist einer der weltweit führenden Hersteller von dekorativen Oberflächenmaterialien und konnte im Berichtsjahr 2015 erfreulich zulegen. So erreichte der Konzernumsatz mit €638,4 Mio.(2014: €618,5 Mio.) ein erneutes Rekordniveau und beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) konnte Surteco trotz substanzieller Integrationskosten für die Konzentration der deutschen Dekordruckaktivitäten mit €31,1 Mio. ein Plus von 13% gegenüber dem 2014er Wert von €27,6 Mio. erzielen. Ein deutlich verbessertes Finanzergebnis führte zu einem Anstieg des Vorsteuergewinns von €22,3 Mio. in 2014 auf nun €26,8 Mio, so dass sich nach Steuern ein Gewinn von €17,7 Mio. bzw. ein Ergebnis je Aktie von €1,14 ergibt. Vor diesem Hintergrund wird der Hauptversammlung eine 16-prozentige Erhöhung der Dividende auf €0,80 EUR je Aktie (vorher €0,70) vorgeschlagen. (>>> zur Meldung)
:: Vectron
Die Vectron Systems AG hat das Geschäftsjahr 2015 mit einem Nettoergebnis von €1,2 Mio. abgeschlossen, einer Steigerung um 127% gegenüber dem Vorjahreswert von €0,5 Mio. Der Umsatz lag mit €25,2 Mio. um 12,5% über dem Vorjahreswert von €22,4 Mio., während das EBIT €2,1 Mio. betrug (Vorjahr €1,0 Mio.). Dabei konnte der Rohertrag mit 59% relativ konstant gehalten werden. (>>> zur Meldung)
Corning, Suncor Energy, Surteco und Vectron befinden sich auf meiner Empfehlungsliste.
Der Glasspezialist Corning Inc. konnte im ersten Quartal nicht glänzen. Die Umsätze sanken im Jahresvergleich um 10,7% auf 2,17 Mrd. und lagen damit um Einiges unter den Analystenerwartungen von $2,24 Mrd. Beim Ergebnis je Aktie wurden hingegen die Erwartungen mit $0,28 je Aktie erfüllt. Allerdings kam der Ausblick des Unternehmens überhaupt nicht gut an, denn dieser ist doch sehr verhalten, obwohl man vor der Einführung neuer Glas-Produkte steht. (>>> zur Meldung)
:: Ströer
Der ins Fadenkreuz einer Short-Attacke geratene Werbespezialist Ströer ist operativ hervorragend ins Jahr 2016 gestartet, wie die Zahlen zum ersten Quartal belegen. Der Konzernumsatz wuchs deutlich um 40% auf €226,2 Mio., wobei das organische Wachstum ohne Zukäufe 11,5% betrug. Das operational EBITDA stieg um nahezu 72% auf €45,3 Mio. und erstmalig konnte in einem 1. Quartal ein positives Ergebnis erzielt werden und zwar in Höhe von €5,1 Mio. Vor diesem Hintergrund hob das Unternehmen seine Prognose für das Geschäftsjahr 2016 an und rechnet nun mit mehr als €280 Mio. operationalem EBITDA (bisher €270 bis €280 Mio. bei einem Umsatz zwischen €1,1 und €1,2 Mrd. (>>> zur Meldung)
:: Suncor Energy
Der Ölsandwäscher und Raffineriebetreiber Suncor musste dem niedrigen Ölpreis Tribut zollen und für das erste Quartal 2016 einen operativen Verlust vermelden. Der um Einmaleffekte bereinigte Verlust betrug C$500 Mio. oder C$0,33 je Aktie, nachdem in der Vorjahresperiode noch ein operativer Gewinn von C$175 Mio. oder C$0,12 je Aktie in den Büchern stand. Der Nettogewinn hingegen stieg auf C$257 Mio. oder C$0,17 je Aktie, insbesondere aufgrund nicht-cashwirksamer Erträge und der Reduzierung von Finanzierungskosten.
Nach der erfolgreichen Komplettübernahme von Canadian Oil Sands hat sich Suncor nun für C$937 Mio. den 5-Prozent-Anteil von Murphy Oil Corp's 5 im Syncrude Oil Sands Project, gesichert und so seinen Anteil an diesem Joint-Venture auf nunmehr 53,74% ausgebaut. (>>> zur Meldung, Engl.)
:: Surteco
Die Surteco SE ist einer der weltweit führenden Hersteller von dekorativen Oberflächenmaterialien und konnte im Berichtsjahr 2015 erfreulich zulegen. So erreichte der Konzernumsatz mit €638,4 Mio.(2014: €618,5 Mio.) ein erneutes Rekordniveau und beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) konnte Surteco trotz substanzieller Integrationskosten für die Konzentration der deutschen Dekordruckaktivitäten mit €31,1 Mio. ein Plus von 13% gegenüber dem 2014er Wert von €27,6 Mio. erzielen. Ein deutlich verbessertes Finanzergebnis führte zu einem Anstieg des Vorsteuergewinns von €22,3 Mio. in 2014 auf nun €26,8 Mio, so dass sich nach Steuern ein Gewinn von €17,7 Mio. bzw. ein Ergebnis je Aktie von €1,14 ergibt. Vor diesem Hintergrund wird der Hauptversammlung eine 16-prozentige Erhöhung der Dividende auf €0,80 EUR je Aktie (vorher €0,70) vorgeschlagen. (>>> zur Meldung)
:: Vectron
Die Vectron Systems AG hat das Geschäftsjahr 2015 mit einem Nettoergebnis von €1,2 Mio. abgeschlossen, einer Steigerung um 127% gegenüber dem Vorjahreswert von €0,5 Mio. Der Umsatz lag mit €25,2 Mio. um 12,5% über dem Vorjahreswert von €22,4 Mio., während das EBIT €2,1 Mio. betrug (Vorjahr €1,0 Mio.). Dabei konnte der Rohertrag mit 59% relativ konstant gehalten werden. (>>> zur Meldung)
Corning, Suncor Energy, Surteco und Vectron befinden sich auf meiner Empfehlungsliste.
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Montag, 25. April 2016
Investor-Update: Blackstone, BYD, Funkwerk, MPC Capital, Publity, Starbucks, Ströer, Surteco, Vectron, WCM
Im Investor-Update notiere ich in unregelmäßigen Abständen aktuelle Einschätzungen zu Unternehmen meiner Empfehlungsliste und wie sich diese ggf. auf mein Investment-Portfolio ausgewirkt haben. Darüber hinaus auch zu Unternehmen, die ich noch nicht hier im Blog vorgestellt habe, die sich jedoch in meinem Depot befinden.
DAX über 10.000, Dow über 18.000
Es ist schon ein paar Wochen her, dass ich ein Investor-Update veröffentlicht habe, aber die Tage um Ostern habe ich ich ganz entspannt und ab des Börsengeschehens verbracht. Jedenfalls als Investor. Keine Transaktionen, aber jede Menge Research und Überlegungen.
Die Stimmung an den Börsen ist weiterhin nervös, geradezu gereizt. Die Tagesschwankungen sind sehr hoch, gerade bei DAX und Öl und doch haben sich beide von ihren Tiefs deutlich erholt und kratzen an ihren Jahreshochs. Ebenso der Dow Jones Index. Die jüngst begonnen Quartalsberichtssaison zeigt aber auch, dass Verfehlungen der Markterwartungen gnadenlos abgestraft werden und die daraus resultierenden Kurseinbrüche bieten für coole Anleger tolle Chancen, um ihre Positionen aufzustocken oder bei verpassten Aktien doch noch günstig zum Zuge zu kommen.
DAX über 10.000, Dow über 18.000
Es ist schon ein paar Wochen her, dass ich ein Investor-Update veröffentlicht habe, aber die Tage um Ostern habe ich ich ganz entspannt und ab des Börsengeschehens verbracht. Jedenfalls als Investor. Keine Transaktionen, aber jede Menge Research und Überlegungen.
Die Stimmung an den Börsen ist weiterhin nervös, geradezu gereizt. Die Tagesschwankungen sind sehr hoch, gerade bei DAX und Öl und doch haben sich beide von ihren Tiefs deutlich erholt und kratzen an ihren Jahreshochs. Ebenso der Dow Jones Index. Die jüngst begonnen Quartalsberichtssaison zeigt aber auch, dass Verfehlungen der Markterwartungen gnadenlos abgestraft werden und die daraus resultierenden Kurseinbrüche bieten für coole Anleger tolle Chancen, um ihre Positionen aufzustocken oder bei verpassten Aktien doch noch günstig zum Zuge zu kommen.
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