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Mittwoch, 31. Dezember 2025

2025 wurde erst niedergetrumpelt, dann richtig goldig - und 2026 wird eher künstlich als intelligent

Das Jahr 2025 schloss mit Rekordständen an den Börsen, doch zum Feiern ist kaum jemandem zumute. Trump ist wieder Präsident und der selbsternannte "Friedenspräsident" heizt alte und neue Konflikte mit aller Kraft an - zum Schaden der USA, ihrer (ehemaligen?) Verbündeten, aber vor allem zum eigenen Wohl und das seines Clans. Unglaublich - aber auch, dass die Welt sich daran zu gewöhnen scheint.

Neben Trump und seinen Strafzollkannonaden samt Handelskriegen gegen China, Europa, Gott und die Welt dominierte KI die Schlagzeilen und fand den Weg mitten in unser Leben. Das alles ging auch nicht spurlos an den Börsen vorüber und wird uns auch in 2026 weiter beschäftigen. Hier lest ihr (m)eine Abrechnung mit 2026 und einen Ausblick auf 2026. Das wird ganz bestimmt auch nicht leichter, aber sicherlich anders. Irgendwie...

Mittwoch, 1. Januar 2025

Das Rekordjahr 2024 endete mit mehr als einem Knall - und sorgenvollem Blick auf 2025

Mit meinem Ausblick auf 2024 lag ich gar nicht weit daneben, aber in einigen Details dann doch. Das war bereits 2023 so, doch im Unterschied zu damals konnte ich in den letzten 12 Monaten die dümmsten größten Fehler vermeiden und musste daher nur geringe Kurskorrekturen vornehmen. Es war nicht der breite Markt, der die Hausse befeuerte, sondern nur noch wenige Werte, aber die machten auch 2024 zu einem der besten Börsenjahre der Geschichte. Es war der KI-Hype und die großen Technologiewerte, die wir inzwischen als "Magnificent Seven" kennen, und so schnitten die US-Börsen das sechste Mal innerhalb der letzten sieben Jahre besser ab als europäische Aktien. Doch auch ohne diese "Glorreichen" im Depot konnte man Börsenerfolge feiern. Allerdings nicht mit Nebenwerten und auch schon gar nicht jenseits des US-Markts. Ob Deutschland oder China, überall herrscht Börsenkatzenjammer und selten war der Unterschied so gewaltig zwischen der Masse an börsennotierten Unternehmen und die zugstarken Marktführer.
"Lies die Marktprognosen des letzten Jahres und du wirst Jahresprognosen nie wieder ernst nehmen."
Hier lest ihr (m)eine Abrechnung mit 2024 und einen Ausblick auf 2025. Das wird ganz bestimmt nicht leichter, aber sicherlich anders. Und möglicherweise sogar (noch) besser, denn die Zukunft sah schon immer besser aus als die Vergangenheit. Echt? Echt! Aber es kommt drauf an...

Sonntag, 31. Dezember 2023

2023 war rekordverdächtig und 2024 wird einfach...

Mit meinem Ausblick auf 2023 lag ich gar nicht weit daneben, aber in einigen Details dann doch. Das führte zu einigen teuren Fehlern, die ich dann korrigieren musste. Doch am Ende ging 2023 geht als eines der besten Börsenjahre in die Geschichte ein, jedenfalls gilt das für die NASDAQ mit ihrem Zuwachs von 54 % sowie die großen Technologiewerte, die wir nun als 'Magnificent Seven' kennengelernt haben.  Von diesen Glorreichen habe ich eigentlich nur einen im Depot und trotzdem konnte ich das NASDAQ-Ergebnis knapp toppen.
"Lies die Marktprognosen des letzten Jahres und du wirst Jahresprognosen nie wieder ernst nehmen."
Hier lest ihr (m)eine Abrechnung mit 2023 und einen Ausblick auf 2024. Das wird ganz bestimmt nicht leichter, aber sicherlich anders. Und möglicherweise sogar (noch) besser, denn die Zukunft sah schon immer besser aus als die Vergangenheit. Echt? Echt!

Sonntag, 1. Januar 2023

2022 war zum Abgewöhnen, 2023 wird alles besser - wie immer

Mein Ausblick auf 2022 hat sich weitgehend bewahrheitet, allerdings habe ich weder den Ukraine-Krieg vorausgesehen und (nicht nur) deshalb war mein Ausblick auf die zweite Jahreshälfte zu positiv. Nicht nur das: 2022 geht als eines der schlechtesten Börsenjahre aller Zeiten in die Geschichte ein und auch ich habe mehr als 15 % Verlust in meinem Depot eingefahren.

Hier lest ihr (m)eine Abrechnung mit 2022 und einen Ausblick auf 2023. Das wird ganz bestimmt nicht leichter, aber sicherlich anders. Und besser, denn die Zukunft sah schon immer besser aus als die Vergangenheit. Echt? Echt!

Sonntag, 2. Januar 2022

2022 bringt den 'Wind of Change', aber nicht unbedingt nur Gegenwind

In 2022 steuern wir auf neue alte Phänomene zu: Inflation und Zinsen. Das klingt banal, doch nachdem die Welt seit Jahren kaum Inflationssorgen kennt und von Null- und Negativzinsen geprägt ist, die von geldpolitischer Flutung seitens der Notenbanken begleitet werden, hat bei allen drei Bereichen sich der Wind begonnen zu drehen. Nach meinem Rückblick "2021 im Rückspiegel: Buy the Dip" war hip, doch 'size matters', mussten wir erkennen. Irgendwie jedenfalls..." wage ich nun einen Ausblick auf die nächsten 12 Monate. Und dabei werde ich mich keinesfalls zu Phrasen, wie "es wird schwieriger" oder "die Zeit des einfachen Geldverdienens ist vorbei" hinreißen lassen, die man in Jahresausblicken so oft liest. Denn die sind einfach dümmlich. Auch wenn der Blick nach vorn immer unklarer ist als der zurück, bei dem die Ereignisse ja bekannt sind und damit beherrschbar erscheinen, war das vorherige Jahr mir seinen vielen Wendungen in der damaligen Vorschau ebenso wenig klar und vorhersehbar wie das neue Jahr heute.

Für 2022 steht nur eine fest: es wird stattfinden. Unklar ist allerdings noch, was. Oder?

Samstag, 2. Januar 2021

2021 wird Corona die Schlagzeilen bestimmen, aber Emotionen und Liquidität die Märkte

In 2021 stehen große Veränderungen an, so viel ist mal sicher. Dabei werden sich die Entwicklungen aus dem Jahr 2020 fortsetzen, die ich in meinem Rückblick auf 2020 skizziert hatte. Aber nicht alle Erwartungen werden sich erfüllen. Das birgt Risiken, aber auch Chancen - wenn man denn auf die richtigen Entwicklungen setzt. Und früh genug.

Das klingt nach Market Timing und damit kann man durchaus große Erfolge einfahren. Allerdings erleiden die meisten Anleger damit Schiffbruch, auch wenn man eigentlich nur von den Erfolgen liest. Und natürlich gibt es noch einen anderen Weg, nachhaltig Erfolg an der Börse zu haben. Und daran werde ich mich (weiterhin) versuchen. Auch wenn das nicht die ganz spektakulären Kursgewinne verspricht - aber auf der anderen Seite verhindert es auch die ganz großen Totalausfälle. Es kommt entscheidend auf das Chance-Risiko-Verhältnis an und da bieten dürfte 2021 doch einiges zu bieten haben...

Mittwoch, 1. Januar 2020

2020 wird unbeständig, launisch, wechselhaft, aber nicht unbedingt auch unergiebig

Nach meinem Rückblick "2019 im Rückspiegel: Wie der Januar so das Jahr. (M)eine Rekordjagd, trotz Wirecard-Fiasko" wage ich nun einen Ausblick auf die nächsten 12 Monate und dabei werde ich euch auch meine Aktienfavoriten für 2020 vorstellen.

Nachdem die Bären die Börsen Ende 2018 fest im Griff hatten, haben im Schlussquartal 2019 nochmals die Bullen die Zügel in die Hand genommen und so die Börsen auf neue Rekordhöhen geführt: der DAX legte sein bestes Jahr hin seit 2012 und der S&P 500 sein sechst bestes seit 1928. Nach derartigen Steigerungen ist es nur natürlich, dass viele Anleger mit mulmigen Gefühlen auf das neue Jahr 2020 blicken und befürchten, dass es kaum etwas zu verdienen geben wird an den Börsen oder gar größeres Ungemach droht. Verständlich ist diese Furcht, aber auch richtig?

Dienstag, 1. Januar 2019

2019 wird ungemütlich bärenstark. Und hat wohl noch so einiges mehr zu bieten...

Vor einigen Tagen habe ich mich in meinem Jahresrückblick "2018 im Rückspiegel: Rekord, Korrektur, Allzeithoch, Börsencrash - und ein Rekordminus" mit den Entwicklungen des letzten Jahres befasst und mit diesem Jahresausblick auf 2019 wage ich den Blick nach vorn auf das neue Jahr.

Die Bären haben die Börsen fest im Griff, die Kurse sind rund um den Globus massiv eingebrochen, fast überall deutlich zweistellig. "Passiert" ist dabei eigentlich noch nichts, aber es herrscht ein Klima der Angst. Und Emotionen sind die wahren Triebfedern, nicht Fakten oder Ratio. Und es gibt durchaus einiges zu (be)fürchten.
»Furcht besiegt mehr Menschen als irgendetwas anderes auf der Welt.«
(Ralph Waldo Emerson)
Die Konjunktur in den USA läuft auf Hochtouren und die amerikanische Notenbank FED hebt sukzessive die Zinsen an. Das könnt sich bremsend auf die Kreditvergabe und die Konjunktur auswirken. Die weltweite Verunsicherung wegen des von US-Präsident Trump angezettelten Wirtschaftskriegs mit allen, vor allem aber China, schlägt inzwischen auch in die Realwirtschaft negativ durch und die Wachstumsprognosen werden überall revidiert. Der Shutdown der US-Behörden wirkt sich auch nicht stabilisierend aus.

In Europa droht der Hard-Brexit und vor den Folgen haben alle Angst. Das Wirtschaftswachstum in der Eurozone ist niedrig und Deutschland strauchelt. Die Bankenkrise ist in Europa noch nicht ausgestanden und Populisten drohen mit EU-Konfrontationskurs. Pessimismus allerorten, man hört fast nichts anderes mehr. Und so geht es ab ins Jahr 2019. Aber was bedeutet das nun für die Börse? Und alles andere?

Dienstag, 2. Januar 2018

2018 laufen die Börsen weiter. Soweit die Kurse tragen...

In meinem Jahresrückblick "2017 im Rückspiegel: Was trumpelt so laut durch Nacht und Wind..." habe ich mich mit den Entwicklungen des letzten Jahres befasst und dieser Jahresausblick auf 2018 schließt hier nahtlos an.

Nach einer Reihe von Allzeithochs bei weltweit führenden Aktienindizes wie Dow Jones, S&P 500, NASDAQ, DAX, MDAX, und vielen mehr dürfte auch 2018 eher positiv starten, denn die Haupttriebfeder der steigenden Aktienkurse sind niedrige Zinsen und die Aussicht auf höhere Unternehmensgewinne. Und gerade letztere schüren die Phantasie, denn Donald Trump hat nach mehr als einem Jahr im Amt seinen ersten großen Erfolg feiern können: die große und lang angekündigte Steuerreform.

Und die ändert einiges. Vor allem die Senkung des Körperschaftssteuersatzes von 35% auf 21% wird sich sehr positiv auf die Gewinne der US-Unternehmen auswirken. Denn wenn die Steuerbelastung sinkt, steigt der Jahresgewinn  und entsprechend der Gewinn je Aktie. Ein höheres EPS erzeugt ein niedrigeres KGV und wenn die Unternehmensgewinne durchschnittlich zwischen 15% und 20% ansteigen, haben die Bewertungen der Aktien wieder mehr Luft nach oben. Also die Kurse.

Montag, 2. Januar 2017

2017 bringt weitere Chancen für Aktien und Risiken für Anleihen

Der DAX stieg in 2016 das fünfte Jahr in Folge, ohne dabei ein neues Allzeithoch zu markieren, das noch aus 2015 datiert und bei über 12.000 Punkten lag. Dennoch schloss er nach einer atemberaubenden Berg- und Talfahrt auf Jahreshöchstkurs bei 11.481 Punkten und damit um 6,9% höher als zum Jahresstart. Mein Depot, das ich im Jahresverlauf zunehmend stärker im Bereich deutscher Nebenwerte positioniert habe, konnte unterm Strich um 17,4% zulegen, womit ich sehr zufrieden bin - trotz meines verlustreichen Ausflugs in die Welt der Spekulation mit meinen zur Depotabsicherung erworbenen DAX-Puts. Bisher mein teuerstes Börsenexperiment und es regt nicht gerade zur Wiederholung an. Dow Jones, S&P 500 MDAX, sie alle konnten im Gegensatz zum DAX neue Allzeithöchststände markieren in diesem Jahr. Und was war das für ein Jahr...

Samstag, 2. Januar 2016

2016 werden wir neue Höchststände sehen. Und dann?

Von 9.764 auf 10.743 Punkte bzw. um 9,56 Prozent legte der DAX in 2015 zu und stieg damit das vierte Jahr in Folge. Doch der Jahresverlauf war alles andere als linear, es war eine wahre Achterbahnfahrt, denn Mitte April waren es sogar schon einmal 1.500 Punkte mehr gewesen, als der DAX sein neues Allzeithoch bei 12.390,75 Punkten erreichte.

Als ich im letztes Jahr schrieb "2015 können die Aktienkurse nicht weiter steigen. Oder doch?" deutet sich bereits meine Skepsis an und doch kam ich letzten Endes zu einem insgesamt positiven Jahresausblick. Und die ersten Wochen des neuen Jahres gaben mir Recht, die Aktienkurse explodierten geradezu, der Ölpreis gab ebenso weiter nach wie der Euro gegenüber dem Dollar. Eine perfekte Anlegerwelt. Fast.

Freitag, 2. Januar 2015

2015 können die Aktienkurse nicht weiter steigen. Oder doch?

Letztes Jahr schrieb ich "2014 kommt das Ende des Aktienbooms. Oder nicht?" und im Frühjahr sowie im Spätherbst und noch einmal kurz vor Jahresultimo erreichten die Indizes Dow Jones und DAX neue All-Time-Highs bei 18.000 bzw. 10.000 Punkten - nicht ohne heftige Korrekturen von 10 oder 15 Prozent zwischendurch. Meine doch sehr positive Einschätzung wurde letztlich bestätigt. Doch die Anleger sind ob der hohen Kurse zunehmend nervös, und Crash-Propheten finden in regelmäßigen Abständen immer wieder mal Gehör in der Medienlandschaft.

Als Dauerbrennerthemen hat sich (leider) die Eurokrise erwiesen, Europa kommt konjunkturell nicht in Tritt und Amerikas Wirtschaft erholt sich. Die FED hat ihre Staatsanleihekäufe eingestellt, während die EZB sich anschickt, damit beginnen zu wollen. Also wirklich neu ist das alles nicht, das habe ich bereits 2013 und 2014 thematisiert. Immobilienpreise in Deutschland steigen in den Ballungszentren weiterhin rasant an, ansonsten herrscht eher Tristesse auf dem Wohnungsmarkt und auf dem Land bekommt man sein Häuschen fast nicht einmal mehr verschenkt. Dieser Trend dürfte weiter anhalten, die Urbanisierung in Deutschland wird nicht so schnell enden. Auch das ist nicht neu. Das Zinsniveau in Euroland ist historisch niedrig, auch das ist schon länger bekannt. Allerdings kommt hier eine neue Sorge hinzu, denn u.a. der starke Ölpreisverfall hat dazu geführt, dass die Inflationsrate in der Eurozone deutlich unter 1 Prozent gefallen ist. Und dies treibt Volkswirten den Angstschweiß auf die Stirn, sehen sie doch deflationäre Tendenzen am Horizont aufkommen.

Donnerstag, 2. Januar 2014

2014 kommt das Ende des Aktienbooms. Oder nicht?

Vor einem Jahr schrieb ich "2013 wird das Jahr der Aktien" und der DAX schließt fast auf Alltimehigh, beinahe 25% höher als zu Jahresbeginn.

Ich mahnte damals, dass die Eurokrise noch nicht gebannt sei - und das gilt noch heute. Ich erwähnte das Wiedererstarken des US-Immobilienmarktes - und der Trend hält an, die US-Banken stehen besser da, als ihre europäischen Mitbewerber.

Wie vor einem Jahr werden EZB und Fed weiterhin die Märkte mit billigem Geld fluten, das langsame Reduzieren der Anleiherückkäufe durch die US-Notenbank (75 Mrd. USD pro Monat anstelle von 85 Mrd. USD) wird keine harte Landung verursachen und die Inflationsraten liegen nahe der Nulllinie.

Der deutsche Immobilienmarkt zeigt weiterhin Überhitzungstendenzen in den Ballungszentren und die Mieten steigen - noch. Auch hier hat sich die Lage nicht wesentlich verändert.

Und meine Skepsis bzgl. des Goldpreises hat sich als richtig erwiesen und auch für 2014 sehe ich hier wenig Kurstreibendes. Wenn Gold sein Niveau halten kann, wäre das schon eine kleine Überraschung.

Dienstag, 1. Januar 2013

2013 wird das Jahr der Aktien

"Prognosen sind schwierig, besonders, wenn sie die Zukunft betreffen". Diese weisen Worte Mark Twains gelten natürlich auch für meinen Ausblick auf das neue Jahr, denn wenn man eine Aussage für die nächsten Monate machen soll, ist es am leichtesten, einfach die Entwicklung der letzten Monate fortzuschreiben. Das klingt in den Ohren der Zuhörer jedenfalls plausibel und nicht per se unmöglich. Aber dann bräuchte ich nichts zu schreiben, was über "alles bleibt wie es ist" hinausgeht - und wenn uns die Geschichte etwas lehrt, dann sich alles stets verändert. Auch und gerade an der Börse. Oder wie es Börsenaltmeister André Kostolany ausdrückte: "An der Börse ist alles möglich. Auch das Gegenteil".

Also, wagen wir einen groben Blick auf das Jetzt und Hier und auf das, was uns bevorsteht. Das "Fiscal-Cliff" in den USA wurde - zunächst einmal - überwunden und die USA rutschen nicht unmittelbar in eine schwere Rezession ab. Ansonsten hat der alte und neue Präsident eine Reihe von Herkulesaufgaben vor sich, denn das jährliche Staatsdefizit von annähernd 1 Billion USD ist natürlich nicht zukunftsfähig. Dazu gesellen sich eine hohe Arbeitslosigkeit und die Verelendung breiter Schichten der amerikanischen Gesellschaft, während die (Super)Reichen gar nicht mehr wissen, wohin mit ihrem niedrigstbesteuerten Geld. Diese Schieflage und die noch immer darbende US-Konjunktur lasten auf den Börsen wie ein Mühlstein. Allerdings lassen sich erste Anzeichen für Erholungstendenzen absehen, wie z.B. bei den Verkaufszahlen für Automobile oder das langsame Wiedererstarken des US-Immobilienmarktes. Und eine anziehende US-Konjunktur war schon immer ein Wegweiser zu steigenden Börsenkursen.