"Wenn Sie Ihr Haus für 20.000 Dollar kaufen und am nächsten Tag kommt jemand und bietet Ihnen 15.000 Dollar, dann verkaufen Sie es doch nicht, nur weil jemand 15.000 Dollar als Preis aufruft. Manche Menschen sind emotional oder psychologisch nicht für Aktien geeignet, aber ich denke, dass mehr es besser sein sollten."
(Warren Buffett)
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Donnerstag, 28. Mai 2026
Sonntag, 24. Mai 2026
Börsenweisheit des Tages | 24.05.2026
"Einige Leute sollten überhaupt keine Aktien besitzen, weil sie sich durch Kursschwankungen zu sehr aufregen. Wenn du dumme Sachen machst, weil deine Aktien fallen, dann solltest du überhaupt keine Aktien besitzen."
(Warren Buffett)
(Warren Buffett)
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Samstag, 31. Januar 2026
Börsenweisheit des Tages | 31.01.2026
"Es gibt einen komplizierten Faktor, der das Handling von Investitionsfehlern massiv erschwert. Und zwar unser aller Ego."
(Philip A. Fisher)
(Philip A. Fisher)
Sonntag, 30. November 2025
[Kissigs Börsentheater] Ken Fisher mahnt Anleger, dass Kurssteigerungen zu verpassen sie mehr Geld kostet als ein Crash!
Psychologie bestimmt die Aktienkurse deutlich stärker als die Faktenlage. Und die menschliche Natur neigt dazu, Negatives deutlich stärker zu gewichten als Positives. Das liegt in unseren Genen, die auf Überleben getrimmt sind - bei Gefahr schüttet unser Körper Adrenalin aus und aktiviert unseren Fluchtreflex. Diese Reflexe sicherten unserer Spezies das Überleben, doch in unserer modernen Welt benötigen wir diese Überlebenstechniken immer seltener. Und beim Investieren stehen sie unserem Erfolg sogar im Weg.
Wenn die Aktienkurse steigen, will jeder dabei sein und die Kursgewinne mitnehmen. Und wenn die Börse abwärts rauscht, will jeder aussteigen, möglichst schnell und zu jedem Preis. Was psychologisch nachvollziehbar ist ("Behavioral Finance"), ist dann allerdings auch der Grund, weshalb Anleger nicht besser, sondern überwiegend schlechter abschneiden als der Gesamtmarkt. Sie folgen der Herde und können daher nicht besser sein. In der Wahrnehmung konzentrieren sich immer mehr Anleger auf die gleichen Risiken und Themen und überhöhen somit ihre Bedeutung (sog. "Attention Bias") - mit entsprechend starken Auswirkungen auf die Aktienkurse. Dabei neigen wir Menschen dazu, Negatives deutlich intensiver wahrzunehmen, als positive Erlebnisse. Auch negative Nachrichten geben wird wesentlich häufiger weiter als positive. Dass wir also Verluste viel stärker empfinden als Gewinne, nennt man "Dispositionseffekt". Und diese Erkenntnis führt uns zurück zu den Bullen und Bären...
Börsenweisheit des Tages | 30.11.2025
"Allgemeine Furcht ist der Freund eines jeden Investors, weil sie ihm Investitionsschnäppchen beschert. Persönliche Furcht ist sein Feind."
(Warren Buffett)
(Warren Buffett)
Sonntag, 23. November 2025
Kissigs Kloogschieterei: Der Winter naht und die Bären werden munter
Der Winter naht - und die Stimmung wird eisig. "Risk off" ist angesagt, von Euphorie ist nicht mehr viel zu spüren: im November haben die Börsen eine Kehrtwende vollzogen, weil auch die zuvor hochgejubelten KI-Aktien teilweise brutal abverkauft werden. Noch härter trifft es den Kryptobereich, wo der Bitcoin erstmals seit langer Zeit wieder unter die Marke von 90.000 USD gefallen ist.
Dabei hat sich an der Faktenlage nicht viel geändert, allerdings am Sentiment. Die Stimmung ist gekippt, der Shutdown in den USA hat erheblichen Anteil daran, denn er belastet die Wirtschaft massiv. Und die drohende Rezession wurde inzwischen zum wahrscheinlichen Szenario. Die Menschen ziehen daher ihr Geld aus ihren spekulativen Investments ab. Allerdings nicht immer freiwillig, denn viele haben Kryptos auf Kredit gekauft und die massiv fallenden Kurse lösen dann sog. "Margin Calls" aus, also die Aufforderung, Geld als Sicherheit nachzuschießen. Oder die Bitcoins zu verkaufen. Damit wird der Kredit getilgt – meistens. Denn wer zu gierig war und zu lange gewartet hat, bei dem deckt der Verkaufserlös den Kreditbetrag womöglich nicht vollständig. Und dann muss dieser aus anderen Quellen beglichen werden.
Warren Buffetts weise Warnung vor Spekulationen auf Kredit bleibt zeitlos: "Wenn du schlau bist, musst du keinen Kredithebel für deine Investments nutzen und wenn du dumm bist, solltest du keinen nutzen". Aber wer hört schon auf den besten Investor aller Zeiten? Und so lernt eine neue Generation von Anlegern eine alte Lektion - auch weil sie nicht bereit ist, aus den Fehlern anderer zu lernen. Also macht sie alle selbst und bezahlt dafür reichlich Lehrgeld. Aber auch das ist keine neue Entwicklung sondern wiederholt sich immer wieder aufs Neue, nicht nur an der Börse. Und selbstverständlich habe auch ich meine Börsen(aus)bildung mit teuren Fehlern, Selbstüberschätzung und teuren Fehlgriffen bezahlt. Gut angelegtes Geld.
Die Furcht vor einem "Krypto-Winter" macht die Runde, aber nicht nur Kryptos werden gnadenlos abverkauft und drücken damit die Stimmung und die Börsen. Auch spekulative Aktien und Qualitätswerte fliegen aus den Depots, weil die Anleger Panik haben. Und Emotionen sind schlecht fürs Geld. Dabei fährt man mit Qualitätsunternehmen viel besser. Sicher, auch deren Kurse sinken, wenn die Bären von der Leine gelassen werden, aber ihr Wert bleibt relativ stabil. Die Kurseinbußen sind nicht von Dauer und daher bieten sich hier attraktive Kaufchancen.
Die Megatrends Rüstung, KI, Energiehunger, Infrastruktur laufen weiter und hier sollte man engagiert sein – und bleiben. Die Börsen steigen entlang der "Wall of Worries", denn es finden sich immer Argumente für Pessimismus und fallende Kurse. Und doch steigen die Kurse weiter über alle Kriege, Pandemien, Wirtschaftskrise hinweg, auch wenn sie zeitweilig unter Wasser sind und mal heftig schwanken. Deine eigene Angst ist dein Risiko, die Angst der Massen ist deine Chance.
Also lass dich nicht einschüchtern. Die Bären wollen nur spielen...
Alles Gute für euer Geld!
Michael C. Kissig
Mittwoch, 19. November 2025
Börsenweisheit des Tages | 19.11.2025
"Es liegt in der Natur der Finanzmärkte Subjekt großer Preisschwankungen zu sein, von Ereignissen durchgerüttelt zu werden und emotional zu belasten. Erfolgreiches Investieren besteht aus einem disziplinierten und geduldigen Umsetzen einer langfristigen Strategie, besonders dann, wenn es emotional schwierig wird. Genau dann ist die Zeit, in der die Möglichkeiten am größten sind."
(Bill Miller)
(Bill Miller)
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Freitag, 24. Oktober 2025
Börsenweisheit des Tages | 24.10.2025
"Auf kurz- bis mittelfristige Sicht ist es keinesfalls sicher, dass die guten Aktien steigen und die schlechten fallen. Es kann auch genau umgekehrt sein. Ein Unternehmen kann noch so gute Gewinne erzielen und Dividenden zahlen, es kann noch so gute Zukunftsaussichten haben, steigen wird es an der Börse erst, wenn die Nachfrage größer als das Angebot ist. Das ist das einzige Postulat der Börsenlogik. (…) Aus diesem Blickwinkel ist es vollkommen egal, ob die Gewinne der Unternehmen gut oder schlecht sind, ob Krieg oder Frieden herrscht, Rote oder Schwarze die Macht ergreifen. Natürlich haben auch diese Ereignisse einen Einfluss auf die Kurse. Doch ihr Einfluss ist nur mittelbar. Erst wenn die Geld- und Wertpapierbesitzer diesen Ereignissen Bedeutung beimessen und ihre Kauf- und Verkaufsentscheidungen daran orientieren, wirken sie sich auf die Kurse aus."
(André Kostolany)
(André Kostolany)
Samstag, 18. Oktober 2025
Börsenweisheit des Tages | 18.10.2025
"Ich glaube, dass die Psychologie das mit Abstand wichtigste Element beim Investieren ist, gefolgt von der Risikokontrolle. Am wenigsten Gewicht hat letztlich die Frage, zu welchem Kurs man kauft oder verkauft."
(Tom Basso)
(Tom Basso)
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Sonntag, 12. Oktober 2025
Kissigs Kloogschieterei: Pump up the bubble, pump it up!
Die Börsen kennen kein Halten und stürmen von Gipfel zu Gipfel - naja, bis letzten Freitag, als Don Trump seine Zollkeule aus der Mottenkiste holte und damit auf China einprügelte. Schlecht für die Stimmung. Aber ob es sich um das Ende der Hausse oder nur um einen weiteren "Dip" handelt bleibt abzuwarten. Mit größter Wahrscheinlichkeit folgt auf ein neues Allzeithoch - ein weiteres Allzeithoch. Also gehen wir einfach mal davon aus, dass die Börsenparty noch nicht vorbei ist und der Blues nur ein kurzes Intermezzo geben darf.
Der KI-Investmentboom treibt die Unternehmensergebnisse und die Kurse an, doch dabei werden die Gewinne nur von einigen wenigen Unternehmen erzielt und in der Folge verdichten sich die Börsenwerte und die Unternehmensgewinne immer mehr. Eine solch hohe Konzentration gab es zwar schon früher, aber an 1999 oder 1973 erinnert man sich nicht unbedingt gerne zurück - jedenfalls nicht an das, was darauf folgte.
Ohne die dem KI-Hype zuzuordnenden Aktien würden der Großteil der Kurszuwächse fehlen und die Börsen eher Tristesse verbreiten. Und das tun sie bereits für alle, die nicht in den KI-Hype investiert haben und daher an der Party nicht teilnehmen. Also regiert FOMO, die Angst, etwas zu verpassen, und treibt immer mehr Anleger dazu, doch noch auf den Zug aufzuspringen. Du bist also nicht allein...
Mittwoch, 24. September 2025
Kostolany lehrt uns: An der Börse ist 2 mal 2 nicht 4, sondern 5 minus 1. Komm damit klar!
André Kostolany, der erfolgreiche Börsenspekulant und Bonvivant, hat zahlreiche Bücher verfasst über seine große Leidenschaft, die Börse, und er war viele Jahre lang gern gesehener Gast in allen Fernsehtalkshows. Denn er schaffte es nicht nur erfolgreich sein Geld anzulegen, sondern auch das komplexe und verwirrende Börsengeschehen in kurzen, knackigen und sehr oft auch humoristischen Weisheiten und Anekdoten zusammenzufassen.
Sein Buch "Kostolanys Börsenseminar" war das erste Buch, das ich jemals über das Thema Börse gelesen habe. Und ich habe nicht nur viel über sie gelernt, sondern es hat mich auch mit dem noch immer anhaltenden Börsenfieber angesteckt. Über eine seiner vielen Weisheiten möchte ich heute sprechen, denn es geht um die Schwankungen der Börsenkurse, ihren nicht linearen Verlauf und wie Anleger sie bei ihrer Aktienanlage als etwas Natürliches akzeptieren sollten.
»An der Börse sind zwei mal zwei nicht vier, sondern fünf minus eins. Und man muss die Nerven haben, dieses minus eins auszuhalten.«(André Kostolany)
Ich halte ja nichts von Charttechnik, aber wenn man sich den Verlauf von Börsenkursen ansieht erkennt man schnell, dass sie nicht linear von einem Punkt zum anderen führen, sondern ein ziemliches Hin- und Hergezucke sind. Auch wenn sich aus ihnen eine Tendenz ablesen lässt, die man durch Verbinden des Startpunkts mit dem Endpunkt "glätten" kann. Manche Kurscharts vermitteln den Eindruck, als würde es mit der Aktie nur nach oben gehen, schnurgerade von links unten nach rechts oben. Aber natürlich gibt und gab es unterwegs immer Schwankungen, meistens sogar deutliche Kurseinbrüche, die sich im Nachhinein beim Betrachten des Kursverlaufs als Kaufgelegenheiten entpuppen. Aber Hinterher ist man ja bekanntlich immer klüger...
Donnerstag, 7. August 2025
Börsenweisheit des Tages | 07.08.2025
"Zu kaufen, wenn andere niedergeschlagen sind, und zu verkaufen, wenn andere freudestrahlend kaufen, erfordert den größten Mut und bringt die höchsten Renditen."
(Sir John Templeton)
(Sir John Templeton)
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Donnerstag, 26. Dezember 2024
Vielleicht Warren Buffetts bester Rat für Anleger: Kauft keine Aktien, beteiligt euch an einem Unternehmen, werdet Miteigentümer. Spekuliert nicht, investiert!
Kauft man eine Aktie kauft man ein Unternehmen - jedenfalls einen kleinen Teil davon. Weshalb messen Value Investoren, wie Warren Buffett, dieser Unterscheidung zwischen Aktie und Unternehmensanteil aber so einen großen Wert bei?
Das liegt an der Psychologie und am Verhalten der Menschen, die von Natur aus wankelmütig sind. Wir neigen zu Stimmungsschwankungen und so empfinden viele Menschen Freude, wenn ihre Aktien steigen und sind gereizt oder geraten gar in Panik, wenn die Börsenkurse fallen. Doch wer den Börsenkurs zum entscheidenden oder sogar einzigen Gradmesser dafür macht, ob er ein gutes oder mieses Investment getätigt hat, kann nur scheitern. Jedenfalls als Investor, vielleicht nicht als Spieler.
»Kaufe keine Aktien, beteilige dich an einem Unternehmen. Spekuliere nicht, investiere!«(Warren Buffett)
Man muss sich von diesem Denken lösen, denn es wird einem ansonsten immer im Weg sein und einen davon abhalten, nachhaltig und langfristig mit seinen Investments eine wirklich gute, überdurchschnittliche Performance zu erzielen. Anstatt mit Aktien zu handeln, sollte man Miteigentümer werden, ein Mitunternehmer. Wer es schafft, seine Einstellung zu seinen Investments zu verändern, ändert auch seine Ergebnisse...
Montag, 11. November 2024
Börsenweisheit des Tages | 11.11.2024
"Der Tag, an dem Sie verkaufen, wird mit ziemlicher Sicherheit das Ende des Kursabschwungs markieren, denn Sie sind nicht der Einzige, der sich schließlich zum Verkauf gezwungen sah. Sie, als Durchschnittsmensch, waren lediglich repräsentativ."
(Fred Kelly, 1930)
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Mittwoch, 25. September 2024
Börsenweisheit des Tages | 25.09.2024
"Wenn ich eine Wirtschaftsschule leiten würde, würde ich nur zwei Kurse anbieten. Der erste wäre natürlich ein Kurs über das Investieren, in dem es darum geht, wie man ein Unternehmen bewertet. Der zweite wäre, wie man über den Aktienmarkt denkt und wie man mit der Volatilität umgeht."
(Warren Buffett)
Freitag, 13. September 2024
Kissigs Aktien Report: "Börsenhorrormonat September" - Lieber gleich alles verkaufen?

Im Rahmen meiner Kooperation mit dem 'Aktien Report' von Armin Brack nehme ich mir in unregelmäßigen Abständen interessante Unternehmen und Themen vor. Die Ausgaben des 'Aktien Reports' und/oder 'Geld Anlage Reports' erreichen ihre Leser samstags kostenlos und 'druckfrisch' per Email und man kann sich ▶ hier beim 'Geld Anlage Report' anmelden. Bonbon für die Leser meines Blogs: einige Tage später darf ich die Artikel dann auch hier veröffentlichen.
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Donnerstag, 29. August 2024
[Kissigs Börsentheater] Peter Lynch erklärt, dass letztlich nur der Anleger selbst sein Börsenschicksal entscheidet
Fundamentaldaten bestimmen die Unternehmen, Emotionen bestimmen die Börse. Wenn die Kurse steigen bekommen Anleger Panik, sie würden etwas verpassen - FOMO regiert, die Angst, etwas zu verpassen. Und wenn die Kurse fallen, verkaufen sie ihre Aktien panisch, um sich vor Verlusten zu schützen - doch dann ist es meistens bereits zu spät, der Schaden ist angerichtet, der Kursverlust wird nur noch realisiert. In den meisten Fällen (re-)agieren die Anleger falsch und aus den falschen Gründen.
"Letztlich sind es nicht die Börse oder gar die Unternehmen, die das Schicksal des Anlegers bestimmen. Es ist der Anleger selbst."(Peter Lynch)
Nicht die Börse bezwingt sie, sondern ihr eigenes Herdenverhalten, das sie ohne Kenntnisse der Lage Kurzschlussentscheidungen treffen lässt. Sie lassen sich zu Getriebenen ihrer Emotionen machen, lassen Angst und Gier das Ruder übernehmen, anstatt dem Verstand das Denken zu überlassen. Und da alle Anleger gleich empfinden und auf dieselben Herausforderungen gleich konditioniert sind von der Evolution, reagieren sie auch (fast) alle gleich. Das führt zu Übertreibungen, zu viel zu starken Kursausschlägen wegen des kurzfristigen massiven Überhangs an Angebot oder Nachfrage. Anleger torpedieren damit selbst ihre Renditechancen!
Dabei haben Lemminge nicht den Ruf, die schlausten Tiere zu sein. Auch an der Börse nicht, wo sie von Bulle und Bär immer wieder ausmanövriert werden. Warum also den Lemming machen anstatt selbst nachzudenken und ein kräftiger Bär oder ein starker Bulle zu werden? Jeder Anleger hat es letztlich selbst in der Hand…
Montag, 19. August 2024
Gordon Gekko warnt: "Beherrsche deine Emotionen. Sonst verlierst du den Kopf." Und natürlich Geld, viel Geld...
Emotionen bestimmen unser Leben, beinahe auf jedes Ereignis reagieren wir emotional und handeln oft instinktiv. Das ist der Grund, weshalb wir so viele Fehlentscheidungen treffen, nicht nur an der Börse, aber dort besonders oft. Denn was die Evolution als Überlebensinstinkt so sinnvoll eingerichtet hat, verleitet uns dazu, bei Börsengeschäften genau das Falsche zu tun, wenn es drauf ankommt. Und zwar immer und immer wieder, weil wir instinktiv handeln, ohne nachzudenken, von Gier getrieben. Oder Panik...
Dienstag, 13. August 2024
Börse Onkelz: Angst ist nur ein Gefühl
Emotionen bestimmen das Geschehen an der Börse, Angst und Gier dominieren die Kurse. Dabei sind Emotionen älter als die Börse, Angst und Gier, Angriff und Flucht entstammen unserem Überlebensinstinkt. Ohne diesen hätte die Menschheit kaum überlebt und würde es nicht.
Doch an der Börse kosten uns diese Emotionen immer wieder unnötig Geld, weil sie in teilweise maßlosen Übertreibungen enden und damit innerhalb kürzester zeit Vermögen vernichten oder entstehen lassen. - Letzteres allerdings eher selten und wenn, dann meist zufällig. Weshalb solche Eintagsmillionäre auch oft im nächsten emotionsgetriebenen Börsenwirrwar wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt werden.
Wer diese Emotionen versteht und lernt, mit ihnen positiv umzugehen, erzielt langfristig die größeren Erfolge. Und beim Verständnis helfen ausgerechnet die 'Böhsen Onkelz' mit einem ihrer alten Lieder...
Sonntag, 4. August 2024
Kissigs Kloogschieterei: Die Sektorrotation nimmt Fahrt auf und der Ausverkauf beginnt...
In den letzten Tagen hat sich die Trendwende an den Börsen verstärkt – der S&P 500 hat von seinem Höchststand Mitte Juli ein paar Prozentpunkte abgegeben und schon werden die Anleger nervös. Das liegt vor allem daran, dass die bisherigen Anlegerlieblinge Luft ablassen und da hängen nun mal die Emotionen dran. Die Magnificent 7 haben in den letzten drei Wochen zusammen mehr als 3 Billionen Dollar an Marktkapitalisierung eingebüßt und NVIDIA davon alleine mehr als eine Billion. Das sind gewaltige Summen und die Kurseinbrüche ziehen sich durch viele Depots. Auf der anderen Seite muss man dies relativieren, denn seit dem Jahresanfang weisen diese Aktien noch immer kräftige zweistellige Kurszuwächse auf.
Bis zur Jahresmitte flossen vor allem Technologie-ETFs frische Kundengelder zu und stützten die Nachfrage nach KI-Aktien. Inzwischen ziehen die Anleger hier Milliarden ab und schichten in klassische ETFs um und dieses Geld sorgt nun an dieser Stelle für positiven Kursdruck. So verlor die NASDAQ im Juli 1,4 %, während der breitere Russel 2000 satte 11,5 % zulegen konnte. Wir erleben eine Sektorrotation und eine Konsolidierung im Technologiesektor. Selbst der starke Abverkauf der an den ersten August-Tagen ist bisher 'Business as usual' an den Börsen: mit einem Einbruch von 10 % haben die Börsen offiziell 'Korrekturterrain' erreicht und sowas kommt durchschnittlich alle anderthalb Jahre vor. Eine fünfprozentige Korrektur ereilt uns sogar jährlich, ein sehr viel stärker Absturz ist hingegen eher selten, aber auch nicht ausgeschlossen. Im 'Börsenseuchenjahr 2022' summierte sich der Einbruch letztlich auf knapp 25 %, das war dann nahe dran an einem Börsencrash. Solche Abstürze passieren etwa alle vier Jahre, aber soweit muss es diesmal doch wohl nicht kommen...
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