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Dienstag, 5. Juli 2022
Montag, 3. Januar 2022
Kissigs Nebenwertefavoriten für 2022: Corestate Capital, Funkwerk, Netfonds, PNE, SBF
Ich investiere ja gerne in Nebenwerte, weil hier eine Überperformance erzielbar ist ggü. Blue Chips. Das zeigt sich auch an der langfristigen Performance von SDAX und MDAX, die den DAX meilenweit abhängen.
Darüber hinaus sollte man nicht vergessen, dass alle heutigen DAX- oder DOW-Werte mal als kleine Unternehmen angefangen haben und es ihre herausragende Entwicklung war, die sie erst zu DAX-Werten heranwachsen ließ. Es lohnt sich daher, auf die erfolgreichsten Unternehmen von morgen zu setzen: mit meinen 2022er Nebenwertefavoriten Corestate Capital, Funkwerk, Netfonds, PNE und SBF.
Darüber hinaus sollte man nicht vergessen, dass alle heutigen DAX- oder DOW-Werte mal als kleine Unternehmen angefangen haben und es ihre herausragende Entwicklung war, die sie erst zu DAX-Werten heranwachsen ließ. Es lohnt sich daher, auf die erfolgreichsten Unternehmen von morgen zu setzen: mit meinen 2022er Nebenwertefavoriten Corestate Capital, Funkwerk, Netfonds, PNE und SBF.
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Dienstag, 12. Oktober 2021
Kissigs Aktien Report: Zalando, HelloFresh, Home24, Shop Apotheke - Abgestrafte Coronagewinner vor dem Comeback?
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Samstag, 4. September 2021
DAX-Familie im Wechselfieber und HelloFresh, Qiagen, Sartorius, Zalando, Jungheinrich, Hypoport, Shop Apotheke und Secunet sind mittendrin
Großes Stühlerücken in DAX, MDAX und SDAX. Die deutschen Leitindizes werden zum 20. September reformiert, vor allem der DAX. Seit seiner Geburtsstunde im Jahr 1988 umfasst er die 30 größten Aktienwerte und soll nun auf 40 anwachsen. Ziel ist, ihn attraktiver zu machen, das Gewicht des Banken- und Automobilsektors zu reduzieren und mehr aufstrebende Wachstumsunternehmen und "junge Branchen" zu etablieren. Das gelingt - zum Teil.
Im Gegenzug wird der MDAX von 60 auf 50 Werte verkleinert und da seine größten Werte in den DAX aufsteigen, verliert der MDAX erheblich an Gewicht - und Bedeutung. Sein am Streubesitz orientierter Börsenwert wird enorm sinken, etwa um die Hälfte. Die verbleibenden Werte sind bzgl. ihrer Größe näher beieinander, so dass nicht mehr einige wenige Aktien den Index dominieren. Unterm Strich wird der MDAX künftig weniger der Index der mittelgroßen Werte sein, als einer der größeren Nebenwerte.
Beim SDAX bleibt alles beim alten, nur die Zusammensetzung ändert sich um fünf Werte, die mit Absteigern aus dem MDAX die Plätze tauschen und es gibt sechs Neuaufnahmen.
Insgesamt gewinnt der DAX zehn neue Mitglieder, der MDAX verliert diese zehn und nimmt fünf Aufsteiger auf dem SDAX auf, während der SDAX elf neue Mitglieder begrüßt: fünf MDAX-Absteiger und sechs bisher indexlose Aufsteiger.
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Montag, 9. August 2021
Good News bei... HelloFresh: Starkes Wachstum, Marktführer, Umsatzprognose rauf
Der Kochbox-Spezialist HelloFresh hat Zahlen zum zweiten Quartal vorgelegt und die konnten wieder einmal überzeugen. Der Umsatz belief sich im 2. Quartal auf rund €1,56 Mrd. und lag damit um 60% über dem Wert des Vorjahresquartals sowie den Erwartungen. Auch das vorläufige bereinigte EBTIDA von €158 Mio. liegt über den Analystenschätzungen. Stark!
Zur Erinnerung: die große Sorge bei HelloFresh bestand darin, dass das Ende der Lockdown-Maßnahmen und die Wiedereröffnung der Restaurants die Umsätze einbrechen lassen würde. Doch das Gegenteil ist der Fall. Noch beeindruckender sind HelloFreshs Zahlen, wenn man auf die Wettbewerber blickt. Sowohl Marley Spoon als auch Blue Apron kommen nicht hinterher. Insbesondere Blue Apron als ehemaliger Marktführer in den USA verzeichnet sogar Umsatzrückgänge und steuert auf die Pleite zu, während der frühere Underdog HelloFresh seinen Marktanteil in den USA auf über 65% ausgebaut hat. Durch die neuen Marken Everyplate und Greenchef hat man sich neue Kundengruppen erschlossen, die vermutlich um die 20% zusätzliche Kunden beigesteuert haben, und die Bestellfrequenz hat sich signifikant erhöht. Das Management sieht sich daher genötigt, die Jahresprognosen deutlich zu erhöhen - übrigens das zweite Mal in diesem Jahr nach der Anhebung im April!
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Dienstag, 4. Mai 2021
Kissigs Aktien Report: HelloFresh und Westwing – Absturz nach Corona?
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Freitag, 16. April 2021
Good News bei... HelloFresh: Saustarke Quartalszahlen, ungebrochener Nachfrageboom, Prognoseanhebung
HelloFresh liefert. Üblicherweise Kochboxen, diesmal saustarke Zahlen für das 1. Quartal 2021, das weit besser verlaufen ist, als das Unternehmen geplant hatte.
Sicher, der Vergleich mit dem Vorjahr unterliegt noch einem Sondereffekt, denn Corona hat ja erst ab dem zweiten Quartal 2020 zugeschlagen, so dass die prozentuale Wachstumsrate des ersten Quartals "überbeeindruckend" ist und sie sich wegen des höheren Basiseffekts im Jahresverlauf abschwächen wird. Aber die vorgelegten vorläufigen Zahlen bieten eben auch mehr, als man auf den ersten Blick sieht.
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Montag, 4. Januar 2021
Kissigs Nebenwertefavoriten für 2021: Dr. Hönle, HelloFresh, Hypoport, Mutares, PNE
Ich investiere ja gerne in Nebenwerte, weil hier eine Überperformance erzielbar ist ggü. Blue Chips. Das zeigt sich auch an der langfristigen Performance von SDAX und MDAX, die den DAX meilenweit abhängen.
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Darüber hinaus sollte man nicht vergessen, dass alle heutigen DAX- oder DOW-Werte mal als kleine Unternehmen angefangen haben und es ihre herausragende Entwicklung war, die sie erst zu DAX-Werten heranwachsen ließ. Es lohnt sich daher, auf die erfolgreichsten Unternehmen von morgen zu setzen: mit meinen 2021er Nebenwertefavoriten Dr. Hönle, HelloFresh, Hypoport, Mutares und PNE.
Freitag, 4. Dezember 2020
Home24 und Westwing bereichern bald den SDAX. Und noch mehr...
Home24 und Westwing haben es geschafft: die beiden Home & Living-Onlineanbieter werden mit Wirkung vom 21. Dezember 2020 in den SDAX aufgenommen, den deutschen Auswahlindex für Nebenwerte.
Dabei sind dies nicht die einzigen Veränderungen, die der DAX-Familie ins Haus stehen, denn auch im MDAX gibt es Veränderungen, die Indexanbieter Stoxx Ltd. mitteilte.
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Montag, 26. Oktober 2020
Kissigs Aktien Report: Die zweite Luft für digitale Geschäftsmodelle wie Global Fashion Group, HelloFresh, Home24, Westwing und Zalando
Im Rahmen der Kooperation mit Armin Bracks "Aktien Report" nehme ich mir in unregelmäßigen Abständen interessante Unternehmen vor. Die Ausgaben des "Aktien Reports" und/oder "Geld Anlage Reports" erreichen ihre Leser samstags kostenlos und "druckfrisch" im Email-Postfach und man kann sich ▶ hier beim "Geld Anlage Report" anmelden. Für die Leser meines Blogs hat das Ganze auch einen direkten Nutzen: mit einigen Tagen Zeitverzögerung darf ich die Analysen dann auch hier veröffentlichen...
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Montag, 28. September 2020
HelloFresh ist mehr als nur ein Corona-Profiteur. Aber auch ein gutes Investment?
Am Geschäftsmodell von HelloFresh gab es immer Zweifel. Das Versenden von Kochboxen kam nicht richtig in Tritt, die Aussicht auf Gewinne rückte in immer weitere Ferne und der Kurs stürzte kräftig ab, als sich Großaktionär Rocket Internet rigoros von seinen Anteilen trennte. Doch das ist Schnee von gestern.
Denn Corona hat dem inzwischen in den MDAX aufgestiegenen Unternehmen ungeheuer Auftrieb verschafft. Die Menschen bleiben öfter zuhause und verzichten auf Restaurantbesuche; wenn auch nicht mehr zwangsweise, wie während des Lockdowns. Essenslieferungen stehen daher hoch im Kurs. Pizzen und Fast Food sind allerdings nicht jedermanns Geschmack und da die Lust der Deutschen am Kochen ungebremst ist, kann sich hier HelloFresh mit seinen Kochboxen immer besser etablieren. Denn es erspart das lästige Einkaufen, das dank Corona noch weiniger Spaß macht, als ohnehin schon, und die Lebensmittel kommen frisch und abgewogen ins Haus. Des Weiteren kommen nicht die Lebensmittel ins Haus, sondern damit verbunden auch abwechslungsreiche Rezepte und Tipps rund ums Kochen.
Doch wie nachhaltig ist die Entwicklung, kann das Unternehmen auch ohne Corona-Unterstützung erfolgreich sein und lohnt sich die Aktie als Investment?
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Freitag, 21. September 2018
Rocket Internet bleibt unverstanden. Das birgt Risiken. Und Chancen. Aber auch mehr?
Zuletzt war es ruhiger geworden um die Startup-Schmiede und Beteiligungsgesellschaft Rocket Internet (WKN: A12UKK), doch nun nimmt das mediale Interesse wieder spürbar zu. Dabei scheint das Geschäftsmodell noch nicht bei jedem angekommen zu sein; doch das ist gar nicht schlimm, sondern kann für mutige Anleger auch eine besondere Chance darstellen. Wenn man denn versteht, auf was man sich einlässt. Denn an der Börse scheitern die meisten Investments nicht an fehlendem Erfolg der Unternehmen, sondern an enttäuschten Erwartungen der Anleger. Daher gehört zur erfolgreichen Aktienanlage nicht nur, das Unternehmen auf Herz und Nieren zu prüfen, bevor man auch nur den ersten Euro investiert, sondern bereits im Vorfeld seine Erwartungen zu definieren. Beides zusammen sind die tragenden Säulen eines soliden Investmentcases.
Und Rocket Internet ist ein exemplarisches Beispiel dafür, dass Anleger falsche und zu hohe Erwartungen hatten - und teilweise noch haben - und dann "die Schuld" bei Enttäuschungen beim Unternehmen abladen. Das ist natürlich wenig zielführend und bringt unterm Strich auch keinen einzigen Renditepunkt mehr. Dabei kann Rocket Internet durchaus mit Interessantem aufwarten...
Und Rocket Internet ist ein exemplarisches Beispiel dafür, dass Anleger falsche und zu hohe Erwartungen hatten - und teilweise noch haben - und dann "die Schuld" bei Enttäuschungen beim Unternehmen abladen. Das ist natürlich wenig zielführend und bringt unterm Strich auch keinen einzigen Renditepunkt mehr. Dabei kann Rocket Internet durchaus mit Interessantem aufwarten...
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Freitag, 15. Juni 2018
Einfach bei Rocket Internet den Euro für 70 Cents kaufen?!
Als Value Investor leidet man an der Börse mitunter emotional stärker als andere Anleger. Man ist nämlich öfter als "Contrarian Investor" unterwegs, als derjenige, der gegen den Strom schwimmt. Und das ist nicht einfach, denn wir Menschen verhalten uns lieber so, dass uns andere zustimmen. Was an der Börse manchmal, in starken Trends, eine gute Investmentstrategie sein kann, meistens aber aber nicht. Weil man den Entwicklungen - und den Kursen - oft nur hinterher läuft und der Letzte ist, der noch bei der Party auftaucht. Und der zahlt bekanntlich am Ende die Zeche für alle...
Value Investoren leben also damit, dass sie "ganz offensichtliche" gute Investitionsgelegenheiten finden, die vom Markt sträflich ignoriert werden. Und nachdem sie diese gekauft haben, ignoriert der Markt sie weiterhin. Und dann ereilt einen der nagende Stachel des Zweifels. Denn wenn so klar ist, dass man etwas mit 50% Abschlag auf seinen Wert kaufen kann, dann müssten es doch alle tun und der Preis/Kurs entsprechend steigen. Und im Umkehrschluss müsste dieses Unterlassen dann doch wohl bedeuten, dass die anderen schlauer sind und man selbst falsch liegt. Also liegt der Markt auch beim MDAX-Wert Rocket Internet richtig und nur ich irre mich. Oder etwa nicht?
Value Investoren leben also damit, dass sie "ganz offensichtliche" gute Investitionsgelegenheiten finden, die vom Markt sträflich ignoriert werden. Und nachdem sie diese gekauft haben, ignoriert der Markt sie weiterhin. Und dann ereilt einen der nagende Stachel des Zweifels. Denn wenn so klar ist, dass man etwas mit 50% Abschlag auf seinen Wert kaufen kann, dann müssten es doch alle tun und der Preis/Kurs entsprechend steigen. Und im Umkehrschluss müsste dieses Unterlassen dann doch wohl bedeuten, dass die anderen schlauer sind und man selbst falsch liegt. Also liegt der Markt auch beim MDAX-Wert Rocket Internet richtig und nur ich irre mich. Oder etwa nicht?
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Montag, 16. April 2018
Rocket Internet und das ganz besondere Aktienrückkaufprogramm
Die Startup-Schmiede Rocket Internet (WKN: A12UKK) hat das laufende Aktienrückkaufprogramm beendet und sofort ein neues aufgelegt - obwohl im Rahmen des bisherigen noch eine Menge eigene Aktien hätten eingesammelt werden können. Das sieht auf den ersten Blick erstmal kryptisch aus, ergibt aber durchaus einen Sinn. Und bietet für Aktionäre von Rocket Internet sogar einen Mehrwert.
Schauen wir uns zunächst mal an, was überhaupt passiert (ist). Im ersten Schritt hat Rocket Internet das laufende Aktienrückkaufprogramm vorzeitig beendet (zur Meldung) und zwar per sofort. Es sollte in einem Volumen von maximal bis zu 5.000.000 Aktien zu einem Gesamtkaufpreis (ohne Erwerbsnebenkosten) von maximal bis zu 100 Mio. Euro zurück gekauft werden. Das Aktienrückkaufprogramm begann am 14. August 2017 und sollte ursprünglich bis zum Ablauf des 30. April 2018 andauern. Bis heute hat die Gesellschaft 1.041.167 Aktien zurückerworben, was einem Anteil von 0,63 % des eingetragenen Grundkapitals der Gesellschaft entspricht.
Unmittelbar im Anschluss an die Beendigung des Aktienrückkaufprogramms erfolgte der Start eines neuen (zur Meldung). Im Rahmen dessen sollen maximal bis zu 15.472.912 Aktien der Gesellschaft (dies entspricht maximal bis zu 9,37 % des eingetragenen Grundkapitals) gegen Zahlung eines Angebotspreises in Höhe von 24,00 Euro zurück zu erwerben. Befristet ist das Angebot bis zum Ablauf des 2. Mai.
Was soll das?
24 Euro? Wer soll das denn annehmen, fragt man sich, wo der Aktienkurs doch deutlich über 25 Euro notiert. Doch die Antwort wird gleich mitgeliefert...
Schauen wir uns zunächst mal an, was überhaupt passiert (ist). Im ersten Schritt hat Rocket Internet das laufende Aktienrückkaufprogramm vorzeitig beendet (zur Meldung) und zwar per sofort. Es sollte in einem Volumen von maximal bis zu 5.000.000 Aktien zu einem Gesamtkaufpreis (ohne Erwerbsnebenkosten) von maximal bis zu 100 Mio. Euro zurück gekauft werden. Das Aktienrückkaufprogramm begann am 14. August 2017 und sollte ursprünglich bis zum Ablauf des 30. April 2018 andauern. Bis heute hat die Gesellschaft 1.041.167 Aktien zurückerworben, was einem Anteil von 0,63 % des eingetragenen Grundkapitals der Gesellschaft entspricht.
Unmittelbar im Anschluss an die Beendigung des Aktienrückkaufprogramms erfolgte der Start eines neuen (zur Meldung). Im Rahmen dessen sollen maximal bis zu 15.472.912 Aktien der Gesellschaft (dies entspricht maximal bis zu 9,37 % des eingetragenen Grundkapitals) gegen Zahlung eines Angebotspreises in Höhe von 24,00 Euro zurück zu erwerben. Befristet ist das Angebot bis zum Ablauf des 2. Mai.
Was soll das?
24 Euro? Wer soll das denn annehmen, fragt man sich, wo der Aktienkurs doch deutlich über 25 Euro notiert. Doch die Antwort wird gleich mitgeliefert...
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