Anders als der Name vermuten lässt geht es bei Stella-Jones nicht um Mode, Kosmetik oder Life Style, sondern um Holz. Stella-Jones ist ganz überwiegend im Norden der USA und in Kanada tätig und in diesen Regionen hat Holz eine ganz andere Bedeutung als bei uns, denn es wird vielfältiger und in erheblich größerem Umfang verwendet. Bevorzugt zum Bau von Häusern, während Holzhäuser bei uns ja eher noch die Ausnahme sind. Stella-Jones ist aber weder in der Produktion noch in der Gewinnung von Holz tätig, sondern Nordamerikas führender Hersteller von industriellen druckbehandelten Holzprodukten, die man an Eisenbahngesellschaften, Energieversorger und Telekommunikationsunternehmen verkauft. Von Joe Bidens Infrastrukturprogrammen profitiert man daher nicht unerheblich...
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Donnerstag, 19. Oktober 2023
Montag, 10. April 2017
Stella -Jones: Alles andere als auf dem Holzweg
Konsumgüterhersteller sind gefragt an der Börse und das schon seit einigen Jahren. Die früher als unsexy und langweilig verschrienen defensiven Titel erfreuten sich in Zeiten sinkender Zinsen zunehmender Beliebtheit, da immer mehr Anleger auf stetige Geschäftsmodelle und sichere, hohe Dividendeneinnahmen setzten. „Dividenden sind der neue Zins“ ist so ein neuer geflügelter Euphemismus, der in diesem Zusammenhang gerne gebraucht wird. Und es sprechen ja auch starke Argumente für Konsumgüterhersteller.
Sie liefern solide Umsätze ab, da die Menschen selbst in Zeiten von Unsicherheit und Rezession Dinge des täglichen Bedarfs einkaufen. Gespart wird woanders. Wer also nicht ständig auf seinen Depotauszug schaut, um sich an Kursgewinnen zu erfreuen, sondern wer mehr Wert auf einen steigenden Zahlungszufluss aus Dividenden- und Zinseinnahmen setzt, ist mit Aktien von Konsumgüterherstellern gut bedient. Trotz ihrer inzwischen teilweise recht anspruchsvollen Bewertung.
Bei Konsumgütern denken wird an Windeln, Zahnpasta, Nahrungsmittel, Taschentücher. Schauen wir über den Tellerrand hinaus, finden sich Geschäftsmodelle und Branchen, die nach demselben Muster funktionieren, aber dennoch keine Konsumgüter herstellen. Einen solchen Wert möchte ich heute vorstellen: Stella Jones.
Sie liefern solide Umsätze ab, da die Menschen selbst in Zeiten von Unsicherheit und Rezession Dinge des täglichen Bedarfs einkaufen. Gespart wird woanders. Wer also nicht ständig auf seinen Depotauszug schaut, um sich an Kursgewinnen zu erfreuen, sondern wer mehr Wert auf einen steigenden Zahlungszufluss aus Dividenden- und Zinseinnahmen setzt, ist mit Aktien von Konsumgüterherstellern gut bedient. Trotz ihrer inzwischen teilweise recht anspruchsvollen Bewertung.
Bei Konsumgütern denken wird an Windeln, Zahnpasta, Nahrungsmittel, Taschentücher. Schauen wir über den Tellerrand hinaus, finden sich Geschäftsmodelle und Branchen, die nach demselben Muster funktionieren, aber dennoch keine Konsumgüter herstellen. Einen solchen Wert möchte ich heute vorstellen: Stella Jones.
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