Navigator Equity Solutions überrascht ihre Aktionäre mit einem unerwarteten Kursschwenk. Die bisherige Beteiligungsgesellschaft will nämlich umsatteln und künftig unter dem Namen Navstone in Immobilien machen. Das wirft eine ganze Reihe von Fragen auf, zumal die Aktien chronisch unterhalb des Buchwerts (NAV) notieren und seit Jahren ein - theoretisches - enormes Aufholpotenzial besteht. Ob es nun gelingt, dieses Potenzial zu heben?
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Freitag, 15. Januar 2021
Donnerstag, 23. Januar 2020
Mein Abschied von Navigator Equity Solutions und Rocket Internet
Zwei meiner Investments machen mir zuletzt keine Freude mehr, nämlich Navigator Equity Solutions und Rocket Internet. Beide habe ich vor etwas mehr als zweieinhalb Jahren hier im Blog vorgestellt und bei beiden ging es im grundsätzlich darum, dass sie einen hohen Cash-Bestand aufwiesen und eine Reihe interessanter (Unternehmens-) Beteiligungen, diese Vermögenswerte aber im Aktienkurs nicht entsprechend abgebildet wurden. Bei einer Sum-of-the-Parts-Betrachtung (SOTP) ergab sich ein gehöriger Abschlag auf den NAV, den Nettoinventarwert, und mein Investmentcase basiert(e) drauf, dass dieser Abschlag mit der Zeit abgebaut würde. Was aber nicht wirklich passiert ist und inzwischen habe ich die Befürchtung, dass es auch nicht mehr passieren wird...
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Dienstag, 31. Dezember 2019
2019 im Rückspiegel: Wie der Januar so das Jahr. (M)eine Rekordjagd, trotz Wirecard-Fiasko
2019 haben die Aktienmärkte neue Rekordmarken erzielt, zumindest in den USA. Aber auch in Deutschland erholten sich DAX & Co. von dem heftigen Einbruch, der Ende 2018 die Börsen heimgesucht hatte. Der DAX legte sein bestes Jahr seit 2012 hin, der S&P 500 sein sechst bestes Jahr seit 1928.Und wenn man jetzt den einen oder anderen Rückblick liest, dann haben es wieder alle gewusst, 2019 war ein "einfaches" Jahr, das Geld "leicht verdient". Quatsch, das war es nie und das wird es nie, nicht in dieser Welt!
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Sonntag, 1. September 2019
Die 35. Börsenwoche im Rückspiegel: Kissigs Kloogschieterei mit Aurelius, Blue Cap, Delignit, mVISE, Navigator Equity Solutions
Anders als in der Vorwoche verhagelte kein Twittersturm des Donaldissimo die Erholungsphase der Börsen und so blicken wir auf eine Woche der Entspannung und gestiegener Kurse zurück. Der DAX notiert zwar weiterhin unter 12.000 Punkten und der S&P 500 unter 3.000, aber die Allzeithochs sind in Schnupperweite - zumindest an den US-Börsen. Die deutschen Aktienwerte hängen weiterhin in den Seilen, was auch an der Gewichtung unseres Leitindex liegt: Banken, Automobilhersteller- und zulieferer sowie Chemiekonzerne. Und mit Zyklikern lässt sich am Ende eines Konjunkturbooms bekanntlich am wenigsten Geld machen; hier dominieren eher die Minuszeichen. Dazu bräuchte es noch nicht einmal Handelskriege, aber die stehen leider weiterhin hoch auf der Agenda. Und auch wenn die immer mal wieder aufkeimenden Hoffnungen auf eine Lösung bzw. Einigung die Börsen verschnaufen lassen, so sind die realwirtschaftlichen Bremsspuren nicht zu übersehen, die Strafzölle und verbale Kanonenschläge hinterlassen. Und anders als Donald Trump glaube ich nicht, dass die US-Notenbank nur "irgendwas tun müsste", um das Problem zu lösen. Wenngleich ich Stanley Druckenmiller folge, der die Geldpolitik der Notenbank für den entscheidenden Faktor für den Erfolg an der Börse hält...
Mittwoch, 15. Mai 2019
Navigator Equity Solutions: Gewinne und Geldsegen mit Folgen - kommen Aktienrückkäufe oder eine (feindliche) Übernahme?
Die Beteiligungsgesellschaft Navigator Equity Solutions SE hat ihre Zahlen für das Geschäftsjahr 2018 veröffentlicht und im Anschluss auch über die wichtigsten anstehenden Veränderungen, nachdem sie im ersten Quartal 2019 den überwiegenden Teil (51%) ihrer größten Beteiligung IT Competence Group verkauft hat.
Des Weiteren hat sich Navigator im ersten Quartal von weiteren Beteiligungen getrennt und dabei weitere Gewinne eingefahren. Da bisher die ITC in der Navigator-Bilanz konsolidiert wurde, wird die Entkonsolidierung natürlich kräftige Auswirkungen haben. So entfallen die Umsätze und Gewinne (oder ggf. Verluste) der ITC; die nicht der Navigator zuzurechnenden Anteile des Gewinns waren zuvor als Minderheitenanteile am Ende abgezogen worden. Für den verbliebenen restlichen ITC-Anteil in Höhe von 22% gibt es eine Verkaufsvereinbarung, so dass diese auch in absehbarer Zeit ganz aus den Navigator-Büchern verschwinden wird - bis auf den Verkaufspreis natürlich, und den daraus nochmals zu erwartenden Gewinn, der je nach Preis zwischen 2,0 Mio. und 3,6 Mio. Euro liegen wird. Bleibt die Frage, was nun mit dem ganzen Geld passieren soll...
Des Weiteren hat sich Navigator im ersten Quartal von weiteren Beteiligungen getrennt und dabei weitere Gewinne eingefahren. Da bisher die ITC in der Navigator-Bilanz konsolidiert wurde, wird die Entkonsolidierung natürlich kräftige Auswirkungen haben. So entfallen die Umsätze und Gewinne (oder ggf. Verluste) der ITC; die nicht der Navigator zuzurechnenden Anteile des Gewinns waren zuvor als Minderheitenanteile am Ende abgezogen worden. Für den verbliebenen restlichen ITC-Anteil in Höhe von 22% gibt es eine Verkaufsvereinbarung, so dass diese auch in absehbarer Zeit ganz aus den Navigator-Büchern verschwinden wird - bis auf den Verkaufspreis natürlich, und den daraus nochmals zu erwartenden Gewinn, der je nach Preis zwischen 2,0 Mio. und 3,6 Mio. Euro liegen wird. Bleibt die Frage, was nun mit dem ganzen Geld passieren soll...
Mittwoch, 20. März 2019
Bewertungsquickcheck: Navigator Equity (nur) noch mit Verdopplungspotenzial. Echt jetzt?
In meinem letzten Wochenrückblick habe ich auch meine Einschätzung zu den jüngsten Entwicklungen bei der Beteiligungsgesellschaft Navigator Equity Solutions und ihrer größten Beteiligung IT Competence Group angegeben und eine aktualisierte Berechnung des fairen Werts vorgenommen. In der Zwischenzeit habe ich einige weitere bzw. neue Informationen zusammengetragen, die in gleich mehreren Wertansätzen zu teilweise nicht unerheblichen Abweichungen führen. Ob dies zu einer anderen Einschätzung gegenüber der Aktie führt, und ob das Pendel hierbei dann eher in die positive oder negative Richtung ausschlägt, kann und muss jeder für sich selbst entscheiden. Aber seht selbst...
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Sonntag, 17. März 2019
Kissigs Kloogschieterei: Die 11. Börsenwoche im Rückspiegel mit Adobe, Hercules Capital, MBB, Naspers, Navigator Equity, IT Competence, PNE
Die zurückliegenden Börsenwoche war von Entspannung gekennzeichnet und sowohl DAX als auch DOW Jones verzeichneten leichte Zugewinne.
Der Don und China scheinen sich weiter anzunähern im Handelsstreit und das treibt die Börsen vorsichtig an. Ansonsten haben die Briten sich brutalstmöglich blamiert mit einem Abstimmungsmarathon, der nur eines gezeigt hat: ihre Unfähigkeit. Die Börse und der Rest der Welt nimmt es nur noch schulterzuckend zur Kenntnis, wird aber wohl bei jedem Großmachtgehabe der Briten künftig nur noch peinlich berührt sein wegen dieser krassen Fehleinschätzung zwischen Anspruch (Empire) und Realität (Bananenrepublik ohne Bananen).
An den Börsen selbst läuft noch die Berichtssaison und die ersten Dividendentermine rücken ins Blickfeld. Das ist mal eine erfreulicherer Abwechslung...
Der Don und China scheinen sich weiter anzunähern im Handelsstreit und das treibt die Börsen vorsichtig an. Ansonsten haben die Briten sich brutalstmöglich blamiert mit einem Abstimmungsmarathon, der nur eines gezeigt hat: ihre Unfähigkeit. Die Börse und der Rest der Welt nimmt es nur noch schulterzuckend zur Kenntnis, wird aber wohl bei jedem Großmachtgehabe der Briten künftig nur noch peinlich berührt sein wegen dieser krassen Fehleinschätzung zwischen Anspruch (Empire) und Realität (Bananenrepublik ohne Bananen).
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Samstag, 16. Februar 2019
Kissigs Kloogschieterei: Die 7. Börsenwoche im Rückspiegel mit Arista, Aumann, Corning, IT Competence Group, MBB, McCormick, Navigator Equity, Teva, TTL Beteiligung
Es dominieren weiterhin Entspannungstendenzen an den Börsen, auch was die Gefühlslage angeht. Die Berichtssaison läuft auf vollen Touren und Unternehmen, die (vermeintlich) die hohen Erwartungen nicht erfüllen, werden hart abgestraft.
So traf es meine Turnaround-Spekulation Teva Pharmaceuticals mit einem zweistelligen Kurseinbruch, nachdem man mit den 2018er Zahlen und dem Ausblick auf 2019 nicht punkten konnte. Und doch... auf Wochensicht verbleibt auf Eurobasis lediglich ein Minus von 1,1%. Man könnte daraus schließen, dass immer weniger Marktteilnehmer Instinkt getrieben agieren und stattdessen wieder mehr Ratio das Börsengeschehen bestimmt. Könnte man, aber der eine oder andere Punkt spricht doch dagegen, dass die Panikzeiten wirklich ernsthaft definitiv abschließend hinter uns liegen (hab ich da noch was vergessen? Oh ja, ultimativ!)...
So traf es meine Turnaround-Spekulation Teva Pharmaceuticals mit einem zweistelligen Kurseinbruch, nachdem man mit den 2018er Zahlen und dem Ausblick auf 2019 nicht punkten konnte. Und doch... auf Wochensicht verbleibt auf Eurobasis lediglich ein Minus von 1,1%. Man könnte daraus schließen, dass immer weniger Marktteilnehmer Instinkt getrieben agieren und stattdessen wieder mehr Ratio das Börsengeschehen bestimmt. Könnte man, aber der eine oder andere Punkt spricht doch dagegen, dass die Panikzeiten wirklich ernsthaft definitiv abschließend hinter uns liegen (hab ich da noch was vergessen? Oh ja, ultimativ!)...
Montag, 4. Februar 2019
Kissigs Investor-Update Q4/18 mit Amazon, Blue Cap, Funkwerk, IAC InterActiveCorp, MasterCard, MBB, Navigator Equity, PayPal, Texas Pacific Land Trust, TTL Beteiligung
Investor-Update zum Ende des 4. Quartals 2018
In meinen Investor-Updates blicke ich jeweils zum Ende des Quartals auf die Entwicklungen in den vergangenen Monaten zurück und gebe aktuelle Einschätzungen zu Unternehmen auf meiner Beobachtungsliste und wie sich diese ggf. auf mein Investment-Portfolio ausgewirkt haben.Darüber hinaus beschäftige ich mich auch mit Unternehmen, die ich noch nicht hier im Blog vorgestellt habe, die sich jedoch in meinem Depot befinden. Des Weiteren berichte ich über die Gewichtung der größten Werte in meinem Investmentdepot und in meinem Dividendendepot.
Die größten Positionen in meinem Investmentdepot waren Ende 2018 Amazon, MasterCard, MBB, Navigator Equity, Funkwerk, TTL Beteiligung- und Grundbesitz und PayPal. Und damit gab es vier wesentliche Veränderungen, die nicht alleine auf die heftigen Schwankungen der Börsenkurse zurückzuführen sind...
Mittwoch, 2. Januar 2019
Navigator Equity Solutions: Aussichtsreicher Nebenwertefavorit für 2019
Die Beteiligungsgesellschaft Navigator Equity Solutions hat ihren rechtlichen Sitz in den Niederlanden und ist mit einer Marktkapitalisierung von gerade einmal 10 Mio. Euro ein echter Microcap. Im ersten Halbjahr 2018 hat man weitgehend alle börsennotierten Aktienpakete veräußert und damit Cash aufgebaut. In Anbetracht der Entwicklung der Börsen im Jahresverlauf war das eine gute Entscheidung. Während der Kurs in 2018 enttäuschte, lief es operativ in 2018 ziemlich gut für Navigator...
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Dienstag, 1. Januar 2019
2019 wird ungemütlich bärenstark. Und hat wohl noch so einiges mehr zu bieten...
Vor einigen Tagen habe ich mich in meinem Jahresrückblick "2018 im Rückspiegel: Rekord, Korrektur, Allzeithoch, Börsencrash - und ein Rekordminus" mit den Entwicklungen des letzten Jahres befasst und mit diesem Jahresausblick auf 2019 wage ich den Blick nach vorn auf das neue Jahr.
Die Bären haben die Börsen fest im Griff, die Kurse sind rund um den Globus massiv eingebrochen, fast überall deutlich zweistellig. "Passiert" ist dabei eigentlich noch nichts, aber es herrscht ein Klima der Angst. Und Emotionen sind die wahren Triebfedern, nicht Fakten oder Ratio. Und es gibt durchaus einiges zu (be)fürchten.
In Europa droht der Hard-Brexit und vor den Folgen haben alle Angst. Das Wirtschaftswachstum in der Eurozone ist niedrig und Deutschland strauchelt. Die Bankenkrise ist in Europa noch nicht ausgestanden und Populisten drohen mit EU-Konfrontationskurs. Pessimismus allerorten, man hört fast nichts anderes mehr. Und so geht es ab ins Jahr 2019. Aber was bedeutet das nun für die Börse? Und alles andere?
Die Bären haben die Börsen fest im Griff, die Kurse sind rund um den Globus massiv eingebrochen, fast überall deutlich zweistellig. "Passiert" ist dabei eigentlich noch nichts, aber es herrscht ein Klima der Angst. Und Emotionen sind die wahren Triebfedern, nicht Fakten oder Ratio. Und es gibt durchaus einiges zu (be)fürchten.
»Furcht besiegt mehr Menschen als irgendetwas anderes auf der Welt.«Die Konjunktur in den USA läuft auf Hochtouren und die amerikanische Notenbank FED hebt sukzessive die Zinsen an. Das könnt sich bremsend auf die Kreditvergabe und die Konjunktur auswirken. Die weltweite Verunsicherung wegen des von US-Präsident Trump angezettelten Wirtschaftskriegs mit allen, vor allem aber China, schlägt inzwischen auch in die Realwirtschaft negativ durch und die Wachstumsprognosen werden überall revidiert. Der Shutdown der US-Behörden wirkt sich auch nicht stabilisierend aus.
(Ralph Waldo Emerson)
In Europa droht der Hard-Brexit und vor den Folgen haben alle Angst. Das Wirtschaftswachstum in der Eurozone ist niedrig und Deutschland strauchelt. Die Bankenkrise ist in Europa noch nicht ausgestanden und Populisten drohen mit EU-Konfrontationskurs. Pessimismus allerorten, man hört fast nichts anderes mehr. Und so geht es ab ins Jahr 2019. Aber was bedeutet das nun für die Börse? Und alles andere?
Freitag, 28. Dezember 2018
2018 im Rückspiegel: Rekord, Korrektur, Allzeithoch, Börsencrash - und ein Rekordminus
2018 lief nicht ganz so, wie ich es erwartet hatte. Und mit diesem Fazit stehe ich vermutlich nicht allein. Mein Jahresausblick auf dieses Jahr lautete "2018 laufen die Börsen weiter. Soweit die Kurse tragen..." und darin hatte ich die Erwartung geäußert, dass die Börsen gut ins Jahr 2018 starten würden, getragen von der US-Steuerreform und den daraus resultierenden höheren Gewinnen der US-Unternehmen.
Im Jahresverlauf hatte ich aufkommende Schwierigkeiten verortet bzgl. der anziehenden Inflation und der auch deshalb steigenden Zinsen in den USA, während es in der Eurozone keine Zinsanhebungen geben würde. Bzgl. der Immobilienpreise hatte ich steigende Mieten und Preise erwartet, bei den Rohstoffen ein anziehen der Preise aufgrund der guten Konjunktur und für Öl (WTI) hatte ich Preise zwischen 50 und 60 Dollar im Jahresmittel erwartet - was auch nicht wirklich daneben lag, auch wenn die Spitzen deutlich außerhalb dieses Bandes lagen und der Ölpreis nach Kursen von gut 75 Dollar im Jahresverlauf nun am Ende bei 45 Dollar notiert. Für Gold hatte ich nicht viel erwartet, was auch so eingetreten ist. Absolut gesehen jedenfalls; relativ betrachtet wäre man mit Gold und Geld in 2018 besser gefahren als mit Aktieninvestments, das steht nun fest. Für Banken war ich sehr negativ eingestellt und was die deutschen/europäischen Banken angeht, lag ich völlig richtig. Die US-Banken stehen hingegen prächtig dar, das habe ich so nicht erwartet bzw. nicht wirklich auf dem Schirm gehabt. Und der große Einbruch bei Anleihen blieb bisher auch aus, trotz der anziehenden Zinsen. Das Damoklesschwert in den Bilanzen der Banken und Versicherungen (und der EZB) schwebt aber weiterhin latent über uns... Und dann war da noch meine Prognose für Bitcoins und Kryptowährungen, die lautete: "Diese Blase wird platzen und eine Reihe von Kryptowährungen in den Abgrund reißen. Zuvor dürften aber noch eine Reihe von Bitcoin-Börsen gehackt werden und/oder einfach ihre Kunden/Anleger abzocken und auch so für Ernüchterung sorgen". Geradezu prophetisch richtig lag ich hier.
Tja, alles irgendwie ziemlich gut getroffen. Und am Ende habe ich doch kräftige Kursverluste einstecken müssen dank der Korrektur im vierten Quartal. Das betraf zunächst vor allem die deutschen Nebenwerte, während die US-Techwerte mein Depot über Wasser hielten. Aber dieser Zwischenstand erwies sich als trügerisch, wie die letzten Wochen zeigten...
Im Jahresverlauf hatte ich aufkommende Schwierigkeiten verortet bzgl. der anziehenden Inflation und der auch deshalb steigenden Zinsen in den USA, während es in der Eurozone keine Zinsanhebungen geben würde. Bzgl. der Immobilienpreise hatte ich steigende Mieten und Preise erwartet, bei den Rohstoffen ein anziehen der Preise aufgrund der guten Konjunktur und für Öl (WTI) hatte ich Preise zwischen 50 und 60 Dollar im Jahresmittel erwartet - was auch nicht wirklich daneben lag, auch wenn die Spitzen deutlich außerhalb dieses Bandes lagen und der Ölpreis nach Kursen von gut 75 Dollar im Jahresverlauf nun am Ende bei 45 Dollar notiert. Für Gold hatte ich nicht viel erwartet, was auch so eingetreten ist. Absolut gesehen jedenfalls; relativ betrachtet wäre man mit Gold und Geld in 2018 besser gefahren als mit Aktieninvestments, das steht nun fest. Für Banken war ich sehr negativ eingestellt und was die deutschen/europäischen Banken angeht, lag ich völlig richtig. Die US-Banken stehen hingegen prächtig dar, das habe ich so nicht erwartet bzw. nicht wirklich auf dem Schirm gehabt. Und der große Einbruch bei Anleihen blieb bisher auch aus, trotz der anziehenden Zinsen. Das Damoklesschwert in den Bilanzen der Banken und Versicherungen (und der EZB) schwebt aber weiterhin latent über uns... Und dann war da noch meine Prognose für Bitcoins und Kryptowährungen, die lautete: "Diese Blase wird platzen und eine Reihe von Kryptowährungen in den Abgrund reißen. Zuvor dürften aber noch eine Reihe von Bitcoin-Börsen gehackt werden und/oder einfach ihre Kunden/Anleger abzocken und auch so für Ernüchterung sorgen". Geradezu prophetisch richtig lag ich hier.
Tja, alles irgendwie ziemlich gut getroffen. Und am Ende habe ich doch kräftige Kursverluste einstecken müssen dank der Korrektur im vierten Quartal. Das betraf zunächst vor allem die deutschen Nebenwerte, während die US-Techwerte mein Depot über Wasser hielten. Aber dieser Zwischenstand erwies sich als trügerisch, wie die letzten Wochen zeigten...
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Samstag, 9. Juni 2018
Einfach gedacht: Ist denn die PEH Wertpapier AG nicht(s) mehr wert?
Nachdem der Asset Manager PEH Wertpapier seine Zahlen für das erste Quartal 2018 vorgelegt hatte und erneut seine eigenen Prognosen teilweise deutlich übertreffen konnte, brachte mich diese operative Stärke und der angekündigte Börsengangs der 100-prozentigen Fintech-Tochter capsensixx AG zu dem Schluss, dass bei PEH Wertpapier in nächster Zeit eine Neubewertung anstehen könnte.
Nun wurde man konkreter und hat die Bedingungen für das IPO veröffentlicht. Demnach wird die Preisspanne für den Börsengang der capsensixx AG auf 16 bis 19 Euro je Aktie festgelegt, was einem Unternehmenswert der capsensixx AG vor der Kapitalerhöhung im Rahmen des Börsengangs (Pre-Money) von 49,6 bis 58,9 Mio. Euro entspräche. Die Billigung des Wertpapierprospekts durch die BaFin wird am 11. Juni erwartet, danach werden die Details zum Börsengang veröffentlicht. Und nun nimmt die Frage nach der (Neu-) Bewertung richtig Fahrt auf...
Nun wurde man konkreter und hat die Bedingungen für das IPO veröffentlicht. Demnach wird die Preisspanne für den Börsengang der capsensixx AG auf 16 bis 19 Euro je Aktie festgelegt, was einem Unternehmenswert der capsensixx AG vor der Kapitalerhöhung im Rahmen des Börsengangs (Pre-Money) von 49,6 bis 58,9 Mio. Euro entspräche. Die Billigung des Wertpapierprospekts durch die BaFin wird am 11. Juni erwartet, danach werden die Details zum Börsengang veröffentlicht. Und nun nimmt die Frage nach der (Neu-) Bewertung richtig Fahrt auf...
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Sonntag, 3. Juni 2018
Investor-Update: Amazon, Blue Cap, Deutsche Rohstoff AG, Gladstone Investment, Goldman Sachs BDC, MBB, Navigator Equity, Technotrans, Texas Pacific Land Trust, UET United Electronic Technology
In meinen Investor-Updates notiere ich in unregelmäßigen Abständen aktuelle Einschätzungen zu Unternehmen meiner Beobachtungsliste und wie sich diese ggf. auf mein Investment-Portfolio ausgewirkt haben. Darüber hinaus auch zu Unternehmen, die ich noch nicht hier im Blog vorgestellt habe, die sich jedoch in meinem Depot befinden.
Neben meinen fünf größten Positionen Navigator Equity Solutions, Blue Cap, Texas Pacific Land Trust, MBB und Amazon geht es heute um die Deutsche Rohstoff AG, PEH Wertpapier, UeT United Electornic Technology sowie die BDCs Gladstone Investment (GAIN) und Goldman Sachs BDC (GSBD).
Neben meinen fünf größten Positionen Navigator Equity Solutions, Blue Cap, Texas Pacific Land Trust, MBB und Amazon geht es heute um die Deutsche Rohstoff AG, PEH Wertpapier, UeT United Electornic Technology sowie die BDCs Gladstone Investment (GAIN) und Goldman Sachs BDC (GSBD).
Dienstag, 29. Mai 2018
PEH Wertpapier legt vor. Und vielleicht gleich nochmal stark nach...
Der Asset Manager PEH Wertpapier (WKN: 620140) hat seine Zahlen für das erste Quartal 2018 vorgelegt und konnte seine eigenen Prognosen teilweise deutlich übertreffen. Nachdem bereits das dritte Quartal sowie das Gesamtergebnis 2017 hervorragende operative Werte aufwies, kann man hier von einem Trend sprechen.
Dessen ungeachtet fliegt die Aktie weitgehend unter dem Radar der Anleger und fristet an der Börse eher ein Schattendasein. Zu Unrecht, wie ich finde. Und mit dem angekündigten Börsengang der Tochter capsensixx AG könnte sich PEH Wertpapier nicht nur ins Bewusstsein der Börsianer drängen, sondern auch in neue Dimensionen vordringen. Doch eins nach dem anderen...
Dessen ungeachtet fliegt die Aktie weitgehend unter dem Radar der Anleger und fristet an der Börse eher ein Schattendasein. Zu Unrecht, wie ich finde. Und mit dem angekündigten Börsengang der Tochter capsensixx AG könnte sich PEH Wertpapier nicht nur ins Bewusstsein der Börsianer drängen, sondern auch in neue Dimensionen vordringen. Doch eins nach dem anderen...
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Sonntag, 13. Mai 2018
Investor-Update: Amazon, Aurelius, Blue Cap, KKR, MBB, Navigator Equity
In meinen Investor-Updates notiere ich in unregelmäßigen Abständen aktuelle Einschätzungen zu Unternehmen meiner Beobachtungsliste und wie sich diese ggf. auf mein Investment-Portfolio ausgewirkt haben. Darüber hinaus auch zu Unternehmen, die ich noch nicht hier im Blog vorgestellt habe, die sich jedoch in meinem Depot befinden.
Heute geht es allerdings "nur" um eine Übersicht über meine größten Positionen: Blue Cap, Amazon, MBB, Navigator Equity Solutions, und Aurelius Equity Opportunities SE & Co. KGaA und wie ich die Depotgewichtung justiert habe.
Heute geht es allerdings "nur" um eine Übersicht über meine größten Positionen: Blue Cap, Amazon, MBB, Navigator Equity Solutions, und Aurelius Equity Opportunities SE & Co. KGaA und wie ich die Depotgewichtung justiert habe.
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Dienstag, 2. Januar 2018
2018 laufen die Börsen weiter. Soweit die Kurse tragen...
In meinem Jahresrückblick "2017 im Rückspiegel: Was trumpelt so laut durch Nacht und Wind..." habe ich mich mit den Entwicklungen des letzten Jahres befasst und dieser Jahresausblick auf 2018 schließt hier nahtlos an.
Nach einer Reihe von Allzeithochs bei weltweit führenden Aktienindizes wie Dow Jones, S&P 500, NASDAQ, DAX, MDAX, und vielen mehr dürfte auch 2018 eher positiv starten, denn die Haupttriebfeder der steigenden Aktienkurse sind niedrige Zinsen und die Aussicht auf höhere Unternehmensgewinne. Und gerade letztere schüren die Phantasie, denn Donald Trump hat nach mehr als einem Jahr im Amt seinen ersten großen Erfolg feiern können: die große und lang angekündigte Steuerreform.
Und die ändert einiges. Vor allem die Senkung des Körperschaftssteuersatzes von 35% auf 21% wird sich sehr positiv auf die Gewinne der US-Unternehmen auswirken. Denn wenn die Steuerbelastung sinkt, steigt der Jahresgewinn und entsprechend der Gewinn je Aktie. Ein höheres EPS erzeugt ein niedrigeres KGV und wenn die Unternehmensgewinne durchschnittlich zwischen 15% und 20% ansteigen, haben die Bewertungen der Aktien wieder mehr Luft nach oben. Also die Kurse.
Nach einer Reihe von Allzeithochs bei weltweit führenden Aktienindizes wie Dow Jones, S&P 500, NASDAQ, DAX, MDAX, und vielen mehr dürfte auch 2018 eher positiv starten, denn die Haupttriebfeder der steigenden Aktienkurse sind niedrige Zinsen und die Aussicht auf höhere Unternehmensgewinne. Und gerade letztere schüren die Phantasie, denn Donald Trump hat nach mehr als einem Jahr im Amt seinen ersten großen Erfolg feiern können: die große und lang angekündigte Steuerreform.
Und die ändert einiges. Vor allem die Senkung des Körperschaftssteuersatzes von 35% auf 21% wird sich sehr positiv auf die Gewinne der US-Unternehmen auswirken. Denn wenn die Steuerbelastung sinkt, steigt der Jahresgewinn und entsprechend der Gewinn je Aktie. Ein höheres EPS erzeugt ein niedrigeres KGV und wenn die Unternehmensgewinne durchschnittlich zwischen 15% und 20% ansteigen, haben die Bewertungen der Aktien wieder mehr Luft nach oben. Also die Kurse.
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Sonntag, 24. Dezember 2017
Investor-Update: m-u-t, Naspers, Navigator Equity Solutions, Tencent, Vectron Systems
In meinen Investor-Updates notiere ich in unregelmäßigen Abständen aktuelle Einschätzungen zu Unternehmen meiner Beobachtungsliste und wie sich diese ggf. auf mein Investment-Portfolio ausgewirkt haben. Darüber hinaus auch zu Unternehmen, die ich noch nicht hier im Blog vorgestellt habe, die sich jedoch in meinem Depot befinden.
Jahresendrallye ist in vollem Gange. Partiell...
Er hat es getan, wirklich: Donald Trump hat sein erstes Reformprojekt in die Tat umgesetzt und seine Unterschrift unter die US-Steuerreform gesetzt. Die wird gravierende Auswirkungen haben und vor allem Reiche Amerikaner und US-Unternehmen entlasten. Insbesondere die Senkung des Körperschaftssteuersatzes von 35% auf 21% dürfte sich auf viele Unternehmen positiv auswirken, während die Senkung der Einkommensteuersätze die Inlandsnachfrage ankurbeln und so ebenfalls bei den Unternehmen für mehr Umsatz - und Gewinn - sorgen dürfte. Alleine für Berkshire Hathaway wird der positive Effekt auf das Jahresergebnis mit rund 15% angegeben.
So gewichtig die steuerlichen Auswirkungen auch sind, so unsinniger wäre es, seine Aktieninvestments nur danach auszurichten. Denn die Unternehmen werden sich anpassen und auch die übrige Staaten dieser Welt werden die USA nicht als alleiniges Unternehmenssteuerparadies davonkommen lassen. Und so habe ich bei meinen Depotveränderungen auch weniger auf die steuerlichen Aspekte geachtet, als vielmehr meine Position dahingehend abgeklopft, ob sie für 2018 aussichtsreich erscheinen und nach ihrer Positionsgröße untereinander. Es gab also eine Art Revision meines Depots. Zunächst schauen wir aber auf die allgemeine Marktstimmung...
Jahresendrallye ist in vollem Gange. Partiell...
Er hat es getan, wirklich: Donald Trump hat sein erstes Reformprojekt in die Tat umgesetzt und seine Unterschrift unter die US-Steuerreform gesetzt. Die wird gravierende Auswirkungen haben und vor allem Reiche Amerikaner und US-Unternehmen entlasten. Insbesondere die Senkung des Körperschaftssteuersatzes von 35% auf 21% dürfte sich auf viele Unternehmen positiv auswirken, während die Senkung der Einkommensteuersätze die Inlandsnachfrage ankurbeln und so ebenfalls bei den Unternehmen für mehr Umsatz - und Gewinn - sorgen dürfte. Alleine für Berkshire Hathaway wird der positive Effekt auf das Jahresergebnis mit rund 15% angegeben.
So gewichtig die steuerlichen Auswirkungen auch sind, so unsinniger wäre es, seine Aktieninvestments nur danach auszurichten. Denn die Unternehmen werden sich anpassen und auch die übrige Staaten dieser Welt werden die USA nicht als alleiniges Unternehmenssteuerparadies davonkommen lassen. Und so habe ich bei meinen Depotveränderungen auch weniger auf die steuerlichen Aspekte geachtet, als vielmehr meine Position dahingehend abgeklopft, ob sie für 2018 aussichtsreich erscheinen und nach ihrer Positionsgröße untereinander. Es gab also eine Art Revision meines Depots. Zunächst schauen wir aber auf die allgemeine Marktstimmung...
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Freitag, 8. Dezember 2017
Zinsen, Inflation: Was bedeutet die Entwicklung für Asset-Manager wie Corestate Capital, Deutsche Beteiligungs AG, DIC Asset, Ernst Russ, MPC Capital und PEH Wertpapier?
Asset Manager legen im Auftrag ihrer Kunden Geld an, überwiegend für institutionelle Investoren wie Family Offices, Versicherungen, Pensionsfonds. Eine Reihe von ihnen bietet seine Dienstleistungen allerdings auch Privatkunden an, gerne über Fonds. Und diese Unternehmen hatten die letzten Jahre regen Zulauf, sie konnten ihre Assets under Management (AuM), also das von ihnen verwaltete Vermögen erheblich ausweiten. Was nicht zuletzt am immer weiter fallenden Zinsniveau in der Eurozone lag, das die Jagd auf Rendite immer mehr verschärfte. Im Zuge der Niedrigzinsphase kamen und kommen auch zunehmend "Bastionen der Sicherheit" in immer ärgere Bedrängnis, wie Versicherungen und Bausparkassen. Von Banken ganz zu schweigen, denen ist das Kerngeschäft komplett weggebrochen da ihre Zinsmarge immer weiter zusammenschrumpft. Ich hatte neulich wieder einmal ein längeres Gespräch mit dem Vorstand unserer örtlichen Sparkasse, bei dem es neben dem unerfreulichen Thema Filialschließungen auch um die aktuellen Entwicklungen an Finanz- und Geldmärkten ging. Insbesondere das anhaltende Niedrigzinsniveau und die neuen regulatorischen Vorgaben (Basel III) haben die Sorgenfalten nicht verringert in den letzten Monaten. Und daran wird sich in absehbarer Zeit auch nicht viel ändern...
Sonntag, 3. Dezember 2017
Investor-Update: Amazon, Blue Cap, Corestate Capital, Deutsche Rohstoff AG, Ernst Russ, JDC Group, m-u-t, Navigator Equity Solutions
In meinen Investor-Updates notiere ich in unregelmäßigen Abständen aktuelle Einschätzungen zu Unternehmen meiner Beobachtungsliste und wie sich diese ggf. auf mein Investment-Portfolio ausgewirkt haben. Darüber hinaus auch zu Unternehmen, die ich noch nicht hier im Blog vorgestellt habe, die sich jedoch in meinem Depot befinden.
Alles blickt auf Amerika
Es bewegt sich nicht viel an den Märkten, die Börsen schwanken so vor sich hin. Allerdings vollzieht sich die letzten Tage eine Wende weg von High Tech-Titeln hin zu Finanzwerten. Das dürfte mit Trumps angekündigter großen Steuerreform zusammenhängen, die nun auch die zweite Hürde genommen hat - nun müssen beide Kammern des Kongresses einigen, damit Trump das gesetzt am Ende unterschreiben kann. Da beide Kammern von den Republikanern dominiert werden, sollte dies keine unüberwindliche Hürde mehr sein.
Die USA senken nicht nur die Steuern, insbesondere die Körperschaftssteuer von 35% auf 20%, sondern sie vollziehen einen dramatische Wende in der globalen Besteuerung. Zwar nur bezogen auf die USA, aber als stärkste Wirtschaftsmacht hat dies natürlich für alle Länder auf der Welt Konsequenzen. Abgesehen mal von Nord-Korea, mit denen ja irgendwie keiner mehr Handel betreibt, außer China. Und auch die fahren das erheblich zurück. Und die Auswirkungen dieses "neuen Zeitalters der Besteuerung" sind bisher kaum absehbar...
Alles blickt auf Amerika
Es bewegt sich nicht viel an den Märkten, die Börsen schwanken so vor sich hin. Allerdings vollzieht sich die letzten Tage eine Wende weg von High Tech-Titeln hin zu Finanzwerten. Das dürfte mit Trumps angekündigter großen Steuerreform zusammenhängen, die nun auch die zweite Hürde genommen hat - nun müssen beide Kammern des Kongresses einigen, damit Trump das gesetzt am Ende unterschreiben kann. Da beide Kammern von den Republikanern dominiert werden, sollte dies keine unüberwindliche Hürde mehr sein.
Die USA senken nicht nur die Steuern, insbesondere die Körperschaftssteuer von 35% auf 20%, sondern sie vollziehen einen dramatische Wende in der globalen Besteuerung. Zwar nur bezogen auf die USA, aber als stärkste Wirtschaftsmacht hat dies natürlich für alle Länder auf der Welt Konsequenzen. Abgesehen mal von Nord-Korea, mit denen ja irgendwie keiner mehr Handel betreibt, außer China. Und auch die fahren das erheblich zurück. Und die Auswirkungen dieses "neuen Zeitalters der Besteuerung" sind bisher kaum absehbar...
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