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Dienstag, 17. April 2018

Meine jüngsten Käufe: 3U Holding, Arista Networks, Axel Springer, Jefferies Financial

In meinen Investor-Updates notiere ich in unregelmäßigen Abständen aktuelle Einschätzungen zu Unternehmen meiner Beobachtungsliste und wie sich diese ggf. auf mein Investment-Portfolio ausgewirkt haben. Darüber hinaus auch zu Unternehmen, die ich noch nicht hier im Blog vorgestellt habe, die sich jedoch in meinem Depot befinden.

Heute geht es um 3U Holding, Arista Networks, Axel Springer und Jefferies Financial Group Leucadia National.

Politische Börsen haben kurze Beine...
Es macht einfach keinen Spaß (mehr), sich mit Politik zu beschäftigen. Obwohl der Wohlstand der Welt ständig wächst und immer mehr Menschen daran teilhaben, ist von nichts anderem die Rede als von Krieg, Not und Elend. Und davon gibt es reichlich auf der Welt, unwidersprochen. Trotzdem bin ich es leid, mir ständig das Mega-Ego der Trumps, Putins, Erdogans, Mays dieser Welt antun zu müssen und ihre Verdrehung der Fakten. Lügen auf höchsten Niveau. Und damit meine ich nicht Klasse, sondern politische Rangordnung. Diese Leute sind eine ganz eigene Kaste für sich und sie haben fast alle dem Finger am Abzug der Atomraketen. Erschreckend. Die Börse nimmt sie zunehmend weniger zur Kenntnis, weil sie und ihre stereotypen Handlungsweisen sich in immer kürzeren Abständen wiederholen und sich damit auch abnutzen. Gut so...! Besser wäre, die Wähler würden anstelle von Machopoliticlowns lieber wieder langweilige, solide Staatslenker wählen (so man in Ländern wie Russland, der Türkei oder den USA (dank Cambridge Analytica ist das ja inzwischen auch keine selbstverständliche Tatsache mehr) von freien Wahlen sprechen kann). Aber das bleibt wohl nur eine fromme Hoffnung. Daher wende ich mich lieber den jüngsten Neuerscheinungen auf meiner Empfehlungsliste zu...

Samstag, 7. April 2018

Deshalb habe ich bei Aves One und Prospect Capital die Reißleine gezogen...

Die Börsen korrigieren seit einigen Wochen und bei einigen Unternehmen hat sich zusätzlich das Chance-Risiko-Verhältnis verschlechtert, so dass ich die Werte von meiner Empfehlungsliste gestrichen habe. Risiken zu reduzieren dient dem Kapitalerhalt, dient auf lange Sicht der Verbesserung der durchschnittlich erzielten Rendite. Die Risiken im Geschäftsmodell haben sich jüngst bei Aves One und Prospect Capital erhöht, während die Chancen gleich geblieben sind oder sich gar verschlechtert haben.

Montag, 18. September 2017

Investor-Update: Berentzen, Deutsche Rohstoff, Genworth Financial, Gilead, Hercules Capital, Leifheit, Prospect Capital

In meine Investor-Updates notiere ich in unregelmäßigen Abständen aktuelle Einschätzungen zu Unternehmen meiner Empfehlungsliste und wie sich diese ggf. auf mein Investment-Portfolio ausgewirkt haben. Darüber hinaus auch zu Unternehmen, die ich noch nicht hier im Blog vorgestellt habe, die sich jedoch in meinem Depot befinden.

Der September ist da!
Überall ist zu lesen, dass der böse September als schlechtester Börsenmonat nun endlich für den lang herbeigeredeten Crash sorgen wird. Und unisono werden die großen Finanzexperten nicht müde zu betonen, dass sie ihr Geld aus dem Aktienmarkt herausgenommen haben und es lieber in Gold oder sonstwas parken (ja, wo nur, wo es doch auf dem Konto Strafzinsen kostet?). Und die Bewertung der Aktien ist im Schnitt schon ambitioniert, allerdings wird gerne außer Acht gelassen, dass es kaum Alternativen gibt. Dank der Niedrigzinsen. Wer Anleihen kauft, muss sich bei nun leicht steigenden Zinsen mit sinkenden Kursen und unattraktiver Verzinsung herumschlagen. Gold... also bitte! Ich halte nichts von Gold als Geldanlage. Habe ich hier im Blog ja mehrfach ausgeführt, ist noch immer wo, bleibt auch so. Zum Thema Rohstoffe insgesamt hat Warren Buffett es mal schön verdeutlicht.

»Das Problem bei Rohstoffen ist, dass du darauf wettest, dass jemand anderes in einem halben Jahr mehr dafür bezahlen will. Der Rohstoff selbst bringt dir nichts. Etwas zu kaufen und darauf zu hoffen, dass die jemand in zwei Jahren mehr dafür bezahlt, ist etwas komplett anderes, als etwas zu kaufen, von dem du in Zukunft ein Einkommen erwartest.«
(Warren Buffett) 

Nun macht der September aber bisher nicht, was man von ihm erwartet. Denn die Kurse steigen, die Stimmung steigt und da so viele bereits ihr Geld aus dem Aktienmarkt abgezogen habe - und sich in den USA viele institutionelle Anleger über Puts gegen einen Markteinbruch abgesichert haben - besteht auch gar keine so große Wahrscheinlichkeit, dass viel Material auf den Markt geworfen werden dürfte, sollte es zu einem Negativszenario kommen. Seit anderthalb Jahren erleben wir, dass Abverkäufe immer wieder nach kurzer Zeit zum (Wieder-) Einstieg genutzt werden und der Markt nach kleinen Zwischenkorrekturen von um die 10% zu neuen Höhen strebt. Das muss sich nicht ständig wiederholen, aber die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass es noch eine Zeit lang so bleibt. Solange die Zinsen so niedrig sind und es keine wirklichen Alternativen zu Aktien gibt, wird das Geld immer schnell wieder in die Aktienmärkte zurückströmen. Trotz Crash-Angst und Crash-Gefahr kann man diese Gemengelage wohl als Sicherheitsnetz betrachten...