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Samstag, 15. August 2026

Börsenweisheit des Tages | 15.08.2026

"Exponentiell steigende oder fallende Märkte gehen weiter als man denkt, aber korrigieren sich nie über eine Seitwärtsbewegung."
(Bob Farrell)

Mittwoch, 5. August 2026

Börsenweisheit des Tages | 05.08.2026

"Immer wenn es zu einem wilden Exzess nach oben kommt, geht die darauffolgende Korrektur nicht einfach zurück zum Normalwert, sondern sie fällt fast immer weit unter den Normalwert."
(Sir John Templeton)

Mittwoch, 3. Juni 2026

[Kissigs Börsentheater] Francois Rochon rät Anlegern zum Aktienkauf und sich dabei nicht von der Volatilität abschrecken zu lassen

"Aktien sind zwar langfristig die beste Anlageform, aber diese langfristigen Erträge haben ihren Preis: die Volatilität. Dies ist ein rein emotionaler Preis, denn die einzigen wirklichen Verlierer bei einem Rückgang der Aktienmärkte sind diejenigen, die verkaufen", erklärt der kanadische Starinvestor Francois Rochon. Und damit trifft er den Nagel auf den Kopf.

Wenn die Aktienkurse purzeln, geraten Anleger schnell in Panik und verkaufen. Denn die Kurse könnten ja noch weiter fallen und sie flüchten sich in teurere Ausreden wie "an Gewinnmitnahmen ist noch niemand gestorben". Ne, natürlich nicht, aber man nimmt sich so auch jede Chance darauf, jemals einen Tenbagger im Depot zu haben.

In volatilen Marktphasen gelingt es Anleger oft nicht, ihre Emotionen zu kontrollieren und auf ihren Verstand zu hören, der ihnen sagt, dass der Wert des Unternehmens, an dem sie beteiligt sind, nicht genauso schnell fällt wie sein Aktienkurs. Und doch kommt es genau darauf kommt an: Man muss die Kursbewegungen ignorieren und stattdessen - und zwar ausschließlich - auf die Unternehmensentwicklung achten. Die Herde treibt den Preis in Extreme, sowohl nach oben als auch nach unten. Die kann man nicht kontrollieren. Sich selbst aber schon.

Volatilität ist nicht gleichbedeutend mit Risiko!

Wer "seine" Unternehmen kennt, kann Neuigkeiten leichter einordnen und erkennen, ob sie für das Unternehmen relevant sind und gegebenenfalls Auswirkungen auf den eigenen Investmentcase haben. Und nur dann sollte man sich überlegen, seinen Aktienbestand anzupassen.

Aber auch hier macht Übung den Meister und aus Erfahrung wird Routine. Und dann wird die Erkenntnis zur Gewissheit: Wert sticht Preis. Immer!

••• Überarbeite Fassung eines Artikels aus Mai 2023

Donnerstag, 28. Mai 2026

Börsenweisheit des Tages | 28.05.2026

"Wenn Sie Ihr Haus für 20.000 Dollar kaufen und am nächsten Tag kommt jemand und bietet Ihnen 15.000 Dollar, dann verkaufen Sie es doch nicht, nur weil jemand 15.000 Dollar als Preis aufruft. Manche Menschen sind emotional oder psychologisch nicht für Aktien geeignet, aber ich denke, dass mehr es besser sein sollten."
(Warren Buffett)

Donnerstag, 14. Mai 2026

Börsenweisheit des Tages | 14.05.2026

"Um ein erfolgreicher Investor zu sein, müssen Sie sich von den Ängsten und der Gier der Menschen um sich herum fernhalten, obwohl dies fast unmöglich ist."
(Warren Buffett)

Sonntag, 19. April 2026

[Kissigs Kloogschieterei] Biste wirklich schon bereit für die Inflationsdruckbetankung?

Die Stimmung an den Börsen hat sich wieder gedreht, nachdem am Golf nicht mehr geschossen wird. Der S&P 500 durchbrach erstmals die 7000er-Marke und markierte eine neues Allzeithoch, während der Fear-and-Greed-Index innerhalb von nur zwei Wochen vom Zustand "extremer Angst" ins "Gier-Terrain" hochschnellte. 

Doch es herrscht (nur) eine trügerische Ruhe, denn eine endgültige Einigung zwischen den USA und dem Iran ist weiterhin in weiter Ferne. Währenddessen nimmt die Earnings Season in den USA Fahrt auf und Anleger hoffen auf Antworten – doch die werden die Zahlen (noch) nicht liefern. Denn der wirkliche Hammer trifft uns erst in den nächsten Monaten. Und da kommt richtig was auf uns zu…

Montag, 23. März 2026

Volatilität ist...

Volatilität ist... wenn der DAX morgens mit zwei Prozent im Minus startet und du dich entspannt zurücklehnst, weil es heute nach einem eher ruhigen Börsentag aussieht.

Dienstag, 10. März 2026

Kissigs Börsengeschichte(n): Am 10.03.2000 markierte die Börse ein neues Rekordhoch, bevor die Dotcom-Blase platzte und die Börsen in den Abgrund riss. Und eine ganze Generation zu Losern machte...

Der 10.03.2000 markierte einen symbolischen Höhepunkt der modernen Börsengeschichte. An diesem Tag erreichte der Technologieindex NASDAQ Composite mit rund 5.048 Punkten ein neues Allzeithoch. In den Jahren zuvor hatte eine außergewöhnliche Börsenrally eingesetzt, die vor allem von Technologie- und Internetunternehmen getragen wurde. Investoren glaubten an eine neue Ära wirtschaftlichen Wachstums, die durch das Internet ausgelöst werden sollte. Die Erwartungen waren enorm, die Bewertungen vieler Unternehmen stiegen in zuvor kaum vorstellbare Höhen. Doch nur kurze Zeit nach diesem historischen Höchststand begann eine dramatische Kurskorrektur, die schließlich zum Platzen der Dotcom-Blase führte. Und innerhalb von gut zwei Jahren verlor der NASDAQ 100 fast vier Fünftel seines Wertes.

Das Entstehen und das Platzen dieser Spekulationsblase zählen bis heute zu den eindrucksvollsten Beispielen für die Dynamik von Finanzmärkten, technologischer Innovation und wirtschaftlicher Euphorie. Und obwohl so viel aus den damaligen Fehlern zu lernen ist, wird bereits die nächste Spekulationsblase aufgepumpt - der Mensch kann einfach nicht die Finger davon lassen...

Mittwoch, 11. Februar 2026

[Kissigs Börsentheater] Brian Feroldi erklärt, dass Qualitätsunternehmen in Bullen- und Bärenmärkten ihre Stärken ausspielen können. Und wie...

Die Börsenkurse schwanken und die Anleger suchen nach Erklärungen für die Aufs und Abs. Dabei gibt es meistens keine fundierte Erklärung, da die Kurse zum Großteil durch Psychologie gemacht werden und je mehr Algorithmen am Handel beteiligt sind, desto stärker werden beginnende Trends aufgegriffen und beschleunigt. 

Wer sich von solchen Schwankungen nicht zu falschen Entscheidungen treiben lässt, fährt besser. Aber das ist natürlich gar nicht so einfach, denn insbesondere bei Kurseinbrüchen, fühlt es sich einfach falsch an, investiert zu sein. Aber das ist es nicht...

Dienstag, 3. Februar 2026

Kissigs Börsengeschichte(n): Am 03.02.1637 endete die Tulpenmanie und gipfelte in den ersten Börsencrash der Weltgeschichte

Am 03.02.1637 kam es in den Niederlanden zu einem Ereignis, das heute als der erste große Spekulationscrash der Weltgeschichte gilt. In Haarlem und Amsterdam fanden routinemäßige Auktionen von Tulpenzwiebeln statt, doch erstmals blieben die Käufer aus. Zwiebeln, die wenige Tage zuvor noch für enorme Summen den Besitzer gewechselt hatten, fanden plötzlich keine Nachfrage mehr.

Dieser Moment markierte das abrupte Ende der sogenannten Tulpenmanie – einer Spekulationsblase, die das Vertrauen in Märkte und Preise nachhaltig erschütterte und bis heute als Lehrbeispiel für ökonomische Übertreibung dient. Doch um zu verstehen, warum eine Blume ein ganzes Wirtschaftssystem in Aufruhr versetzen konnte, muss man die besonderen Bedingungen der niederländischen Gesellschaft im frühen 17. Jahrhundert betrachten, das ansonsten vor allem durch den 30-Jährigen Krieg in Herzen Europas Geschichte geschrieben hat...

Samstag, 31. Januar 2026

Börsenweisheit des Tages | 31.01.2026

"Es gibt einen komplizierten Faktor, der das Handling von Investitionsfehlern massiv erschwert. Und zwar unser aller Ego."
(Philip A. Fisher)

Montag, 22. Dezember 2025

Börsenweisheit des Tages | 22.12.2025

"Die Aktienkurse schwanken innerhalb kurzer Zeiträume stark. Das bedeutet nicht, dass sich der Wert der zugrunde liegenden Unternehmen in diesem Zeitraum stark verändert hat. In Wahrheit verhält sich nur der Aktienmarkt wie ein verrückter Kerl namens Mr. Market.
(Joel Greenblatt)

Sonntag, 30. November 2025

Börsenweisheit des Tages | 30.11.2025

"Allgemeine Furcht ist der Freund eines jeden Investors, weil sie ihm Investitionsschnäppchen beschert. Persönliche Furcht ist sein Feind."
(Warren Buffett)

Sonntag, 23. November 2025

Kissigs Kloogschieterei: Der Winter naht und die Bären werden munter

Der Winter naht - und die Stimmung wird eisig. "Risk off" ist angesagt, von Euphorie ist nicht mehr viel zu spüren: im November haben die Börsen eine Kehrtwende vollzogen, weil auch die zuvor hochgejubelten KI-Aktien teilweise brutal abverkauft werden. Noch härter trifft es den Kryptobereich, wo der Bitcoin erstmals seit langer Zeit wieder unter die Marke von 90.000 USD gefallen ist.

Dabei hat sich an der Faktenlage nicht viel geändert, allerdings am Sentiment. Die Stimmung ist gekippt, der Shutdown in den USA hat erheblichen Anteil daran, denn er belastet die Wirtschaft massiv. Und die drohende Rezession wurde inzwischen zum wahrscheinlichen Szenario. Die Menschen ziehen daher ihr Geld aus ihren spekulativen Investments ab. Allerdings nicht immer freiwillig, denn viele haben Kryptos auf Kredit gekauft und die massiv fallenden Kurse lösen dann sog. "Margin Calls" aus, also die Aufforderung, Geld als Sicherheit nachzuschießen. Oder die Bitcoins zu verkaufen. Damit wird der Kredit getilgt – meistens. Denn wer zu gierig war und zu lange gewartet hat, bei dem deckt der Verkaufserlös den Kreditbetrag womöglich nicht vollständig. Und dann muss dieser aus anderen Quellen beglichen werden.

Warren Buffetts weise Warnung vor Spekulationen auf Kredit bleibt zeitlos: "Wenn du schlau bist, musst du keinen Kredithebel für deine Investments nutzen und wenn du dumm bist, solltest du keinen nutzen". Aber wer hört schon auf den besten Investor aller Zeiten? Und so lernt eine neue Generation von Anlegern eine alte Lektion - auch weil sie nicht bereit ist, aus den Fehlern anderer zu lernen. Also macht sie alle selbst und bezahlt dafür reichlich Lehrgeld. Aber auch das ist keine neue Entwicklung sondern wiederholt sich immer wieder aufs Neue, nicht nur an der Börse. Und selbstverständlich habe auch ich meine Börsen(aus)bildung mit teuren Fehlern, Selbstüberschätzung und teuren Fehlgriffen bezahlt. Gut angelegtes Geld.
Die Furcht vor einem "Krypto-Winter" macht die Runde, aber nicht nur Kryptos werden gnadenlos abverkauft und drücken damit die Stimmung und die Börsen. Auch spekulative Aktien und Qualitätswerte fliegen aus den Depots, weil die Anleger Panik haben. Und Emotionen sind schlecht fürs Geld. Dabei fährt man mit Qualitätsunternehmen viel besser. Sicher, auch deren Kurse sinken, wenn die Bären von der Leine gelassen werden, aber ihr Wert bleibt relativ stabil. Die Kurseinbußen sind nicht von Dauer und daher bieten sich hier attraktive Kaufchancen.
Die Megatrends Rüstung, KI, Energiehunger, Infrastruktur laufen weiter und hier sollte man engagiert sein – und bleiben. Die Börsen steigen entlang der "Wall of Worries", denn es finden sich immer Argumente für Pessimismus und fallende Kurse. Und doch steigen die Kurse weiter über alle Kriege, Pandemien, Wirtschaftskrise hinweg, auch wenn sie zeitweilig unter Wasser sind und mal heftig schwanken. Deine eigene Angst ist dein Risiko, die Angst der Massen ist deine Chance.
Also lass dich nicht einschüchtern. Die Bären wollen nur spielen...

Alles Gute für euer Geld!
Michael C. Kissig

Dienstag, 18. November 2025

Börsenweisheit des Tages | 18.11.2025

"Während Enthusiasmus für großartige Leistungen überall essentiell ist, führt er an der Wall Street fast unweigerlich ins Desaster."
(Benjamin Graham)

Samstag, 1. November 2025

Börsenweisheit des Tages | 01.11.2025

"Es gibt nur einen Grund, weshalb eine Aktie zum Schnäppchenpreis angeboten wird: weil andere Leute verkaufen. Da ist keine andere Ursache. Um ein wirkliches Schnäppchen zu machen, musst du ergründen, warum die Leute so ängstlich und pessimistisch sind."
(Sir John Templeton)

Dienstag, 21. Oktober 2025

Börsenweisheit des Tages | 21.10.2025

"Die größten Investitionsfehler sind nicht auf informative oder analytische Faktoren zurückzuführen, sondern auf psychologische."
(Howard Stanley Marks)

Samstag, 18. Oktober 2025

Börsenweisheit des Tages | 18.10.2025

"Ich glaube, dass die Psychologie das mit Abstand wichtigste Element beim Investieren ist, gefolgt von der Risikokontrolle. Am wenigsten Gewicht hat letztlich die Frage, zu welchem Kurs man kauft oder verkauft."
(Tom Basso)

Sonntag, 12. Oktober 2025

Kissigs Kloogschieterei: Pump up the bubble, pump it up!

Die Börsen kennen kein Halten und stürmen von Gipfel zu Gipfel - naja, bis letzten Freitag, als Don Trump seine Zollkeule aus der Mottenkiste holte und damit auf China einprügelte. Schlecht für die Stimmung. Aber ob es sich um das Ende der Hausse oder nur um einen weiteren "Dip" handelt bleibt abzuwarten. Mit größter Wahrscheinlichkeit folgt auf ein neues Allzeithoch - ein weiteres Allzeithoch. Also gehen wir einfach mal davon aus, dass die Börsenparty noch nicht vorbei ist und der Blues nur ein kurzes Intermezzo geben darf.

Der KI-Investmentboom treibt die Unternehmensergebnisse und die Kurse an, doch dabei werden die Gewinne nur von einigen wenigen Unternehmen erzielt und in der Folge verdichten sich die Börsenwerte und die Unternehmensgewinne immer mehr. Eine solch hohe Konzentration gab es zwar schon früher, aber an 1999 oder 1973 erinnert man sich nicht unbedingt gerne zurück - jedenfalls nicht an das, was darauf folgte.

Ohne die dem KI-Hype zuzuordnenden Aktien würden der Großteil der Kurszuwächse fehlen und die Börsen eher Tristesse verbreiten. Und das tun sie bereits für alle, die nicht in den KI-Hype investiert haben und daher an der Party nicht teilnehmen. Also regiert FOMO, die Angst, etwas zu verpassen, und treibt immer mehr Anleger dazu, doch noch auf den Zug aufzuspringen. Du bist also nicht allein...

Dienstag, 7. Oktober 2025

Börsenweisheit des Tages | 07.10.2025

"Sobald man der Überzeugung ist, etwas scheine eine gute Investition zu sein, schränkt dies die Verarbeitung relevanter Informationen erheblich ein."
(Thomas Gilovich)