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Montag, 20. Mai 2024

Börsenweisheit des Tages | 20.05.2024

"Während meiner 87 Jahre habe ich eine ganze Abfolge von technischen Revolutionen mitbekommen. Aber keine von diesen schaffte die Notwendigkeit des Charakters eines Einzelnen oder die Befähigung zu denken ab."
(Bernard Baruch)

Montag, 18. Dezember 2023

Börsenlegende Bernard Baruch lehrt: "Entweder wir arbeiten für Geld oder das Geld arbeitet für uns". Also sei einfach clever(er)...

Die Schere zwischen Arm und Reich geht in Deutschland immer weiter auseinander, das liest man alle paar Monate irgendwo. Gerne auch in einem Armutsbericht der Bundesregierung. Und ebenso regelmäßig kommen die Kommentatoren zu den immer gleichen Schlüssen: Man müsse den Reichen nur mehr Geld wegnehmen und es den Armen geben. Doch schon der erste Deutsche Bundeskanzler, Konrad Adenauer, warnte: "Das einzige, was Sozialisten vom Geld verstehen, ist dass sie es von anderen haben wollen". Neben der Ausbeutung der Arbeiterklasse durch böse Kapitalisten gibt es aber auch weniger klischeehafte Erklärungsansätze. Und einen lieferte schon vor fast hundert Jahren Börsenlegende Bernard Baruch.
»Es gibt tausend Möglichkeiten, Geld loszuwerden, aber nur zwei, es zu erwerben: entweder wir arbeiten für Geld oder das Geld arbeitet für uns.«
(Bernard Baruch)
Auf der einen Seite steht der Konsum, die schier endlose Möglichkeit, Geld auszugeben. Die Menschen leisten sich immer mehr, immer kostspieligere Spielsachen, das neuste iPhone-Modell für, sündhaft teure Louis Vuitton-Handtaschen, Schuhe von Jimmy Choo oder einfach nur einen neuen Porsche. Und immer seltener haben sie das Geld dafür, sie kaufen immer häufiger auf Pump. Und wer glaubt, nur die Reichen würden es so machen, der irrt. Vor allem die einkommens- und vermögensschwachen Bevölkerungsschichten verschulden sich immer mehr und das rauf bis Oberkante Unterlippe. Wenn das über das Girokonto läuft, kommen da schnell zweistellige Zinssätze zusammen. Auch das schmälert das Vermögen, dass man zu früh im Leben zu viel will und es sich auf Kredit leistet. Der Zinseszinseffekt kann also keine Wirkung entfalten, weil gar kein Vermögen angespart wird. Wer sich verschuldet, arbeitet für dieses Geld, für die Zinsen anderer Leute. Nicht sehr clever.

Und dann sehen wir uns den zweiten Satz von Baruchs weisen Worten an: die Ärmeren sind primär auf ihr Arbeitseinkommen angewiesen, während die Vermögenden immer häufiger von Zinsen, Mieten und Dividenden leben können. Nun könnte man behaupten, das liege daran, dass nur die Reichen sich Aktien oder Immobilien leisten können, aber das wäre zu kurz gesprungen. Die Erklärung ist ganz simpel, wenn auch nicht gerade charmant: der gewöhnliche Deutsche handelt dumm nicht sehr clever in Sachen Geldanlage, er ist zu behäbig, zu bequem - und zu zu ängstlich. Ich entschuldige ich bei allen Lesern, die sich jetzt angesprochen fühlen, das war nicht nett. Aber nötig, glaubt mir. Und gerade die 'Ertappten' sollten jetzt unbedingt weiterlesen...

Donnerstag, 9. November 2023

Börsenweisheit des Tages | 09.11.2023

"Das Geheimnis meines Erfolgs ist, dass ich immer zu früh verkauft habe."
(Bernard Baruch)

Dienstag, 17. Oktober 2023

Börsenweisheit des Tages | 17.10.2023

"Vor allem anderen besteht der Aktienmarkt aus Menschen. Menschen, die versuchen, die Zukunft zu lesen."
(Bernard Baruch)

Donnerstag, 21. September 2023

Focus Investing: Bernard Baruch rät, besser nur auf einige wenige Aktien zu setzen

An der Frage, ob man auf einen breiten Strauß von Anlagen setzen sollte, oder eher auf einige wenige, sorgfältig ausgewählte Investments scheiden sich seit jeher die Geister. Schon der Volksmund rät bekanntlich, nicht alle Eier in einen Korb zu legen. Und das ist durchaus vernünftig, denn zuerst sollte man immer das Risiko im Blick haben, bevor man auf die möglichen Renditen schaut, das lehrte uns schon Benjamin Graham, der Urvater der Fundamentalanalyse.

Andererseits reduziert eine zu breite Streuung auch Chancen, denn wenn man mal einen wirklichen Outperformer erwischt, dieser aber nur gering im Depot gewichtet ist, zeigt der positive Effekt kaum Auswirkungen. Es ist also eine Abwägungsentscheidung und wie Bernard Baruch raten auch Warren Buffett, Charlie Munger, Philip A. Fisher und Peter Lynch zu einer Konzentration im Depot. Allerdings nicht jedem...

Sonntag, 9. April 2023

Konzentrier Dich: Warren Buffett rät Anlegern zum Diversifizieren. Aber nicht zu sehr...

Die Börse lebt von Extremen, Langeweile und Ruhe liegen ihr nicht. Und damit befriedigt sie die Bedürfnisse des Menschen nach Abwechslung, nach Aufregung - und seine Gier. Investoren sollten sich bei ihren Investmententscheidungen dieser Gefühle entledigen und sie vielmehr für ihre eigenen Vorteile nutzen. Denn wenn Panik herrscht, werden auch die besten Aktien zu Ausverkaufspreisen auf den Markt geworfen und wenn Gier vorherrscht, erzielen selbst Ramsch-Titel ungeahnte Preise.
»Die Märkte können länger irrational bleiben, als du solvent.«
(John Maynard Keynes)
Die Börse ist alles, nur nicht rational. Und da Übertreibungen auch lange anhalten können, sind sie auch dazu geeignet, Anlegers Geldbörse stark zu schrumpfen. Daher ist es wichtig, seine Anlagen zu streuen, um das Risiko eines Totalverlusts zu verringern. Man sollte nicht zuerst auf die Chancen achten, sondern zuerst die Risiken bedenken.

Freitag, 24. März 2023

Börsenweisheit des Tages | 24.03.2023

"Halten Sie immer einen guten Teil Ihres Kapitals als Barreserve. Investieren Sie niemals alle Ihre Geldmittel."
(Bernard Baruch)

Sonntag, 13. November 2022

Börsenweisheit des Tages | 13.11.2022

"Der Hauptzweck der Börse besteht darin, so viele Menschen wie möglich wie Narren aussehen zu lassen."
(Bernard Baruch)

Dienstag, 8. November 2022

Börsenweisheit des Tages | 08.11.2022

"Was die Aufgabe der Tatsachenermittlung so schwierig macht, ist, dass uns an der Börse die Tatsachen zu jeder Situation durch einen Vorhang menschlicher Emotionen vermittelt werden."
(Bernard Baruch)

Sonntag, 10. Juli 2022

Hört nicht auf die Crash-Propheten! Denn "die Bären machen Schlagzeilen, aber die Bullen machen Geld" lehrte uns schon Börsenlegende Bernard Baruch

Angst und Gier sind die vorherrschenden Emotionen an der Börse und sie sind die Triebfedern für die großen Übertreibungen bei den Aktienkursen, in völlig überzogene Höhen als auch in ungerechtfertigte Tiefen. Unsere evolutionsbedingte Grundkonditionierung legt hierfür die Basis und so neigen wir Menschen dazu, negative Dinge viel stärker wahrzunehmen als positive. Gefahr, Risiko, Angst das weckt unseren Fluchtinstinkt und sollte so unser Überleben sichern. An der Börse hingegen ist rationales, kühles Agieren der Schlüssel zum Erfolg. Und dennoch reizt uns die Gefahr, dieses Gefühl, alles verlieren zu können. Wir sehen deshalb Horrorfilme oder suchen den Kick bei Extremsportarten - natürlich immer in der Überzeugung, dass es am Ende gut ausgehen wird.

Wenig überraschend ist daher, dass auch (selbsternannte oder von Medien richtig wichtig geschriebene) "Börsengurus" viel eher Gehör finden, wenn sie vor der unmittelbar bevorstehenden Finanzapokalypse warnen und uns den heraufziehenden finalen Crash ankündigen. Selbstverständlich nicht ohne dazu passende Tipps, wie man doch noch glimpflich aus der Nummer herauskommt. Geld verdienen damit überwiegend die Autoren der Crash-Bücher, nicht die Anleger, die sich von ihnen infizieren lassen.

Montag, 22. Februar 2021

Börsenweisheit der Woche 08/2021

"Bevor Sie ein Wertpapier kaufen, müssen Sie alles über das Unternehmen, sein Management, seine Wettbewerber, seinen Gewinn und seine Wachstumsmöglichkeiten herausfinden."
(Bernard Baruch)

Montag, 25. Januar 2021

Börsenweisheit der Woche 04/2021

"Kaufen Sie nicht zu viele verschiedene Wertpapiere. Setzen Sie besser auf einige wenige Investitionen, die Sie im Blick behalten können".
(Bernard Baruch)

Montag, 3. August 2020

Börsenweisheit der Woche 31/2020

"In keinem Bereich ist die alte Maxime zutreffender, dass ein wenig Wissen eine gefährliche Sache ist, als beim Investieren."
(Bernard Baruch)

Montag, 13. Januar 2020

Börsenweisheit der Woche 02/2020

"Hüte dich vor Leuten, die Versprechungen machen ohne Gegenleistungen zu fordern."
(Bernard Baruch)

Montag, 16. Dezember 2019

Börsenweisheit der Woche 50/2019

"Handle nie wie die breite Masse."
(Bernard Baruch)

Montag, 12. November 2018

Munger rät: Halte immer Cash in der Hinterhand - falls sich ein guter Deal anbietet!

Liquidität, also die kurzfristig verfügbaren Finanzmittel, wird zurzeit so schlecht verzinst, wie noch nie. Ob auf dem Girokonto, als Tages- oder Festgeld, die Zinssätze sind historisch niedrig und decken nicht einmal die - selbst moderate - Inflationsrate ab. Es ist daher für den Vermögensauf- und -ausbau erstrebenswert, sich rentierlichere Assets zu suchen. Nur wenn das Geld arbeitet, also in Anleihen, Aktien, Fonds steckt, kann es dort Erträge in Form von Zinsen, Dividenden, Kursanstiegen erwirtschaften; solange es auf dem Konto schlummert, bringt es keine Rendite und schmälert in der Gesamtbetrachtung die Performance.

Man sollte also meinen, stets zu 100 Prozent investiert zu sein, sei der sicherste Weg zu nachhaltigem Reichtum und dass Börsenlegenden wie Warren Buffett und Charlie Munger stets einige Milliarden Dollar als Liquiditätsreserve horten, wäre demnach unerklärlich. Es sollte sich also lohnen, mal genauer hinzusehen...

Montag, 8. Oktober 2018

Börsenweisheit der Woche 41/2018

"Mache niemand anderen für deine Missgriffe und Fehler verantwortlich."
(Bernard Baruch)

Mittwoch, 24. August 2016

Investor-Update: Icahn, Soros, Aurelius, Deutsche Rohstoff, Ringmetall, Steico

Im Investor-Update notiere ich in unregelmäßigen Abständen aktuelle Einschätzungen zu Unternehmen meiner Empfehlungsliste und wie sich diese ggf. auf mein Investment-Portfolio ausgewirkt haben. Darüber hinaus auch zu Unternehmen, die ich noch nicht hier im Blog vorgestellt habe, die sich jedoch in meinem Depot befinden.

Sommerrallye und nun...?
Die meisten Marktteilnehmer wurden eiskalt auf dem falschen Fuß erwischt, denn sie hatten sich bereits vor Wochen auf fallende Kurse eingestellt und sich entsprechend positioniert. Und dann das... die Börsen stiegen scheinbar unaufhaltsam an, zweistellige Kursgewinne allenthalben, neue Allzeithöchststände bei S&P 500, Dow Jones und MDAX. Doch der Sommer neigt sich dem Ende zu und wir steuern saisonal auf den statistisch schlechtesten aller Börsenmonate zu, den September. Die Luft wird also dünner.

Freitag, 2. Januar 2015

2015 können die Aktienkurse nicht weiter steigen. Oder doch?

Letztes Jahr schrieb ich "2014 kommt das Ende des Aktienbooms. Oder nicht?" und im Frühjahr sowie im Spätherbst und noch einmal kurz vor Jahresultimo erreichten die Indizes Dow Jones und DAX neue All-Time-Highs bei 18.000 bzw. 10.000 Punkten - nicht ohne heftige Korrekturen von 10 oder 15 Prozent zwischendurch. Meine doch sehr positive Einschätzung wurde letztlich bestätigt. Doch die Anleger sind ob der hohen Kurse zunehmend nervös, und Crash-Propheten finden in regelmäßigen Abständen immer wieder mal Gehör in der Medienlandschaft.

Als Dauerbrennerthemen hat sich (leider) die Eurokrise erwiesen, Europa kommt konjunkturell nicht in Tritt und Amerikas Wirtschaft erholt sich. Die FED hat ihre Staatsanleihekäufe eingestellt, während die EZB sich anschickt, damit beginnen zu wollen. Also wirklich neu ist das alles nicht, das habe ich bereits 2013 und 2014 thematisiert. Immobilienpreise in Deutschland steigen in den Ballungszentren weiterhin rasant an, ansonsten herrscht eher Tristesse auf dem Wohnungsmarkt und auf dem Land bekommt man sein Häuschen fast nicht einmal mehr verschenkt. Dieser Trend dürfte weiter anhalten, die Urbanisierung in Deutschland wird nicht so schnell enden. Auch das ist nicht neu. Das Zinsniveau in Euroland ist historisch niedrig, auch das ist schon länger bekannt. Allerdings kommt hier eine neue Sorge hinzu, denn u.a. der starke Ölpreisverfall hat dazu geführt, dass die Inflationsrate in der Eurozone deutlich unter 1 Prozent gefallen ist. Und dies treibt Volkswirten den Angstschweiß auf die Stirn, sehen sie doch deflationäre Tendenzen am Horizont aufkommen.

Montag, 17. November 2014

Börsenweisheit der Woche 46/2014

"Die Bären machen Schlagzeilen, die Bullen machen Geld."
(Bernard Baruch)