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Donnerstag, 29. Mai 2025

Börsenweisheit des Tages | 29.05.2025

"Du brauchst dir gar nicht erst die Mühe zu machen den nächsten Multibagger zu finden, wenn du nicht in der Lage bist, dann auch an ihm festzuhalten."
(Ian Cassel)

Sonntag, 23. Juni 2024

Kissigs Kloogschieterei: Und ewig lockt der Index...

NVIDIA hat seine Aktien 1:10 gesplittet und die Aktie stieg einfach weiter an. Erst lag sie auf Augenhöhe mit den beiden wertvollsten Unternehmen der Welt, die beide um die 3,3 Billionen Dollar schwer sind: Microsoft und Apple. Doch am 18. Juni war es dann soweit und NVIDIA schob sich an die Spitze. Die Aktie hat sich damit in nur zehn Jahren verhundertfacht!

Um NVIDIA entspinnt sich aktuell eine weitere Diskussion, denn nach dem Aktiensplit ist die Aktie mit nun rund 130 Dollar 'leicht' genug, um im Dow Jones Index Berücksichtigung zu finden. Eine solche Indexaufnahme wäre nicht nur ein Qualitätsmerkmal und eine Auszeichnung, sondern würde die Nachfrage nach der Aktie nochmals zusätzlich erhöhen. Dies gilt auch für andere stark beachtete Börsenindizes. KKR wird demnächst in den S&P 500 aufgenommen und damit Blackstone folgen, die dies bereits im Herbst 2023 erlebten. Und Texas Pacific Land Corp. wird in den S&P 400 MidCap Index aufgenommen. Beide Aktien machten einen kräftigen Kurssprung.

Dabei ändert die neue Indexzugehörigkeit natürlich nichts an der fundamentalen Geschäftstätigkeit, sondern nur an dem Run auf ihre Aktien. Gegenüber NVIDIA können weder KKR noch TPL mithalten, weder operativ noch kursseitig. Aber beide gehören doch zu der gar nicht so großen Zahl von Unternehmen, die den S&P 500 über viele Jahre deutlich outperformt haben. Und aus heutiger Sicht wird sich daran auch erstmal nichts ändern. Gewinner-Aktien zu entdecken ist das eine, sie zu kaufen, das andere. Und dann muss man genügend Charakterstärke besitzen, um sie auch zu behalten, wenn die Kurse ins Laufen kommen.
"Um einen Multibagger im Portfolio zu bekommen, muss man einen Multibagger im Portfolio halten. Halten kann qualvoll sein. Besonders Gewinner. (...) Man muss an einer Aktie festhalten, die billig, teuer, gehasst und geliebt sein wird."
Tenbagger sind Aktien, deren Kurs sich nach einer Verdopplung verfünffacht hat. Damit man von so einem Tenbagger auch richtig was hat, muss man dem Drang wiederstehen, nach der Kursverdopplung Gewinne mitzunehmen. Leichter gesagt als getan. Aber entscheidend…

Alles Gute für euer Geld!
Michael C. Kissig

Disclaimer: Habe Apple, Blackstone, KKR, Microsoft, NVIDIA, Texas Pacific Land auf meiner Beobachtungsliste und/oder im Depot/Wiki.

Montag, 19. Februar 2024

Börsenweisheit des Tages | 19.02.2024

"Um einen Tenbagger zu finden, musst du erstmal eine Aktie mit Verdopplungspotenzial finden."
(Ian Cassel)

Dienstag, 3. Oktober 2023

Börsenweisheit des Tages | 03.10.2023

"Um einen Multibagger im Portfolio zu bekommen, muss man einen Multibagger im Portfolio halten. Halten kann qualvoll sein. Besonders Gewinner."
(Ian Cassel)

Mittwoch, 25. Januar 2023

Börsenweisheit des Tages | 25.01.2023

"Jedes große Unternehmen muss auf seinem Weg zu einem Multibagger Kurseinbrüche von 40 Prozent und mehr verkraften."
(Tom Gardner, The Motley Fool)

Montag, 6. September 2021

Börsenweisheit der Woche 36/2021

"Zehn Prozent der erfolgreichen Aktienauswahl ist das Auswählen großartiger Aktien. Die anderen neunzig Prozent sind, sie nicht zu verkaufen."
(Ian Cassel)

Montag, 30. August 2021

Börsenweisheit der Woche 35/2021

"Diese gehören zu meinen favorisierten Investments: kleine, aggressive Unternehmen, die mit 20 bis 25 Prozent pro Jahr wachsen. Bei sorgfältiger Auswahl ist dies das Terrain der 10-Bagger, 20-Bagger und sogar der 200-Bagger. Bei einem kleinen Portfolio können ein oder zwei davon den großen Erfolg bringen."
(Peter Lynch)

Montag, 23. August 2021

Börsenweisheit der Woche 34/2021

"Für einen Multi-Bagger im Depot müssen Sie an einer Aktie festhalten, die billig, teuer, gehasst und geliebt sein wird."
(Ian Cassel)

Montag, 11. Mai 2020

Börsenweisheit der Woche 19/2020

"Auch die Aktien mit der besten Kursentwicklung können mehrjährige Phasen unterdurchschnittlicher Performance aufweisen, wenn die fundamentalen Daten zum Kurs aufschließen. Bei Kursvervielfältigern ist der schwierigste Teil nicht die Gewinnphasen durchzuhalten, sondern während der heftigen Rücksetzer oder Stagnationsphasen des Aktienkurses nicht zu verkaufen."
(Ian Cassel)

Samstag, 27. Mai 2017

MBB hat es geschafft und eröffnet den Club der Tenbagger!

Es war nur eine Frage der Zeit und am Ende dieser Woche stand fest: es ist passiert. Mit der MBB SE findet sich der erste "Tenbagger" auf meiner Empfehlungsliste. Seit der Erstaufnahme am 9. September 2012 schlagen 940% an Kursgewinnen und unter Einbeziehung der Dividenden sogar 959,6% Gesamtrendite zu Buche. Innerhalb von weniger als fünf Jahren hat sich das Investment damit also mehr als verzehnfacht. Der Begriff Tenbagger geht übrigens auf den legendären Investor Peter Lynch zurück, den erfolgreichsten Fondsmanager der 1980er Jahre.

Und dabei ist MBB weit entfernt davon, ein "Hot Stock" zu sein, eine dubiose Internet- oder Biotech-Klitsche oder ein Zocker-Pennystock. Schon der damalige Titel "MBB Industries: steigende Substanz- und Ertragskraft", unter dem ich MBB hier im Blog vorstellte, zeigte die wahren Werte der MBB. Man kauft Unternehmen und gibt ihnen im Konzernverbund eine neue, dauerhafte Heimat. Dabei agiert MBB als Industrieholding und nicht als Finanzinvestor, das vordringliche Ziel ist nicht, die Beteiligungen schnellstmöglich aufzupeppen und mit Gewinn wieder zu veräußern. Und man lässt sich zeit bei der Auswahl neuer Targets.

Auf den Schirm bekam ich MBB, weil man im ersten Quartal 2012 gerade die Claas Fertigungstechnik GmbH vom international agierenden Landmaschinenhersteller Claas übernommen hatte, und es schien mir absehbar, dass diese Übernahme MBB in ganz neue Umsatz- und Gewinndimensionen führen würde. Und ich sollte Recht behalten, der Kurs zog zunächst deutlich an, bevor er dann in eine jahrelange Konsolidierungsphase überging. Das ist auch dem vorsichtigen Agieren der MBB-Macher geschuldet, denn erst einige Jahre später erfolgte mit der Aumann-Gruppe der nächste Zukauf. Und wieder war es ein Erfolgsgriff, denn aus der Claas Fertigungstechnik und der Aumann-Gruppe formte MBB die Aumann AG, die für mehr als die Hälfte des Umsatzes und des Gewinns des MBB-Konzern steht. Und brachte die Aumann AG Anfang diesen Jahres erfolgreich an die Börse. Schon zum Börsengang hatte MBB seinen Einstandspreis mehr als verdreißigfacht und seitdem ist der Kurs der Aumann-Aktie um mehr als 50% gestiegen - und da MBB noch 53,6% an der Aumann AG hält, entsprechend auch der Wert der Aumann-Beteiligungen.