Berkshire Hathaway steht für Unternehmenserfolg pur. Jedenfalls seit Warren Buffett das Unternehmen 1964 übernommen und es in seine private Vermögensverwaltung umgewandelt hat. Der S&P 500 Index hat seitdem rund 39.000 Prozent zugelegt, aber die Berkshire-Aktie um unschlagbare 5,5 Millionen Prozent! Kein Wunder also, dass Warren Buffett als der beste Investor aller Zeiten gilt.
Dabei nutz er nur eine Handvoll Prinzipien, denen er aber unbedingt treu bleibt. Im Grunde genommen kann das jeder Anleger auch, aber kaum einer macht es wirklich nach. Weil Buffetts Prinzipien zu einfach klingen und keine schnellen und großen Gewinne in kurzer Zeit versprechen. Aber das wollen wir alle: möglichst schnell möglichst reich werden. Und scheitern dabei.
Buffett hat immer versucht, langsam reich zu werden, aber eben sicher. Er hat die dümmsten Fehler vermieden und so haben viele durchschnittlich erfolgreiche Entscheidungen am Ende zu einem außergewöhnlichen Ergebnis geführt. Und natürlich einige wirklich grenzgeniale Deals.
5,5 Millionen Prozent!
Wir Anleger haben es dabei sogar eigentlich besonders einfach, denn Starinvestoren wie Buffett müssen vierteljährlich ihre Depots gegenüber der US-Börsenaufsicht SEC offenlegen. Mitte des Quartals kann jeder Mensch genau sehen, was der Guru an börsennotierten US-Aktien zum Ende des vorangegangenen Quartals im Depot hatte. Und gerade war es wieder soweit: am 15. Mai wurden die Depots offengelegt und deren Wertpapierbestand zum 31. März.
Aber um Buffett geht es mir heute gar nicht, jedenfalls nicht in erster Linie. Heute geht es im weiteren Sinne um einen "Enkeltrick", denn gleich mehrere legendäre Wall Street-Größen versuchen, Buffetts außergewöhnlichen Erfolgen nachzueifern - indem sie seine Strategie gnadenlos kopieren und in die Gegenwart transformieren. Auch für Anleger winken hier im Erfolgsfall außergewöhnliche Renditen. Aber nur dann...







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