"Um Aktien erfolgreich zu kaufen, muss man sie nach Ursachen und nicht nach Ergebnissen bewerten. Die Ursachen sind Geschäftskonditionen - Produkte mit einer umsatzfähigen Kostenstruktur. Die Ergebnisse resultieren aus den Gewinnen, den Gewinnmargen und schließlich dem Ergebnis je Aktie."
(Ken Fisher)
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Montag, 15. Juni 2026
Freitag, 12. Juni 2026
Freitag, 10. April 2026
Samstag, 21. März 2026
Börsenweisheit des Tages | 21.03.2026
"Man benötigt kein perfektes Timing, um überragende Renditen zu erzielen. Zeit im Markt schlägt Timing des Marktes (time in the market beats timing the market)".
(Ken Fisher)
(Ken Fisher)
Donnerstag, 19. März 2026
Börsenweisheit des Tages | 19.03.2026
"Ein großer Teil des erfolgreichen Investierens besteht darin, beliebte Fehler zu vermeiden, die die meisten Leute wiederholt machen."
(Ken Fisher)
(Ken Fisher)
Sonntag, 1. März 2026
Börsenweisheit des Tages | 01.03.2026
"Eine Aktie hat nur dann richtiges Potenzial, wenn die meisten denken, dass sie gar kein Potenzial hat."
(Ken Fisher)
(Ken Fisher)
Mittwoch, 18. Februar 2026
Börsenweisheit des Tages | 18.02.2026
"Eine Aktie, die viele als 'Growth Stock' bezeichnen, ist meist schon zu bekannt, um ein guter Kauf zu sein."
(Ken Fisher)
(Ken Fisher)
Freitag, 23. Januar 2026
Börsenweisheit des Tages | 23.01.2026
"Erfolg beim Investieren besteht zu zwei Dritteln im Vermeiden von Fehlern und zu einem Drittel darin, etwas richtig zu machen."
(Ken Fisher)
(Ken Fisher)
Mittwoch, 14. Januar 2026
Samstag, 6. Dezember 2025
Sonntag, 30. November 2025
[Kissigs Börsentheater] Ken Fisher mahnt Anleger, dass Kurssteigerungen zu verpassen sie mehr Geld kostet als ein Crash!
Psychologie bestimmt die Aktienkurse deutlich stärker als die Faktenlage. Und die menschliche Natur neigt dazu, Negatives deutlich stärker zu gewichten als Positives. Das liegt in unseren Genen, die auf Überleben getrimmt sind - bei Gefahr schüttet unser Körper Adrenalin aus und aktiviert unseren Fluchtreflex. Diese Reflexe sicherten unserer Spezies das Überleben, doch in unserer modernen Welt benötigen wir diese Überlebenstechniken immer seltener. Und beim Investieren stehen sie unserem Erfolg sogar im Weg.
Wenn die Aktienkurse steigen, will jeder dabei sein und die Kursgewinne mitnehmen. Und wenn die Börse abwärts rauscht, will jeder aussteigen, möglichst schnell und zu jedem Preis. Was psychologisch nachvollziehbar ist ("Behavioral Finance"), ist dann allerdings auch der Grund, weshalb Anleger nicht besser, sondern überwiegend schlechter abschneiden als der Gesamtmarkt. Sie folgen der Herde und können daher nicht besser sein. In der Wahrnehmung konzentrieren sich immer mehr Anleger auf die gleichen Risiken und Themen und überhöhen somit ihre Bedeutung (sog. "Attention Bias") - mit entsprechend starken Auswirkungen auf die Aktienkurse. Dabei neigen wir Menschen dazu, Negatives deutlich intensiver wahrzunehmen, als positive Erlebnisse. Auch negative Nachrichten geben wird wesentlich häufiger weiter als positive. Dass wir also Verluste viel stärker empfinden als Gewinne, nennt man "Dispositionseffekt". Und diese Erkenntnis führt uns zurück zu den Bullen und Bären...
Mittwoch, 19. November 2025
Kissigs Portfoliocheck: Ken Fisher setzt auf sechs der Magnificent 7 – und Banken?!
In meiner Kolumne "Kissigs Portfoliocheck" nehme ich regelmäßig für das "Aktien Magazin" von Traderfox die Depots der besten Investoren unserer Zeit unter die Lupe.
In meinem 323. Portfoliocheck nehme ich wieder das Depot von Ken Fisher vor, der mal Value Investor ist, wenn dieser Ansatz die besseren Renditen verspricht, und Growth Investor, wenn es hiermit mehr zu verdienen gibt. Fisher ist dabei grundsätzlich ein Bulle und setzt vor allem auf die großen Technologiewerte sowie auf Wachstumsaktien. Einer Umkehr der grundsätzlichen Überrenditen bei den Growth-Aktien, die wir seit Ende der Finanzkrise 2009 beobachten können, zugunsten von Konjunkturzyklikern und Value-Aktien, wie sie von vielen Marktkommentatoren ausgerufen wird, widerspricht Ken Fisher bisher deutlich.
Im 3. Quartal 2025 stieg das von Fisher investierte Vermögen im letzten Quartal um über 9 % auf 276 Mrd. USD und verteilte sich auf 1.105 Aktien, von denen 107 neu ins Depot aufgenommen wurden. Die Turnoverrate hat sich dabei weiter auf 3 % entspannt. Mittelfristige Unternehmensanleihen hat Ken Fisher längere Zeit gerne als stabile Einnahmequelle genutzt, doch nun reduzierte er seinen Bestand am Vanguard Intermediate-Term Corporate Bond ETF um mehr als ein Fünftel. Zudem verringerte er bei Inuit seine Position um knapp 9 % und bei Adobe um gut 7 %. Stärker war der Anteilsverkauf bei Canadian Natural Resources mit knapp 14 %, aber dies ist weder eine Abkehr von Energiewerten per se noch eine von kanadischen. Denn im Gegenzug stockte er den kanadischen Ölsand-Wäscher Suncor Energy um 85 % auf.
In Fishers Depot dominieren weiterhin die Technologieaktien mit einem Anteil von 26,4 % und damit erneut 1 % mehr als zuvor. Auf dem zweiten Rang behauptete sich der Finanzsektor mit stabilen 18,6 %, während sich dahinter die Industriebranche mit 9,3 % erneut knapp vor den Gesundheitswerten mit 8,6 % halten konnte. Es folgen Kommunikationsdienste mit 6,8 %, zyklische Konsumwerte mit 6,1 %, Energieunternehmen mit 5,9 % und defensive Konsumwerte mit 4,5 %.
Nachdem Nvidia im Vorquartal erstmals die Spitze erklomm, setzt sich der KI-Chip-Dominator weiter vom Rest des Feldes ab und bringt es nun bereits auf 5,7 % Gewichtung. Dahinter haben Apple und Microsoft wieder die Plätze getauscht und es schließt sich die Google-Mutter Alphabet sowie der US-Staatsanleihen-ETF an, die beide jeweils zwei Plätze gutgemacht haben. Fishers drei Top-Positionen bringen zusammen gut 15 % auf die Waage, die Top 5 sogar mehr als 21 %.
Mit Goldman Sachs und JPMorgan Chase gehören auch zwei der größten US-Banken zu Fishers Top-Werten. Fisher spekuliert auf sinkende Zinsen in den USA und das kommt üblicherweise Technologiewerten zugute. Gerade in Zeiten, in denen massive Investitionen in KI-Rechenzentren erfolgen und diese auch zu erheblichen Teilen fremdfinanziert werden (müssen) hat das Zinsniveau einen gewichten Einfluss auf das Finanzergebnis und damit auf die Unternehmensgewinne. Banken wiederum profitieren eher von einem höheren Zinsniveau. Ihre entscheidende Stellschraube hierbei ist die Zinsmarge und spätestens hier wird es interessant...
In Fishers Depot dominieren weiterhin die Technologieaktien mit einem Anteil von 26,4 % und damit erneut 1 % mehr als zuvor. Auf dem zweiten Rang behauptete sich der Finanzsektor mit stabilen 18,6 %, während sich dahinter die Industriebranche mit 9,3 % erneut knapp vor den Gesundheitswerten mit 8,6 % halten konnte. Es folgen Kommunikationsdienste mit 6,8 %, zyklische Konsumwerte mit 6,1 %, Energieunternehmen mit 5,9 % und defensive Konsumwerte mit 4,5 %.
Nachdem Nvidia im Vorquartal erstmals die Spitze erklomm, setzt sich der KI-Chip-Dominator weiter vom Rest des Feldes ab und bringt es nun bereits auf 5,7 % Gewichtung. Dahinter haben Apple und Microsoft wieder die Plätze getauscht und es schließt sich die Google-Mutter Alphabet sowie der US-Staatsanleihen-ETF an, die beide jeweils zwei Plätze gutgemacht haben. Fishers drei Top-Positionen bringen zusammen gut 15 % auf die Waage, die Top 5 sogar mehr als 21 %.
Mit Goldman Sachs und JPMorgan Chase gehören auch zwei der größten US-Banken zu Fishers Top-Werten. Fisher spekuliert auf sinkende Zinsen in den USA und das kommt üblicherweise Technologiewerten zugute. Gerade in Zeiten, in denen massive Investitionen in KI-Rechenzentren erfolgen und diese auch zu erheblichen Teilen fremdfinanziert werden (müssen) hat das Zinsniveau einen gewichten Einfluss auf das Finanzergebnis und damit auf die Unternehmensgewinne. Banken wiederum profitieren eher von einem höheren Zinsniveau. Ihre entscheidende Stellschraube hierbei ist die Zinsmarge und spätestens hier wird es interessant...
Disclaimer: Habe Adobe, Alphabet, Apple, Intuit, Microsoft, Nvidia, auf meiner Beobachtungsliste und/oder im Depot/Wiki.
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Dienstag, 4. November 2025
Sonntag, 2. November 2025
Freitag, 31. Oktober 2025
Mittwoch, 29. Oktober 2025
Börsenweisheit des Tages | 29.10.2025
"Stop-Losses garantieren keinen Schutz gegen Verluste. Sie erhöhen sogar die Chancen, Kursgewinne zu verpassen, und sie steigern definitiv die Transaktionskosten."
(Ken Fisher)
(Ken Fisher)
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Sonntag, 21. September 2025
Börsenlegende Philip A. Fisher: Erfolgreicher Growth-Investor, Buffett-Inspirator und Wegbereiter des Quality Investings
Philip Arthur Fisher (* 8. September 1907; † 11. März 2004) war ein US-amerikanischer Wertpapieranalyst und Vermögensverwalter. Er litt unter dem Asberger-Syndrom.
Fisher schrieb drei Bücher über das Investieren, von denen "Common Stocks and Uncommon Profits" das wichtigste ist (auf Deutsch: "Die Profi-Investment-Strategie"). Fisher setzt sich darin mit den beiden Werken Benjamin Grahams, des "Dekan der Wall Street", auseinander und vertrat die Auffassung, dass der günstige Preis eines Wertpapiers nicht entscheidend sei, wenn ein wirklich hervorragendes Unternehmen mit nachgewiesener Profitabilität und ausgezeichneten Wachstumsaussichten dahinter stünde. Die nachhaltige Entwicklung eines Unternehmens, um sich vor der Konkurrenz zu schützen und ihr voraus zu sein, sowie ein integres Management waren für Fisher die entscheidenden Merkmale. Und noch einige weitere...
Freitag, 5. September 2025
Kissigs Portfoliocheck: Ken Fisher rüstet sein Depot auf – mit AeroVironment
In meiner Kolumne "Kissigs Portfoliocheck" nehme ich regelmäßig für das "Aktien Magazin" von Traderfox die Depots der besten Investoren unserer Zeit unter die Lupe.
In meinem 314. Portfoliocheck nehme ich wieder das Depot von Ken Fisher vor, der mal Value Investor ist, wenn dieser Ansatz die besseren Renditen verspricht, und Growth Investor, wenn es hiermit mehr zu verdienen gibt. Fisher ist dabei grundsätzlich ein Bulle und setzt vor allem auf die großen Technologiewerte sowie auf Wachstumsaktien. Einer Umkehr der grundsätzlichen Überrenditen bei den Growth-Aktien, die wir seit Ende der Finanzkrise 2009 beobachten können, zugunsten von Konjunkturzyklikern und Value-Aktien, wie sie von vielen Marktkommentatoren ausgerufen wird, widerspricht Ken Fisher bisher deutlich.
Im 2. Quartal 2025 stieg das von Fisher investierte Vermögen um knapp 9 % auf 252 Mrd. USD; es verteilte sich auf 986 Aktien, von denen 94 neu ins Depot aufgenommen wurden. Die Turnoverrate hat sich dabei wieder auf 4 % entspannt. Nachdem er bereits im 2025er Auftaktquartal kräftig bei den großen US-Technologiewerten reduziert hatte, folgte im 2. Quartal eine Fortsetzung des Ausverkaufs bei einigen gewichtigen Branchenvertretern. Datenbankspezialist Oracle stutzte er annähernd um die Hälfte, Salesforce um knapp 48 %, Nvidia um 9 % und Microsoft um 4 %. Daneben kürzte er seinen Bestand an Pharmagiganten Eli Lilly um 21 %, während er Edward Lifesciences sogar beinahe komplett veräußerte. Bei der US-Großbank JPMorgan Chase verkaufte er 16 % seiner Anteile, um im Gegenzug bei der Royal Bank of Canada seine Position zu verdreizehnfachen.
In Fishers Depot dominieren weiterhin die Technologieaktien mit einem Anteil von 25,5 % und damit knapp 1 % mehr als zuvor – trotz der kräftigen Sektorverkäufe hat die sich anschließende Kurserholung für einen Ausgleich gesorgt. Auf dem zweiten Rang behauptete sich der Finanzsektor mit 18,4 %, während sich dahinter die Industriebranche mit 9,3 % wieder knapp an den Gesundheitswerten mit 9,1 % vorbeischieben konnte. Es folgen Kommunikationsdienste mit 6,4 %, zyklische Konsumwerte mit 6,3 %, Energieunternehmen mit 6,0 % und defensive Konsumwerte mit 5,0 %.
In Fishers Depot dominieren weiterhin die Technologieaktien mit einem Anteil von 25,5 % und damit knapp 1 % mehr als zuvor – trotz der kräftigen Sektorverkäufe hat die sich anschließende Kurserholung für einen Ausgleich gesorgt. Auf dem zweiten Rang behauptete sich der Finanzsektor mit 18,4 %, während sich dahinter die Industriebranche mit 9,3 % wieder knapp an den Gesundheitswerten mit 9,1 % vorbeischieben konnte. Es folgen Kommunikationsdienste mit 6,4 %, zyklische Konsumwerte mit 6,3 %, Energieunternehmen mit 6,0 % und defensive Konsumwerte mit 5,0 %.
Nvidia und Microsoft haben sich am vorherigen Spitzenreiter Apple vorbeigeschoben. Dahinter liegen unverändert der Vanguard Unternehmens-ETF und Amazon. Fishers drei Top-Werte machen zusammen fast 15 % des Portfolios aus, die fünf schwersten Positionen über 20 %.
AeroVironment ist von der Marktkapitalisierung eher ein Nebenwert und daher nicht unter Fishers zehn größten Depotpositionen und auch nicht unter den Top-Transaktionen. Doch in den letzten Monaten hat Ken Fisher beim Drohnenspezialisten immer weiter zugekauft: im 4. Quartal 2024 stockte er seine Position um 63 % auf, im 1. Quartal 2025 um fast 20 % und zuletzt waren es weitere knapp 15 %. Und es gibt überzeugende Gründe, die für ein Engagement in AeroVironment sprechen...
Disclaimer: Habe AeroVironment, Alphabet, Amazon, Apple, Microsoft, Nvidia, Oracle auf meiner Beobachtungsliste und/oder im Depot/Wiki.
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Freitag, 30. Mai 2025
Kissigs Portfoliocheck: Ken Fisher geht bei SAP jetzt in die Vollen
In meiner Kolumne "Kissigs Portfoliocheck" nehme ich regelmäßig für das "Aktien Magazin" von Traderfox die Depots der besten Investoren unserer Zeit unter die Lupe.
In meinem 300. Portfoliocheck nehme ich wieder das Depot von Ken Fisher vor, der mal Value Investor ist, wenn dieser Ansatz die besseren Renditen verspricht, und Growth Investor, wenn es hiermit mehr zu verdienen gibt. Fisher ist dabei grundsätzlich ein Bulle und setzt vor allem auf die großen Technologiewerte sowie auf Wachstumsaktien. Einer Umkehr der grundsätzlichen Überrenditen bei den Growth-Aktien, die wir seit Ende der Finanzkrise 2009 beobachten können, zugunsten von Konjunkturzyklikern und Value-Aktien, wie sie von vielen Marktkommentatoren ausgerufen wird, widerspricht Ken Fisher bisher deutlich.
Im 1. Quartal 2025 ging das von Fisher investierte Vermögen um 4 % auf 231 Mrd. USD zurück; es verteilte sich auf 999 Aktien, von denen 117 neu ins Depot aufgenommen wurden. Die Turnoverrate schnellte dabei von 2 % auf 9 % hoch. Angesichts der von Donald Trump bereits im Verlauf des 1. Quartals angekündigten Strafzölle nahm Fisher bei vielen US-Schwergewichten Gewinne mit, so dass Verkäufe überwiegten. Bei Amazon verkaufte er 28 % seiner Position, bei Alphabet 27 %, bei Netflix 55 % und bei Apple 10 %. Und auch in der zweiten Reihe reduzierte Fisher beträchtlich.
USA pfui, Europa hui: Groß aufgestockt hat Ken Fisher im Gegenzug bei europäischen Schwergewichten. An der Schweizer Großbank UBS hat er seine Position weit mehr als verzehnfacht und bei Deutschlands führender Softwareschmiede SAP waren es 150 %.
In Fishers Portfolio dominieren weiterhin die Technologieaktien mit einem Anteil von 24,3 %; allerdings sind das satte 6 % weniger als zuvor. Auf dem zweiten Rang behaupteten sich die Finanzwerte mit 16,8 %, während sich Gesundheitswerte mit nun 11,6 % auf den dritten Rang deutlich nach vorne geschoben haben. Neue viertplatzierte sind Industrieunternehmen mit 8,5 % vor Industriewerten mit 7,1 %. Die bisher drittplatzierten zyklischen Konsumwerte sind um knapp ein Drittel und drei Positionen auf 6,4 % gestutzt worden, und liegen nur noch knapp vor Kommunikationsdiensten mit 5,6 % und defensiven Konsumwerten mit 5,2 %. Seine fünf Toppositionen stellen dabei rund 24 % seines Portfolios.
Fishers fünf Top-Positionen stellen rund 19 % seines Portfolios und damit 5 % weniger als im Vorquartal. Die starke Reduzierung bei den US-Techwerten machte sich auch hier bemerkbar. An der Spitze liegen weiterhin Apple vor Nvidia und Microsoft. Dahinter hat sich, dank der erneuten Aufstockung, der Vanguard Intermediate Corporate Bond ETF an Amazon und Alphabet vorbeigeschoben und rangiert nun auf dem vierten Platz. Auffällig ist, dass Fisher zum wiederholten Male bei Unternehmensanleihen und US-Staatsanleihen zugegriffen hat, indem er seine beiden bevorzugten Bonds aufstockte. Und bei SAP...
In Fishers Portfolio dominieren weiterhin die Technologieaktien mit einem Anteil von 24,3 %; allerdings sind das satte 6 % weniger als zuvor. Auf dem zweiten Rang behaupteten sich die Finanzwerte mit 16,8 %, während sich Gesundheitswerte mit nun 11,6 % auf den dritten Rang deutlich nach vorne geschoben haben. Neue viertplatzierte sind Industrieunternehmen mit 8,5 % vor Industriewerten mit 7,1 %. Die bisher drittplatzierten zyklischen Konsumwerte sind um knapp ein Drittel und drei Positionen auf 6,4 % gestutzt worden, und liegen nur noch knapp vor Kommunikationsdiensten mit 5,6 % und defensiven Konsumwerten mit 5,2 %. Seine fünf Toppositionen stellen dabei rund 24 % seines Portfolios.
Fishers fünf Top-Positionen stellen rund 19 % seines Portfolios und damit 5 % weniger als im Vorquartal. Die starke Reduzierung bei den US-Techwerten machte sich auch hier bemerkbar. An der Spitze liegen weiterhin Apple vor Nvidia und Microsoft. Dahinter hat sich, dank der erneuten Aufstockung, der Vanguard Intermediate Corporate Bond ETF an Amazon und Alphabet vorbeigeschoben und rangiert nun auf dem vierten Platz. Auffällig ist, dass Fisher zum wiederholten Male bei Unternehmensanleihen und US-Staatsanleihen zugegriffen hat, indem er seine beiden bevorzugten Bonds aufstockte. Und bei SAP...
Disclaimer: Habe Alphabet, Amazon, Apple, Microsoft, Netflix, Nvidia auf meiner Beobachtungsliste und/oder im Depot/Wiki.
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SAP
Mittwoch, 26. Februar 2025
Kissigs Portfoliocheck: Den Energiewandel gestaltet Ken Fisher mit Emerson Electric
In meiner Kolumne "Kissigs Portfoliocheck" nehme ich regelmäßig für das "Aktien Magazin" von Traderfox die Depots der besten Investoren unserer Zeit unter die Lupe.
In meinem 288. Portfoliocheck nehme ich wieder das Depot von Ken Fisher vor, der mal Value Investor ist, wenn dieser Ansatz die besseren Renditen verspricht, und Growth Investor, wenn es hiermit mehr zu verdienen gibt. Die Ende 2021 begonnene Börsenkorrektur als Reaktion auf Inflation und Zinsanhebungen stuft Fisher als Chance und vorübergehende Marktirritation ein. Fisher bleibt ein Bulle und setzt dabei vor allem auf die großen Technologiewerte sowie auf Wachstumsaktien für den Rebound. Einer Umkehr der grundsätzlichen Überrenditen bei den Growth-Aktien, die wir seit Ende der Finanzkrise 2009 beobachten können zugunsten von Konjunkturzyklikern und Value-Aktien, wie sie von vielen Marktkommentatoren ausgerufen wird, widerspricht Ken Fisher deutlich. Und angesichts der nun näher rückenden neuerlichen Zinswende sprechen die Vorzeichen für ihn.
Im 4. Quartal 2024 dominierten in Fishers Portfolio weiterhin die Technologieaktien mit einem Anteil von 30,3 %. Auf dem zweiten Rang behaupteten sich die Finanzwerte mit 13,4 %, während sich zyklische Konsumwerte mit 9,1 % an den Gesundheitswerten mit 9,0 % vorbeischieben konnten. Es schließen sich Industriewerte an mit einer Gewichtung von 7,8 % vor Kommunikationsdiensten mit 7,2 %, Rohstoffwerten mit 5,4 % und Energieunternehmen mit 5,2 %. Seine fünf Toppositionen stellen dabei rund 24 % seines Portfolios.
Das von Ken Fisher investierte Vermögen stieg im letzten Quartal um weitere 3 % auf 251 Mrd. USD an; es verteilte sich auf 975 Aktien, von denen 98 neu ins Depot aufgenommen wurden. Die Turnover-Rate halbierte sich auf 2 %.
Seine großen Positionen hat Fisher übewiegend leicht aufgestockt. Apple bleibt an der Spitze seines Portfolio, dahinter hat Nvidia zum Jahresende Microsoft überholt. Amazon und Alphabet folgen unverändert auf den Plätzen vier und fünf. Nicht unter den größten Depotpositionen befindet sich Emerson Electric, doch hier stockte Ken Fisher zuletzt seine Position auf das Dreieinhalbfache auf. Emerson ist ein weltweit führendes Unternehmen, das Industrieausrüstungen und Software vor allem für die Öl- und Gasindustrie, die Raffinerie- und die Stromerzeugungsbranche anbietet. Den stärksten Wachstumsschub erfährt man allerdings durch KI-Rechenzentren – einerseits direkt durch deren Auf- und Ausbau, andererseits indirekt durch die deutlich ansteigende Stromnachfrage, denn der Stromverbrauch für Rechenzentren in den USA dürfte bis 2030 um 22 % pro Jahr steigen und damit auch der Bedarf an Emersons Strom- und Netzmanagementlösungen...
Disclaimer: Habe Alphabet, Amazon, Apple, Microsoft, Nvidia auf meiner Beobachtungsliste und/oder im Depot/Wiki.
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