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Dienstag, 1. April 2025

Paukenschlag: Mutares-CIO Johannes Lauman wechselt an die MBB-Spitze - und die machen nun auch in... Bitcoin?!

Es gibt Entwicklungen, die zeichnen sich lange ab, und es gibt solche, die man so nicht hat kommen sehen. Johannes Laumann, Chief Investment Officer beim Sanierungsexperten Mutares, wechselt auf den CEO-Posten bei der mittelständischen Beteiligungsholding MBB und übernimmt damit den Posten von Constantin Mang, der zum 30. Juni ausscheidet. Laumann gilt als umtriebig und sehr erfahren darin, lukrative Gelegenheiten aufzuspüren. Und die prall gefüllte Kriegskasse der MBB mit einer Nettoliquidität von über 280 Mio. Euro kommt ihm hier gerade richtig - nicht nur für eine höhere Schlagzahl im Bereich Merger & Acquisitions, sondern auch für die angekündigten "alternativen Investments": MBB hält schon seit Jahrzehnten äußerst erfolgreich eine feste Gold-Position und wird künftig zusätzlich auch in Bitcoin investieren.

Meine Einschätzung: Bei MBB ist einiges im Umbruch und die Neuaufstellung birgt Chancen und Risiken. Mit Johannes Laumann setzt man künftig auf den Tausendsassa im Beteiligungsbusiness und damit voll auf Sieg...

Montag, 1. April 2024

Fettes Ostergeschenk: Amazon kündigt die Aufnahme von Dividendenzahlungen an!

Es zeichnet sich ein neuer Trend ab bei den großen Technologieriesen: sie nutzen ihre gewaltigen Cashflows nicht mehr nur für Aktienrückkäufe, sondern setzen zunehmend auch auf Dividendenzahlungen, um sich ganz neue Aktionärsgruppen zu erschließen.

Nach Meta Platforms, Booking und Salesforce kündigte nun auch Online-Powerhouse Amazon die Aufnahme von Dividendenzahlungen an. Doch anders als Meta oder NVIDIA allerdings in durchaus beeindruckender Größenordnung, denn mit einer annualisierten Dividendenrendite von 5,4321% stellt Amazon gleich vom Start weg sogar viele etablierte 'Dividendenperlen' in den Schatten.
So außergewöhnlich wie der Schritt auf den ersten Blick klingt, ist er gar nicht. Der langjährige Chef der Cloudsparte (AWS) Andy Jassny folgte Mitte 2021 Amazon-Gründer Jeff Bezos auf den Chefposten, während Bezos das Amt des Executive Chairman übernahm. Mit Jassny änderte sich der Blick des Unternehmens auf den Shareholder Value, wie damals schnell positiv vermerkt wurde, so vom aktivistischen Starinvestor Daniel Loeb, der seit Jahren Amazon als eine der größten Positionen in seinem Depot hält. Bereits gut zwei Jahre nach Übernahme des CEO-Postens ließ Jassny einen 20:1-Aktiensplit durchführen und Ende Februar 2024 erfolgte die Aufnahme in den Dow Jones Index. Der zweitgrößte Einzelhändler der USA hat wahrlich seine Sturm- und Drangjahre hinter sich gelassen und ist erwachsen geworden.

Trend oder Eintagsfliege?

Es stellt sich nun die Frage, ob weitere Wachstumsunternehmen auf den Fahrt aufnehmenden Zug aufspringen und ebenfalls bei Dividendenjägern punkten wollen. Entsprechende Andeutungen gab es zuletzt ja schon bei Alphabet, Airbnb, PayPal, Netflix und sogar Uber, nachdem die Mobilitätsplattform inzwischen nachhaltig die Profitabilitätsschwelle überschritten hat.

Was meint ihr, wer wird der nächste Dividendenfan? Oder bleibt Amazon mit seinem 'Dividendenkracher' allein?

Disclaimer: Habe Airbnb, Alphabet, Amazon, Meta, Netflix, NVIDIA, PayPal, Uber auf meiner Beobachtungsliste und/oder im Depot/Wiki.

Der eine oder andere hat es sicher gleich erkannt: Dieser Beitrag war mein diesjähriger Aprilscherz. Amazon plant Stand heute keine Dividendenausschüttungen. Aber das kann sich natürlich ab dem 2. April schon ändern... Wahr ist, dass man nicht alles glauben sollte, was man so im Internet zu lesen bekommt oder was einem auf andere Weise aufgetischt wird. Immer ein gesundes Maß an Zweifeln haben, immer auf Plausibilität prüfen. Ironischerweise sind viele von uns nur am 1. April dafür sensibilisiert - wenn überhaupt. Auch das sollte einem zu Denken geben...

Donnerstag, 1. April 2021

Billionendeal: Zalando übernimmt Amazon - AWS wird abgespalten, KKR und Blackstone werden neue Ankerinvestoren

Was für ein Hammer! Zalando will Amazon schlucken! Zuerst hatte Börse Online vor einigen Wochen über entsprechende Spekulationen aus Nebenwertekreisen berichtet, aber das wurde als unglaubwürdig abgetan - auch von mir, wie ich gestehen muss. Zu gewaltig ist das Ausmaß dieses Punches!

Wenn man das erste ungläubige Staunen überwunden hat, dann passen doch viele Puzzleteile recht gut zusammen. Zalando hat einen vergleichsweise engen Fokus auf Mode und Lifestyle, während Amazon sehr breit aufgestellt ist im Onlinehandel. Beide treiben vor allem das Marktplatzgeschäft voran und reduzieren dabei den Handel mit Eigenmarken.

Die Verhandlungen liefen bereits seit Anfang Februar, nachdem Amazon-Gründer Jeff Bezos seinen Rücktritt vom CEO-Posten verkündet hatte. Kurze darauf wurde bekannt, dass seine Ex-Frau, die bei der Scheidung die Hälfte von Bezos Amazon-Aktienpaket erhalten hatte, größere Teile hiervon abgegeben hat. Und nun wissen wir auch, wo diese Aktien gelandet sind: bei Zalando. Doch das ist erst der Anfang der Geschichte...