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Freitag, 12. Dezember 2025

Kissigs Portfoliocheck: Mit Coterra Energy will Chris Davis vom wachsenden Energiebedarf profitieren

In meiner Kolumne "Kissigs Portfoliocheck" nehme ich regelmäßig für das "Aktien Magazin" von Traderfox die Depots der besten Investoren unserer Zeit unter die Lupe.

In meinem 326. Portfoliocheck beschäftige ich mich wieder mit Chris Davis, dessen familiengeführte Investmentfirma Davis Advisors seit ihrer Gründung vor 50 Jahren stets ein und dieselbe bewährte Anlagephilosophie verfolgt: man versteht Aktien als Eigentumsanteile an realen Unternehmen und nicht als Wettscheine auf Kursschwankungen. Daher investiert Davis Advisors viel Zeit und Ressourcen in gründliche fundamentale Analysen der Unternehmen und setzt den Schwerpunkt auf dem Konzept der "Owners Earnings", das auch Warren Buffett bei der Auswahl von Aktien für Berkshire Hathaway bevorzugt. Im Gegensatz zum Free Cashflow berücksichtigen die Owners Earnings also nur Positionen, die sich auf den Gewinnanteil der Eigentümer auswirken.
"Wir suchen nach Unternehmen mit dauerhaften Wettbewerbsvorteilen in Verbindung mit einem kompetenten und ehrlichen Management, die zu einem Abschlag auf ihren inneren Wert gehandelt werden. (…) Wir versuchen nicht, ein Portfolio auf der Grundlage einer bestimmten spekulativen Prognose aufzubauen, indem wir beispielsweise versuchen, die Entwicklung der Zinssätze oder der Wirtschaft vorherzusagen."
(Chris Davis)
Im 3. Quartal 2025 kam Chris Davis auf eine Turnoverrate von 5 % und agierte damit wieder ruhiger als zuletzt. Im Bestand befanden sich nun 107 Unternehmen, darunter drei Neuaufnahmen. Der Portfoliowert von Davis Advisors stieg dabei erneut deutlich von 18,70 Mrd. auf 19,15 Mrd. Dollar an.

Komplett ausgestiegen ist Chris Davis bei Coupang, Südkoreas größte E-Commerce-Plattform. Zudem hat er seine Position an Gesundheitsdienstleister Humana um gut drei Viertel gekürzt, nachdem er zuvor bereits etwa ein Drittel seiner Anteile abgestoßen hatte, und auch bei Microsoft warf er rund drei Viertel seiner Aktien aus dem Depot. Ganz frisch eingestiegen ist Chris Davis im Gegenzug bei Pinterest und bei Applied Materials stockte er um 12 % auf und bei Coterra Energy sogar um satte 113 %, nachdem er hier im Vorquartal frisch eingestiegen war.

Trotz erneuter Verkäufe blieb der Finanzsektor mit einer Gewichtung von 33,2 % unangefochten an der Spitze von Chris Davis‘ Portfolio, auch wenn dies knapp 1,5 % weniger sind als zuvor. Ihm folgen weiterhin Gesundheitswerte mit einer Gewichtung von 15,1 %, die um gut 1 % zurückgingen, vor Kommunikationsdienstleistern mit 14 %, zyklischen Konsumtiteln mit 11,5 % sowie Technologiewerten mit 9,9 % Gewichtung.

Die ersten vier Ränge in Chris Davis' Portfolio blieben unverändert, mit Capital One auf der Spitzenposition vor Meta Platforms, Applied Materials und U.S. Bancorp. Nicht unter den größten Positionen von Chris Davis zu finden ist Coterra Energy, aber dennoch nicht minder interessant – nicht nur wegen der erneuten deutlichen Positionsaufstockung...

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Disclaimer: Habe Meta, Microsoft auf meiner Beobachtungsliste und/oder im Depot/Wiki.

Freitag, 15. August 2025

Kissigs Portfoliocheck: Buffett-Fan Chris Davis startet den Ausverkauf bei Berkshire Hathaway

In meiner Kolumne "Kissigs Portfoliocheck" nehme ich regelmäßig für das "Aktien Magazin" von Traderfox die Depots der besten Investoren unserer Zeit unter die Lupe.

In meinem 311. Portfoliocheck beschäftige ich mich wieder mit Chris Davis, dessen familiengeführte Investmentfirma Davis Advisors seit ihrer Gründung vor 50 Jahren stets ein und dieselbe bewährte Anlagephilosophie verfolgt: man versteht Aktien als Eigentumsanteile an realen Unternehmen und nicht als Wettscheine auf Kursschwankungen. Daher investiert Davis Advisors viel Zeit und Ressourcen in gründliche fundamentale Analysen der Unternehmen und setzt den Schwerpunkt auf dem Konzept der "Owners Earnings", das auch Warren Buffett bei der Auswahl von Aktien für Berkshire Hathaway bevorzugt. Im Gegensatz zum Free Cashflow berücksichtigen die Owners Earnings also nur Positionen, die sich auf den Gewinnanteil der Eigentümer auswirken.
"Wir suchen nach Unternehmen mit dauerhaften Wettbewerbsvorteilen in Verbindung mit einem kompetenten und ehrlichen Management, die zu einem Abschlag auf ihren inneren Wert gehandelt werden. (…) Wir versuchen nicht, ein Portfolio auf der Grundlage einer bestimmten spekulativen Prognose aufzubauen, indem wir beispielsweise versuchen, die Entwicklung der Zinssätze oder der Wirtschaft vorherzusagen."
(Chris Davis)
Im 2. Quartal 2025 kam Chris Davis auf eine Turnoverrate von 7 % und agierte damit wieder aktiver als zuletzt. Im Bestand befanden sich nun 107 Unternehmen, darunter sieben Neuaufnahmen. Der Portfoliowert von Davis Advisors stieg dabei deutlich von 17,35 Mrd. auf 18,7 Mrd. USD an.

Chris Davis nimmt weiter Gewinne mit bei seinen größten Erfolgswerten. Doch während er bei seinen größten Depotwerten Meta, Amazon, Capital One vergleichsweise moderate Teilverkäufe vornahm, ging er bei Berkshire Hathaway diesmal in die Vollen und reduzierte beide Aktiengattungen um etwa ein Drittel. Massiv aufgestockt hat er beim krisengeschüttelten Krankenversicherer UnitedHealth getreu des Mottos seines Idols Buffett, wonach große Anlagemöglichkeiten immer dann entstehen, wenn hervorragende Unternehmen vorübergehend in schwieriges Fahrwasser geraten und deshalb unterbewertet werden. Buffett selbst beherzigte übrigens seinen eigenen Rat und ist ebenfalls kürzlich beim Gesundheitsriesen eingestiegen.

Trotz erneuter Verkäufe blieb der Finanzsektor mit einer Gewichtung von 34,7 % unangefochten an der Spitze von Chris Davis Portfolio, auch wenn dies knapp 2 % weniger ist als zuvor. Ihm folgen weiterhin Gesundheitswerte mit einer Gewichtung 16,2 %, die sogar um gut 2,5 % zurückgingen, vor Kommunikationsdienstleistern mit 13 %, zyklischen Konsumtiteln und mit jeweils 12,3 % sowie Technologiewerten mit 9,2 % Gewichtung.

Die drei größten Beteiligungen liegen bei einem Anteil von über einem Viertel, während es die fünf größten Positionen auf mehr als ein Drittel bringen. Dabei war Warren Buffetts Beteiligungsholding Berkshire Hathaway jahrzehntelang Chris Davis wichtigste und gewichtigste Position in Portfolio. Es reduziert seinen Bestand schon seit einiger Zeit und investierte die realisierten Gewinne in andere Unternehmen. Doch so heftig wie zuletzt waren seine Verkäufe noch nie. Beide Aktiengattungen stehen zusammen noch für etwa 6 % von Chris Davis Portfolio und damit ist sein "Buffett-Engagement" auf den dritten Platz abgerutscht - hinter Kreditkartenprimus Capital One und die Instagram-Mutter Meta Platforms.

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Disclaimer: Habe Amazon, Berkshire, Meta auf meiner Beobachtungsliste und/oder im Depot/Wiki.

Donnerstag, 26. Juni 2025

Kissigs Portfoliocheck: Sea Ltd. sorgt auch bei Chris Davis für Kauflaune

In meiner Kolumne "Kissigs Portfoliocheck" nehme ich regelmäßig für das "Aktien Magazin" von Traderfox die Depots der besten Investoren unserer Zeit unter die Lupe.

In meinem 304. Portfoliocheck beschäftige ich mich wieder mit Chris Davis, dessen familiengeführte Investmentfirma Davis Advisors seit ihrer Gründung vor 50 Jahren stets ein und dieselbe bewährte Anlagephilosophie verfolgt: man versteht Aktien als Eigentumsanteile an realen Unternehmen und nicht als Wettscheine auf Kursschwankungen. Daher investiert Davis Advisors viel Zeit und Ressourcen in gründliche fundamentale Analysen der Unternehmen und setzt den Schwerpunkt auf dem Konzept der "Owners Earnings", das auch Warren Buffett bei der Auswahl von Aktien für Berkshire Hathaway bevorzugt. Im Gegensatz zum Free Cashflow berücksichtigen die Owners Earnings also nur Positionen, die sich auf den Gewinnanteil der Eigentümer auswirken.
"Wir suchen nach Unternehmen mit dauerhaften Wettbewerbsvorteilen in Verbindung mit einem kompetenten und ehrlichen Management, die zu einem Abschlag auf ihren inneren Wert gehandelt werden. (…) Wir versuchen nicht, ein Portfolio auf der Grundlage einer bestimmten spekulativen Prognose aufzubauen, indem wir beispielsweise versuchen, die Entwicklung der Zinssätze oder der Wirtschaft vorherzusagen."
(Chris Davis)
Im 1. Quartal 2025 kam Chris Davis auf eine Turnoverrate von 4 % und agierte damit wieder etwas ruhiger als in den vorangegangenen Monaten. Im Bestand befanden sich nun 105 Unternehmen, darunter fünf Neuaufnahmen. Der Portfoliowert von Davis Advisors stieg dabei leicht von 17,21 Mrd. auf 17,35 Mrd. USD.

Chris Davis hat vor allem bei den großen Technologiewerten Kasse gemacht. So reduzierte er seinen Bestand bei Meta um über 11 %, bei Amazon um knapp 8 % und beim Chipproduzenten Intel hat er so gut wie alle Aktien verkauft. Im Gegenzug stockte er seine Positionen bei Tyson Foods um 52 % auf, bei Trip.com um 30 % und bei Applied Materials um 6 %, während Restaurant Brands International ganz neu im Portfolio ist.

Trotz weiterer Verkäufe blieb der Finanzsektor mit einer Gewichtung von 36,5 % stabil und unangefochten an der Spitze von Chris Davis Portfolio. Ihm folgen weiterhin Gesundheitswerte mit einer Gewichtung 18,9 % vor zyklischen Konsumtiteln und Kommunikationsdienstleistern mit jeweils 11,7 % sowie Technologiewerten mit 8,4 % Gewichtung. Kreditkartenprimus Capital One steht zum zweiten Mal an der Spitze des Portfolios und konnte den Vorsprung auf Meta weiter ausbauen. Berkshire hält den dritten Rang vor CVS Health, Applied Materials und Markel, die sich alle an Amazon vorbeischieben konnten.

Weder unter den gewichtigsten Transaktionen noch den Spitzenwerten taucht Sea Limited auf. Hier war Chris Davis im 2. Quartal 2024 neu eingestiegen und erwischte damit einen beinahe perfekten Zeitpunkt, denn der Aktienkurs hat sich seitdem glatt verdoppelt. Nun verkaufte ein Fünftel seiner Anteile, denn der Kurs preist inzwischen den erfolgreichen Turnaround satt ein und das limitiert die weiteren Aussichten - die dennoch mit dem Erreichen der Gewinnschwelle und deutlich zweistelligen Wachstumsraten weiterhin attraktiv erscheinen...

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Disclaimer: Habe Amazon, Berkshire, Meta, Sea Ltd. auf meiner Beobachtungsliste und/oder im Depot/Wiki.

Donnerstag, 10. April 2025

Kissigs Portfoliocheck: Buffett-Fan Chris Davis setzt jetzt noch stärker auf die „Baby-Berkshire“ Markel

In meiner Kolumne "Kissigs Portfoliocheck" nehme ich regelmäßig für das "Aktien Magazin" von Traderfox die Depots der besten Investoren unserer Zeit unter die Lupe.

In meinem 294. Portfoliocheck beschäftige ich mich wieder mit Chris Davis, dessen familiengeführte Investmentfirma Davis Advisors seit ihrer Gründung vor 50 Jahren stets ein und dieselbe bewährte Anlagephilosophie verfolgt: man versteht Aktien als Eigentumsanteile an realen Unternehmen und nicht als Wettscheine auf Kursschwankungen. Daher investiert Davis Advisors viel Zeit und Ressourcen in gründliche fundamentale Analysen der Unternehmen und setzt den Schwerpunkt auf dem Konzept der 'Owners Earnings', das auch Warren Buffett bei der Auswahl von Aktien für Berkshire Hathaway bevorzugt. Im Gegensatz zum Free Cashflow berücksichtigen die Owners Earnings also nur Positionen, die sich auf den Gewinnanteil der Eigentümer auswirken.

Im 4. Quartal 2024 erneut auf eine Turnoverrate von 5% und agierte damit stärker als gewöhnlich. Im Bestand befanden sich nun 100 Unternehmen, darunter zwei Neuaufnahmen. Der Portfoliowert von Davis Advisors sank im letzten Quartal leicht von 17,83 Mrd. auf 17,21 Mrd. USD und damit wieder auf den Stand von Ende Juni 2024. Trotz der teilweise starken Verkäufe blieb der Finanzsektor mit einer Gewichtung von 36 % annähernd stabil und unangefochten an der Spitze von Chris Davis‘ Portfolio. Ihm folgen weiterhin Gesundheitswerte mit einer Gewichtung 17,4 % vor Kommunikationsdienstleistern mit leicht niedrigeren 13,5 %, zyklischen Konsumtiteln mit 11,6 und Technologiewerten mit 8,6 %. Industriewerte folgen mit 3,3 % vor Rohstoffen mit 2,7 %, Immobilienwerten mit 2,3 % und defensiven Konsumtiteln mit 1,5 %. Das Schlusslicht bilden Energiewerte mit 0,8 %. Seine größten Beteiligungen machten zusammen rund 24 % des Portfolios von Chris Davis aus, während es die fünf größten Beteiligungen auf fast 34 % brachten.

Der Finanzsektor zeigte auch im letzten Quartal des Jahres 2024 weiter Stärke und wieder nahm Chris Davis hier Geld vom Tisch – allerdings deutlich mehr als in den Vorquartalen; er reduzierte seinen Bestand bei Wells Fargo um knapp 40 %, bei der Bank of New York Mellon um 60 % und bei JPMorgan Chase um 53 %. Im Gegenzug kaufte er sich neu ein bei Full Truck Alliance und stockte bei CVS Health, Applied Materials und Markel Corp. auf. Der 1930 gegründete Versicherungskonzern investiert seinen Floart aus Versicherungsbeiträgen in Aktien und in nicht börsennotierte Unternehmen, die sog. "Markel Ventures". Und das sind nicht die einzigen Parallelen dieser "Baby-Berkshire" mit Warren Buffetts Berkshire Hathaway...

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Dienstag, 3. Dezember 2024

Kissigs Portfoliocheck: Bei MGM Resorts fühlt Chris Davis sich am wohlsten

In meiner Kolumne "Kissigs Portfoliocheck" nehme ich regelmäßig für das "Aktien Magazin" von Traderfox die Depots der besten Investoren unserer Zeit unter die Lupe.

In meinem 279. Portfoliocheck beschäftige ich mich wieder mit Chris Davis, dessen familiengeführte Investmentfirma Davis Advisors seit ihrer Gründung vor 50 Jahren stets ein und dieselbe bewährte Anlagephilosophie verfolgt: man versteht Aktien als Eigentumsanteile an realen Unternehmen und nicht als Wettscheine auf Kursschwankungen. Daher investiert Davis Advisors viel Zeit und Ressourcen in gründliche fundamentale Analysen der Unternehmen und setzt den Schwerpunkt auf dem Konzept der 'Owners Earnings', das auch Warren Buffett bei der Auswahl von Aktien für Berkshire Hathaway bevorzugt. Im Gegensatz zum Free Cashflow berücksichtigen die Owners Earnings also nur Positionen, die sich auf den Gewinnanteil der Eigentümer auswirken.

Im 3. Quartal 2024 erneut auf eine Turnoverrate von 5% und agierte damit stärker als gewöhnlich. Im Bestand befanden sich weiterhin 102 Unternehmen, darunter vier Neuaufnahmen. Der Portfoliowert von Davis Advisors erholte sich im letzten Quartal von 17,22 Mrd. auf 17,83 Mrd. USD und erreichte damit wieder den Wert von Ende März. Der Finanzsektor blieb mit einer Gewichtung von 36,1% annähernd stabil und unangefochten an der Spitze. Ihm folgen erneut Gesundheitswerte mit einer Gewichtung von 15,4% vor Kommunikationsdienstleistern mit leicht niedrigeren 13,0% vor zyklischen Konsumtiteln mit 11,1%, die damit die Technologiewerte überholen konnten, die auf 10,0% absackten. Industriewerte und Rohstoffe folgen mit 3,7% bzw. 3,3% und damit mit großem Abstand. Seine drei größten Beteiligungen machten zusammen rund 21% des Portfolios aus, während es die fünf größten Beteiligungen auf annähernd 30% brachten.

Der Finanzsektor zeigte erneut Stärke und wieder nahm Chris Davis hier Geld vom Tisch. Er hatte bereits vor einigen Monaten darauf verwiesen, dass die anstehenden Zinssenkungen sich mit Zeitverzögerung auf die Banken auswirken würden, weil deren eigene Zinsanlagen auslaufen und dann zu niedrigeren Zinskonditionen neu angelegt werden müssten. Das würde die Ergebnisse belasten, da diese Mindereinnahmen nicht wie im Kreditgeschäft an die Kunden weitergegeben werden könnten. Die stärkste Auswirkung auf sein Depot hatten seine erneuten Teilverkäufe bei Berkshire Hathaway, zudem verkaufte er weitere Aktien der Bank of New York Mellon und von American Express. Unterm Strich hielt der Finanzsektor erneut seinen Anteil am Gesamtportfolio, weil sich Teilverkäufe und Kursgewinne weitgehend egalisierten. Und auch abseits des Finanzsektors war Chris Davis eher auf der Verkaufsseite aktiv, vor allem im Segment Onlinehandel. Mit seinen frei gewordenen Mitteln stockte er u.a. sein Aktienpaket bei MGM Resorts um 60% auf. Der Hotel- und Casinobetreiber ist nicht nur prominent am Las Vegas Strip vertreten, sondern baut auch sein Online-Gaming-Business kräftig aus...

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Donnerstag, 15. August 2024

Kissigs Portfoliocheck: (Nicht nur) Tyson Foods schmeckt Chris Davis jetzt besser als Finanzwerte

In meiner Kolumne "Kissigs Portfoliocheck" nehme ich regelmäßig für das "Aktien Magazin" von Traderfox die Depots der besten Investoren unserer Zeit unter die Lupe.

In meinem 267. Portfoliocheck beschäftige ich mich wieder mit Chris Davis, dessen familiengeführte Investmentfirma Davis Advisors seit ihrer Gründung vor 50 Jahren stets ein und dieselbe bewährte Anlagephilosophie verfolgt: man versteht Aktien als Eigentumsanteile an realen Unternehmen und nicht als Wettscheine auf Kursschwankungen. Daher investiert Davis Advisors viel Zeit und Ressourcen in gründliche fundamentale Analysen der Unternehmen und setzt den Schwerpunkt auf dem Konzept der 'Owners Earnings', das auch Warren Buffett bei der Auswahl von Aktien für Berkshire Hathaway bevorzugt. Im Gegensatz zum Free Cashflow berücksichtigen die Owners Earnings also nur Positionen, die sich auf den Gewinnanteil der Eigentümer auswirken.

Im 2. Quartal 2024 kam Chris Davis auf eine Turnoverrate von 5 % und agierte damit stärker als üblich. Im Bestand befanden sich 102 Unternehmen und damit vier mehr als zuvor; mit dabei waren gleich sieben Neuaufnahmen. Der Portfoliowert von Davis Advisors ging im letzten Quartal leicht von 17,84 Mrd. auf 17,22 Mrd. USD zurück und der Finanzsektor lag mit einer Gewichtung von 36,9 % gut 5 % niedriger als zuvor, aber weiterhin unangefochten an der Spitze. Ihm folgen nun Gesundheitswerte, die ihre Gewichtung nochmals weiter auf 15,2 % ausbauen konnten. Dahinter liegen Kommunikationsdienstleister mit leicht erhöhten 13,8 % vor Technologiewerten, die sich mit nun 11,7 % an den zyklischen Konsumwerten mit 11,3 % vorbeischieben konnten. Die drei größten Beteiligungen machten zusammen rund 23 % des Portfolios aus, während es die fünf größten Beteiligungen auf annähernd 36 % brachten.

Wie schon in den letzten Quartalen dominierten die Verkäufe; Chris Davis nahm in die steigenden Märkte hinein also weiter Gewinne mit. Auffällig ist dabei, dass es erneut viele Aktienpositionen aus dem von ihn bevorzugten Finanzsektor trifft, obwohl er sich in seinem Investorenbrief zum 2. Quartal weiterhin optimistisch zu den Finanzwerten äußert. Die Facebook-Mutter Meta Platforms verteidigt erfolgreich die Spitze von Chris Davis Portfolio vor Capital One, während der frühere Spitzenreiter Wells Fargo durch einen erneuten Teilverkauf weiter abrutschte. Im Gegenzug baute Chris Davis eine Position bei Sea Limited auf, dem führenden Onlinehandelshaus Südostasiens. Und bei Tyson Foods, einem führenden Hersteller von verarbeiteten Fleischprodukten und Fertiggerichten, der trotz seiner starken Marktstellung in den letzten Jahren mit Misserfolgen zu kämpfen hatte und sich nun am Turnaround versucht...

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Montag, 29. Juli 2024

Kissigs Portfoliocheck: Chris Davis setzt in Sachen Gesundheit jetzt auf Humana

In meiner Kolumne "Kissigs Portfoliocheck" nehme ich regelmäßig für das "Aktien Magazin" von Traderfox die Depots der besten Investoren unserer Zeit unter die Lupe.

In meinem 264. Portfoliocheck beschäftige ich mich wieder mit Chris Davis, dessen familiengeführte Investmentfirma Davis Advisors seit ihrer Gründung vor 50 Jahren stets ein und dieselbe bewährte Anlagephilosophie verfolgt: man versteht Aktien als Eigentumsanteile an realen Unternehmen und nicht als Wettscheine auf Kursschwankungen. Daher investiert Davis Advisors viel Zeit und Ressourcen in gründliche fundamentale Analysen der Unternehmen und setzt den Schwerpunkt auf dem Konzept der 'Owners Earnings', das auch Warren Buffett bei der Auswahl von Aktien für Berkshire Hathaway bevorzugt. Im Gegensatz zum Free Cashflow berücksichtigen die Owners Earnings also nur Positionen, die sich auf den Gewinnanteil der Eigentümer auswirken.

Im 1. Quartal 2024 kam Chris Davis auf eine Turnoverrate von 4 %; er agierte also wieder gewohnt unaufgeregt. Im Bestand befanden sich 98 Unternehmen und damit fünf weniger als zuvor; Neuaufnahmen gab es nicht. Der Portfoliowert von Davis Advisors stieg im letzten Quartal 17,70 Mrd. auf 17,84 Mrd. USD und der Finanzsektor lag mit einer Gewichtung von 42,2 % weiterhin unangefochten an der Spitze. Ihnen folgen nun Gesundheitswerte, die ihre Gewichtung von 9,2 % deutlich auf 12,8 % ausbauen konnten. Dahinter liegen Kommunikationsdienstleister mit stabilen 12,5 % vor zyklischen Konsumwerten, die sich mit 10,4 % Gewichtung knapp an den Technologiewerten mit 10,3 % vorbeischieben konnten. Die drei größten Beteiligungen machten zusammen rund 24 % aus, während es die fünf größten Beteiligungen auf annähernd 36,5 % brachten.

Nach kurzer Unterbrechung ist die Facebook-Mutter Meta Platforms zurück an der Spitze von Chris Davis Portfolio. Dank der Anteilsverkäufe bei Capital One und Wells Fargo schob sie sich an diesen beiden vorbei. Dahinter liegen die ebenfalls reduzierten Berkshire Hathaway, Amazon und Applied Materials. Damit ähnelt die Verteilung der sechs Top-Werte auffällig der aus dem 3. Quartal 2023, quasi ein "Zurück-auf-Los" nur bei deutlich erhöhtem Kursniveau. Humana, einer der größten privaten Krankenversicherer in den USA, ist als Neueinsteiger in seine Top 10 mit einer Gewichtung von annähernd 4 % durchaus einen Blick wert...

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Mittwoch, 8. Mai 2024

Kissigs Portfoliocheck: Banken sind Chris Davis Erfolgsgeheimnis und nun verkauft er… Bankaktien?

In meiner Kolumne "Kissigs Portfoliocheck" nehme ich regelmäßig für das "Aktien Magazin" von Traderfox die Depots der besten Investoren unserer Zeit unter die Lupe.

In meinem 255. Portfoliocheck beschäftige ich mich wieder mit Chris Davis, dessen familiengeführte Investmentfirma Davis Advisors seit ihrer Gründung vor 50 Jahren stets ein und dieselbe bewährte Anlagephilosophie verfolgt: man versteht Aktien als Eigentumsanteile an realen Unternehmen und nicht als Wettscheine auf Kursschwankungen. Daher investiert Davis Advisors viel Zeit und Ressourcen in gründliche fundamentale Analysen der Unternehmen und setzt den Schwerpunkt auf dem Konzept der 'Owners Earnings', das auch Warren Buffett bei der Auswahl von Aktien für Berkshire Hathaway bevorzugt. Im Gegensatz zum Free Cashflow berücksichtigen die Owners Earnings also nur Positionen, die sich auf den Gewinnanteil der Eigentümer auswirken.

Im 4. Quartal 2023 kam Chris Davis auf eine Turnoverrate von 3 %; er agierte also wieder gewohnt unaufgeregt. Im Bestand befanden sich 103 Unternehmen, darunter eine Neuaufnahme. Wie bereits im Vorquartal nahm Chris Davis erneut bei Meta Platforms Gewinne mit. Ursprünglich war er hier 2015 eingestiegen, als die Aktie zwischen 75 und 110 USD notierte. Nach einer Berg- und Talfahrt schloss die Aktie das Jahr 2023 bei knapp 355 USD ab, nachdem sie in den vorangegangenen 12 Monaten rund 85 % zugelegt hatte. Neben nteiligen Verkäufe bei Berkshire Hathaway hat Chris Davis im 4. Quartal ebenfalls bei seinen Bankaktien Kasse gemacht: Buffetts Lieblingsbank, die Bank of America, reduzierte er um 55 %, die beiden weiteren Großbanken Wells Fargo und JPMorgan Chase lediglich um jeweils etwas mehr als 3 %. Und bei der Regionalbank Bank of N.T. Butterfield war es dann wieder eine annähernde Halbierung seiner Position.

Die Verkäufe im Bankenbereich haben sich negativ auf die Sektorgewichtung ausgewirkt, die bei Davis Advisors traditionell die mit großem Abstand am stärksten gewichtet sind. Chris Davis hat sich deshalb in seinem Investorenbrief auch ausgiebig mit der Lage im US-Bankensektor befasst, denn seine Investoren fragen sich durchaus, ob sie hier gerade einen Paradigmenwechsel erleben...

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Montag, 20. November 2023

Kissigs Portfoliocheck: Chris Davis erhöht bei MGM Resorts seinen Wetteinsatz

In meiner Kolumne "Kissigs Portfoliocheck" nehme ich regelmäßig für das "Aktien Magazin" von Traderfox die Depots der besten Investoren unserer Zeit unter die Lupe.

In meinem 240. Portfoliocheck beschäftige ich mich wieder mit Chris Davis, dessen familiengeführte Investmentfirma Davis Advisors seit ihrer Gründung vor 50 Jahren stets ein und dieselbe bewährte Anlagephilosophie verfolgt: man versteht Aktien als Eigentumsanteile an realen Unternehmen und nicht als Wettscheine auf Kursschwankungen. Daher investiert Davis Advisors viel Zeit und Ressourcen in gründliche fundamentale Analysen der Unternehmen und setzt den Schwerpunkt auf dem Konzept der 'Owners Earnings', das auch Warren Buffett bei der Auswahl von Aktien für Berkshire Hathaway bevorzugt. Verkürzt dargestellt, errechnet sich diese 'normalisierte Ertragskraft des Unternehmens' aus dem Nettoergebnis zuzüglich Abschreibungen und Amortisation abzüglich der Kapitalkosten. Im Gegensatz zum Free Cashflow berücksichtigen die Owners Earnings also nur Positionen, die sich auf den Gewinnanteil der Eigentümer auswirken.

Im 3. Quartal 2023 kam Chris Davis auf eine Turnoverrate von 3 %; er agierte also wieder gewohnt unaufgeregt. Im Bestand befanden sich weiterhin 104 Unternehmen, darunter vier Neuaufnahmen. Das Portfolio von Davis Advisors sank im letzten Quartal um 3 % auf 15,95 Mrd. USD und Finanzwerte lagen mit einer Gewichtung von 42,1 % (Q2: 42,4 %) weiterhin unangefochten an der Spitze. Ihnen folgten Kommunikationsdienstleister mit 14,1 % (Q1: 14,6 %) vor Technologiewerten mit 11,7 % (Q2: 12,6 %), zyklischen Konsumwerten mit 10,0 % (Q2: 8,5 %) sowie Gesundheitswerten mit 8,9 % (Q2: 8,6 %). Die drei größten Beteiligungen machten rund 26 % aus, während es die fünf größten auf annähernd 39 % brachten.

Neu im Depot hat Chris Davis KE Holdings Inc, ein Immobilienunternehmen aus China, das mit Beike die führende integrierte Online- und Offline-Plattform für Immobilientransaktionen und -dienstleistungen betreibt sowie Eigentümer und Betreiber von Lianjia ist, Chinas führender Immobilienmaklermarke. Größere Auswirkungen auf sein Portfolio hatte allerdings der Einstieg beim Casinobetreiber MGM Resorts International und daneben hat Davis auch seine Position beim Digitaltransformer IAC weiter aufgestockt, dem wir Firmen wie Expedia, HSN Home Shopping Network, Ticketmaster, Interval, LendingTree, die Tinder-Mutter Match Group, die "Kreativcommunity" Vimeo oder den Handwerkermarktplatz ANGI zu verdanken haben. Interessanterweise ist IAC auch Großaktionär bei MGM Resorts International; das Unternehmen bringt es auf eine Marktkapitalisierung von 13,9 Mrd. USD und IAC hält 64,7 Mio. Aktien im Wert von knapp 3 Mrd. USD. Investiert hatte IAC während des Corona-Absturzes rund 1,3 Mrd. USD, so dass MGM für IAC eine starke Erfolgsgeschichte abliefert – die noch längst nicht zu Ende erzählt ist, denn IAC hat es übernommen, MGMs Onlinewettsystem zu betreiben und auszubauen.

Trotz leichter Anteilsverkäufe bleibt Meta Platforms seine größte Position vor Wells Fargo, Capital One, Berkshire Hathaway und Amazon. Auf den weiteren Plätzen gab es einiges an Bewegung - und Action...

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Disclaimer: Habe Amazon, Berkshire, IAC, Meta auf meiner Beobachtungsliste und/oder im Depot/Wiki.

Sonntag, 15. Oktober 2023

Börsenweisheit des Tages | 15.10.2023

"Aktien erwirtschaften im Allgemeinen höhere Renditen als Anleihen und diese Differenz in der Performance macht sich über die Zeit bemerkbar."
(Christopher Davis)

Donnerstag, 24. August 2023

Kissigs Portfoliocheck: Chris Davis setzt weiter auf Banken - und Digitaltransformer IAC

In meiner Kolumne "Kissigs Portfoliocheck" nehme ich regelmäßig für das "Aktien Magazin" von Traderfox die Depots der besten Investoren unserer Zeit unter die Lupe.

In meinem 233. Portfoliocheck beschäftige ich mich wieder mit Chris Davis, dessen familiengeführte Investmentfirma Davis Advisors seit ihrer Gründung vor 50 Jahren stets ein und dieselbe bewährte Anlagephilosophie verfolgt: man versteht Aktien als Eigentumsanteile an realen Unternehmen und nicht als Wettscheine auf Kursschwankungen. Daher investiert Davis Advisors viel Zeit und Ressourcen in gründliche fundamentale Analysen der Unternehmen und setzt den Schwerpunkt auf dem Konzept der 'Owners Earnings', das auch Warren Buffett bei der Auswahl von Aktien für Berkshire Hathaway bevorzugt. Verkürzt dargestellt, errechnet sich diese 'normalisierte Ertragskraft des Unternehmens' aus dem Nettoergebnis zuzüglich Abschreibungen und Amortisation abzüglich der Kapitalkosten. Im Gegensatz zum Free Cashflow berücksichtigen die Owners Earnings also nur Positionen, die sich auf den Gewinnanteil der Eigentümer auswirken.

Im 2. Quartal 2023 kam Chris Davis auf eine Turnoverrate von 2 %; er agierte also wieder gewohnt unaufgeregt. Im Bestand befanden sich 104 Unternehmen, darunter zwei Neuaufnahmen. Das Portfolio von Davis Advisors legte um 8 % auf 16,4 Mrd. USD zu und Finanzwerte lagen mit einer Gewichtung von 42,4 % (Q1: 42,4 %) weiterhin unangefochten an der Spitze. Ihnen folgten Kommunikationsdienstleister mit 14,6 % (Q1: 16,2 % Technologiewerte mit 12,6 % (Q1: 12,7 %), Gesundheitswerte mit 8,6 % (Q1: 8,5 %) sowie zyklische Konsumwerte mit 8,5 % (Q1: 8,0 %).Die drei größten Beteiligungen machten rund 28 % aus, während es die fünf größten Beteiligungen auf annähernd 41 % brachten.

Die größte Auswirkung auf das Portfolio hatte der Verkauf von Alphabet-Aktien; Chris Davis veräußerte 84 % seines Bestands an den stimmrechtslosen C-Aktien und knapp 17 % seiner A-Aktien, womit er sein Aktienpaket insgesamt mehr als halbiert hat. Bei Meta Platforms reduzierte er seine Position um 9 %, aber beim Digital-Incubator IAC stockte er um mehr als Drittel auf.

Auf die Spitzenpositionen in seinem Portfolio hatten diese Veränderungen keine Auswirkung: Die größte Position mit 10 % Gewichtung ist weiterhin Meta Platforms, wo die Ursprungsinvestition bereits 2015 erfolgte. Mit 8 % knapp dahinter liegt Wells Fargo, die bereits bei der ersten 13F-Einrechung von Davis Advisors 1999 im Depot waren, während die mit 7,5 % drittplatzierte Capital One 2014 erstmals an Bord kam.

Die aufgestockte IAC-Position kommt auf knapp 1 % Depotgewicht und schafft es damit nicht in die Top 10. Interessant ist der Zukauf aber trotzdem - aus mehreren Gründen...

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Donnerstag, 24. März 2022

Kissigs Portfoliocheck: Chris Davis setzt auf den Finanzsektor und besonders auf Bank of New York Mellon

In meiner Kolumne "Kissigs Portfoliocheck" nehme ich regelmäßig für das "Aktien Magazin" von Traderfox die Depots der besten Investoren unserer Zeit unter die Lupe.

In meinem 183. Portfoliocheck beschäftige ich mich wieder mit Chris Davis, dessen familiengeführte Investmentfirma Davis Advisors seit ihrer Gründung vor 50 Jahren stets ein und dieselbe bewährte Anlagephilosophie verfolgt: man versteht Aktien als Eigentumsanteile an realen Unternehmen und nicht als Wettscheine auf Kursschwankungen. Daher investiert Davis Advisors viel Zeit und Ressourcen in gründliche fundamentale Analysen der Unternehmen und setzt den Schwerpunkt auf dem Konzept der "Owners Earnings", das auch Warren Buffett bei der Auswahl von Aktien für Berkshire Hathaway bevorzugt.

Im 4. Quartal kam Chris Daivs auf eine Turnoverrate von 3%. Im Bestand befanden sich 120 Unternehmen, darunter drei Neuaufnahmen. Im $21,5 Mrd. schweren Portfolio von Davis Advisors liegen Finanzwerte mit 44,4% weiter unangefochten an der Spitze gefolgt von Technologiewerten mit 15,6%, Communication Services mit 14,0%, zyklischen Konsumwerten mit 9,4% sowie Gesundheitswerten mit 8,7%.

Unter den 10 größten Positionen finden sich fünf aus dem Finanzsektor. Wells Fargo ist mir gut 8,5% Anteil der dickste Brocken vor Capital One, die es auf knapp 8% bringen. Berkshire Hathaway liegt auf dem vierten Rang mit 5,1%; hier wurde Chris Davis zusammen mit Warren Buffetts Tochter Susan kürzlich in das Board of Directors berufen. U.S. Bancorp folgt mit 4,7% auf den fünften Rang und auf Platz neun schließlich mit der Bank of New York Mellon ein ganz besonderes Finanzunternehmen...

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Donnerstag, 24. Juni 2021

Kissigs Portfoliocheck: Chris Davis ging bei Südkoreas E-Commerce-Marktführer Coupang shoppen

In meiner Kolumne "Kissigs Portfoliocheck" nehme ich regelmäßig für das "Aktien Magazin" von Traderfox die Depots der besten Investoren unserer Zeit unter die Lupe.

In meinem 145. Portfoliocheck beschäftige ich mich wieder mit Chris Davis, dessen familiengeführte Investmentfirma Davis Advisors seit ihrer Gründung vor 50 Jahren stets ein und dieselbe bewährte Anlagephilosophie verfolgt: man versteht Aktien als Eigentumsanteile an realen Unternehmen und nicht als Wettscheine auf Kursschwankungen. Daher investiert Davis Advisors viel Zeit und Ressourcen in gründliche fundamentale Analysen der Unternehmen und setzt den Schwerpunkt auf dem Konzept der "Owners Earnings", das auch Warren Buffett bei der Auswahl von Aktien für Berkshire Hathaway bevorzugt.

Im 1. Quartal kam Chris Daivs auf eine Turnoverrate von 6%. Im Bestand befanden sich 111 Unternehmen, darunter zehn Neuaufnahmen. Im knapp $23 Mrd. schweren Portfolio von Davis Advisors bleiben Finanzwerte Spitze und erreichen ein Gewicht von 42%. Es folgen die Communication Services mit 14,7% vor Technologiewerte mit 12,8% und zyklischen Konsumwerte mit 10,8%.

Alphabet hat durch Teilverkäufe seine Spitzenposition verloren. Dafür setzt Chris Davis auf Asiens E-Commerce-Giganten Alibaba und ganz neu auf Coupang, den gerade erst an die Börse gegangenen und von der Softbank Group finanzierten Marktführer in Südkorea.

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Habe Alibaba, Softbank Group auf meiner Beobachtungsliste und/oder in meinem Depot/Wiki.

Montag, 1. Februar 2021

Kissigs Portfoliocheck: IAC InterActiveCorp ist Chris Davis neue heiße Wette auf aussichtsreiche Internet-Nebenwerte

In meiner Kolumne "Kissigs Portfoliocheck" nehme ich regelmäßig für das "Aktien Magazin" von Traderfox die Depots der besten Investoren unserer Zeit unter die Lupe.

In meinem 125. Portfoliocheck beschäftige ich mich wieder mit Chris Davis, dessen familiengeführte Investmentfirma Davis Advisors seit ihrer Gründung vor 50 Jahren stets ein und dieselbe bewährte Anlagephilosophie verfolgt: man versteht Aktien als Eigentumsanteile an realen Unternehmen und nicht als Wettscheine auf Kursschwankungen. Daher investiert Davis Advisors viel Zeit und Ressourcen in gründliche fundamentale Analysen der Unternehmen und setzt den Schwerpunkt auf dem Konzept der "Owners Earnings", das auch Warren Buffett bei der Auswahl von Aktien für Berkshire Hathaway bevorzugt.

Im 3. Quartal kam Chris Daivs auf eine Turnoverrate von 6%. Im Bestand befanden sich 114 Unternehmen, darunter drei Neuaufnahmen. Wie auch schon im Vorquartal hat Chris Davis im Finanzsektor aufgestockt. Bei Wells Fargo baute er seine Position um 45% aus und bei U.S. Bancorp um 28%. Des Weiteren erhöhte er seinen Bestand beim krisengeschüttelten Chiphersteller Intel um 52% und bei der Internet-Beteiligungsholding IAC InterActiveCorp. stieg er mit einem Depotanteil von knapp 1,5% neu ein. Und das hat nicht nur mit dem lukrativen Spin-off der Tinder-Mutter Match Group zu tun...

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Habe IAC InterActiveCorp, Match Group auf meiner Beobachtungsliste und/ oder in meinem Depot/Wiki.

Freitag, 11. September 2020

Kissigs Portfoliocheck: Value Investor Chris Davis punktet mit der Bank of New York Mellon

In meiner Kolumne "Kissigs Portfoliocheck" nehme ich regelmäßig für das "Aktien Magazin" von Traderfox die Depots der besten Value Investoren unserer Zeit unter die Lupe.

In meinem 105. Portfoliocheck beschäftige ich mich mit Chris Davis, dessen familiengeführte Investmentfirma Davis Advisors seit ihrer Gründung vor 50 Jahren stets ein und dieselbe bewährte Anlagephilosophie verfolgt: man versteht Aktien als Eigentumsanteile an realen Unternehmen und nicht als Wettscheine auf Kursschwankungen. Daher investiert Davis Advisors viel Zeit und Ressourcen in gründliche fundamentale Analysen der Unternehmen und setzt den Schwerpunkt auf dem Konzept der "Owners Earnings", das auch Warren Buffett bei der Auswahl von Aktien für Berkshire Hathaway bevorzugt.

Im zweiten Quartal kam Chris Daivs auf eine Turnoverrate von sechs Prozent. Im Bestand befanden sich 119 Unternehmen, darunter sieben Neuaufnahmen. Seine größten Positionen bleiben Alphabet und Amazon, aber zu seinen Top-Positionen gehört schon seit längerem die Bank of New York Mellon, deren Geschäftsmodell sich als besonders coronaresistent erweist...

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Alphabet, Amazon, Berkshire Hathaway  befinden sich auf meiner Beobachtungsliste und/ oder in meinem Depot/ Wikifolio.

Donnerstag, 30. Juli 2020

Kissigs Portfoliocheck: Kehrt Chris Davis der Online-Bildung jetzt den Rücken?

In meiner Kolumne "Kissigs Portfoliocheck" nehme ich regelmäßig für das "Aktien Magazin" von Traderfox die Depots der besten Value Investoren unserer Zeit unter die Lupe.

In meinem 99. Portfoliocheck beschäftige ich mich mit Chris Davis, dessen familiengeführte Investmentfirma Davis Advisors seit ihrer Gründung vor 50 Jahren stets ein und dieselbe bewährte Anlagephilosophie verfolgt: man versteht Aktien als Eigentumsanteile an realen Unternehmen und nicht als Wettscheine auf Kursschwankungen. Daher investiert Davis Advisors viel Zeit und Ressourcen in gründliche fundamentale Analysen der Unternehmen und setzt den Schwerpunkt auf dem Konzept der "Owners Earnings", das auch Warren Buffett bei der Auswahl von Aktien für Berkshire Hathaway bevorzugt.

Im ersten Quartal ließ es Chris Davis für seine Verhältnisse krachen; die Turnoverrate von Davis Advisors stieg auf fünf Prozent. Im Bestand befanden sich 123 Unternehmen, darunter drei Neuaufnahmen, wobei er bei Bankwerten selektiv zugekauft hat, während er bei Technologiewerten auf der Verkaufsseite stand. Auch bei seiner ehemals größten Position, dem chinesischen Bildungsanbieter New Oriental Education reduzierte Davis seine Position um ein Drittel und ist mit 4,3% nun nur noch deren zweitgrößter Aktionär...

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Berkshire Hathaway und New Oriental Education befinden sich auf meiner Beobachtungsliste und/oder in meinem Depot.

Dienstag, 4. Februar 2020

Kissigs Portfoliocheck: Finanzwerte stehen bei Chris Davis hoch im Kurs und jetzt auch noch Bank of America

In meiner Kolumne "Kissigs Portfoliocheck" nehme ich regelmäßig auf aktien-mag.de für das "Aktien Magazin" von Traderfox die Depots der besten Value Investoren unserer Zeit unter die Lupe.

In meinem 72. Portfoliocheck beschäftige ich mich mit Chris Davis, dessen Familien geführte Investmentfirma Davis Advisors seit ihrer Gründung vor 50 Jahren stets ein und dieselbe bewährte Anlagephilosophie verfolgt: man versteht Aktien als Eigentumsanteile an realen Unternehmen und nicht als Wettscheine auf Kursschwankungen. Daher investiert Davis Advisors viel Zeit und Ressourcen in gründliche fundamentale Analysen der Unternehmen und setzt den Schwerpunkt auf dem Konzept der „Owners Earnings“, das auch Warren Buffett bei der Auswahl von Aktien für Berkshire Hathaway bevorzugt.

Im 3. Quartal 2019 ließ Chris Davis es noch ruhiger angehen und veränderte nur einige Aktienbestände; die Turnoverrate bei Davis Advisors lag bei lediglich einem Prozent. Finanzwerte liegen mit einem Anteil von 40,4% weiter unangefochten an der Spitze, gefolgt von Communication Services mit 13,1%, zyklischen Konsumwerten mit 11,6% und Technologiewerten mit 10,6%. Bei seinen meisten Top-Werten hat er Teilverkäufe vorgenommen, aufgestockt hat er hingegen nur einen einzigen Wert: Bank of America. Wells Fargo ist seine größte Bankenposition und auch Berkshire Hathaway hat er hoch gewichtet. In Buffetts Depot ist Bank of America mit 12,6% der zweitstärkste Wert, während Wells Fargo auf Platz vier es auf 8,9% bringt. Doch Chris Davis folgt mit seinem Kauf von BoA nicht einfach nur Warren Buffett, sondern einem eigenen Plan. Der irgendwie auch mit Wells Fargo zu tun hat…

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Berkshire Hathaway befindet sich auf meiner Beobachtungsliste und in meinem Depot.

Freitag, 18. Oktober 2019

Portfoliocheck: Chris Davis setzt auf digitales Lernen und ist jetzt größter Aktionär bei New Oriental Education

In meiner Kolumne "Portfoliocheck" nehme ich regelmäßig auf aktien-mag.de für das "Aktien Magazin" von Traderfox die Depots der bekanntesten Value Investoren unserer Zeit unter die Lupe.

In meinem 57. Portfoliocheck beschäftige ich mich mit Chris Davis, dessen Familien geführte Investmentfirma Davis Advisors seit ihrer Gründung vor 50 Jahren stets ein und dieselbe bewährte Anlagephilosophie verfolgt: man versteht Aktien als Eigentumsanteile an realen Unternehmen und nicht als Wettscheine auf Kursschwankungen. Daher investiert Davis Advisors viel Zeit und Ressourcen in gründliche fundamentale Analysen der Unternehmen und setzt den Schwerpunkt auf dem Konzept der „Owners Earnings“, das auch Warren Buffett bei der Auswahl von Aktien für Berkshire Hathaway bevorzugt.

Auch im zweiten Quartal ließ Chris Davis es weiterhin ruhig angehen und veränderte nur einige Aktienbestände. die Turnoverrate bei Davis Advisors lag bei lediglich 3 Prozent. Im Bestand befinden sich 132 Unternehmen, darunter 3 Neuaufnahmen. Im Portfolio von Davis Advisors liegen Finanzwerte mit 40,4 Prozent weiter unangefochten an der Spitze, gefolgt von Technologiewerten, die es auf 22,3 Prozent bringen.

Bei New Oriental Education, dem führenden chinesischen Anbieter von Bildungsdienstleistungen, stockte Chris Davis weiter auf. Erstmals war Davis hier 2016 eingestiegen bei Kursen um die $40 und er hat seinen Anfangsbestand von 320.000 auf inzwischen 11,12 Millionen Aktien immer weiter ausgebaut. Damit hält er nicht nur 7 Prozent aller Aktien von New Oriental Education, sondern er ist inzwischen auch deren mit Abstand größter Aktionär. Aus guten Gründen...

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Berkshire Hathaway befindet sich auf meiner Beobachtungsliste und in meinem Depot.

Freitag, 26. Juli 2019

Portfoliocheck: US-Banken verdienen sich 'ne goldene Nase. Und Value Investor Chris Davis mit... JPMorgan Chase

In meiner Kolumne "Portfoliocheck" nehme ich regelmäßig auf aktien-mag.de für das "Aktien Magazin" von Traderfox die Depots der bekanntesten Value Investoren unserer Zeit unter die Lupe.

In meinem 45. Portfoliocheck beschäftige ich mich mit Chris Davis, dessen familiengeführte Investmentfirma Davis Advisors seit ihrer Gründung vor 50 Jahren stets ein und dieselbe bewährte Anlagephilosophie verfolgt: man versteht Aktien als Eigentumsanteile an realen Unternehmen und nicht als Wettscheine auf Kursschwankungen. Daher investiert Davis Advisors viel Zeit und Ressourcen in gründliche fundamentale Analysen der Unternehmen und setzt den Schwerpunkt auf dem Konzept der „Owners Earnings“, das auch Warren Buffett bei der Auswahl von Aktien für Berkshire Hathaway bevorzugt.

Im ersten Quartal hat Chris Davis es weiterhin ruhig angehen lassen und nur einige Aktienbestände verändert; seine Turnoverrate lag bei lediglich 3%. Der Finanzsektor ist mit 39% Anteil weiterhin klar auf Platz Eins mit immerhin gleich vier Werten unter den ersten 10 Positionen. Mit knapp 4% Depotanteil gehört auch JPMorgan Chase dazu. Die größte und wohl am besten aufgestellte US-Bank...

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Freitag, 26. April 2019

Portfoliocheck: Value Investor Chris Davis stockte bei Facebook weiter auf. Trotz oder wegen der Skandale...

In meiner Online-Kolumne "Portfoliocheck" nehme ich regelmäßig auf aktien-mag.de für das "Aktien Magazin" von Traderfox die Depots der bekanntesten Value Investoren unserer Zeit unter die Lupe.

In meinem 32. Portfoliocheck beschäftige ich mich mit Chris Davis, dessen familiengeführte Investmentfirma Davis Advisors seit ihrer Gründung vor 50 Jahren stets ein und dieselbe bewährte Anlagephilosophie verfolgt: man versteht Aktien als Eigentumsanteile an realen Unternehmen und nicht als Wettscheine auf Kursschwankungen. Daher investiert Davis Advisors viel Zeit und Ressourcen in gründliche fundamentale Analysen der Unternehmen und setzt den Schwerpunkt auf dem Konzept der „Owners Earnings“, das auch Warren Buffett bei der Auswahl von Aktien für Berkshire Hathaway bevorzugt.

Im vierten Quartal hat Chris Davis es wieder etwas ruhiger angehen lassen und nur einige Aktienbestände verändert; seine Turnoverrate lag bei 4,66 Prozent. Reduziert hat er unterm Strich in den Sektoren Finanzen, Industrie und Gesundheit, während er netto bei Technologie, Energie, zyklischen Konsumwerten und Immobilien bzw. REITs aufgestockt hat. Und bei Facebook hat er quasi beim Kurs- und Stimmungstief weiter aufgestockt und das scheint sich richtig auszuzahlen...

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Berkshire Hathaway und Facebook befinden sich auf meiner Beobachtungsliste und in meinem Depot.