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Freitag, 13. Dezember 2024

Börsenweisheit des Tages | 13.12.2024

"Verwechsle nicht Möglichkeiten und Wahrscheinlichkeiten. Alles ist möglich. Es sind die Wahrscheinlichkeiten, auf die es ankommt. Alles muss in Bezug auf seine Wahrscheinlichkeit abgewogen und priorisiert werden.
(Ray Dalio)

Donnerstag, 31. Oktober 2024

Börsenweisheit des Tages | 31.10.2024

"Erfolgreiche Menschen treffen nicht die richtigen Entscheidungen, sie treffen Entscheidungen richtig."
(Ray Dalio)

Dienstag, 28. November 2023

[Kissigs Börsentheater] Ray Dalio warnt davor, Möglichkeiten mit Wahrscheinlichkeiten zu verwechseln

Die Börsen kratzten an neuen Höchstständen, während um uns herum die Lage genauso trist aussieht wie das Wetter. Während kaum Besserung in Sicht zu sein scheint, werden Crash-Propheten mit erschreckenden Szenarien immer lauter, die zumeist auch noch plausibel klingen. Anleger werden von negativen Eindrücken geradezu überrollt.

Aber… treten diese Horrorszenarien denn auch ein? Hat das Bankenbibbern im Frühjahr eine neue globale Finanzkrise ausgelöst? Nein. Hat das Immobilienbeben in China eine weltweite Kreditklemme ausgelöst? Nein. Das waren nur Möglichkeiten, aber eben keine allzu wahrscheinlichen.
"Verwechsle nicht Möglichkeiten und Wahrscheinlichkeiten. Alles ist möglich. Es sind die Wahrscheinlichkeiten, auf die es ankommt. Alles muss in Bezug auf seine Wahrscheinlichkeit abgewogen und priorisiert werden."
(Ray Dalio)
Panikmache vs. Realität: Marc Fabers Crash-Prognosen
Auch Versicherungen funktionieren nach diesem Prinzip: sie bieten Schutz gegen Risiken und wenn diese eintreten, müssen sie bluten. Kein Problem, denn sie haben zuvor die Risiken genau kalkuliert, also die Eintrittswahrscheinlichkeit, und dann haben sie die für die Schadensbegleichung benötigten Gelder ermittelt und auf die Zahl ihrer Versicherten heruntergebrochen: fertig ist der Beitrag, den jeder zu zahlen hat - und am Ende nach Beitragszahlung und Schadensregulierung hat die Versicherung auch ihren Schnitt gemacht. Und das, obwohl die Schadenregulierung ein tiefes Loch in ihre Kasse gerissen hat. Eine Kasse, die zuvor wohl kalkuliert durch eine Vielzahl von Beiträgen angefüttert worden ist.

Und genau darauf kommt es an: die Wahrscheinlichkeiten richtig einzuschätzen und sich entsprechend zu positionieren. Für Anleger gilt dies genauso wie für Versicherungen. Auch die sollten sich von den Miesmachern nicht allzu sehr beeinflussen und im dümmsten teuersten Fall aus dem Aktienmarkt drängen lassen. Denn die Börsen kletterten an der 'Wall of Worries' empor, immer schon und immer weiter…

Samstag, 14. Oktober 2023

Börsenweisheit des Tages | 14.10.2023

"Wir werden nicht mit der Fähigkeit geboren, gute Entscheidungen zu treffen. Wir erlernen sie."
(Ray Dalio)

Montag, 20. März 2023

Börsenweisheit des Tages | 20.03.2023

"Je mehr du denkst, dass du Bescheid weißt, desto engstirniger verhältst du dich."
(Ray Dalio)

Sonntag, 6. November 2022

Börsenweisheit des Tages | 06.11.2022

"Ein genaues Verständnis der Realität ist die wesentliche Grundlage für die Erzielung guter Ergebnisse."
(Ray Dalio)

Mittwoch, 31. August 2022

Kissigs Portfoliocheck: Ray Dalio trotzt dem Kaufkraftschwund – mit Konsumgütergigant Procter & Gamble

In meiner Kolumne "Kissigs Portfoliocheck" nehme ich regelmäßig für das "Aktien Magazin" von Traderfox die Depots der besten Investoren unserer Zeit unter die Lupe.

In meinem 204. Portfoliocheck nehme ich mir wieder Ray Dalio vor, der den 1975 von ihm gegründeten Hedgefonds Bridgewater Associates zum größten Hedgefonds der Welt aufgebaut hat. Seit einigen Jahren kritisiert Dalio die Geldflut der Notenbanken und warnt vor den negativen Konsequenzen, wenn diese Blase platzt. In den letzten Monaten gewann seine Kritik an Bedeutung, nachdem die Preise explosionsartig in die Höhe schossen und die Notenbanken zur Inflationsbekämpfung die Zinswende eingeläutet haben. Doch eine grundsätzliche Abkehr vom Aktienmarkt empfiehlt Ray Dalio Anlegern nicht. Vielmehr rät er zu ausgesuchten Investments in Unternehmen, die auch in Krisenzeiten hohe Kundennachfrage auf sich ziehen.

Im 2021er Auftaktquartal war Dalio einige Short-Positionen eingegangen und wettete vor allem gegen europäische Schwergewichte. Dies kann auch als Hedge zur Absicherung seines Portfolios verstanden werden, denn eine grundsätzliche Abkehr vom Aktienmarkt empfiehlt Ray Dalio Anlegern nicht. Vielmehr rät er zu ausgesuchten Investments in Unternehmen, die auch in Krisenzeiten eine hohe Kundennachfrage auf sich ziehen. Auch im 2. Quartal 2022 blieb er seinem aktiven Stil treu und krempelte krempelte Dalio gewaltige 22 % seines breit diversifizierten Portfolios um - doch lag er damit immerhin deutlich unter den 38 % aus dem Vorquartal. Sein Portfolio hat mit 23,6 Mrd. USD nur leicht an Wert verloren und umfasst nun 987 Aktien, darunter 116 Neuaufnahmen.

Mit 26,0 % sind defensive Konsumwerte weiterhin am höchsten gewichtet. Ihnen folgen Gesundheitswerte, die mit 19,1 % ihren Anteil leicht ausgebaut haben, vor zyklischen Konsumwerten mit 12,6 %. Mit weitem Abstand folgen Finanzwerte mit 7,3 %, Technologiewerte mit 4,5 % und Kommunikationswerte mit 3,8 %.

Die Emerging Markets ETFs, die Dalio im 1. Quartal noch massiv aufgestockt hatte, stieß er im 2. Quartal wieder ab. Auch Gold konnte ihn als Krisenwährung nicht mehr so überzeugen und er reduzierte seinen Gold-ETF um 38 %. Komplett ausgestiegen ist er bei seinen beiden China-Schwergewichten Alibaba und JD.com. Hier gab es kürzlich eine Einigung bezüglich der Prüfungsrechte amerikanischer Behörden für chinesische Unternehmenszahlen, die Voraussetzung für die Zulassung chinesischer Unternehmen an amerikanischen Börsen sind. Das drohende Delisting chinesischer Firmen von den US-Börsen ist damit vom Tisch.

Aufgestockt hat Dalio hingegen beim S&P 500, um auf eine Kurserholung bei den US-Werten im 3. Quartal zu setzen. Besonders bei den abgestürzten großen Technologiewerten Alphabet, Meta und PayPal griff er zu und vervielfachte seine Positionen, ebenso bei Mastercard. Und auch das 160-prozentige Aufstocken bei CVS Health wirkte sich merklich auf sein Depot aus. Doch trotz dieser Käufe bei einigen Technologie-Schwergewichten bleiben ausgesuchte defensive Konsumwerte Ray Dalios aussichtsreichste Waffe im Kampf gegen Inflation und strauchelnde Börsen. Und zu diesen defensiven Konsumwerten gehört ganz zweifellos Procter & Gamble, seine inzwischen größte Depotposition...


Disclaimer: Habe Alphabet auf meiner Beobachtungsliste und/oder in meinem Depot.

Donnerstag, 23. Juni 2022

Kissigs Portfoliocheck: Ray Dalio wettet auf fallende Kurse – und Coca-Cola

In meiner Kolumne "Kissigs Portfoliocheck" nehme ich regelmäßig für das "Aktien Magazin" von Traderfox die Depots der besten Investoren unserer Zeit unter die Lupe.

In meinem 197. Portfoliocheck nehme ich mir wieder Ray Dalio vor, der den 1975 von ihm gegründeten Hedgefonds Bridgewater Associates zum größten Hedgefonds der Welt aufgebaut hat. Seit einigen Jahren kritisiert Dalio die Geldflut der Notenbanken und warnt vor den negativen Konsequenzen, wenn diese Blase platzt. In den letzten Monaten gewann seine Kritik an Bedeutung, nachdem die Preise explosionsartig in die Höhe schossen und die Notenbanken zur Inflationsbekämpfung die Zinswende eingeläutet haben. Doch eine grundsätzliche Abkehr vom Aktienmarkt empfiehlt Ray Dalio Anlegern nicht. Vielmehr rät er zu ausgesuchten Investments in Unternehmen, die auch in Krisenzeiten hohe Kundennachfrage auf sich ziehen.

Im 2021er Schlussquartal hatte Dalio am stärksten seine Emerging Markets-Wetten reduziert und seine dies bezüglichen ETF-Positionen zwischen 29 % und 56 % abgebaut. Im 2022er Auftaktquartal stockte er nun genau hier am massivsten auf mit knapp 4,8 % Depotgewichtung. Die aufstrebenden Staaten in Asien stehen in seinen Augen viel aussichtsreicher da als Europa, wo im Osten der Ukrainekrieg ausgetragen wird, die Lieferketten am stärksten beeinträchtigt und die Energiepreise auf heftigsten abgestiegen sind. Nachvollziehbare Sichtweise.

Dalio blieb auch im 1. Quartal 2022 seinem aktiven Stil treu und krempelte gewaltige 38 % seines breit diversifizierten 24,8 Mrd. USD schweren Portfolios um. Es umfasst nun 970 Aktien, darunter 260 Neuaufnahmen. Mit 25,9 % nach zuvor 28,1 % sind defensive Konsumwerte weiterhin am höchsten gewichtet. Ihnen folgen nun Gesundhitswerte mit 18,2 %, die sich an den zyklischen Konsumwerten vorbeigeschoben haben, deren Gewichtung von 17,9 % auf 13,8 % gefallen ist. Mit großem Abstand folgen Technologiewerte mit 4,5 %, die nun vor den Finanzwerten mit 4,2 % liegen.

Bei den Einzelwerten langte Dalio beim Konsumgüterreisen Procter & Gamble ordentlich zu und baute seine Position um annähernd ein Drittel aus. Bei Johnson & Johnson stockte er sogar um 40 % auf und in ähnlichen Größenordnungen bei Coca-Cola, PepsiCo, Walmart, Costco und McDonald’s. Hier hatte Dalio bereits im Vorquartal seine Aktienpositionen jeweils zwischen 10 und 15 % ausgebaut. Dalio hat also neben den Emerging Markets ETFs also vor allem seine Depotschwergewichte aufgestockt. Und zu diesen gehört seit einiger Zeit schon Coca-Cola; der größte Getränkehersteller der Welt verkauft mehr als 2 Milliarden Getränke - pro Tag...


Disclaimer: Habe Costco auf meiner Beobachtungsliste und/oder in meinem Depot/Wiki.

Montag, 16. Mai 2022

Börsenweisheit der Woche 20/2022

"Wenn die Notenbanken viel Geld drucken, um eine Krise zu entschärfen, sollte man Aktien, Gold und Rohstoffe kaufen, denn deren Wert wird steigen und der Wert des Papiergeldes wird fallen."
(Ray Dalio)

Donnerstag, 21. April 2022

Kissigs Portfoliocheck: Ray Dalio setzt bei McDonald’s auf Burger und Immobilien

In meiner Kolumne "Kissigs Portfoliocheck" nehme ich regelmäßig für das "Aktien Magazin" von Traderfox die Depots der besten Investoren unserer Zeit unter die Lupe.

In meinem 187. Portfoliocheck nehme ich mir erstmals Ray Dalio vor, der den 1975 von ihm gegründeten Hedgefonds Bridgewater Associates zum größten Hedgefonds der Welt aufgebaut hat. Seit einigen Jahren kritisiert Dalio die Geldflut der Notenbanken und warnt vor den negativen Konsequenzen, wenn diese Blase platzt. In den letzten Monaten gewann seine Kritik an Bedeutung, nachdem die Preise explosionsartig in die Höhe schossen und die Notenbanken zur Inflationsbekämpfung die Zinswende eingeläutet haben. Doch eine grundsätzliche Abkehr vom Aktienmarkt empfiehlt Ray Dalio Anlegern nicht. Vielmehr rät er zu ausgesuchten Investments in Unternehmen, die auch in Krisenzeiten hohe Kundennachfrage auf sich ziehen.

Dalio blieb auch im 4. Quartal seinem aktiven Stil treu krempelte 10 % seines breit diversifizierten Portfolios um. Es umfasst nun 732 Aktien, darunter 137 Neuaufnahmen. Am stärksten hat Dalio seine Emerging Markets-Wetten reduziert und seine dies bezüglichen ETF-Positionen zwischen 29 % und 56 % abgebaut. Daneben standen vor allem Walmart auf der Verkaufsliste, wo er seine Position um 44 % verkleinerte, sowie Danaher, die nach dem Verkauf von 98 % wohl vor dem vollständigen Depotexitus stehen. Mit 28,1 % sind defensive Konsumwerte am höchsten gewichtet. Ihnen folgen die zyklischen Konsumwerte mit 17,9 % und Gesundheitswerte mit 17,5 %. Finanzwerte mit 3,5 % und Industriewerte mit 3,1 % folgen mit großem Abstand.

Zu den defensiven Konsumwerten zählt auch Burger-König McDonald's, die mit 2,6 % Gewichtung in Dalios Portfolio auf dem zehnten Rang liegen. Seine Position hat Dalio zuletzt weiter aufgestockt und sich dabei wohl auch von den erheblichen stillen Reserven aus dem enormen Immobilienvermögen leiten lassen...

-▶ zum Artikel auf aktien-mag.de

Disclaimer: Habe Danaher auf meiner Beobachtungsliste und/oder in meinem Depot/Wiki.

Montag, 31. Januar 2022

Börsenweisheit der Woche 05/2022

"Bargeld ist keine sichere Anlage, ist kein sicherer Ort, weil es durch die Inflation besteuert wird."
(Ray Dalio)

Sonntag, 15. August 2021

Kissigs Kloogschieterei: Kurze Gedankenspiele über Bidens Konjunkturpaket, Chinas Regulierungswut und was Ray Dalio davon hält

Der August gilt nach dem September als der schlechteste Börsenmonat des Jahres, doch bislang straft er die Geschichte Lügen. Denn erneut haben sich die Börsen in den USA und Deutschland auf neue Höchststände gezittert, ohne dabei allerdings überzeugen zu können. Der Fear-and-Greed-Index von CNN Money hat inzwischen das Angst-Territorium verlassen und ist wieder in neutralen Spektrum angelangt. Von Euphorie ist an den Börsen also nichts zu spüren.

Joe Biden hat endlich sein Infrastrukturpaket durchbekommen. Allerdings ist es wesentlich kleiner, als die 2,3 Billionen, mit denen er anfangs hausieren ging. Ob die USA in der gegenwärtigen starken Erholung der Konjunktur eine solche weitere Stimulanz brauchen, ist umstritten. Das Ziel, endlich die zugrunde gewirtschaftete Infrastruktur zu sanieren, allerdings nicht. Doch die konkreten Auswirkungen werden sich erst in einigen Monaten und Jahren zeigen, wenn entsprechende Umsetzungspläne und Ausschreibungen erfolgt sind und die Unternehmen dann mit der Umsetzung beginnen.

In China haben die regulatorischen Eingriffe der Regierung die Märkte verschreckt, doch inzwischen zeigt sich eine Art Gewöhnungseffekt und die Kurse stabilisieren sich. Mehrere prominente US-Investoren meldeten sich zuletzt zu Wort und bekräftigten ihr Engagement in China. Besondere Aufmerksamkeit erhielt Ray Dalio, Gründer und Chef der weltgrößten Hedgefonds-Gesellschaft Bridgewater Associates, der westliche Investoren auf dem Holzweg sieht. Sie würden die jüngste Entwicklung als neue antikapitalistische Linie von Chinas KP interpretieren, die die Erfolge der letzten 40 Jahre zurückdrehen werde.

Dalio zufolge würden die chinesischen Behörden jedoch lediglich versuchen, die richtige regulatorische Antwort auf ein sich schnell veränderndes Kapitalmarktumfeld zu finden. Und das sorge für Irritationen und Anpassungsschmerzen. Er rät Investoren daher, zwar vorsichtig zu sein, aber die sich bietenden Chancen dennoch nicht zu verpassen. Dabei müsse man im Blick behalten, dass der chinesische Staatskapitalismus nicht genauso sei wie der westliche Kapitalismus, woraus sich Risiken, aber auch Chancen ergäben. Warren Buffett hatte es einmal so ausgedrückt: "Risiko entsteht, wenn Anleger nicht wissen, was sie tun". Antizyklische Investoren greifen genau dann zu und warten ab, bis sich der Rauch gelegt hat und die Kurse sich wieder erholen.

An der fundamentalen Unterbewertung chinesischer Aktien gegenüber ihren westlichen Pendants besteht kaum ein Zweifel. Lediglich bei der Frage, ob und gegebenenfalls wann sie diese abbauen, liegen die Meinungen erheblich auseinander. Das chinesische Schriftzeichen für Krise besteht aus den beiden Symbolen für Chance und Risiko. Wie passend...