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Montag, 14. Oktober 2024

Kissigs Nebenwerte-Analyse: BaFin-Rüge - Grenke hat ein Geldwäscheproblem

Im Magazin "Der Nebenwerte Investor" von Traderfox finden sich regelmäßig Analysen von mir zu deutschen Nebenwerten. Das Magazin ist kostenpflichtig und wer dieses oder eine der weiteren Börsenzeitschriften von Traderfox bestellen möchte, gelangt ▶ hier zur Übersicht. Mehrwert für die Leser meines Blogs: Nach Erscheinen des Magazins darf ich meine Nebenwerte-Analysen dann auch hier veröffentlichen.


Artikel aus "Der Nebenwerte Investor" Ausgabe 18/2024 vom 30.09.2024

Dienstag, 30. Januar 2024

Kissigs Nebenwerte-Analyse: Grenke ist zurück in der Spur und auf Wachstum eingestellt

Im Magazin "Der Nebenwerte Investor" von Traderfox finden sich regelmäßig Analysen von mir zu deutschen Nebenwerten. Das Magazin ist kostenpflichtig und wer dieses oder eine der weiteren Börsenzeitschriften von Traderfox bestellen möchte, gelangt ▶ hier zur Übersicht. Mehrwert für die Leser meines Blogs: Nach Erscheinen des Magazins darf ich meine Nebenwerte-Analysen dann auch hier veröffentlichen.


Artikel aus "Der Nebenwerte Investor" Ausgabe 2/2024 vom 24.01.2024

Montag, 26. Juni 2023

Kissigs Nebenwerte-Analyse: Grenke nach der Short-Attacke – Was kann da noch kommen?

Im Magazin "Der Nebenwerte Investor" von Traderfox finden sich regelmäßig Analysen von mir zu deutschen Nebenwerten. Das Magazin ist kostenpflichtig und wer dieses oder eine der weiteren Börsenzeitschriften von Traderfox bestellen möchte, gelangt ▶ hier zur Übersicht. Mehrwert für die Leser meines Blogs: Nach Erscheinen des Magazins darf ich meine Nebenwerte-Analysen dann auch hier veröffentlichen.


Artikel aus "Der Nebenwerte Investor" Ausgabe 6/2023 vom 02.06.2023

Mittwoch, 9. November 2022

Kissigs Nebenwerte-Analyse zu Grenke: Das least sich doch wieder ganz gut

Im Magazin "Der Nebenwerte Investor" von Traderfox finden sich regelmäßig Analysen von mir zu deutschen Nebenwerten. Das Magazin ist kostenpflichtig und wer dieses oder eine der weiteren Börsenzeitschriften von Traderfox bestellen möchte, gelangt ▶ hier zur Übersicht.
Mehrwert für die Leser meines Blogs: Nach Erscheinen des Magazins darf ich die eine oder andere meiner Analysen dann auch hier veröffentlichen.

Sonntag, 20. September 2020

Kissigs Aktien Report: Grenke unter Beschuss: An- oder ausgeknockt?

Im Rahmen der Kooperation mit Armin Bracks "Aktien Report" nehme ich mir in unregelmäßigen Abständen interessante Unternehmen vor. Die Ausgaben des "Aktien Reports" und/oder "Geld Anlage Reports" erreichen ihre Leser samstags kostenlos und "druckfrisch" im Email-Postfach und man kann sich ▶ hier beim "Geld Anlage Report" anmelden. Für die Leser meines Blogs hat das Ganze auch einen direkten Nutzen: mit einigen Tagen Zeitverzögerung darf ich die Analysen dann auch hier veröffentlichen...

Sonntag, 13. Oktober 2019

Die 41. Börsenwoche im Rückspiegel: Kissigs Kloogschieterei mit eBay, Grenke, McCormick

Nach zwei Wochen Pause kommentiere ich heute wieder die Ereignisse der vorausgegangenen Börsenwoche. Noch immer treiben uns die gleichen Themen um wie am Jahresanfang: die US-Handelskriege, vor allem mit China, der auch daraus resultierende globale Wirtschaftsabschwung und der Brexit.

Doch während die konjunkturelle Eintrübung in vollem Gange ist und weltweit zu Zinssenkungen führt, gab es hinsichtlich der Handelskriege und beim Brexit bisher nur heiße Luft, was die Lösungsvorschläge anging, und negative Entwicklungen im Realen. Die Börsen spiegeln dieses emotionale Hin- und Her mit ihren teilweise heftigen Kurszuckungen wider.

Doch nun gibt es - mal wieder - Hoffnungen auf ein gutes Ende, sowohl beim US-China-Handelskrieg als auch beim Brexit. Und mit gutem Ende meine ich nicht ein gutes Ende im engeren Sinne, sondern das Abwenden einer Vollkatastrophe, wie sich als Alternative lange Zeit abzeichnete. Mit entsprechenden Auswirkungen auf die Börse, die Unternehmen und die Aktienkurse...

Sonntag, 4. August 2019

Die 31. Börsenwoche im Rückspiegel: Kissigs Kloogschieterei mit DIC Asset, Gesco, Grenke, Shopify

Während die US-Berichtssaison auf Hochtouren lief und die eine oder andere Überraschung mit sich brachte, übernahm wieder die Politik das Zepter - Donald Trump trat eine neue Strafzollaktion gegen China los und damit stürzte er die Börsen in ein Jammertal.

"Politische Börsen haben kurze Beine" lautet ein bekanntes Börsenzitat und es hat nichts an Aktualität oder Gültigkeit eingebüßt. Das gilt umso mehr in Zeiten, in denen wichtige Politiker wie "The Don" via Twitter im Stakkatostil ihre Meinungen in den Äther ballern und damit Bewegungen an den Märkten auslösen können. In beide Richtungen. Und es ist nicht so, dass Trump sich dessen nicht bewusst wäre und einfach nur unbedarft jegliche Konvention über Bord wirft, die jahrzehntelang die US-Politik ein Stück weit berechenbar(er) gemacht hat. Nein, Trump weiß um die Wirkungen und Auswirkungen seiner Tweets und er genießt sie geradezu, die anscheinende Allmacht, dass alle Welt an seinen Lippen hängt. Es ist das gleiche Spiel wie das Hofhalten eines mittelalterlichen Despoten - oder eines Mafia-Bosses, wenn man denn Mario Puzos Beschreibungen folgt. Trump liebt dieses Allmachtsgehabe mehr als die Wirkung, die er damit erzielt. Das sah man deutlich, als er die Einigung der EU und der USA bzgl. des künftigen US-Rindfleischexports bekanntgab und am Rande einen (schlechten) Scherz über Strafzölle machte, die er trotzdem noch über die europäischen Autoimporte in die USA verhängen könnte. Ganz im Stil eines Sonnenkönigs. Die Welt und in ihrem Gefolge die Wirtschaft und die Börsen haben darunter zu leiden, doch der Donaldissimo verfolgt damit eine offensichtliche Strategie...

Dienstag, 30. Juli 2019

Ist Grenke noch auf Kurs? Neugeschäft läuft besser als erwartet, doch die Gewinne leiden...

Leasingspezialist Grenke gab bekannt, dass man beim Neugeschäft anstelle der bisher erwarteten 14% Zuwachs im laufenden Jahr nun wohl eher mit 16% bis 19% rechne. Das zeigt, dass das Geschäftsmodell funktioniert und das Wachstum auch ins angrenzende europäische Ausland und die USA Früchte trägt.

Dass der Kurs kräftig abschmiert und die Aktie auf knapp 80 Euro drückt, liegt an den gleichzeitig gesenkten Gewinnerwartungen. Denn nachdem Grenke im Vorjahr 131 Mio. Euro verdient hatte, ging man bisher von 147 bis 156 Mio. Euro Gewinn aus. Doch nun ruderte man etwas zurück und schraubte die eigenen Erwartungen auf 138 bis 148 Mio. Euro runter. Moderat, was man vom fünfzehnprozentigen Kurseinbruch nicht gerade behaupten kann...

Sonntag, 16. Juni 2019

Kissigs Kloogschieterei: Die 24. Börsenwoche im Rückspiegel mit Axel Springer, BDCs, Grenke, KKR, Softbank Group, UET United Electronic Technology, United Internet

Die Pfingstwoche war erstaunlich ruhig an den Börsen und es gab nur wenige Aufreger. Einer davon war die Attacke auf Schiffe im Golf von Oman, für die die USA sofort den Iran verantwortlich machten. Nicht erstaunlich. Durchaus erstaunlich fand ich allerdings die Reaktion des Ölpreises, denn der fiel. Und das, wo 40% der Welterdölförderung durch die Straße von Oman verschifft werden. Vielleicht hatte aber auch die neue Studie der IEA, der Internationalen Energie Agentur, größeren Einfluss, denn die prognostiziert für die Zukunft einen Rückgang des weltweiten Ölbedarfs. Dennoch bleibt Öl auf absehbare Zeit der wichtigste Energeilieferant auf unserem Globus und das Schmiermittel für unsere Wirtschaft.

Mittwoch, 7. November 2018

Paradox: Börse missversteht Prognoseanhebung von Grenke als versteckte Gewinnwarnung...

Börsenkurse sind zu 90% Emotion und zu 10% Fakten - diese Börsenweisheit bestätigt sich aktuell am Beispiel Grenke aufs Neue. Und dass viele Anleger gar nicht wissen, was sie sich da ins Depot gelegt haben - Aktien werden viel zu oft mit Wettscheinen auf die Kursentwicklung verwechselt und allzu selten als das wertgeschätzt, was sie sind: ein Anteil an einem Unternehmen. Nochmal: Unternehmensbeteiligung und Lotterieschein - das ist nicht das Gleiche! Wer das nicht versteht oder anders sieht, braucht gar nicht weiterzulesen.

Das Familienunternehmen Grenke ist eine der Vorzeigestorys auf dem deutschen Kurszettel. Seit Jahren wächst das Geschäft bei Umsatz und Ergebnis mit deutlich zweistelligen Zuwachsraten. Und der Kurs zieht seit vielen Jahren mit. Doch nun gab es einen heftigen Kurseinbruch, ausgelöst durch einen Artikel bei Bloomberg. Dort war ein Interview mit Grenke-Vorstandsmitglied Sebastian Hirsch veröffentlicht worden, das Bloomberg mit "Grenke erwartet langfristig deutlich geringeres Leasing-Wachstum" auf den Markt losgelassen hat. Und der Markt hat emotional reagiert. Und aus meiner Sicht deutlich über...

Mittwoch, 3. Oktober 2018

Grenke: Es läuft. Einfach, oder...?

Das Familienunternehmen Grenke ist ein Unternehmen, das fast immer unter dem Radar fliegt, denn das Businessmodell IT-Leasing klingt sowas von unsexy. Zu Unrecht - was das Business angeht, nicht den Sexappeal. ツ

Grenke habe ich viel zu spät entdeckt, die Story und die Kursrallye ist jahrelang an mir vorbei gegangen. Zu unsexy, ihr wisst schon... Dann gab es 2016 eine ausgedehnte Konsolidierungsphase und ich habe mir das Unternehmen endlich mal genauer angesehen - und mich dafür begeistert. Ein echtes Qualitätsunternehmen mit starkem ökonomischen Burggraben.

Mitte 2017 hat der Kurs dann die alten Höchststände hinter sich gelassen und ich habe den Wert hier im Blog vorgestellt als "relativ krisenfestes Wachstumsunternehmen" und mir die Aktien erstmals ins Depot gepackt. Eine Entscheidung, die ich nicht bereue, denn mein Investmentcase ist bisher voll aufgegangen - und auch der Kurs spielt erfreulicherweise mit. Diese Seite der Medaille gehört ja auch zu einem erfolgreichen Investment dazu. Eine positive Kursentwicklung basiert auf lange Sicht letztlich auf überzeugenden Geschäftszahlen. Die zum dritten Quartal hat Grenke soeben vorgelegt. Und die sind durchaus bemerkenswert...

Mittwoch, 31. Mai 2017

Grenke: relativ krisenfestes Wachstumsunternehmen

Die Cloud ist in aller Munde und wer Zukunftsphantasie wecken will, versucht sich mit diesem Begriff zu schmücken. Und so verstehen heute auch viele unter IT-Outsourcing das Verlagern in die Cloud. Moderne Unternehmen bauen ihre eigenen Rechenzentren ab, keines erwirbt mehr eigene PC-Tower oder Softwarepakete, alles wird von IT-Dienstleistern erledigt. Die Großen der Branche heißen Amazon (AWS), Microsoft (Azure) oder IBM. Diese Giganten kämpfen um die Cloud. Dagegen sieht das Geschäft der gründergeführten Grenke AG geradezu altbacken und antiquiert aus, denn der SDAX-Konzern verdient sein Geld mit klassischem IT-Leasing.

In den letzten Jahren hat sich der Aktienkurs von Grenke verfünffacht, doch seit Anfang 2016 kommt er nicht mehr richtig von der Stelle. Aber vielleicht lohnt sich doch ein genauerer Blick auf das Unternehmen und seine Zukunftsaussichten. Trotz der Cloud oder gerade auch deswegen.

Grenke weist heute eine Börsenkapitalisierung von 2,5 Milliarden Euro auf, ist also bei Weitem keine kleine Klitsche. Das zeigt sich auch am Leasingvolumen, das rund 5 Milliarden Euro beträgt und sich auf 560.000 Verträge stützt. Das liegt daran, dass sich Grenke auf das sog. Small-Ticket-Leasing für kleine und mittlere Unternehmen spezialisiert hat. Bei diesem kleinteiligen Geschäft werden vor allem IT-Produkte wie PCs, Drucker, Kopierer, Telekommunikationsgeräte oder Software verleast und zwar ab einem Anschaffungswert von 500 Euro. Dabei ist man mit über 120 Standorten in 30 Ländern vertreten; in Europa ist man fast flächendeckend präsent und in Deutschland, Italien und der Schweiz sogar Marktführer. Neben dem Leasinggeschäft setzt Grenke noch auf zwei weitere Standbeine, das Factoring, also der Ankauf von einzutreibenden Forderungen, und das Bankgeschäft, das sich vor allem auf die Finanzierung von Existenzgründern fokussiert. Eindeutiger Schwerpunkt ist aber das Leasinggeschäft, womit Grenke 90 Prozent seiner Erträge erzielt.