Digital-Payment ist ein Megatrend, die Abkehr vom Bargeld und das immer häufigere Bezahlen via PC, Smartphone oder App boomen - und diese Transformation wird durch die Corona-Pandemie noch schneller vorangetrieben. Aber nicht alle Unternehmen im Sektor weisen die gleichen Stärken auf oder sind ähnlich gut positioniert in den unterschiedlichen Märkten. Und einige weisen auch Schwächen oder Nachteile gegenüber anderen Unternehmen auf und weil Focus Investing die erfolgsversprechendste Anlagestrategie ist, habe ich genau das getan und selektiert: MasterCard, MercadoLibre, PayPal, Square und VISA sind meine Favoriten im Payment-Sektor, während Opera und Wirecard die Bühne verlassen müssen, auf die es Amercian Express erst gar nicht geschafft hat...
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Donnerstag, 2. April 2020
Sonntag, 22. September 2019
Die 38. Börsenwoche im Rückspiegel: Kissigs Kloogschieterei mit Adobe, Corning, Opera, Zalando
In der vergangenen Börsenwoche konnten die großen Börsenindizes ihre Vorwochenstände nicht verteidigen und notierten allesamt schwächer. Was die US-Aktien angeht, war das abzusehen, jedenfalls statistisch. Denn in den Wochen, in denen die FED über ihre Zinssätze entscheidet, notieren US-Aktien traditionell etwas leichter. Auf der anderen Seite folgte in der Vergangenheit auf die zweite Zinssenkung der US-Notenbank durchschnittlich eine Rallye von über 20% bei den US-Aktien.
Behält die Statistik Recht, könnte sich der letzte Freitag in einigen Wochen also als idealer Einstiegszeitpunkt erweisen bzw. erwiesen haben - auch wenn das heute natürlich nicht unbedingt so aussieht, denn es sprechen ja auch Gründe gegen weiter steigende Kurse. Was diese nicht davon abhält, langfristig immer höher zu steigen, wie ein Blick auf einen Langfristchart zeigt.
Wenn das Börsenbarometer steigt, heißt das nichts anderes, als dass die Aktienkurse steigen - allerdings nicht von jeder Aktie und auch nicht gleichmäßig verteilt. Zuletzt hatten sich zyklische Werte etwas von ihren Tiefständen erholt und sich eindrucksvoll zurück gemeldet. Ob dies nur ein Strohfeuer ist, oder sich eine Trendwende im Konjunkturzyklus anbahnt, bleibt abzuwarten. Die ersten Frühindikatoren senden jedenfalls ermutigende Signale aus...
Behält die Statistik Recht, könnte sich der letzte Freitag in einigen Wochen also als idealer Einstiegszeitpunkt erweisen bzw. erwiesen haben - auch wenn das heute natürlich nicht unbedingt so aussieht, denn es sprechen ja auch Gründe gegen weiter steigende Kurse. Was diese nicht davon abhält, langfristig immer höher zu steigen, wie ein Blick auf einen Langfristchart zeigt.
Wenn das Börsenbarometer steigt, heißt das nichts anderes, als dass die Aktienkurse steigen - allerdings nicht von jeder Aktie und auch nicht gleichmäßig verteilt. Zuletzt hatten sich zyklische Werte etwas von ihren Tiefständen erholt und sich eindrucksvoll zurück gemeldet. Ob dies nur ein Strohfeuer ist, oder sich eine Trendwende im Konjunkturzyklus anbahnt, bleibt abzuwarten. Die ersten Frühindikatoren senden jedenfalls ermutigende Signale aus...
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Mittwoch, 28. August 2019
Andere Ansichten zu Opera Ltd. und dem (nötigen?) Tritt auf die Euphoriebremse
Opera Ltd., den norwegischen Browser-Spezialisten und aufstrebenden Payment-Anbieter in Afrika, habe ich ja noch recht frisch auf dem Radar und nun hat Stefan Waldhauser eine aktuelle Einschätzung zu dem Unternehmen abgegeben.
Dabei geht er ausführlich auf die Geschäftsentwicklung im zweiten Quartal 2019 ein, mit der Opera die Erwartungen des Marktes klar toppen konnte, und nun seine Prognosen für das Gesamtjahr angehoben hat. Stefan Waldhauser zeigt aber auch die mit der (neuen) Strategie und dem noch stärker zulegenden Wachstum verbundenen Risiken auf. Denn hohe Investitionen knabbern ab einem gewissen Grad auch an einem eigentlich hohen Cash-Bestand und können ggf. irgendwann eine Zufuhr frischen Geldes nötig machen, wenn die Wachstums- und Investitionsraten über längere zeit unverändert hoch bleiben.
Darüber hinaus widmet sich Stefan Waldhauser jedoch auch den neuen Geschäftsfeldern OPay und OKash, wobei insbesondere bei letzterem auch die Frage aufwirft, inwieweit Zinsen von 1% pro Tag moralisch-ethisch gerechtfertigt sind. Hier stellt Stefan den Zusammenhang mit dem hohen Ausfallrisiko von knapp 30% im Bereich Microlending her. Bei OPay erfreut die jüngste Entwicklung in Nigeria, wo die Bündel-App ORide, die mehrere Angebote wie OPay und OFood zusammenfasst, auf Platz Eins der Download-Charts im Bereich Finance hochgeschnellt ist.
▶ "Opera - Ein Tritt auf die Euphoriebremse"
Disclaimer
Ich habe Opera Ltd. auf meiner Beobachtungsliste und in meinem Depot.
Dabei geht er ausführlich auf die Geschäftsentwicklung im zweiten Quartal 2019 ein, mit der Opera die Erwartungen des Marktes klar toppen konnte, und nun seine Prognosen für das Gesamtjahr angehoben hat. Stefan Waldhauser zeigt aber auch die mit der (neuen) Strategie und dem noch stärker zulegenden Wachstum verbundenen Risiken auf. Denn hohe Investitionen knabbern ab einem gewissen Grad auch an einem eigentlich hohen Cash-Bestand und können ggf. irgendwann eine Zufuhr frischen Geldes nötig machen, wenn die Wachstums- und Investitionsraten über längere zeit unverändert hoch bleiben.
Darüber hinaus widmet sich Stefan Waldhauser jedoch auch den neuen Geschäftsfeldern OPay und OKash, wobei insbesondere bei letzterem auch die Frage aufwirft, inwieweit Zinsen von 1% pro Tag moralisch-ethisch gerechtfertigt sind. Hier stellt Stefan den Zusammenhang mit dem hohen Ausfallrisiko von knapp 30% im Bereich Microlending her. Bei OPay erfreut die jüngste Entwicklung in Nigeria, wo die Bündel-App ORide, die mehrere Angebote wie OPay und OFood zusammenfasst, auf Platz Eins der Download-Charts im Bereich Finance hochgeschnellt ist.
Meine Einschätzung
Der Artikel ist ein Must-Read für jeden, der Aktien von Opera Ltd. hält oder sich zumindest mit dem Gedanken trägt, sich an diesem Unternehmen zu beteiligen.▶ "Opera - Ein Tritt auf die Euphoriebremse"
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Ich habe Opera Ltd. auf meiner Beobachtungsliste und in meinem Depot.
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Sonntag, 25. August 2019
Die 34. Börsenwoche im Rückspiegel: Kissigs Kloogschieterei mit DIC Asset, Intuit, MBB, Opera Ltd., Salesforce, Square, TTL Beteiligung
Es war eine Woche der Entspannung, der Erholung und bis Freitagmittag liefen die Börsen prächtig. Nachdem am Donnerstag bereits absehbar war, dass die FED am Freitag wohl keine neuen Impulse setzen wird, begann US-Präsident Trump mit seinem Gestänkere gegen die FED und ihren Chef Jerome Powell.
Dann traten die Chinesen auf den Plan und abweichend von Trumps Beteuerungen, es würde "bald" zu einem Deal kommen, setzte China Strafzölle gegen US-Importe nach oben. Trump twitterte sich in Rage und ließ die Antwort des USA folgen, die nun ihrerseits die Strafzölle für China-Importe deutlich nach oben setzten, so dass im Ergebnis sich die beiden weltweit führenden Handelsnationen gegenseitig mit Sanktionen bombardieren. Und die Kurse gingen entsetzt in die Knie, als die Anleger alle Hoffnung fahren ließen...
Dann traten die Chinesen auf den Plan und abweichend von Trumps Beteuerungen, es würde "bald" zu einem Deal kommen, setzte China Strafzölle gegen US-Importe nach oben. Trump twitterte sich in Rage und ließ die Antwort des USA folgen, die nun ihrerseits die Strafzölle für China-Importe deutlich nach oben setzten, so dass im Ergebnis sich die beiden weltweit führenden Handelsnationen gegenseitig mit Sanktionen bombardieren. Und die Kurse gingen entsetzt in die Knie, als die Anleger alle Hoffnung fahren ließen...
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