Heute bekam ich eine Leserfrage zur Blue Cap AG, wo ich ja einige Jahre Aktionäre war und fette Beute gemacht habe. Aber die Zeiten sind längst vorbei, denn nachdem Gründer und Chef Dr. Schubert die Aktienmehrheit verkauft hat, wendete sich alles zum Schlechte(re)n. Und bis heute hängen tiefschwarze Gewitterwolken über dem Unternehmen, denn das 27-prozentige Aktienpaket, das die PartnerFonds AG i.L. hält, soll muss unbedingt abgestoßen werden. Zur Not auch mit der Brechstange...
Posts mit dem Label Blue Cap werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Blue Cap werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Donnerstag, 27. November 2025
Samstag, 12. Oktober 2024
Die Börsenwoche 41/2024 im Rückblick: Die stärksten Kurstreiber in meinem Depot waren nicht nur Verve Group, Texas Pacific Land, Rheinmetall, LendingClub und Opendoor
Die Top-Werte meines Investmentdepots veröffentliche ich jeweils zum Quartalsende in meinen Investor-Updates und meine Beobachtungsliste aktualisiere ich wöchentlich.
Ergänzend gebe ich heute eine kurze Übersicht zu den Werten, die in der letzten Woche mein Investmentdepot am stärksten bewegt haben. Dabei geht es um alte Bekannte und neue Liebschaften. Und es gibt die eine oder andere Überraschung...
Labels:
Blue Cap,
Michael Kissig,
Wochenrückblick
Montag, 22. April 2024
Kissigs Nebenwerte-Analyse: Blue Cap will endlich wieder in die Offensive kommen
Im Magazin "Der Nebenwerte Investor" von Traderfox finden sich regelmäßig Analysen von mir zu deutschen Nebenwerten. Das Magazin ist kostenpflichtig und wer dieses oder eine der weiteren Börsenzeitschriften von Traderfox bestellen möchte, gelangt ▶ hier zur Übersicht. Mehrwert für die Leser meines Blogs: Nach Erscheinen des Magazins darf ich meine Nebenwerte-Analysen dann auch hier veröffentlichen.
Artikel aus "Der Nebenwerte Investor" Ausgabe 6/2024 vom 26.03.2024
Labels:
Analysen,
Blue Cap,
Nebenwerte,
Nebenwerte Investor
Freitag, 25. August 2023
Kissigs Nebenwerte-Analyse: Blue Cap hält in herausforderndem Umfeld die Spur
Im Magazin "Der Nebenwerte Investor" von Traderfox finden sich regelmäßig Analysen von mir zu deutschen Nebenwerten. Das Magazin ist kostenpflichtig und wer dieses oder eine der weiteren Börsenzeitschriften von Traderfox bestellen möchte, gelangt ▶ hier zur Übersicht. Mehrwert für die Leser meines Blogs: Nach Erscheinen des Magazins darf ich meine Nebenwerte-Analysen dann auch hier veröffentlichen.
Artikel aus "Der Nebenwerte Investor" Ausgabe 11/2023 vom 23.08.2023
Labels:
Analysen,
Blue Cap,
Medien,
Nebenwerte,
Nebenwerte Investor
Samstag, 23. November 2019
Blue Cap ohne Dr. Schubert? Kann das wirklich sein? Vielleicht...
Nach den Querelen mit dem Großaktionär PartnerFonds und dem Rausschmiss von deren CEO Oliver Kolbe war zuletzt wieder etwas Ruhe eingekehrt bei der Münchener Beteiligungsholding Blue Cap. Deren CEO und ehemaliger Großaktionär Dr. Hannspeter Schubert hatte zwar seinen Rückzug vom Amt des CEOs zum Jahresende 2019 erklärt, aber viele Aktionäre hatten gehofft, dass die vom neuen Aufsichtsrat eingeleitete Suche nach geeigneten Nachfolgern doch noch zu einem guten Ende führen würde. Das hat es nun, doch Dr. Schubert wird dem Vorstand ab 1.1.2020 nicht mehr angehören, so viel steht ab heute fest. Denn Blue Cap hat gleich drei neue Vorstände benannt. Doch damit muss das Kapital Dr. Schubert bei Blue Cap noch nicht beendet sein...
Labels:
Analysen,
Bargain,
Blue Cap,
Meldung,
Nebenwerte,
Stock-Picking
Montag, 7. Oktober 2019
Kissigs Investor-Update Q3/19 mit Alphabet, Amazon, American Tower, eBay, Funkwerk, Hypoport, MasterCard, Microsoft, PayPal, Wirecard
Investor-Update zum Ende des 3. Quartals 2019
In meinen Investor-Updates blicke ich jeweils zum Ende des Quartals auf die Entwicklungen in den vergangenen Monaten zurück und wie sich diese ggf. auf meine Beobachtungsliste und auf mein Investment-Portfolio ausgewirkt haben. Darüber hinaus berichte ich über die Gewichtung der größten Werte in meinem Investmentdepot und beschäftige ich mich auch mit Unternehmen, die ich noch nicht hier im Blog vorgestellt habe, die sich jedoch in meinem Depot befinden.Per Ende September waren die größten Positionen in meinem Investmentdepot Microsoft, Hypoport, MasterCard, Wirecard, Amazon, Funkwerk, American Tower, PayPal, Alphabet und eBay. Neben der neuen Nummer Eins gab es einige Veränderungen, die nicht alleine auf die heftigen Schwankungen der Börsenkurse zurückzuführen sind; immerhin sechs Werte lagen auch vor drei Monaten in den Top 10...
Sonntag, 1. September 2019
Die 35. Börsenwoche im Rückspiegel: Kissigs Kloogschieterei mit Aurelius, Blue Cap, Delignit, mVISE, Navigator Equity Solutions
Anders als in der Vorwoche verhagelte kein Twittersturm des Donaldissimo die Erholungsphase der Börsen und so blicken wir auf eine Woche der Entspannung und gestiegener Kurse zurück. Der DAX notiert zwar weiterhin unter 12.000 Punkten und der S&P 500 unter 3.000, aber die Allzeithochs sind in Schnupperweite - zumindest an den US-Börsen. Die deutschen Aktienwerte hängen weiterhin in den Seilen, was auch an der Gewichtung unseres Leitindex liegt: Banken, Automobilhersteller- und zulieferer sowie Chemiekonzerne. Und mit Zyklikern lässt sich am Ende eines Konjunkturbooms bekanntlich am wenigsten Geld machen; hier dominieren eher die Minuszeichen. Dazu bräuchte es noch nicht einmal Handelskriege, aber die stehen leider weiterhin hoch auf der Agenda. Und auch wenn die immer mal wieder aufkeimenden Hoffnungen auf eine Lösung bzw. Einigung die Börsen verschnaufen lassen, so sind die realwirtschaftlichen Bremsspuren nicht zu übersehen, die Strafzölle und verbale Kanonenschläge hinterlassen. Und anders als Donald Trump glaube ich nicht, dass die US-Notenbank nur "irgendwas tun müsste", um das Problem zu lösen. Wenngleich ich Stanley Druckenmiller folge, der die Geldpolitik der Notenbank für den entscheidenden Faktor für den Erfolg an der Börse hält...
Mittwoch, 28. August 2019
Kolbe-Aus bei PartnerFonds: Nutzt der Blue Cap-Kurs jetzt sein Verdopplungspotenzial?
Die PartnerFonds AG ist seit einiger Zeit Großaktionär bei der Münchner Industrieholding Blue Cap AG und hatte versucht, unter ihrem CEO Oliver Kolbe und ihrem Aktienpaket von knapp 46% Zugriff auf die Perlen im Blue Cap-Portfolio zu bekommen. Der Machtkampf mit dem Gründer und ehemaligen Großaktionär Dr. Schubert eskalierte und fand sich vor Gericht wieder - bis mit der Schweizer Eveco ein neuer Großaktionär bei der PartnerFonds AG einstieg und - gemeinsam mit Dr. Schubert - wiederum dort die Gremien unter Druck setzte. In der Folge rüsteten beide Seiten ab und suchten eine einvernehmliche Lösung zum Wohle aller Beteiligten.
Der Burgfrieden hielt nicht lange, denn soeben teilte die PartnerFonds AG lapidar mit, dass Oliver Kolbe als CEO zum Jahresende ausscheiden werde. Er wolle sich neuen Aufgaben widmen, da "einer mit dem heutigen Tag eingeleiteten reinen Abwicklung der Gesellschaft nicht zur Verfügung" stehe. Und das ist die zweite Hammermeldung, die hat eine noch größere Bedeutung - auch und gerade für den dahinsiechenden Aktienkurs der Blue Cap AG...
Der Burgfrieden hielt nicht lange, denn soeben teilte die PartnerFonds AG lapidar mit, dass Oliver Kolbe als CEO zum Jahresende ausscheiden werde. Er wolle sich neuen Aufgaben widmen, da "einer mit dem heutigen Tag eingeleiteten reinen Abwicklung der Gesellschaft nicht zur Verfügung" stehe. Und das ist die zweite Hammermeldung, die hat eine noch größere Bedeutung - auch und gerade für den dahinsiechenden Aktienkurs der Blue Cap AG...
Donnerstag, 4. Juli 2019
Kissigs Investor-Update Q2/19 mit Amazon, Blue Cap, Funkwerk, Hypoport, Mastercard, MBB, Microsoft, PayPal, Softbank Group
Investor-Update zum Ende des 2. Quartals 2019
In meinen Investor-Updates blicke ich jeweils zum Ende des Quartals auf die Entwicklungen in den vergangenen Monaten zurück und gebe aktuelle Einschätzungen zu Unternehmen auf meiner Beobachtungsliste und wie sich diese ggf. auf mein Investment-Portfolio ausgewirkt haben.Darüber hinaus beschäftige ich mich auch mit Unternehmen, die ich noch nicht hier im Blog vorgestellt habe, die sich jedoch in meinem Depot befinden. Des Weiteren berichte ich über die Gewichtung der größten Werte in meinem Investmentdepot und in meinem Dividendendepot.
Die größten Positionen in meinem Investmentdepot waren Ende Juni Hypoport, MasterCard, Amazon, Microsoft, PayPal, Funkwerk, Softbank Group, das High-Tech Stock Picking Wiki von Stefan Waldhauser und Blue Cap. Neben der neuen Nummer Eins gab es einige Veränderungen, die nicht alleine auf die heftigen Schwankungen der Börsenkurse zurückzuführen sind...
Labels:
Amazon,
Blue Cap,
Funkwerk,
Hypoport,
Investor-Update,
MasterCard,
MBB,
Michael Kissig,
Microsoft,
Nebenwerte,
PayPal,
Softbank Group
Montag, 10. Juni 2019
Kissigs Kloogschieterei: Die 23. Börsenwoche im Rückspiegel mit Blue Cap, Datagroup, DIC Asset, Microsoft, Salesforce.com, Softbank Group, TTL Beteiligung, Western Digital
Die New York Stock Exchange (NYSE) ist die Welt-Leitbörse und an ihrem Wohl und Weh hängen die Kurse der übrigen Börsen der Welt. Ob Japan, China, London, Paris oder Frankfurt. Und US-Präsident Donald Trump ist der Taktgeber der US-Börsen und damit der Weltfinanzmärkte, selbst wenn er den Takt öfter wechselt, als andere Leute ihre Unterwäsche. Und musikalisch ist er auch nicht besonders. Trotzdem führt an ihm kein Weg vorbei und auch in der letzten Woche hat er wieder den Taktstock geschwungen und die Börsen in Atem gehalten; Moll und Dur im steten Wechselfieber...
Sonntag, 9. Juni 2019
Blue Cap-HV (fast) ohne Showdown aber mit Überraschungen und neuen Erkenntnissen
Bei der Münchner Beteiligungsgesellschaft Blue Cap fand kürzlich die Hauptversammlung statt und im Vordergrund stand nicht der Geschäftserfolg des Vorjahres, sondern vor allem war mit Spannung erwartet worden, wie sich der neue Großaktionär PartnerFonds verhalten würde, nachdem es im vergangenen halben Jahr ja zu harten Auseinandersetzungen gekommen war. Und auch, welchen Einfluss PartnerFonds neue Großaktionäre ausüben könnten. Und würden...
Vorab möchte ich feststellen, dass ich nicht persönlich an der Hauptversammlung teilgenommen habe. Allerdings liegen mir inzwischen mehrere Berichte über den Verlauf vor und die widersprechen sich kaum was die Vorgänge angeht, jedoch kommen die Berichterstatter zu teilweise konträren Einschätzungen. Auf Basis dieser "gesicherten Faktenlage aus erster Hand" rücke ich die Vorgänge und HV-Ergebnisse in mein Bild der Dinge ein und adjustiere meinen Investmentcase zur Blue Cap AG.
Vorab möchte ich feststellen, dass ich nicht persönlich an der Hauptversammlung teilgenommen habe. Allerdings liegen mir inzwischen mehrere Berichte über den Verlauf vor und die widersprechen sich kaum was die Vorgänge angeht, jedoch kommen die Berichterstatter zu teilweise konträren Einschätzungen. Auf Basis dieser "gesicherten Faktenlage aus erster Hand" rücke ich die Vorgänge und HV-Ergebnisse in mein Bild der Dinge ein und adjustiere meinen Investmentcase zur Blue Cap AG.
Labels:
Analysen,
Blue Cap,
Dividende,
Nebenwerte,
Stock-Picking,
Übernahme
Sonntag, 26. Mai 2019
Kissigs Kloogschieterei: Die 21. Börsenwoche im Rückspiegel mit Apple, Blue Cap, Cisco Systems, Softbank Group
"Die Geister, die ich rief, ich werd' sie nicht mehr los..." stammt aus Goethes "Der Zauberlehrling" und nichts liegt mir ferner als Johann Wolfgang von Goethe mit Donald Trump zu vergleichen! Doch das permanente Säbelrasseln und weltweite Brändelegen des Donaldissimo erzeugt zunehmend erhebliche - und dauerhafte - Kollateralschäden. Und damit meine ich nicht nur Politikverdrossenheit, internationale Spannung und Kriegsangst, sondern handfeste Einbußen und nachhaltig eingetrübte Geschäftsaussichten von Unternehmen. Es betrifft nicht alle, aber doch einige. Und zwar auch Giganten, wie Apple oder Cisco Systems aus den USA. Und dabei geht es weit mehr als um ein paar - vorübergehende - Strafzölle.
Auf die aktuelle "Earnings Season" in den USA hat das noch relativ geringe Auswirkungen, aber natürlich auf die Ausblicke der Unternehmen für den Rest des Jahres. weiter und in Deutschland nimmt die Dividendensaison Fahrt auf. Mit entsprechenden deutlicheren Kursschwankungen bei den betroffenen Werten. Und auch wenn Quartalsergebnisse kein Maßstab für langfristig orientierte Anleger sind, prägen sie doch auf kurze Sicht den Kursverlauf einer Aktie. Und das bietet Chancen und Risiken...
Auf die aktuelle "Earnings Season" in den USA hat das noch relativ geringe Auswirkungen, aber natürlich auf die Ausblicke der Unternehmen für den Rest des Jahres. weiter und in Deutschland nimmt die Dividendensaison Fahrt auf. Mit entsprechenden deutlicheren Kursschwankungen bei den betroffenen Werten. Und auch wenn Quartalsergebnisse kein Maßstab für langfristig orientierte Anleger sind, prägen sie doch auf kurze Sicht den Kursverlauf einer Aktie. Und das bietet Chancen und Risiken...
Labels:
Alibaba,
Analysen,
Apple,
Blue Cap,
Cisco Systems,
Deutsche Telekom,
IPO,
Kissigs Kloogschieterei,
Nebenwerte,
Slack,
Softbank Group,
Übernahme,
We Work
Donnerstag, 16. Mai 2019
Blue Cap und PartnerFonds: So oder so könnte das noch was werden...
Gerade erst haben sich die Gewitterwolken bei Blue Cap etwas aufgehellt, nachdem man auf Entspannungskurs zum Großaktionär PartnerFonds AG gegangen ist und sich ein einvernehmlich(er)es Vorgehen abzeichnet: Dr. Schubert wird als Blue Cap-CEO von Bord gehen und der Vorstand bis zum Jahresende auf bis zu drei Mitglieder ausgeweitet. Daneben wird der Aufsichtsrat um einen auf vier Posten erweitert und die beiden jetzt von PartnerFonds vorgeschlagenen Kandidaten finden auch die Unterstützung von Dr. Schubert/Blue Cap. Einer von ihnen gehört zum Evoco-Team, die seit Kurzem mit 18,34% der Anteile neuer größter Aktionär bei der PartnerFonds AG sind (vor Dr. Schubert mit rund 8%).
Anlässlich des Frankfurter Eigenkapitalforums hat Dr. Schubert sich zur künftigen Zusammenarbeit derbeiden drei Unternehmen geäußert und deutlich gemacht, dass eine wie auch immer geartete Verschmelzung von Evoco oder Blue Cap mit PartnerFonds ausgeschlossen sei. Soweit so gut. Doch es bleibt - vor allem aus Sicht der Blue Cap-Aktionäre - die Frage, wie es dann weitergehen soll, zumal der hohe Abschlag des Aktienkurses auf den NAV (17,50 zu 30 Euro) ja maßgeblich an diesen unsicheren Zukunftsaussichten hängt. Und genau dazu habe ich mir ein paar Gedanken gemacht...
Anlässlich des Frankfurter Eigenkapitalforums hat Dr. Schubert sich zur künftigen Zusammenarbeit der
Labels:
Analysen,
Bargain,
Blue Cap,
Nebenwerte,
Stock-Picking,
Übernahme
Montag, 13. Mai 2019
Blue Cap: Neuer Player mischt die Karten neu. Deeskalation oder (nur) die Ruhe vor dem Sturm?
Bei der Beteiligungsgesellschaft Blue Cap ist richtig Leben drin. Weniger im operativen Business, das gewohnt souverän läuft, wie die 2018er Jahreszahlen belegt hatten, als vielmehr im Ringen um Macht und Einfluss.
Denn nachdem Dr. Hannspeter Schubert, Macher und CEO der Blue Cap AG, mit 44% den größten Teil seines Aktienpakets an die PartnerFonds AG verkauft hatte, war eigentlich ein einvernehmliches Zusammengehen der beiden Gesellschaften unter dem Dach der Blue Cap AG angedacht. Daraus wurde bekanntlich ja nichts; es gab vielmehr eine unschöne Eskalation, bei der auch mit harten Bandagen gekämpft wurde. In den letzten Tagen gab es nun gleich mehrere Entwicklungen, die aufhorchen lassen...
Denn nachdem Dr. Hannspeter Schubert, Macher und CEO der Blue Cap AG, mit 44% den größten Teil seines Aktienpakets an die PartnerFonds AG verkauft hatte, war eigentlich ein einvernehmliches Zusammengehen der beiden Gesellschaften unter dem Dach der Blue Cap AG angedacht. Daraus wurde bekanntlich ja nichts; es gab vielmehr eine unschöne Eskalation, bei der auch mit harten Bandagen gekämpft wurde. In den letzten Tagen gab es nun gleich mehrere Entwicklungen, die aufhorchen lassen...
Sonntag, 28. April 2019
Kissigs Kloogschieterei: Die 17. Börsenwoche im Rückspiegel mit Amazon, Blue Cap, Dr. Hönle, Microsoft, PayPal, Umicore
Es liegt eine weitere politisch weitgehend unaufgeregte Woche hinter uns und die Börsen zahlen das mit steigenden Kursen zurück.
In den USA nimmt die "Earnings Season" langsam richtig Fahrt auf und immer mehr Schwergewichte präsentieren ihre Ergebnisse des ersten Quartals. Von überbordendem Optimismus kann weiterhin keine Rede sein, trotz des optisch wieder hohen Kursniveaus. Zu viel Geld wartet noch immer an der Seitenlinie, während die Aussicht auf Zinssenkungen in den USA weiter zunimmt. Und noch immer picken sich Anleger gerne das eine Pünktchen heraus, das ihnen an den vorgelegten Quartalszahlen nicht passt und das bestimmt dann die Schlagzeilen.
In den USA nimmt die "Earnings Season" langsam richtig Fahrt auf und immer mehr Schwergewichte präsentieren ihre Ergebnisse des ersten Quartals. Von überbordendem Optimismus kann weiterhin keine Rede sein, trotz des optisch wieder hohen Kursniveaus. Zu viel Geld wartet noch immer an der Seitenlinie, während die Aussicht auf Zinssenkungen in den USA weiter zunimmt. Und noch immer picken sich Anleger gerne das eine Pünktchen heraus, das ihnen an den vorgelegten Quartalszahlen nicht passt und das bestimmt dann die Schlagzeilen.
»Die Bären machen Schlagzeilen, die Bullen machen Geld.«Exemplarisch nenne ich mal Amazon, wo hauptsächlich über das nachlassende Umsatzwachstum berichtet wird. Hätten wir eine euphorische Stimmungslage an der Börse, wären die Nachrichten voll von der Gewinnverdopplung. Aber davon hat kaum jemand etwas mitbekommen und der Börsenkurs ist auch nicht zweistellig in die Höhe gesprungen. Die Börse scheint also Bernard Baruchs weisen Gedanken zu folgen und das kann auch noch eine ganze Weile so weitergehen...
(Bernard Baruch)
Labels:
Amazon,
Analysen,
Blue Cap,
Dr. Hönle,
Kissigs Kloogschieterei,
mic,
Microsoft,
Nebenwerte,
PayPal,
Umicore,
Zahlenwerk
Sonntag, 14. April 2019
Kissigs Kloogschieterei: Die 15. Börsenwoche im Rückspiegel mit Amazon, Blue Cap, DIC Asset, Jumia, Microsoft, Rocket Internet
Unterm Strich notieren die großen Indizes der Welt unverändert nach der vergangenen Woche. Zur Wochenmitte waren DAX und Dow Jones zwar deutlich unter Druck, ebenso der MDAX, doch das hat sich am Freitag wieder gegeben. Lediglich der technologielastige NASDAQ zeichnet ein etwas anderes Bild: er hat in der letzten Woche gut 1% zugelegt und ist eigentlich die ganze Woche über moderat angestiegen. Hiermit zeichnet sich die jetzt schon seit einigen Jahren auffällige Entwicklung weiter fort, dass die US-Technologiewerte zulegen und alle Indizes mitreißen. Beim NASDAQ ist das sehr ausgeprägt, da diese viele der großen Technologiewerte beinhaltet, aber auch S&P 500, DOW oder der MSCI World würden ohne die Kursstärke der US-Techgiganten ein ziemlich düsteres Bild zeichnen.
Und genau das ist der Punkt: Skeptiker orientieren sich gerne an den vermeintlichen Höchstständen der Indizes, dabei ist der breite Markt gar nicht großartig angestiegen in den letzten zwei Jahren. So notierte der breite Russel 2000 Ende Dezember 2018 mit knapp 1.337 Punkten leicht unterhalb seines Wertes vom 30. Dezember 2016, als er bei 1.357 Punkten lag. Zwei Jahre ohne Zugewinn. Natürlich auch dank des allgemeinen Börseneinbruchs Ende 2018; Ende August 2018 hatte der Russel 2000 einen Höchststand von rund 1.740 Punkten markiert. Und damit notiert er aktuell, trotz des fulminanten Jahresauftakts, noch gut 10 Prozent unter seinen alten Hochs.
Es ziehen also die großen Technologiewerte und das nicht ohne Grund. Denn sie legen weiterhin Wachstumsraten im prozentual zweistelligen Bereich vor und kaufen mit ihren enormen Cashflows weiterhin massiv eigene Aktien zurück, so dass ihr Ergebnis je Aktie überproportional profitiert. Ohne dass sie dabei auf Investitionen in Forschung & Entwicklung verzichten würden oder auf Firmenzukäufe. In anderen Bereichen der Wirtschaft läuft es allerdings nicht (mehr) ganz so rund...
Und genau das ist der Punkt: Skeptiker orientieren sich gerne an den vermeintlichen Höchstständen der Indizes, dabei ist der breite Markt gar nicht großartig angestiegen in den letzten zwei Jahren. So notierte der breite Russel 2000 Ende Dezember 2018 mit knapp 1.337 Punkten leicht unterhalb seines Wertes vom 30. Dezember 2016, als er bei 1.357 Punkten lag. Zwei Jahre ohne Zugewinn. Natürlich auch dank des allgemeinen Börseneinbruchs Ende 2018; Ende August 2018 hatte der Russel 2000 einen Höchststand von rund 1.740 Punkten markiert. Und damit notiert er aktuell, trotz des fulminanten Jahresauftakts, noch gut 10 Prozent unter seinen alten Hochs.
Es ziehen also die großen Technologiewerte und das nicht ohne Grund. Denn sie legen weiterhin Wachstumsraten im prozentual zweistelligen Bereich vor und kaufen mit ihren enormen Cashflows weiterhin massiv eigene Aktien zurück, so dass ihr Ergebnis je Aktie überproportional profitiert. Ohne dass sie dabei auf Investitionen in Forschung & Entwicklung verzichten würden oder auf Firmenzukäufe. In anderen Bereichen der Wirtschaft läuft es allerdings nicht (mehr) ganz so rund...
Labels:
Amazon,
Analysen,
Blue Cap,
DIC Asset,
Greiffenberger,
IBM,
Jumia,
Kissigs Kloogschieterei,
Microsoft,
Nebenwerte,
Oracle,
Rocket Internet
Montag, 4. Februar 2019
Kissigs Investor-Update Q4/18 mit Amazon, Blue Cap, Funkwerk, IAC InterActiveCorp, MasterCard, MBB, Navigator Equity, PayPal, Texas Pacific Land Trust, TTL Beteiligung
Investor-Update zum Ende des 4. Quartals 2018
In meinen Investor-Updates blicke ich jeweils zum Ende des Quartals auf die Entwicklungen in den vergangenen Monaten zurück und gebe aktuelle Einschätzungen zu Unternehmen auf meiner Beobachtungsliste und wie sich diese ggf. auf mein Investment-Portfolio ausgewirkt haben.Darüber hinaus beschäftige ich mich auch mit Unternehmen, die ich noch nicht hier im Blog vorgestellt habe, die sich jedoch in meinem Depot befinden. Des Weiteren berichte ich über die Gewichtung der größten Werte in meinem Investmentdepot und in meinem Dividendendepot.
Die größten Positionen in meinem Investmentdepot waren Ende 2018 Amazon, MasterCard, MBB, Navigator Equity, Funkwerk, TTL Beteiligung- und Grundbesitz und PayPal. Und damit gab es vier wesentliche Veränderungen, die nicht alleine auf die heftigen Schwankungen der Börsenkurse zurückzuführen sind...
Mittwoch, 16. Januar 2019
Eskalation bei der mic AG eher ein dreckiges Spiel über Bande beim Streit zwischen Blue Cap und PartnerFonds?
Inzwischen dürfte jedermann klar sein, dass sich Hannspeter Schubert beim Verkauf seines 44-prozentigen Aktienpakets an der Blue Cap AG [WKN: A0JM2M] mächtig verzockt hat. Denn die PartnerFonds AG hat seine Aktien eingesackt und Schubert wurde im Gegenzug zum größten Aktionär bei der Partner Fonds AG. Doch aus dem geplanten einvernehmlichen Zusammenwachsen der beiden Unternehmen ist bekanntlich nichts geworden, denn die PartnerFonds AG hat das Verlangen zur Einberufung einer außerordentlichen Hauptversammlung vor den Latz geknallt mit dem Ziel, den Aufsichtsrat auszutauschen und mit PartnerFonds-Leuten zu besetzen, sowie dem Blue Cap-CEO Dr. Schubert das Vertrauen zu entziehen - was der eigentliche Grund des Ansinnens ist. Blue Cap hat das Verlangen abgelehnt, PartnerFonds geht dagegen gerichtlich vor.
Die PartnerFonds AG und ihre Macher, also Vorstand Oliver Kolbe und sein Aufsichtsrat, sind selbst im eigenen Haus nicht unumstritten. So hat die PartnerFonds-Hauptversammlung Oliver Kolbe die Entlastung verweigert. In der Replik der Blue Cap wurde geäußert, man habe sich über die Bewertung von Beteiligungen nicht einigen können, die die PartnerFonds in die Blue Cap einbringen wollte - zu überhöhten Preisen und damit zum Schaden der Aktionäre, wie Blue Cap und Dr. Schubert meinten.
Der Ausgang dieser Streits ist völlig offen; ich hatte vor einigen Wochen gemutmaßt, dass sich Dr. Schubert nicht kampflos fügen wird. Und nachdem er vor einiger Tagen einen Packen Blue Cap-Aktien gekauft hat, poppte soeben eine Meldung hoch, die ins Bild passen könnte. Doch sie kommt nicht von der PartnerFonds AG und auch nicht von der Blue Cap AG, sondern von der mic AG, dem ehemaligen Arbeitgeber von Oliver Kolbe, wo dieser 2016 fristlos vor die Tür gesetzt worden war. Und da fliegt nun gerade der Deckel vom Schietkübel, aber mit so richtig Schmackes...
Die PartnerFonds AG und ihre Macher, also Vorstand Oliver Kolbe und sein Aufsichtsrat, sind selbst im eigenen Haus nicht unumstritten. So hat die PartnerFonds-Hauptversammlung Oliver Kolbe die Entlastung verweigert. In der Replik der Blue Cap wurde geäußert, man habe sich über die Bewertung von Beteiligungen nicht einigen können, die die PartnerFonds in die Blue Cap einbringen wollte - zu überhöhten Preisen und damit zum Schaden der Aktionäre, wie Blue Cap und Dr. Schubert meinten.
Der Ausgang dieser Streits ist völlig offen; ich hatte vor einigen Wochen gemutmaßt, dass sich Dr. Schubert nicht kampflos fügen wird. Und nachdem er vor einiger Tagen einen Packen Blue Cap-Aktien gekauft hat, poppte soeben eine Meldung hoch, die ins Bild passen könnte. Doch sie kommt nicht von der PartnerFonds AG und auch nicht von der Blue Cap AG, sondern von der mic AG, dem ehemaligen Arbeitgeber von Oliver Kolbe, wo dieser 2016 fristlos vor die Tür gesetzt worden war. Und da fliegt nun gerade der Deckel vom Schietkübel, aber mit so richtig Schmackes...
Freitag, 28. Dezember 2018
2018 im Rückspiegel: Rekord, Korrektur, Allzeithoch, Börsencrash - und ein Rekordminus
2018 lief nicht ganz so, wie ich es erwartet hatte. Und mit diesem Fazit stehe ich vermutlich nicht allein. Mein Jahresausblick auf dieses Jahr lautete "2018 laufen die Börsen weiter. Soweit die Kurse tragen..." und darin hatte ich die Erwartung geäußert, dass die Börsen gut ins Jahr 2018 starten würden, getragen von der US-Steuerreform und den daraus resultierenden höheren Gewinnen der US-Unternehmen.
Im Jahresverlauf hatte ich aufkommende Schwierigkeiten verortet bzgl. der anziehenden Inflation und der auch deshalb steigenden Zinsen in den USA, während es in der Eurozone keine Zinsanhebungen geben würde. Bzgl. der Immobilienpreise hatte ich steigende Mieten und Preise erwartet, bei den Rohstoffen ein anziehen der Preise aufgrund der guten Konjunktur und für Öl (WTI) hatte ich Preise zwischen 50 und 60 Dollar im Jahresmittel erwartet - was auch nicht wirklich daneben lag, auch wenn die Spitzen deutlich außerhalb dieses Bandes lagen und der Ölpreis nach Kursen von gut 75 Dollar im Jahresverlauf nun am Ende bei 45 Dollar notiert. Für Gold hatte ich nicht viel erwartet, was auch so eingetreten ist. Absolut gesehen jedenfalls; relativ betrachtet wäre man mit Gold und Geld in 2018 besser gefahren als mit Aktieninvestments, das steht nun fest. Für Banken war ich sehr negativ eingestellt und was die deutschen/europäischen Banken angeht, lag ich völlig richtig. Die US-Banken stehen hingegen prächtig dar, das habe ich so nicht erwartet bzw. nicht wirklich auf dem Schirm gehabt. Und der große Einbruch bei Anleihen blieb bisher auch aus, trotz der anziehenden Zinsen. Das Damoklesschwert in den Bilanzen der Banken und Versicherungen (und der EZB) schwebt aber weiterhin latent über uns... Und dann war da noch meine Prognose für Bitcoins und Kryptowährungen, die lautete: "Diese Blase wird platzen und eine Reihe von Kryptowährungen in den Abgrund reißen. Zuvor dürften aber noch eine Reihe von Bitcoin-Börsen gehackt werden und/oder einfach ihre Kunden/Anleger abzocken und auch so für Ernüchterung sorgen". Geradezu prophetisch richtig lag ich hier.
Tja, alles irgendwie ziemlich gut getroffen. Und am Ende habe ich doch kräftige Kursverluste einstecken müssen dank der Korrektur im vierten Quartal. Das betraf zunächst vor allem die deutschen Nebenwerte, während die US-Techwerte mein Depot über Wasser hielten. Aber dieser Zwischenstand erwies sich als trügerisch, wie die letzten Wochen zeigten...
Im Jahresverlauf hatte ich aufkommende Schwierigkeiten verortet bzgl. der anziehenden Inflation und der auch deshalb steigenden Zinsen in den USA, während es in der Eurozone keine Zinsanhebungen geben würde. Bzgl. der Immobilienpreise hatte ich steigende Mieten und Preise erwartet, bei den Rohstoffen ein anziehen der Preise aufgrund der guten Konjunktur und für Öl (WTI) hatte ich Preise zwischen 50 und 60 Dollar im Jahresmittel erwartet - was auch nicht wirklich daneben lag, auch wenn die Spitzen deutlich außerhalb dieses Bandes lagen und der Ölpreis nach Kursen von gut 75 Dollar im Jahresverlauf nun am Ende bei 45 Dollar notiert. Für Gold hatte ich nicht viel erwartet, was auch so eingetreten ist. Absolut gesehen jedenfalls; relativ betrachtet wäre man mit Gold und Geld in 2018 besser gefahren als mit Aktieninvestments, das steht nun fest. Für Banken war ich sehr negativ eingestellt und was die deutschen/europäischen Banken angeht, lag ich völlig richtig. Die US-Banken stehen hingegen prächtig dar, das habe ich so nicht erwartet bzw. nicht wirklich auf dem Schirm gehabt. Und der große Einbruch bei Anleihen blieb bisher auch aus, trotz der anziehenden Zinsen. Das Damoklesschwert in den Bilanzen der Banken und Versicherungen (und der EZB) schwebt aber weiterhin latent über uns... Und dann war da noch meine Prognose für Bitcoins und Kryptowährungen, die lautete: "Diese Blase wird platzen und eine Reihe von Kryptowährungen in den Abgrund reißen. Zuvor dürften aber noch eine Reihe von Bitcoin-Börsen gehackt werden und/oder einfach ihre Kunden/Anleger abzocken und auch so für Ernüchterung sorgen". Geradezu prophetisch richtig lag ich hier.
Tja, alles irgendwie ziemlich gut getroffen. Und am Ende habe ich doch kräftige Kursverluste einstecken müssen dank der Korrektur im vierten Quartal. Das betraf zunächst vor allem die deutschen Nebenwerte, während die US-Techwerte mein Depot über Wasser hielten. Aber dieser Zwischenstand erwies sich als trügerisch, wie die letzten Wochen zeigten...
Labels:
Aumann,
Blue Cap,
Corestate Capital,
Ernst Russ,
Jahresrückblick,
JDC Group,
KAP,
MBB,
MPC Capital,
mVISE,
Naspers,
Navigator Equity,
Nynomic,
PEH Wertpapier,
Steico,
Technotrans,
Tencent,
Vectron
Freitag, 14. Dezember 2018
Crashkurs bei Blue Cap: "Partnerschaftliches Zusammengehen" eskaliert in Machtkampf
Mitte Juli gab es eine (böse) Überraschung beim Münchner Beteiligungsunternehmen Blue Cap, das damals vermeldete, Großaktionär und Chef Dr. Hannspeter Schubert habe seine Anteile in Höhe von 44% an die PartnerFonds AG verkauft. Der Aktienkurs brach daraufhin deutlich ein, denn der Erfolg von Blue Cap ist eng mit Dr. Schubert verknüpft.
Ziel des Zusammenschlusses war, "die beiden Gesellschaften mittelfristig zusammenzuführen und unter dem Dach der Blue Cap AG in Richtung Geregelten Markt zu entwickeln", verkündete Dr. Schubert damals. Dass dies nicht ganz einfach werden würde aufgrund von steuerlichen und gesellschaftsrechtlichen Gründen, stand sofort außer Frage. Und auch, dass es bis zu zwei Jahre dauern könnte bis zur endgültigen Umsetzung. Das Ziel war relativ klar, nur der Weg dorthin nicht. Und dies führte zu Verunsicherung der Anleger, so dass der Aktienkurs von Blue Cap trotz positiver operativer Meldungen weiter unter Druck stand.
Für zusätzliche Verunsicherung sorgte die Gemengelage, dass Alphatier Dr. Schubert nach seinem Anteilsverkauf nur noch CEO von Blue Cap blieb, während Großaktionär nun die PartnerFonds AG ist. Dort hatte Dr. Schubert zwar einen erklecklichen Anteil der Aktien erworben, aber einen maßgeblichen Einfluss konnte er bisher nicht auf das Unternehmen nehmen. Auch wenn immer wieder mal über sein Bemühen berichtet wurde, sich von abgabewilligen Altaktionären bei PartnerFonds Aktien zu sichern.
Seit gestern Abend ist jetzt allerdings klar, dass aus dem "partnerschaftlichen Zusammengehen" nichts mehr wird. Denn PartnerFonds hat Dr. Schubert den Fehdehandschuh vor den Latz geknallt und der Blue Cap AG das Verlangen zur Einberufung einer außerordentlichen Hauptversammlung zugestellt. Mit dem Ziel, den Aufsichtsrat mit PartnerFonds-Getreuen zu besetzen und Dr. Schubert das Vertrauen entziehen zu lassen. Nachbörslich brach der Aktienkurs schon mal um weitere 20% ein...
Ziel des Zusammenschlusses war, "die beiden Gesellschaften mittelfristig zusammenzuführen und unter dem Dach der Blue Cap AG in Richtung Geregelten Markt zu entwickeln", verkündete Dr. Schubert damals. Dass dies nicht ganz einfach werden würde aufgrund von steuerlichen und gesellschaftsrechtlichen Gründen, stand sofort außer Frage. Und auch, dass es bis zu zwei Jahre dauern könnte bis zur endgültigen Umsetzung. Das Ziel war relativ klar, nur der Weg dorthin nicht. Und dies führte zu Verunsicherung der Anleger, so dass der Aktienkurs von Blue Cap trotz positiver operativer Meldungen weiter unter Druck stand.
Für zusätzliche Verunsicherung sorgte die Gemengelage, dass Alphatier Dr. Schubert nach seinem Anteilsverkauf nur noch CEO von Blue Cap blieb, während Großaktionär nun die PartnerFonds AG ist. Dort hatte Dr. Schubert zwar einen erklecklichen Anteil der Aktien erworben, aber einen maßgeblichen Einfluss konnte er bisher nicht auf das Unternehmen nehmen. Auch wenn immer wieder mal über sein Bemühen berichtet wurde, sich von abgabewilligen Altaktionären bei PartnerFonds Aktien zu sichern.
Seit gestern Abend ist jetzt allerdings klar, dass aus dem "partnerschaftlichen Zusammengehen" nichts mehr wird. Denn PartnerFonds hat Dr. Schubert den Fehdehandschuh vor den Latz geknallt und der Blue Cap AG das Verlangen zur Einberufung einer außerordentlichen Hauptversammlung zugestellt. Mit dem Ziel, den Aufsichtsrat mit PartnerFonds-Getreuen zu besetzen und Dr. Schubert das Vertrauen entziehen zu lassen. Nachbörslich brach der Aktienkurs schon mal um weitere 20% ein...
Labels:
Analysen,
Bargain,
Blue Cap,
Meldung,
Nebenwerte,
Stock-Picking,
Übernahme
Abonnieren
Posts (Atom)









.png)


