Freitag, 13. Februar 2026

Kissigs Börsengeschichte(n): Am 13.02.1804 fuhr in Wales die erste Dampflokomotive der Welt - und die Eisenbahn wurde zum Motor der Industrialisierung

Am 13.02.1804 fuhr in Südwales ein Gefährt, das die Welt verändern sollte. Auf einer kurzen Strecke zwischen den Eisenhütten von Penydarren und dem Abercynon-Kanal zog eine von Dampf angetriebene Lokomotive mehrere Wagen voller Eisen – die erste Fahrt einer betriebsfähigen Dampflokomotive der Geschichte.

Konstruiert wurde sie von Richard Trevithick, einem Pionier der Hochdruck-Dampftechnik. Was damals wie ein technisches Experiment wirkte, war in Wahrheit der Auftakt zu einer der folgenreichsten Transformationen der Menschheitsgeschichte: der Entstehung der Eisenbahn.

Kissigs Nebenwerte-Analyse zu Eurokai: Europas wohl attraktivster Hafen -und Infrastrukturbetreiber

Im Magazin "Der Nebenwerte Investor" von Traderfox finden sich regelmäßig Analysen von mir zu deutschen Nebenwerten. Das Magazin ist kostenpflichtig und wer dieses oder eine der weiteren Börsenzeitschriften von Traderfox bestellen möchte, gelangt ▶ hier zur Übersicht. Mehrwert für die Leser meines Blogs: Nach Erscheinen des Magazins darf ich meine Nebenwerte-Analysen dann auch hier veröffentlichen.


Artikel aus "Der Nebenwerte Investor" Ausgabe 04/2026 vom 11.02.2026

Aktien in dieser Ausgabe: Eurokai, MBB, Uzin Utz

Börsenweisheit des Tages | 13.02.2026

"Der Value Investor nutzt die emotionale Reise von einer Unter- zu einer Überbewertung."
(Charles Brandes)

Donnerstag, 12. Februar 2026

Börsenweisheit des Tages | 12.02.2026

"Eine der besten Entscheidungen meiner Karriere war, all meine Anstrengungen auf den langfristigen Vermögensaufbau zu richten."
(Philip A. Fisher)

Mittwoch, 11. Februar 2026

Kissigs Börsentheater: Brian Feroldi erklärt, dass Qualitätsunternehmen in Bullen- und Bärenmärkten ihre Stärken ausspielen können. Und wie...

Die Börsenkurse schwanken und die Anleger suchen nach Erklärungen für die Aufs und Abs. Dabei gibt es meistens keine fundierte Erklärung, da die Kurse zum Großteil durch Psychologie gemacht werden und je mehr Algorithmen am Handel beteiligt sind, desto stärker werden beginnende Trends aufgegriffen und beschleunigt. 

Wer sich von solchen Schwankungen nicht zu falschen Entscheidungen treiben lässt, fährt besser. Aber das ist natürlich gar nicht so einfach, denn insbesondere bei Kurseinbrüchen, fühlt es sich einfach falsch an, investiert zu sein. Aber das ist es nicht...

Börsenweisheit des Tages | 11.02.2026

"Selbst bei einer sehr guten Wachstumsaktie muss man wirklich stark darauf achten, was man bezahlt. Am wichtigsten ist aber, dass man sichergeht, dass das Wachstum auch tatsächlich einsetzt."
(Prem Watsa)

Dienstag, 10. Februar 2026

Kissigs Portfoliocheck: Mason Hawkins trennt sich von PayPal – ein bisschen und wohl zu spät…

In meiner Kolumne "Kissigs Portfoliocheck" nehme ich regelmäßig für das "Aktien Magazin" von Traderfox die Depots der besten Investoren unserer Zeit unter die Lupe.

In meinem 333. Portfoliocheck blicke ich mal wieder in das Depot von Value Investor Mason Hawkins. Flaggschiff der von Hawkins 1975 gegründeter Southeastern Asset Management ist der Hedge-Fonds "Longleaf Partners Funds". Hawkins Anlagestil erinnert stark an den von Warren Buffett und Charlie Munger: er fokussiert sich auf eine überschaubare Zahl von Werten und hält seine Positionen zumeist viele Jahre lang. Dabei machen seine Top-10-Positionen oft mehr als die Hälfte des Portfolios aus und er investiert gern antizyklisch, setzt also auf vernachlässigte Branchen, die gerade so gar nicht angesagt sind an der Wall Street. Oder auf Unternehmen, die nicht als die großen Profiteure von Megatrends wahrgenommen werden und daher nicht auf dem Radar des Marktes auftauchen. Daher finden sich in seinem Portfolio nur selten Aktien aus dem Hochtechnologiebereich, sondern eher Werte aus den klassischen Sektoren der "Old Economy".

Im 3. Quartal 2025 lag Mason Hawkins Turnoverrate mit 19 % wieder atypisch hoch. Unter seinen aktuell 49 Depotwerten finden sich sechs Neuzugänge. Der Wert seines stark fokussierten Portfolios sank im Quartal marginal von 1,98 auf 1,96 Mrd. USD. Die drei größten Beteiligungen machen rund 21 % aus, während es die fünf Schwergewichte auf gut 30 % bringen. An der Spitze von Hawkins Portfolio halten sich zyklischen Konsumwerte mit einer Gewichtung von 21,5 % vor defensiven Konsumwerten mit 14 %, Immobilienunternehmen mit 13 %, Kommunikationsdiensten mit 11,5 % und dem Gesundheitssektor mit 11 %. Es schließen sich Industriewerte mit 9,5 % an vor Energieunternehmen, die es noch auf 8 % bringen nach zuvor 11 %. Schlusslichter bilden Technologiewerte mit 6 %, Finanzunternehmen mit 5 % und Rohstoffwerte mit 1 %.

Neu eingestiegen ist Hawkins bei Rayonier, die über 2 Mio. Morgen Waldfläche in den Vereinigten Staaten besitzen und verwalten. Damit ist das Unternehmen einer der größten privaten Grundbesitzer in Nordamerika und da Rayonier als Real Investment Trust (REIT) organisiert ist, muss es keine Bundessteuern auf Erträge aus Holzernteaktivitäten zahlen. Ebenfalls ganz neu im Portfolio ist Avantor, ein Anbieter von Produkten und Dienstleistungen im Bereich Biopharma, Gesundheitswesen, Bildung und Behörden. Beim Zahlungsdino PayPal stutzte Mason Hawkins nur ganz moderat. Das Unternehmen steht schon länger unter Druck, weil das Wachstum stagniert und man technologisch den Anschluss verpasst zu haben scheint. Vor zweieinhalb Jahren wurde mit Alex Chriss ein neuer CEO ernannt und der krempelte das Unternehmen völlig um. Der Fokus lag wieder auf Innovation, Profitabilität und Kundenerfahrung, doch die Umsätze blieben hinter den Erwartungen zurück und die jüngsten Quartalszahlen sorgten für einen ohrenbetäubenden Aufschrei. Mit Folgen...

An der Spitze des Portfolios bleibt unangefochten das Erdgasunternehmen CNX Resources, an dem Hawkins über 3,5 % der Anteile hält. Auf Rang zwei folgt erneut Mattel und neuer Drittplatzierter ist die Neuerwebung Rayonier vor Ketchup-König Kraft Heinz und dem auf den fünften Rang durchgereichten Incubator IAC.


Disclaimer: Habe IAC, PayPal auf meiner Beobachtungsliste und/oder im Depot/Wiki.

Börsenweisheit des Tages | 10.02.2026

"Übertreibe es nicht mit der Diversifikation."
(Philip A. Fisher)

Montag, 9. Februar 2026

Was ist... der Super Bowl Indikator?

Der Super Bowl ist das größte Sportereignis der Welt mit rund einer Milliarde Zuschauern. Und natürlich ist er ein Wirtschaftsereignis größten Ausmaßes. Für Börsianer ist der Kampf um die "Vince Lombardi Trophäe" allerdings noch aus einem anderen Grund beachtenswert und der gehört in den Bereich der Börsenkuriositäten.

Die amerikanische National Football League (NFL) ist in zwei sogenannte Conferences aufgeteilt, die früher zwei eigenständige Footballverbände darstellten. Die National Football Conference (NFC) und die American Football Conference (AFC) mit ihren zusammen 32 Teams spielen jeweils ihren Sieger in den Playoffs aus und diese beiden treffen dann zum Showdown der Superlative im Super Bowl aufeinander. Dieser findet inzwischen regelmäßig am ersten Sonntag im Februar statt. Und hat irgendwie auch Relevanz für die Börsenkurse...

Börsenweisheit des Tages | 09.02.2026

"Unsere Philosophie ist es, opportunistisch zu sein, und zwar quer durch die Kapitalstrukturen von Fremd- bis Eigenkapital und über alle Industrien und Assetklassen hinweg."
(Daniel Loeb)

Sonntag, 8. Februar 2026

Kissigs Kloogschieterei: Hoffnungsvolle Orientierungslosigkeit

Donald Trump hat mit seiner Wahl von Kevin Warsh zu neuen Fed-Chef alle überrascht – und das erzeugt Unsicherheit. Trump fordert Zinssenkungen, Kevin Warsh gilt als Inflationsbekämpfer. Das passt auf den ersten Blick nicht zusammen. Doch Warsh nimmt seit einiger Zeit die Position ein, dass KI in den Unternehmen die Kosten erheblich senken und so Effizienzgewinne schaffen wird, was zu niedrigeren Preisen und sinkendem Inflationsdruck führen soll. Und das bietet Spielraum für niedrigere Zinsen.

Die Schattenseite von Warsh ist seine restriktive Haltung gegenüber der aufgeblähten Bilanz der Fed. Er will das "Quantative Easing" runterfahren und daran hatten sich die Börsen 15 Jahre lang gewöhnt. Die US-Notenbank pumpte Liquidität in die Märkte und kaufte in großen Stil Staats- und Unternehmensanleihen auf. Und sie stand stets mit der Gelddruckmaschine parat, wenn die Börsen zu husten begannen.

Die Begleiterscheinung dieser Fed-Politik war, dass natürliche Risiken reduziert wurden. Weit(er) in der Zukunft liegende Cashflows wurden ähnlich bewertet wie aktuelle und das sorgte für entsprechende Bewertungsaufschläge bei den Aktien. Nun kehrt das Risiko zurück und demzufolge werden sichere Cashflows attraktiver, während Versprechungen risikoreicher erscheinen. Realität ist die neue Realität. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, aber alle waren – und sind – vom Liquiditätsdoping der Fed abhängig und die Entwöhnung erzeugt Anpassungsstress.

Denn unter Warsh wird sich die Fed-Politik ändern und Risiko wird wieder Geld kosten. Dem entsprechend weicht Luft aus risikoreicheren und künstlich aufgepumpten Anlagen und im Gegenzug werden visible Cashflows und Gewinne wieder mehr wert. Überall, auch im KI-Sektor. Wer mit seinem Businessmodell heute schon Geld verdient, bleibt sexy. Wer erst in einigen Jahren liefern kann, verliert deutlich an Attraktivität. Ob es sich um einen Tech-Titanen handelt, ein Startup oder einen zyklischen Industriewert.

Anleger sollten daher unbedingt ihr Depot einem KI-Realitätstest unterziehen und sich die simple Frage stellen, ob und ggf. wie sehr das jeweilige Unternehmen von KI beeinflusst werden dürfte. Und zwar im Hinblick auf die Wehrhaftigkeit seines Burggrabens. Erodiert KI das Businessmodell, kann KI es teilweise oder sogar ganz ersetzen? Oder wird KI im Einsatz (nur) zum Effizienzgenerator?

Börsenweisheit des Tages | 08.02.2026

"Das Geheimnis des Erfolges beim sicheren und günstigen Investieren ist nicht bessere Informationen zu erhalten, sondern vielmehr die erhältlichen Informationen besser zu nutzen."
(Martin Whitman)

Samstag, 7. Februar 2026

Wochenrückblick 06/2026: Meine stärksten Kurstreiber im Depot waren Almonty, ESCO Technologies, TransDigm, Rheinmetall und KKR. Dabei floss reichlich Blut. Schon wieder...

Die Top-Werte meines Investmentdepots veröffentliche ich jeweils zum Quartalsende in meinen Investor-Updates und meine Beobachtungsliste aktualisiere ich wöchentlich.

Ergänzend gebe ich heute eine kurze Übersicht zu den Werten, die in der letzten Woche mein Investmentdepot am stärksten bewegt haben. Dabei geht es um alte Bekannte und neue Liebschaften. Und es gibt die eine oder andere Überraschung...

Kissigs Beobachtungsliste

Meine Beobachtungsliste ist eine Anregung. Sie enthält Aktien, die ich für langfristig interessant und aussichtsreich halte und hier im Blog begleite. Trotz vieler Überschneidungen ist sie weder identisch mit meinem Investmentdepot noch mit meinen Wikis und sie ist auch kein Musterdepot.

Sie enthält deutsche Aktien, vor allem Nebenwerte, die internationalen Aktien werden von US-Werten dominiert, es gibt BDCs und REITs, Turnaround-Spekulationen, FinTech-Spekulationen sowie Wikis. Inzwischen haben sich hier Tenbagger angesammelt, viele Verdoppler, aber einige Werte liegen auch deutlich zweistellig im Minus. Da ist von jedem und für jeden was dabei...

Börsenweisheit des Tages | 07.02.2026

"Wenn jemand am absoluten Tiefpunkt kauft, ist das eher eine Frage des Glücks als alles andere."
(Philip A. Fisher)

Freitag, 6. Februar 2026

Börsenweisheit des Tages | 06.02.2026

"Value und Wachstum sind nicht zwei komplett verschiedene Kategorien des Investierens. Wachstum ist lediglich ein Aspekt der Value-Gleichung."
(Bill Ruane)

Donnerstag, 5. Februar 2026

Kissigs Nebenwerte-Analyse zu Limes Schlosskliniken: Stressfreie Renditen – mit Stress

Im Magazin "Der Nebenwerte Investor" von Traderfox finden sich regelmäßig Analysen von mir zu deutschen Nebenwerten. Das Magazin ist kostenpflichtig und wer dieses oder eine der weiteren Börsenzeitschriften von Traderfox bestellen möchte, gelangt ▶ hier zur Übersicht. Mehrwert für die Leser meines Blogs: Nach Erscheinen des Magazins darf ich meine Nebenwerte-Analysen dann auch hier veröffentlichen.


Artikel aus "Der Nebenwerte Investor" Ausgabe 03/2026 vom 28.01.2026

Aktien in dieser Ausgabe: JDC Group, Limes Schlosskliniken, Zeal Networks

Börsenweisheit des Tages | 05.02.2026

"Investoren sollten am besten einen Bogen um geringe Gewinnmargen und schlechte Unternehmen machen."
(Philip A. Fisher)

Mittwoch, 4. Februar 2026

Kissigs Börsengeschichte(n): Am 04.02.2000 gewann Vodafone die Schlacht um Mannesmann. Doch das damit größte Mobilfunkunternehmen der Welt war zu gierig...

Am 04.02.2000 gab der Aufsichtsrat der Mannesmann AG dem Druck nach und stimmte der Übernahme durch den britischen Mobilfunkanbieter vodafone zu. Damit ging ein erbittertes Ringen um Deutschlands führenden Mobilfunkanbieter zu Ende und hinterließ viele Besiegte und Verlierer. Selbst der vermeintliche Gewinner musste schnell erkennen, dass er sich überfressen hatte und kämpfte wenig später ums eigene Überleben. Die "New Economy" implodierte und mit ihr die Börsenkurse. Die Zeit des billigen Geldes war (erstmal) vorbei und "Leveraged Buyouts" erwiesen sich weltweit zum Genickbrecher. Und auch für vodafone wurde es richtig eng...

Börsenweisheit des Tages | 04.02.2026

"Beim Investieren triffst du ständig Entscheidungen unter Unsicherheit."
(Edward Lampert)

Dienstag, 3. Februar 2026

Kissigs Börsengeschichte(n): Am 03.02.1637 endete die Tulpenmanie und gipfelte in den ersten Börsencrash der Weltgeschichte

Am 03.02.1637 kam es in den Niederlanden zu einem Ereignis, das heute als der erste große Spekulationscrash der Weltgeschichte gilt. In Haarlem und Amsterdam fanden routinemäßige Auktionen von Tulpenzwiebeln statt, doch erstmals blieben die Käufer aus. Zwiebeln, die wenige Tage zuvor noch für enorme Summen den Besitzer gewechselt hatten, fanden plötzlich keine Nachfrage mehr.

Dieser Moment markierte das abrupte Ende der sogenannten Tulpenmanie – einer Spekulationsblase, die das Vertrauen in Märkte und Preise nachhaltig erschütterte und bis heute als Lehrbeispiel für ökonomische Übertreibung dient. Doch um zu verstehen, warum eine Blume ein ganzes Wirtschaftssystem in Aufruhr versetzen konnte, muss man die besonderen Bedingungen der niederländischen Gesellschaft im frühen 17. Jahrhundert betrachten, das ansonsten vor allem durch den 30-Jährigen Krieg in Herzen Europas Geschichte geschrieben hat...

Börsenweisheit des Tages | 03.02.2026

"Investoren fehlte es seit jeher an Geduld."
(Prem Watsa)

Montag, 2. Februar 2026

Kissigs Portfoliocheck: Joel Greenblatt verdoppelt seinen Einsatz bei Corning. Glasklar...

In meiner Kolumne "Kissigs Portfoliocheck" nehme ich regelmäßig für das "Aktien Magazin" von Traderfox die Depots der besten Investoren unserer Zeit unter die Lupe.

In meinem 332. Portfoliocheck blicke ich wieder Joel Greenblatt über die Schulter. Er bevorzugt günstige und gute Unternehmen, die im Idealfall einen Katalysator aufweisen, damit absehbare Erfolge möglichst zeitnah eintreten. Auch deshalb setzt er gerne auf Sondersituationen, wie zum Beispiel Spin-offs. Greenblatt ist einer der erfolgreichsten Value Investoren und einem breiten Publikum durch seine Bestseller-Bücher bekannt, vor allem durch seine "Börsenzauberformel". Mit dieser setzt Greenblatt auf ein regelbasiertes System, das nur wenige Bilanz- und Wirtschaftskenntnisse voraussetzt und somit für den Privatanleger einfach anzuwenden ist. Es basiert auf lediglich zwei Kennzahlen und zwar der Kapitalrendite (ROIC, Return on Invested Capital) und der Gewinnrendite. Und Greenblatts Zauberformel funktioniert! Zwischen 1985 und 2006 erzielte er eine durchschnittliche Rendite von 40 %.

Zum Ende des 3. Quartals 2025 hatte Joel Greenblatts Portfolio von Gotham Capital einen Wert von 23,0 Mrd. Dollar nach 16,7 Mrd. im Vorquartal. Er hielt 1.678 Werte, darunter 186 Neuaufnahmen und seine Turnover-Rate ist mit 27 % weiterhin überdurchschnittlich hoch. Der erneute starke Zuwachs im Anlagevolumen dürfte auch wieder auf einen signifikanten Zufluss neuer Investorengelder zurückzuführen sein.

Der erneute starke Zuwachs im Anlagevolumen dürfte auch wieder auf einen signifikanten Zufluss neuer Investorengelder zurückzuführen sein. Amedisys und Ansys haben sein Depot verlassen, da beide Unternehmen übernommen und anschließend delisted wurden. Amedisys wurde von Optum übernommen, einer Tochter des US-Krankenversicherungsriesen UnitedHealth, und Ansys wurde von Synopsys aufgekauft. Abgesehen hiervon dominieren die Käufe bei Greenblatts Transaktionen. Dabei setzt er neben Einzelwerten auch weiterhin auf einen breiten Marktaufschwung und hat dem entsprechend seine bevorzugten S&P 500-ETFs weiter aufgestockt. Parallel dazu erhöhte er auch das Engagement bei Apple, Nvidia und Amazon. Alle drei Werte gehören zu den sogenannten "Magnificent 7" und dominieren mit ihrer hohen Gewichtung den S&P 500 Index, so dass Greenblatt hier sein Engagement gleich doppelt hochgefahren hat. Nicht zum ersten Mal und bisher hat er damit ein ziemlich gutes Näschen bewiesen.

In Greenblatts breit gestreutem Portfolio führen weiterhin Technologiewerte mit 18 % vor Industriewerten, die es auf eine Gewichtung von 11,3 % bringen, und zyklischen Konsumwerten mit 10 %. Der Gesundheitssektor folgt mit 8 %, dahinter liegen die Finanzwerte mit 5,5 % vor Kommunikationsdiensten und defensiven Konsumwerten mit jeweils rund 4 % Gewichtung.

Die fünf größten Positionen in Greenblatts Portfolio haben sich erneut nicht verändert und bringen es zusammen auf annähernd ein Viertel seines Anlagevolumens. Neben seinen drei bevorzugten ETFs finden sich hier auch die beliebten Technologierschwergewichte Nvidia und Apple wieder, doch der SPDR S&P 500 ETF mit mehr als 16 % Anteil die mit großem Abstand gewichtigste Beteiligung dar. 

Die Aktie von Corning rangiert nicht unter den Top-Werten in Greenblatts Portfolio. Dabei ist sie mit inzwischen 85 Mrd. USD Börsengewichtung kein kleiner Brocken mehr und nachdem sich der Kurs auf Sicht von 12 Monaten mehr als verdoppelt hat, gewinnt das Unternehmen zunehmend an Aufmerksamkeit. Und das zu Recht. Denn das bereits 1851 gegründete Unternehmen ist bekannt für sein Spezialglas, die es in verschiedenen Zukunftsbranchen wie optischer Kommunikation, Displaytechnologien, Umwelttechnologien, Spezialmaterialien und Biowissenschaften einsetzt. So richtig geht es aber im Bereich KI-Rechenzentren ab, wo Cornings eigens hierfür entwickeltes Glasfaserkabel "Contour" ganz neue Maßstäbe setzt. Und der jüngste Megadeal mit Meta entfacht noch mehr Fantasie...


Disclaimer: Habe Alphabet, Amazon, Apple, Meta, Nvidia auf meiner Beobachtungsliste und/oder im Depot/Wiki.

Börsenweisheit des Tages | 02.02.2026

"Ich glaube, dass die größten Investmenterfolge niemals mit Investitionen in schlechte Unternehmen erreicht wurden."
(Philip A. Fisher)

Sonntag, 1. Februar 2026

Börsenweisheit des Tages | 01.02.2026

"Der mit Abstand größte Vorteil, den ein Value Investor besitzt, ist nicht der IQ. Es ist Geduld."
(Mohnisch Pabrai)

Samstag, 31. Januar 2026

Börsenweisheit des Tages | 31.01.2026

"Es gibt einen komplizierten Faktor, der das Handling von Investitionsfehlern massiv erschwert. Und zwar unser aller Ego."
(Philip A. Fisher)

Freitag, 30. Januar 2026

Börsenweisheit des Tages | 30.01.2026

"Gold ist ein auf Glauben basierendes Metall. Es zahlt keine Dividende, es kann nicht gegessen werden, und es wird hauptsächlich dazu verwendet Schmuck herzustellen."
(Jeremy Grantham)

Donnerstag, 29. Januar 2026

Kissigs Börsengeschichte(n): Am 29.01.1886 meldete Carl Benz das erste Automobil zum Patent an - und revolutionierte die Welt. Doch dahinter steckte eigentlich seine Frau...

Am 29.01.1886 meldete der deutsche Ingenieur Carl Benz ein "Fahrzeug mit Gasmotorenbetrieb" zum Patent an. Diese Anmeldung, die unter der Nummer DRP 37435 eingetragen wurde, markiert rückblickend einen der bedeutendsten Wendepunkte der Technik- und Sozialgeschichte. Zwar existierten bereits zuvor dampfbetriebene Fahrzeuge und motorisierte Experimente, doch erst Benz' "Patent-Motorwagen Nummer 1" vereinte technische Zuverlässigkeit, praktische Anwendbarkeit und wirtschaftliches Potenzial in einem funktionierenden Gesamtsystem. Mit dieser Erfindung begann die Geschichte des modernen Automobils – und damit ein tiefgreifender Umbruch, der Mobilität, Wirtschaft, Städtebau, Arbeitswelt und Lebensweise der Menschen nachhaltig verändern sollte. Doch ohne seine Frau Bertha wäre die Geschichte vermutlich ganz anders gelaufen...

Kissigs Nebenwerte-Analyse zur JDC Group: Dieses InsurTech bietet zweistellige Wachstumsraten – und mehr

Im Magazin "Der Nebenwerte Investor" von Traderfox finden sich regelmäßig Analysen von mir zu deutschen Nebenwerten. Das Magazin ist kostenpflichtig und wer dieses oder eine der weiteren Börsenzeitschriften von Traderfox bestellen möchte, gelangt ▶ hier zur Übersicht. Mehrwert für die Leser meines Blogs: Nach Erscheinen des Magazins darf ich meine Nebenwerte-Analysen dann auch hier veröffentlichen.


Artikel aus "Der Nebenwerte Investor" Ausgabe 03/2026 vom 28.01.2026

Aktien in dieser Ausgabe: JDC Group, Limes Schlosskliniken, Zeal Networks

Börsenweisheit des Tages | 29.01.2026

"Manager, die lediglich durch Gehalt und Boni mit dem Unternehmen verbunden sind, rudern nicht im selben Boot wie Aktionäre."
(Charles Brandes)

Mittwoch, 28. Januar 2026

Börsenweisheit des Tages | 28.01.2026

"Wenn man die Arbeit beim Aktienkauf richtig erledigt hat, ist die richtige Zeit zum verkaufen – niemals."
(Philip A. Fisher)

Dienstag, 27. Januar 2026

Börsenweisheit des Tages | 27.01.2026

"Es ist schwer, beim Investieren den Unterschied zu erkennen zwischen zu früh dran sein und falsch liegen."
(Crispin Odey)

Montag, 26. Januar 2026

Kissigs Portfoliocheck: SaaS ist sowas von out - und doch investiert Akre gerade jetzt in CCC Intelligent Solutions

In meiner Kolumne "Kissigs Portfoliocheck" nehme ich regelmäßig für das "Aktien Magazin" von Traderfox die Depots der besten Investoren unserer Zeit unter die Lupe.

Bei meinem 331. Portfoliocheck schaue ich wieder einmal bei Akre Capital Management. Value Investor Charles T. Akre hatte sie bis zu seinem Ausscheiden Ende 2020 geleitete und seitdem führen Chris Cerrone und John Neff die Geschäfte. Doch Akres Erfolgsprinzipien bleiben weiterhin die Basis der Entscheidungen. Die nötige Sicherheitsmarge bestand für Akre nicht zuvorderst in einem niedrigen Einkaufspreis, sondern er suchte nach Unternehmen mit bestimmten Kriterien: Gutes Management mit nachgewiesenen Erfolgen, wesentliche und dauerhaften Wettbewerbsvorteilen (ökonomischer Burggraben), langfristigen Wachstums- und Reinvestitionsmöglichkeiten, attraktivem Kaufpreis im Verhältnis zu den vom Unternehmen generierten Cashflows. Neudeutsch formuliert setzte Chuck Akre bevorzugt auf 'Compounding Machines'. Chuck Akre strebte nach einer hohen Kapitalrendite, indem er den Free Cashflow ins Verhältnis setzt mit dem eingesetzten Kapital. Dabei investierte Akre stets nach derselben Maxime wie Charlie Munger: ohne hektische Betriebsamkeit, lieber zweimal nachdenken, bevor man nichts tut. Und als Anhänger des 'Focus Investing' konzentriert er sein Depot auf einige wenige Positionen.

Im 3. Quartal 2025 agierte Akre erneut mit der bekannten ruhigen Hand, wenngleich die Turnoverrate auf 5 % anstieg. Beim Medizintechnikspezialisten Danaher halbierte Akre seine Position, doch mit den zwischenzeitlich erfolgten Spin-offs von Fortive, Envista und Veralto ist Danaher eines der erfolgreichsten Investments - obwohl der Kurs noch immer weit unterhalb seiner Höchststände aus dem Corona-Boom 2021 liegt. Ebenso stark baute Akre seinen Bestand an American Tower ab, doch bei seiner ehemals größten Position ist er schon seit einiger Zeit auf der Verkäuferseite. Des Weiteren stieß Akre erneut Aktien des Serial Acquirers Roper Technologies ab zum drei- bis vierfachen des EInstandskurses. Im Gegenzug wurde die im Vorquartal neu etablierte Position an Fair Isaac massiv erhöht, die den sogenannten FICO-Score ermitteln, was mit unserer Schufa vergleichbar ist. Und dann ist da noch CCC Intelligent Solutions, wo Akre seit Anfang 2024 investiert ist und die Position bei fallenden Kursen immer weiter aufstockt. CCC ist auf die Schaden- und Unfallversicherungsbranche spezialisiert und hauptsächlich in den USA und China tätig und bietet eine cloudbasierte Plattform für den Versicherungssektor, die komplexe Prozesse und Interaktionen digitalisiert und mithilfe künstlicher Intelligenz Arbeitsabläufe wie die Erkennung von Fahrzeugschäden, die Reparaturkalkulation und die Abwicklung von Schadenfällen optimiert. Inzwischen zählen bereits über 35.000 Unternehmen zu CCCs Netzwerk, darunter mehr als 300 Versicherer und 30.500 Reparaturbetriebe sowie zahlreiche Automobilhersteller, Zulieferer und Kreditgeber. Und genau dieses Netzwerk weckt Akres Interesse, denn der Netzwerkeffekt ist einer der wichtigsten Burggrabeneffekte überhaupt.

Akre Capitals Portfoliowert sank in diesem Quartal erneut leicht auf 10 Mrd. USD. Das fokussierte Portfolio enthält unverändert 19 Positionen und es erfolgten dementsprechend keine Neuerwerbungen. Wie Buffett und Munger fand Akre stets großen Gefallen an Finanzwerten und diese machen nun mit 63 % beinahe zwei Drittel des Portfolios aus. Dahinter folgen zyklische Konsumtitel mit 13,5 % Gewichtung vor Technologiewerten mit 11,1 %, Immobilienwerten mit 8,7 %, Gesundheitswerten mit 3,6 % und Industriewerten mit 1,9 %.

Die fünf größten Positionen Mastercard, Brookfield, KKR, VISA und Moody's bringen es zusammen auf 62 % Gewichtung. Dieses Finanz-Quintett führt schon länger Akres Portfolio an, doch nun haben VISA und Moody’s zumindest mal die Plätze getauscht. Die überschaubare Restposition an American Tower ist inzwischen aus Akres Top 10 gefallen, während sich CCC Intelligent Solutions auf Schlagdistanz herangearbeitet hat.


Disclaimer: Habe Brookfield, KKR, Mastercard, Moody's auf meiner Beobachtungsliste und/oder im Depot/Wiki.

Börsenweisheit des Tages | 26.01.2026

"Das Wichtigste im Geschäftsleben ist, seine Zahlungsfähigkeit zu bewahren."
(Jay Gould)

Sonntag, 25. Januar 2026

Wochenrückblick 04/2026: Meine stärksten Kurstreiber im Depot waren Almonty, KKR, RocketLab, Apollo Global, TransDigm - und die meisten davon wurden niedergetrumpelt...

Die Top-Werte meines Investmentdepots veröffentliche ich jeweils zum Quartalsende in meinen Investor-Updates und meine Beobachtungsliste aktualisiere ich wöchentlich.

Ergänzend gebe ich heute eine kurze Übersicht zu den Werten, die in der letzten Woche mein Investmentdepot am stärksten bewegt haben. Dabei geht es um alte Bekannte und neue Liebschaften. Und es gibt die eine oder andere Überraschung...

Börsenweisheit des Tages | 25.01.2026

"Konservative Investoren schlafen gut."
(Philip A. Fisher)

Samstag, 24. Januar 2026

Kissigs Börsengeschichte(n): Am 24.01.1848 löste James Marshall mit seinem Zufallsfund den Kalifornischen Goldrausch aus - und das Goldfieber hält die Welt bis heute in Atem

Am 24.01.1848 schrieb ein Zufallsfund Geschichte, als der Zimmermann James Wilson Marshall beim Bau einer Sägemühle am American River nahe Sutter's Mill in Kalifornien auf ein glänzendes Metall stieß, das sich bald als Gold herausstellte. Diese Entdeckung entwickelte sich innerhalb kürzester Zeit zu einem der folgenreichsten Ereignisse der US-amerikanischen Geschichte. Denn der Kalifornische Goldrausch war weit mehr als ein regionales Bergbauereignis. Er löste eine Massenmigration aus, beschleunigte die wirtschaftliche Entwicklung der Vereinigten Staaten, veränderte soziale Strukturen und prägte nachhaltig das Verhältnis der Menschen zu Reichtum, Arbeit und Risiko. Zugleich machte er die besondere Faszination des Goldes sichtbar, die bis in die Gegenwart fortwirkt.

Dabei ist Gold einerseits "sicherer Hafen" und Gelanlage und andererseits MEME-Spekulationsobjekt, dem entscheidende Eigenschaften eines Investments fehlen. Es hat daher nicht nur Fans, sondern auch überzeugte Kritiker - und zu den prominentesten zählt Warren Buffett, der als bester Investor der Welt gilt...

Börsenweisheit des Tages | 24.01.2026

"Als Investor ist es mein Job herauszufinden, was passieren wird und nicht, was passieren soll."
(David Einhorn)

Freitag, 23. Januar 2026

Börsenweisheit des Tages | 23.01.2026

"Erfolg beim Investieren besteht zu zwei Dritteln im Vermeiden von Fehlern und zu einem Drittel darin, etwas richtig zu machen."
(Ken Fisher)

Donnerstag, 22. Januar 2026

Kissigs Nebenwerte-Analyse: Kann Kontron nun endlich in höhere Sphären vorstoßen?

Im Magazin "Der Nebenwerte Investor" von Traderfox finden sich regelmäßig Analysen von mir zu deutschen Nebenwerten. Das Magazin ist kostenpflichtig und wer dieses oder eine der weiteren Börsenzeitschriften von Traderfox bestellen möchte, gelangt ▶ hier zur Übersicht. Mehrwert für die Leser meines Blogs: Nach Erscheinen des Magazins darf ich meine Nebenwerte-Analysen dann auch hier veröffentlichen.


Artikel aus "Der Nebenwerte Investor" Ausgabe 02/2026 vom 15.01.2026

Aktien in dieser Ausgabe: Dermapharm, Innoscripta, Kontron

Börsenweisheit des Tages | 22.01.2026

"Auch wenn Value auf ein einzelnes Jahr betrachtet ein laues Lüftchen ist, wird er über mehrere Jahre zum Monster. Wie die Schwerkraft zermürbt Value die Gegenseite."
(Jeremy Grantham)

Mittwoch, 21. Januar 2026

Börsenweisheit des Tages | 21.01.2026

"Eine lange Aktienliste ist normalerweise kein Merkmal eines brillanten Investors, sondern eher eines Investors, der sich seiner Sache unsicher ist."
Philip A. Fisher)

Dienstag, 20. Januar 2026

Börsenweisheit des Tages | 20.01.2026

"Zu viel Aktivität und Diversifikation können die Renditen schmälern. Deshalb versuche ich, mich selbst zu disziplinieren und die Portfolios konzentriert zu halten."
(Nick Train)

Montag, 19. Januar 2026

Kissigs Portfoliocheck: Buffett im (Un-)Ruhestand – und was wird jetzt aus Berkshire?

In meiner Kolumne "Kissigs Portfoliocheck" nehme ich regelmäßig für das "Aktien Magazin" von Traderfox die Depots der besten Investoren unserer Zeit unter die Lupe.

In meinem 330. Portfoliocheck blicke ich wieder Warren Buffett über die Schulter. Seine Performance ist atemberaubend: über mehr als 50 Jahre hinweg legte er eine Rendite von fast 20 % pro Jahr hin und schlug den S&P 500 in den meisten Jahren. Das "Orakel von Omaha", wie Warren Buffett von seinen Anhängern auch ehrfurchtsvoll genannt wird, ist einer der reichsten Menschen der Welt, doch er ist kein Unternehmer, sondern er ist Investor. Ein Investor der Superlative, denn seinen Reichtum verdankt er ausschließlich dem Investieren.

Ende des 3. Quartals 2025 hatte Buffett 41 Aktienpositionen im Depot, darunter eine Neuaufnahme, während der Gesamtwert seines Aktienportfolios leicht auf 267,3 Mrd. USD anwuchs. Sein Portfolio bleibt stark fokussiert, denn die drei größten Positionen stellen mehr als die Hälfte des Gesamtwerts und die fünf größten Positionen bringen es auf mehr als zwei Drittel Gewichtung. Mit einer Turnoverrate von 2 % war er etwas aktiver als zuvor, aber insgesamt gewohnt passiv. Er hat Aktien im Wert von 7,1 Mrd. USD gekauft, aber im Gegenzug Verkäufe im Volumen von 11,6 Mrd. USD getätigt. Er war also erneut Nettoverkäufe von Aktien und Berkshires Aktienquote sank mit 267,3 Mrd. USD auf den niedrigsten Stand seit fünf Jahren – auch wenn der Depotwert sich dank steigender Börsenkurse um knapp 10 Mrd. USD erhöht hat.

Spitzenreiter bei der Sektorgewichtung bleiben weiterhin die Finanzwerte mit wieder deutlich erhöhtem Anteil von 41 %, während die dahinter liegenden Technologiewerte 23,6 % auf die Waage bringen. Defensive Konsumwerte sanken leicht auf 15,0 %, halten sich aber vor dem Energiesektor mit 11,8 % und den Kommunikationswerten, die ihren Anteil auf 3,5 % annähernd verdoppelt haben und damit die Gesundheitsbranche überholten, die weiter nachgab auf 2,3 %.

Nach einer vorübergehenden Pause hat Buffett nun zum zweiten Mal wieder Apple-Aktien verkauft. Er trennte sich von 14,8 Mio. Anteilen bzw. knapp 15 % seines Bestands. Und auch bei der Bank of America blieb er auf der Verkäuferseite und stieß weitere 6 % seiner Position ab, während er bei VeriSign sogar ein Drittel seiner Position verkauft hat.

Erneut aufgestockt hat Buffett seine Position am Spezialversicherer Chubb Ltd., SiriusXM und an Domino's Pizza. Besonders bemerkenswert ist allerdings Buffetts Einstieg bei der Google-Mutter Alphabet. Den Zug hatte er immer wieder verpasst und im Jahr 2017 angemerkt, dass er Google schon vor Jahren hätte kaufen sollen.

Und doch ist dies alles nur Begleitmusik, denn die eigentliche Geschichte spielt sich woanders ab: nach 60 Jahren auf dem Chefposten ist Warren Buffett ins zweite Glied zurückgetreten und hat den Staffelstab an Greg Abel übergeben. Operativ liefen die Geschäfte bei Berkshire hervorragend, aber der Kurs preist schon länger den "Buffett-Faktor" aus und hinkt der Börsenentwicklung hinterher. Doch Buffett hat seine Entscheidung für Abel nicht aus der Not heraus getroffen, sondern aus Überzeugung! Und zeigte er sich überzeugt, dass Berkshire auch in hundert Jahren noch bestehe und erfolgreich sei - aber kann das wirklich wahr sein?


Disclaimer: Habe Alphabet, Apple, Berkshire, Domino's auf meiner Beobachtungsliste und/oder im Depot/Wiki.

Börsenweisheit des Tages | 19.01.2026

"Ich möchte Eigentum, das Geld verdient."
(Jay Gould)

Sonntag, 18. Januar 2026

Börsenweisheit des Tages | 18.01.2026

"Das Rezept für herausragende Langzeit-Performance erfordert zu gleichen Teilen das Herauspicken der richtigen Aktien und das Vermeiden der falschen."
(Bill Ruane)

Samstag, 17. Januar 2026

Wochenrückblick 03/2026: Meine stärksten Kurstreiber im Depot waren RocketLab, Comfort Systems, Quanta Services, Amphenol - und Depotneuzugang Pfisterer Holding

Die Top-Werte meines Investmentdepots veröffentliche ich jeweils zum Quartalsende in meinen Investor-Updates und meine Beobachtungsliste aktualisiere ich wöchentlich.

Ergänzend gebe ich heute eine kurze Übersicht zu den Werten, die in der letzten Woche mein Investmentdepot am stärksten bewegt haben. Dabei geht es um alte Bekannte und neue Liebschaften. Und es gibt die eine oder andere Überraschung...

Börsenweisheit des Tages | 17.01.2026

"Was ist eine Aktie, die 90 Prozent im Minus notiert? Eine Aktie, die 80 Prozent im Minus notierte und sich dann halbierte."
(David Einhorn)

Freitag, 16. Januar 2026

Kissigs Nebenwerte-Analyse zu Dermapharm: Küssen Insiderkäufe jetzt auch den Kurs wieder wach?

Im Magazin "Der Nebenwerte Investor" von Traderfox finden sich regelmäßig Analysen von mir zu deutschen Nebenwerten. Das Magazin ist kostenpflichtig und wer dieses oder eine der weiteren Börsenzeitschriften von Traderfox bestellen möchte, gelangt ▶ hier zur Übersicht. Mehrwert für die Leser meines Blogs: Nach Erscheinen des Magazins darf ich meine Nebenwerte-Analysen dann auch hier veröffentlichen.


Artikel aus "Der Nebenwerte Investor" Ausgabe 02/2026 vom 15.01.2026

Aktien in dieser Ausgabe: Dermapharm, Innoscripta, Kontron

Börsenweisheit des Tages | 16.01.2026

"Als Value Investoren ist es unser Job, die Schnäppchen zu kaufen, die es laut der Finanzmarkttheorie nicht gibt."
(Seth Klarman)