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Montag, 20. Juni 2022

Kissigs Aktien Report: Zünden die Aktiensplits bei Alphabet, Amazon und Shopify die nächste Rally?

Im Rahmen meiner Kooperation mit dem "Aktien Report" von Armin Brack nehme ich mir in unregelmäßigen Abständen interessante Unternehmen vor. Die Ausgaben des "Aktien Reports" und/oder "Geld Anlage Reports" erreichen ihre Leser samstags kostenlos und "druckfrisch" im Email-Postfach und man kann sich ▶ hier beim "Geld Anlage Report" anmelden. Bonbon für die Leser meines Blogs: einige Tage später darf ich die Analysen dann auch hier veröffentlichen.

Samstag, 28. Dezember 2019

Mein Abschied von Square und Shopify

Zum Jahresende habe ich mir die Zeit genommen und meine Positionen überdacht unter mittelfristigen Gesichtspunkten. Dabei sind mir zwei Werte unter das Messer geraten, die ich noch gar nicht so lange an Bord habe, die ich allerdings auch überwiegend als Ergänzung zu bestehenden Sektorpositionen aufgenommen hatte. So ein bisschen im Widerspruch zu Warren Buffetts Ratschlag, sich nicht auf die zweit- und drittbesten Unternehmen einzulassen, wenn man auch die besten kaufen kann.

In diesem Fall trifft es den Zahlungsdienstleister Square und den kanadischen Webshop-Plattformbetreiber Shopify, die nun beide von meiner Beobachtungsliste fliegen.

Samstag, 10. August 2019

Am Scheideweg: Steht eBay vor seinem Nadella-Moment?

"3, 2, 1... meins" lautete der Werbeslogan des Internet-Auktionshauses eBay und seit Kurzem gilt er auch (wieder) für mich, denn ich habe nach fast 20 Jahren wieder eBay-Aktien gekauft.

Das Unternehmen hat die "New Economy" überlebt und sich längst vom einstigen Erfolgsmodell des Online-Flohmarkts für Privatleute verabschiedet. Klar, auch dieses Thema bedient man noch, aber eigentlich bereits seit Einführung des "Sofort Kaufen"-Buttons wurde eBay zu einer Verkaufsplattform für professionelle Händler. Das machte eBay schnell profitabel, aber der ursprüngliche Charme blieb dabei auf der Strecke. Und später auch das Gespür für die relevanten Trends, denn der überaus erfolgreiche Bezahldienst PayPal gehörte einst zum Unternehmen und man war viele Jahre lang bei Südamerikas aufstrebendem Online-Marktplatz MercadoLibre beteiligt - bis man seine Anteile 2016 für $1.05 Mrd. verkaufte und damit die anschließende Wertsteigerung um weitere $4 Mrd. verpasste.

Schaut man auf die aktuellen Börsenbewertungen, bringt es PayPal auf $123 Mrd., MercadoLibre auf $49 Mrd. und eBay lediglich auf $37 Mrd. Dabei steht auch die eBay-Aktie auf Allzeithoch, doch der Blick auf die Bewertungen zeigt, dass eBay nicht (mehr) wie ein Wachstumsunternehmen bepreist wird, sondern wie ein ein Value Investment. Zu Recht! Ein KGV von 14 klingt nicht zu billig für ein Unternehmen, das seit drei Jahren kein Umsatzwachstum mehr erzielt. Doch es gibt Hoffnung auf bessere Zeiten und die beruhen nicht nur auf den Gewinnsteigerungen und üppigen Aktienrückkäufen. Nein, es geht einmal mehr darum, dass Ebay weitere Töchter und Sparten abspalten könnte und dadurch für die Aktionäre eine fette Rendite winken könnte. Und für eBay selbst wieder erfolgreichere Zeiten dank einer neuen Strategie...

Sonntag, 4. August 2019

Die 31. Börsenwoche im Rückspiegel: Kissigs Kloogschieterei mit DIC Asset, Gesco, Grenke, Shopify

Während die US-Berichtssaison auf Hochtouren lief und die eine oder andere Überraschung mit sich brachte, übernahm wieder die Politik das Zepter - Donald Trump trat eine neue Strafzollaktion gegen China los und damit stürzte er die Börsen in ein Jammertal.

"Politische Börsen haben kurze Beine" lautet ein bekanntes Börsenzitat und es hat nichts an Aktualität oder Gültigkeit eingebüßt. Das gilt umso mehr in Zeiten, in denen wichtige Politiker wie "The Don" via Twitter im Stakkatostil ihre Meinungen in den Äther ballern und damit Bewegungen an den Märkten auslösen können. In beide Richtungen. Und es ist nicht so, dass Trump sich dessen nicht bewusst wäre und einfach nur unbedarft jegliche Konvention über Bord wirft, die jahrzehntelang die US-Politik ein Stück weit berechenbar(er) gemacht hat. Nein, Trump weiß um die Wirkungen und Auswirkungen seiner Tweets und er genießt sie geradezu, die anscheinende Allmacht, dass alle Welt an seinen Lippen hängt. Es ist das gleiche Spiel wie das Hofhalten eines mittelalterlichen Despoten - oder eines Mafia-Bosses, wenn man denn Mario Puzos Beschreibungen folgt. Trump liebt dieses Allmachtsgehabe mehr als die Wirkung, die er damit erzielt. Das sah man deutlich, als er die Einigung der EU und der USA bzgl. des künftigen US-Rindfleischexports bekanntgab und am Rande einen (schlechten) Scherz über Strafzölle machte, die er trotzdem noch über die europäischen Autoimporte in die USA verhängen könnte. Ganz im Stil eines Sonnenkönigs. Die Welt und in ihrem Gefolge die Wirtschaft und die Börsen haben darunter zu leiden, doch der Donaldissimo verfolgt damit eine offensichtliche Strategie...

Sonntag, 28. Juli 2019

Die 29. und 30. Börsenwoche im Rückspiegel: Kissigs Kloogschieterei mit Amazon, Jungheinrich, Kion, PayPal, Ringmetall, Shopify

Die letzten beiden Börsenwochen sind geprägt von der US-Berichtssaison und verliefen ziemlich gegensätzlich. Während es in der 28. Kalenderwoche deutlich runter ging mit den Kursen, konnten die Börsen in der 29. Börsenwoche wieder durchstarten und marktierten am Ende neue Allzeithöchststände. Dabei hatten nicht alle Schwergewichte die Erwartungen schlagen können und die Politik war auch wieder einmal keine große Hilfe. Dennoch muss ich an dieser Stelle nochmals Ken Fisher lobend erwähnen, der bereits Ende Mai vorhergesagt hatte, dass sich politisch in den USA und in Europa wenig bewegen würde und dass dies eine gute Zeit für die Aktienkurse sein würde. Mit neuen Führern in der EU (Ursula von der Leyen als EU-Kommissionspräsidentin) und Großbritannien (Boris Johnson als Premier) könnte sich die Zeit der politischen Lethargie allerdings langsam dem Ende zuneigen. Schade eigentlich...