Posts mit dem Label Adobe werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Adobe werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 31. Mai 2023

Kissigs Aktien Report: Die Anatomie eines Hypes – oder was geht da ab mit Künstlicher Intelligenz?

Im Rahmen meiner Kooperation mit dem "Aktien Report" von Armin Brack nehme ich mir in unregelmäßigen Abständen interessante Unternehmen vor. Die Ausgaben des "Aktien Reports" und/oder "Geld Anlage Reports" erreichen ihre Leser samstags kostenlos und "druckfrisch" im Email-Postfach und man kann sich ▶ hier beim "Geld Anlage Report" anmelden. Bonbon für die Leser meines Blogs: einige Tage später darf ich die Artikel dann auch hier veröffentlichen.

Aktien Report Nr. 134 vom 26.05.2023

Mittwoch, 21. Dezember 2022

Kissigs Portfoliocheck: Joel Greenblatt wird jetzt mit Adobe richtig kreativ

In meiner Kolumne "Kissigs Portfoliocheck" nehme ich regelmäßig für das "Aktien Magazin" von Traderfox die Depots der besten Investoren unserer Zeit unter die Lupe.

In meinem 216. Portfoliocheck blicke ich wieder Joel Greenblatt über die Schulter. Er bevorzugt günstige und gute Unternehmen, die im Idealfall einen Katalysator aufweisen, damit absehbare Erfolge möglichst zeitnah eintreten. Auch deshalb setzt er gerne auf Sondersituationen, wie zum Beispiel Spin-offs. Greenblatt ist einer der erfolgreichsten Value Investoren und einem breiten Publikum durch seine Bestseller-Bücher bekannt, vor allem durch seine "Börsenzauberformel". Mit dieser setzt Greenblatt auf ein regelbasiertes System, das nur wenige Bilanz- und Wirtschaftskenntnisse voraussetzt und somit für den Privatanleger einfach anzuwenden ist. Es basiert auf lediglich zwei Kennzahlen und zwar der Kapitalrendite (ROIC, Return on Invested Capital) und der Gewinnrendite. Und Greenblatts Zauberformel funktioniert! Zwischen 1985 und 2006 erzielte er eine durchschnittliche Rendite von 40 %.

Zum Ende des 3. Quartals 2022 hatte Joel Greenblatts Gotham Capital 1.157 Werte mit einem Gesamtwert von 3,34 Mrd. USD im Portfolio, darunter 196 Neuaufnahmen. Seine Turnover-Rate lag erneut bei selbst für seine Verhältnisse sehr hohen 25 %. In Greenblatts breit gestreutem Portfolio führen weiterhin Technologiewerte mit 19,6 % Gewichtung (Q2: 18,6 %). Ihnen folgen Gesundheitsaktien mit nahezu unveränderten 12,0 %, Industriewerte mit 10,9 % (Q2: 11,4 %), leicht gesunkene zyklische Konsumwerte mit 9,9 % und Finanzwerten mit 7,6 % (Q2: 7,3 %). Trotz des hohen Umschlags im Depot hat sich an der Sektorgewichtung nur wenig geändert.

Greenblatt setzt weiter auf einen breiten Marktaufschwung, indem er erneut bei seinen bevorzugten S&P 500-ETFs aufstockte; in Summe stehen diese nun für annähernd 14 % seines Portfolios. Er setzt seinen Schwerpunkt also weiterhin auf US-Standardwerten mit hohen Cashflows und üppigem Cashpolstern, die bei Konjunkturschwächen und in Krisenzeiten mit am besten für den Sturm gerüstet sind. Neuer drittplatzierter ist Snowflake, die gewichtigste Neuerwerbung von Joel Greenblatt. Dahinter folgen Apple, Microsoft, Alphabet, Amazon, Berkshire Hathaway und Meta Platforms. Und dann Adobe, wo er in den Ausverkauf hinein seinen Bestand glatt verdoppelt hat...


Disclaimer: Habe Adobe, Alphabet, Amazon, Apple, Berkshire Hathaway, Microsoft auf meiner Beobachtungsliste und/oder in meinem Depot/Wikifolio.

Donnerstag, 10. Dezember 2020

Adobe übertrifft alle Erwartungen - wie üblich. Der Kurs fällt erstmal - auch wie üblich. Egal!

Adobe hat seine Zahlen zum abgelaufenen Quartal präsentiert und sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis die Erwartungen deutlich übertroffen. Und selbst beim Ausblick liegt das Unternehmen über den bisherigen Annahmen, so dass es eigentlich keinen Grund gibt, weshalb der Kurs fallen sollte. Doch genau das tut er und das ist schon Tradition. Diese "Sell-on-good-News"-Historie lässt sich schon über viele Quartale hinweg beobachten. Doch bisher zahlte sich eher eine andere Vorgehensweise aus. Und zwar richtig...

Dienstag, 10. November 2020

Kissigs Kloogschieterei: Die Impfstoff getriebene große Rotation unbedingt mitmachen! Oder eher doch nicht?

Die große Rotation setzte schlagartig ein, man konnte dabei zusehen, wie die zuvor angesagten Technologiewerte und Coronagewinneraktien aus den Depots gekegelt wurden, um in Coronaloser und zyklische Konsumprofiteure umzuschichten.

Anlass war die Meldung des deutschen Biotech-Startups BioNTech, sein Corona-Impfstoff weise in Studien einen 90-prozentigen Schutz vor COVID-19 auf. Die Aktien von BioNTech und Partner Pfizer schossen in die Höhe. Aber nicht nur ihre, sondern vor allem DOW- und DAX-Werte, während die NASDAQ kräftig Federn lassen musste.

Eine erste Reaktion, die nachvollziehbar ist. Unternehmen, die von Corona profitieren werden es ohne die negativen Auswirkungen der Pandemie schwerer haben, sich zu behaupten, während die Corona gebeutelten Unternehmen wieder Morgenluft schnuppern und wieder aufblühen.

Soviel zur Theorie, die in bester Schwarz-Weiß-Manier daherkommt. Doch die Praxis sieht schon noch etwas anders aus und sollte wesentlich differenzierter betrachtet werden...

Montag, 5. Oktober 2020

Kissigs Investor-Update Q3/20 mit Adobe, Amazon, American Tower, Apple, Energiekontor, Funkwerk, Hypoport, Microsoft, PayPal, SBF, Square

Investor-Update zum Ende des 3. Quartals '20

In meinen Investor-Updates blicke ich jeweils zum Ende des Quartals auf die vergangenen Monate zurück und berichte, was sich auf meiner Beobachtungsliste getan hat und stelle die TOP-Werte in meinem Investmentdepot vor. Des Weiteren beschäftige ich mich ggf. auch mal mit Unternehmen, die ich noch nicht hier im Blog vorgestellt habe, die sich jedoch in meinem Depot befinden.

Nach dem Corona-Crash zum Ende des ersten Quartals kam es im Verlauf der zweiten zu einer V-förmigen Erholungsrallye an den Börsen. Im dritten Quartal setzte sich die Erholung fort, allerdings strauchelten viele der vermeintlichen Corona-Erholungs-Gewinner, weil es keine wirkliche Erholung gibt. Branchen wie Automobilbau und -zulieferer, Gastronomie, Bierproduktion, Luxusartikel, Events, Touristik liegen noch immer am Boden und die nun anstehende Grippezeit wird die ohnehin bereits wieder steigenden Coronazahlen noch weiter nach oben treiben.

Trotz der heftigen Korrektur im September waren im dritten Quartal erneut die Technologiewerte die Bestperformer, während sich viele andere Werte mit der Erholung noch schwer tun oder nahe ihren Tiefstständen herumdümpeln. Mit meinen Depotschwergewichten fühlte und fühle ich mich recht wohl, daher gibt es auch keine ganz großen Umwälzungen. Kleinere Überraschungen sind in meiner Top 10 allerdings schon dabei. Per Ende September waren die größten Positionen in meinem Investmentdepot Hypoport, Energiekontor, PayPal, Amazon, Microsoft, Square, Funkwerk, Apple, SBF, Adobe. Mit Energiekontor und Apple lediglich zwei neue Top-Werte. Dafür hat sich im hinteren Feld einiges mehr getan...

Freitag, 3. Juli 2020

Kissigs Investor-Update Q2/20 mit Adobe, Amazon, American Tower, Funkwerk, High-Tech Stock Picking Wiki, Hypoport, MasterCard, Microsoft, PayPal, SBF, Square, VISA

Investor-Update zum Ende des 2. Quartals '20

In meinen Investor-Updates blicke ich jeweils zum Ende des Quartals auf die vergangenen Monate zurück und berichte, was sich auf meiner Beobachtungsliste getan hat und stelle die TOP-Werte in meinem Investmentdepot vor. Des Weiteren beschäftige ich mich ggf. auch mal mit Unternehmen, die ich noch nicht hier im Blog vorgestellt habe, die sich jedoch in meinem Depot befinden.

Nach dem Corona-Crash zum Ende des ersten Quartals kam es im Verlauf der zweiten zu einer V-förmigen Erholungsrallye an den Börsen. Dabei waren erneut die Technologiewerte die Bestperformer, während sich viele andere Werte mit der Erholung noch schwer tun oder nahe ihren Tiefstständen herumdümpeln. Ich hatte mich im ersten Quartal bereits von Corona-geschädigten Werten getrennt und in die langfristigen Profiteure umgeschichtet und die schnelle Erholung hat auch dazu geführt, dass meine Top 10-Positionen kräftig durcheinander gewirbelt wurden. Per Ende Juni waren die größten Positionen in meinem Investmentdepot Hypoport, Amazon, Microsoft, Funkwerk, High-Tech Stock Picking Wiki, PayPal, Adobe, SBF, American Tower, Square. Es folgen MasterCard und VISA, die ich nun in etwa gleich stark gewichtet habe.

Samstag, 11. April 2020

Kissigs Kloogschieterei: Der S&P 500 Index dürfte sich in der Corona-Krise am besten entwickeln - und danach erst recht...

Die Corona-Pandemie trifft die Weltwirtschaft mit voller Wucht, der Shutdown der Volkswirtschaften lässt die Konjunkturerwartungen abstürzen und die Arbeitslosenzahlen in die Höhe schnellen. Die Notenbanken und die Regierungen fluten die Märkte mit Geld und Direktsubventionen fließen an Unternehmen und Bürger.

Während die Wirtschaft gerade noch Fahrt aufnimmt auf ihrem Abrutsch, haben sich die Börsenindizes von ihren (zwischenzeitlichen?) Tiefstständen kräftig erholt und liegen seitdem 20% oder 30% im Plus. Viele Marktteilnehmer wurden davon auf dem falschen Fuß erwischt und sie trauern den vermeintlich günstigen Einstiegskursen von vor drei Wochen hinterher. Auch das ist eine Art des Ankereffekts. Andererseits trauen sie der Erholung (noch) nicht über den Weg, denn wenn die Nachrichten doch so schlecht sind und noch schlechter zu werden drohen, dann müssen doch auch die Kurse weiter abstützen, oder?
»An der Börse ist alles möglich. Auch das Gegenteil
(André Kostolany)
Auch wenn wir also nur wissen, dass wir nicht wissen, wie sich die Börsenkurse entwickeln werden, sollte uns das nicht daran hindern, unsere Schlüsse aus der aktuellen Entwicklung zu ziehen und einen Blick in die Zukunft zu werfen. Und da kristallisieren sich teilweise deutlich Verlierer und Gewinner heraus...

Mittwoch, 1. April 2020

Kissigs Investor-Update Q1/20 mit Adobe, Amazon, American Tower, Costco, DIC Asset, Hypoport, Intuit, MasterCard, MBB, Microsoft, Mutares, SBF, Stryker

Investor-Update zum Ende des 1. Quartals '20

In meinen Investor-Updates blicke ich jeweils zum Ende des Quartals auf die vergangenen Monate zurück und berichte, was sich auf meiner Beobachtungsliste getan hat und stelle die TOP-Werte in meinem Investmentdepot vor. Des Weiteren beschäftige ich mich ggf. auch mal mit Unternehmen, die ich noch nicht hier im Blog vorgestellt habe, die sich jedoch in meinem Depot befinden.

Dank des Corona-Crashs ist auch mein Depot ordentlich durcheinander gewirbelt worden und es gab so einige Verschiebungen in der Reihenfolge. Per Ende März waren die größten Positionen in meinem Investmentdepot Microsoft, MasterCard, Amazon, Adobe, American Tower, MBB, Costco, Intuit, SBF, Stryker. Neben der neuen Nummer Eins gab es einige Veränderungen, die nicht alleine auf die heftigen Schwankungen der Börsenkurse zurückzuführen sind; aber immerhin fünf Werte lagen auch vor drei Monaten schon in den Top 10...

Mittwoch, 26. Februar 2020

Kissigs Portfoliocheck: Bei Adobe bleibt Daniel Loeb im Hintergrund und stockt einfach weiter auf

In meiner Kolumne "Kissigs Portfoliocheck" nehme ich regelmäßig auf aktien-mag.de für das "Aktien Magazin" von Traderfox die Depots der besten Value Investoren unserer Zeit unter die Lupe.

In meinem 76. Portfoliocheck blicke ich in das Depot des Hedge Fonds Third Point. Daniel Loeb pflegt einen aktivistischen Investmentstil und kauft sich bevorzugt in angeschlagene Unternehmen ein, um diese dann in die gewünschte Richtung zu treiben.

Auch im 4. Quartal 2019 hat sich Dan Loeb von einer Reihe seiner Positionen komplett getrennt. Dieses Mal traf es das Auktionshaus Sothebys, den Paymentdienstleister PayPal und den Windows-Mutterkonzern Microsoft, die zuvor zusammen knapp 9% seines Portfolios ausmachten. Ganz neu ist Dan Loeb bei IAA (Insurance Auto Auctions) an Bord, das leicht beschädigte Autos und Autoteile aus Versicherungsfällen versteigert und auch Loebs Einstieg bei Amazon, der zuletzt mit überragenden Zahlen glänzen konnte, ist bemerkenswert. Und dann stockte er noch bei Adobe Systems weiter auf, die sich sukzessive in seine Top 10 vorgearbeitet hat.

-▶ zum Artikel auf aktien-mag.de

Disclaimer
Adobe, Amazon, Microsoft, PayPal befinden sich auf meiner Beobachtungsliste und in meinem Depot.

Dienstag, 31. Dezember 2019

2019 im Rückspiegel: Wie der Januar so das Jahr. (M)eine Rekordjagd, trotz Wirecard-Fiasko

2019 haben die Aktienmärkte neue Rekordmarken erzielt, zumindest in den USA. Aber auch in Deutschland erholten sich DAX & Co. von dem heftigen Einbruch, der Ende 2018 die Börsen heimgesucht hatte. Der DAX legte sein bestes Jahr seit 2012 hin, der S&P 500 sein sechst bestes Jahr seit 1928.Und wenn man jetzt den einen oder anderen Rückblick liest, dann haben es wieder alle gewusst, 2019 war ein "einfaches" Jahr, das Geld "leicht verdient". Quatsch, das war es nie und das wird es nie, nicht in dieser Welt!

Sonntag, 22. September 2019

Die 38. Börsenwoche im Rückspiegel: Kissigs Kloogschieterei mit Adobe, Corning, Opera, Zalando

In der vergangenen Börsenwoche konnten die großen Börsenindizes ihre Vorwochenstände nicht verteidigen und notierten allesamt schwächer. Was die US-Aktien angeht, war das abzusehen, jedenfalls statistisch. Denn in den Wochen, in denen die FED über ihre Zinssätze entscheidet, notieren US-Aktien traditionell etwas leichter. Auf der anderen Seite folgte in der Vergangenheit auf die zweite Zinssenkung der US-Notenbank durchschnittlich eine Rallye von über 20% bei den US-Aktien.

Behält die Statistik Recht, könnte sich der letzte Freitag in einigen Wochen also als idealer Einstiegszeitpunkt erweisen bzw. erwiesen haben - auch wenn das heute natürlich nicht unbedingt so aussieht, denn es sprechen ja auch Gründe gegen weiter steigende Kurse. Was diese nicht davon abhält, langfristig immer höher zu steigen, wie ein Blick auf einen Langfristchart zeigt.

Wenn das Börsenbarometer steigt, heißt das nichts anderes, als dass die Aktienkurse steigen - allerdings nicht von jeder Aktie und auch nicht gleichmäßig verteilt. Zuletzt hatten sich zyklische Werte etwas von ihren Tiefständen erholt und sich eindrucksvoll zurück gemeldet. Ob dies nur ein Strohfeuer ist, oder sich eine Trendwende im Konjunkturzyklus anbahnt, bleibt abzuwarten. Die ersten Frühindikatoren senden jedenfalls ermutigende Signale aus...

Sonntag, 23. Juni 2019

Kissigs Kloogschieterei: Die 25. Börsenwoche im Rückspiegel mit Adobe, Jefferies Financial, KAP, MBB, msg life, PennantPark Investment, Rocket Internet, Softbank Group

Die vergangene Woche Stand unter dem Einfluss der Notenbanken. Nachdem EZB-Chef Mario Draghi verkündet hatte, bei einem Konjunktureinbruch nicht nur die Zinsen zu senken, sondern auch wie Anleihekäufe aufzunehmen ("Quantative Easing"), wetterte US-Präsident Donald Trump via Twitter, die EZB verschaffe der Eurozone unlautere Wettbewerbsvorteile. Als dann die FED einige Tage später zusammentrat und die Zinsen nicht senkte, war nicht etwas dies das Thema, sondern Trumps angebliche Versuche, sich des FED-Chefs Jerome Powel zu entledigen. Denn der bzw. die FED verstünde nichts von seinem Job. Die Börsen haben den FED-Entscheidung dennoch positiv aufgenommen, denn die zugrundeliegende Problematik einer sich abschwächenden Welt- und US-Konjunktur ist ja nicht mehr wegzudiskutieren, aber die FED signalisiert ihre Bereitschaft, ebenfalls mit Zinssenkungen einzuschreiten. Und die Befürworter von Zinssenkungen innerhalb der FED gewinnen an Boden, so dass an der Börse inzwischen drei Zinssenkungen noch in 2019 "gespielt" werden. Und Zinssenkungen sind seit jeher eine enorme Triebfeder für die Aktienkurse...

Mittwoch, 19. Juni 2019

Adobe Systems hat es schon wieder getan - doch dieses Mal spielt der Kurs nicht richtig mit...

Adobe Systems ist ein Wachstumsunternehmen und entsprechend hoch bepreist. Gestern Abend nach Börsenschluss legte das Unternehmen Zahlen für sein zweites Geschäftsquartal 2019 vor und hat - wie üblich - seine eigenen Prognosen und die Erwartungen des Marktes übertroffen. Und der Kurs hat mit einem Freudensprung reagiert, was so gar nicht üblich ist. Denn bisher lief es eigentlich immer so, dass der Kurs nachgab nach hervorragenden Zahlen, weil man sich an dem verhaltenen Ausblick des Managements störte. Nach dem kurzen Absacker machte sich die Aktie dann in der Folgezeit immer wieder auf, neue Höhen zu erklimmen, denn Adobe übererfüllt seine Prognosen regelmäßig und üppig. Doch dieses Mal scheint es anders zu laufen...

Sonntag, 17. März 2019

Kissigs Kloogschieterei: Die 11. Börsenwoche im Rückspiegel mit Adobe, Hercules Capital, MBB, Naspers, Navigator Equity, IT Competence, PNE

Die zurückliegenden Börsenwoche war von Entspannung gekennzeichnet und sowohl DAX als auch DOW Jones verzeichneten leichte Zugewinne.

Der Don und China scheinen sich weiter anzunähern im Handelsstreit und das treibt die Börsen vorsichtig an. Ansonsten haben die Briten sich brutalstmöglich blamiert mit einem Abstimmungsmarathon, der nur eines gezeigt hat: ihre Unfähigkeit. Die Börse und der Rest der Welt nimmt es nur noch schulterzuckend zur Kenntnis, wird aber wohl bei jedem Großmachtgehabe der Briten künftig nur noch peinlich berührt sein wegen dieser krassen Fehleinschätzung zwischen Anspruch (Empire) und Realität (Bananenrepublik ohne Bananen).

An den Börsen selbst läuft noch die Berichtssaison und die ersten Dividendentermine rücken ins Blickfeld. Das ist mal eine erfreulicherer Abwechslung...

Freitag, 8. Februar 2019

Portfoliocheck: Selfmade-Milliardär Stanley Druckenmiller setzt nur auf die Besten. Und daher jetzt auch auf Adobe Systems...

In meiner Online-Kolumne "Portfoliocheck" nehme ich regelmäßig auf aktien-mag.de für das "Aktien Magazin" von Traderfox die Depots der bekanntesten Value Investoren unserer Zeit unter die Lupe.

Bei meinem 21. Portfoliocheck geht es um Stanley Druckenmiller. Der Öffentlichkeit ist er weitgehend unbekannt, dabei hat er als George Soros' rechte Hand 1992 die Bank of England und das britische Pfund in die Knie gezwungen. Aus ärmlichsten Verhältnissen stammend hat Druckenmiller es zu einem Milliardenvermögen gebracht; das ist ihm gelungen, weil er seit 30 Jahren kein einziges Jahr mit Verlust abgeschlossen, sondern durchschnittlich eine Rendite von mehr als 30 Prozent erzielt hat.

Druckenmiller fährt einen fokussierten Investmentstil mit wenigen, ausgesuchten Werten; dabei machten im dritten Quartal Technologiewerte mehr als 50% seines Depot aus, allen voran Microsoft mit fast 20%, Salesforce mit 12% sowie Amazon und Alphabet mit jeweils 11%. Ganz neu und gleich mit 3% Depotanteil setzt er auf Adobe Systems, das Unternehmen mit dem wohl breitesten Burggraben der Softwarebranche...

zum Artikel auf aktien-mag.de

Disclaimer
Adobe, Alphabet, Amazon und Microsoft befinden sich auf meiner Beobachtungsliste und in meinem Depot.

Dienstag, 1. Januar 2019

2019 wird ungemütlich bärenstark. Und hat wohl noch so einiges mehr zu bieten...

Vor einigen Tagen habe ich mich in meinem Jahresrückblick "2018 im Rückspiegel: Rekord, Korrektur, Allzeithoch, Börsencrash - und ein Rekordminus" mit den Entwicklungen des letzten Jahres befasst und mit diesem Jahresausblick auf 2019 wage ich den Blick nach vorn auf das neue Jahr.

Die Bären haben die Börsen fest im Griff, die Kurse sind rund um den Globus massiv eingebrochen, fast überall deutlich zweistellig. "Passiert" ist dabei eigentlich noch nichts, aber es herrscht ein Klima der Angst. Und Emotionen sind die wahren Triebfedern, nicht Fakten oder Ratio. Und es gibt durchaus einiges zu (be)fürchten.
»Furcht besiegt mehr Menschen als irgendetwas anderes auf der Welt.«
(Ralph Waldo Emerson)
Die Konjunktur in den USA läuft auf Hochtouren und die amerikanische Notenbank FED hebt sukzessive die Zinsen an. Das könnt sich bremsend auf die Kreditvergabe und die Konjunktur auswirken. Die weltweite Verunsicherung wegen des von US-Präsident Trump angezettelten Wirtschaftskriegs mit allen, vor allem aber China, schlägt inzwischen auch in die Realwirtschaft negativ durch und die Wachstumsprognosen werden überall revidiert. Der Shutdown der US-Behörden wirkt sich auch nicht stabilisierend aus.

In Europa droht der Hard-Brexit und vor den Folgen haben alle Angst. Das Wirtschaftswachstum in der Eurozone ist niedrig und Deutschland strauchelt. Die Bankenkrise ist in Europa noch nicht ausgestanden und Populisten drohen mit EU-Konfrontationskurs. Pessimismus allerorten, man hört fast nichts anderes mehr. Und so geht es ab ins Jahr 2019. Aber was bedeutet das nun für die Börse? Und alles andere?

Freitag, 12. Dezember 2014

KKR & Co. verkauft Fotolia an Adobe

Finanzinvestor KKR hat eine weitere Beteiligung gewinnbringend verkauft. Für 800 Mio. US-Dollar geht die Online-Fotoagentur Fotolia mit ihren 34 Mio. Bildern an den Softwaregiganten Adobe Systems. KKR hatte seinen 50%-Anteil an Fotolia erst 2012 für 150 Mio. US-Dollar erworben und in einen seiner Beteiligungsfonds eingebracht. Mit diesem Exit kan KKR sein eingesetztes Kapital in kurzer Zeit weit mehr als verdoppeln.

KKR & Co. befindet sich auf meiner Empfehlungsliste.