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Freitag, 3. Oktober 2025

Under Pressure: Business Development Companies im Stresstest

Business Development Companies haben sich seit ihrer Einführung als wichtiges Bindeglied zwischen privatwirtschaftlicher Mittelvergabe und öffentlichen Kapitalmärkten etabliert. Sie finanzieren kleine und mittelgroße Unternehmen, Buyouts, Wachstumsunternehmen oder restrukturierungsbedürftige Firmen und nutzen dabei meist nachrangige Darlehen, Unitranche- oder Mezzanine-Finanzierungen. Für Anleger sind sie vor allem wegen ihrer regelmäßigen Ausschüttungen interessant, da sie hohe Dividendenrenditen versprechen.
Doch das Umfeld, in dem BDCs agieren, hat sich spürbar verändert. Zwei Faktoren stehen dabei besonders im Vordergrund: das Risiko sinkender Zinsen und die Gefahr steigender Kreditausfälle. Beide wirken nicht isoliert, sondern können sich gegenseitig verstärken. Die Folgen reichen von Abschreibungen auf Kreditportfolios über rückläufige Ergebnisse bis hin zu möglichen Dividendenkürzungen, die das Vertrauen der Investoren erschüttern können. Grund genug, sich die Lage einmal genauer anzusehen...

Donnerstag, 4. April 2024

Umfrageergebnis: Eure BDC-Favoriten sind Hercules Capital, FS KKR Capital, Ares Capital, Main Street Capital und MidCap Financial

Ich hatte euch auf einen Leserwunsch hin nach euren Favoriten im BDC-Sektor gefragt; es haben 22 Blogleser mitgemacht und teilweise auch die Vorzüge ihrer Favoriten aufgezeigt. Da einige mehr als fünf Werte genannt haben, habe ich jede Nennung als Stimmabgabe gewertet.


Nun das Ergebnis mit den Favoriten und weiteren Nennungen.

Montag, 27. Juni 2022

Kissigs Aktien Report: Liquidität ist wie Sauerstoff für Unternehmen und Börsen - und Business Development Companies wie FS KKR Capital, Hercules Capital, Main Street Capital

Im Rahmen meiner Kooperation mit dem "Aktien Report" von Armin Brack nehme ich mir in unregelmäßigen Abständen interessante Unternehmen vor. Die Ausgaben des "Aktien Reports" und/oder "Geld Anlage Reports" erreichen ihre Leser samstags kostenlos und "druckfrisch" im Email-Postfach und man kann sich ▶ hier beim "Geld Anlage Report" anmelden. Bonbon für die Leser meines Blogs: einige Tage später darf ich die Analysen dann auch hier veröffentlichen.

Samstag, 21. März 2020

Weshalb Business Development Companies ganz besonders unter Corona leiden werden

Business Development Companies habe ich als Anlageklasse nun schon seit mehr als vier Jahren auf dem Schirm und so einige ausgesuchte BDCs auf meiner Beobachtungsliste. Bis zum Beginn der Trump'schen Handelskriege und der Wiederumkehr der US-Zinspolitik mit erneut sinkenden Zinsen  agierten die BDCs in ihrem eigenen Goldilocks-Umfeld aus robuster Konjunktur, niedrigen Steuern und moderat steigenden Zinsen. Doch diese besten aller Zeiten sind vorbei und die Corona-Pandemie wirft die Frage auf, wie schlimm es kommen kann und wird - und ob BDCs noch eine gute Anlageform darstellen oder ob sie inzwischen nicht ein zu schlechtes Chance-Risiko-Verhältnis aufweisen und zu den größten Verlierern der Krise gehören könnten...

Samstag, 29. Juni 2019

Investor-Update | Mein Dividendendepot: Die neue große Leere...

In meinen Investor-Updates notiere ich in jeweils zum Ende eines Quartals aktuelle Einschätzungen zu Unternehmen meiner Beobachtungsliste und wie sich diese ggf. auf mein Investment-Portfolio ausgewirkt haben. Darüber hinaus auch zu Unternehmen, die ich noch nicht hier im Blog vorgestellt habe, die sich jedoch in meinem Depot befinden.

Heute gibt es eine Sonderausgabe , in dem ich mich ausschließlich mit meinem Dividenden-Depot befasse. Darin habe hatte ich ausschließlich Business Development Companies (BDCs), die im Durchschnitt eine zweistellige Dividendenrendite aufzuweisen hatten.
»Sei niemals abhängig von einem einzigen Einkommen. Investiere, um dir eine zweite Einkommensquelle zu schaffen.«
(Warren Buffett)
Mein Ziel ist, durch den hohen Dividendenzufluss meinen privaten steuerlichen Freibetrag nicht verfallen zu lassen, denn mein Investmentdepot führe ich ja in meiner GmbH. Und die regelmäßigen, teilweise monatlichen Dividendenzahlungen erzeugten einen schönen zusätzlichen Einnahmestrom.

Doch seit Kurzem trübt sich das Chance-Risiko-Verhältnis kräftig ein, was ich vor einer Woche hier genauer dargelegt hatte: "Zinsen, Konjunktur: Was braut sich denn da für Business Development Companies zusammen?". Ich habe mir meine Argumentationen ein Woche lang durch den Kopf gehen lassen und "meine" BDCs im Hinblick auf meinen Investmentcase, die Chancen und Risiken hin abgeklopft. Am Ende hat mich das Ergebnis selbst überrascht...

Sonntag, 6. Januar 2019

Main Street Capital will die Sonderdividenden streichen. Anleger dürfen sich freuen...

Main Street Capital ist die qualitativ hochwertigste und wohl am erfolgreichsten operierende Business Development Company (BDC). Sie notiert daher mit entsprechend hohem Aufschlag auf ihren NAV (Buchwert).

Betrachtet man den Kursverlauf der letzten Wochen, sollte man vom Schlimmsten ausgehen. Doch operativ läuft es bei MAIN weiterhin sehr gut; die aufkeimende Sorge vor einer Konjunkturabkühlung und Schwierigkeiten bei der US-Schiefergas-Industrie dürften ziemlich übertrieben sein, zumal MAIN seinen NAV weiter steigern konnte und von dem erhöhten Zinsniveau in den USA profitiert. So steigt das NII (Net Investment Income) weiter an und man erhöht sukzessive den eigenen Verschuldungsgrad, um so die neuen Möglichkeiten zu nutzen, die die regulatorischen Erleichterungen beim Dodd-Frank-Act bieten.

Qualität hat ihren Preis und daher zahlt man, trotz des Kurseinbruchs, ein Premium auf den NAV von rund 41% - historisch eher ein niedriger Wert bei MAIN. Entsprechend gering ist die Dividendenrendite, die bei für BDC-Verhältnisse unterdurchschnittlichen 6,5% p.a. liegt. Allerdings schüttet MAIN neben den monatlichen Dividendenzahlungen zusätzlich einmal pro Halbjahr eine stattliche Sonderdividende aus, die die Dividendenrendite damit über die 8-Prozent-Marke hievt. Doch damit soll bald Schluss sein, denn MAIN will den Sonderdividenden an den Kragen. Und das sind für Anleger keine schlechten Nachrichten...

Montag, 1. Oktober 2018

Kissigs Investor-Update Q3/18 mit Amazon, Blue Cap, IAC InterActiveCorp, MBB, Texas Pacific Land Trust, TTL Beteiligung, Apollo Investment, Ares Capital, Gladstone Capital, Gladstone Investment, Main Street Capital, PennantPark Investment, TPG Specialty Lending

Investor-Update zum Ende des 3. Quartals 2018

In meinen Investor-Updates blicke ich jeweils zum Ende des Quartals auf die Entwicklungen in den vergangenen Monaten zurück und gebe aktuelle Einschätzungen zu Unternehmen auf meiner Beobachtungsliste und wie sich diese ggf. auf mein Investment-Portfolio ausgewirkt haben.

Darüber hinaus beschäftige ich mich auch mit Unternehmen, die ich noch nicht hier im Blog vorgestellt habe, die sich jedoch in meinem Depot befinden. Des Weiteren berichte ich über die Gewichtung der größten Werte in meinem Investmentdepot und in meinem Dividendendepot.

Die größten Positionen in meinem Investmentdepot waren Ende September Texas Pacific Land Trust, Amazon, ein Technologie-Wiki, Blue Cap, IAC InterActiveCorp., MBB und TTL Beteiligung und Grundbesitz.

In meinem Dividendendepot sind meine größten Positionen Gladstone Investment (GAIN), TPG Specialty Lending (TSLX), Ares Capital (ARCC), Main Street Capital (MAIN), PennantPark Investment (PNNT), Gladstone Capital (GLAD) und Apollo Investment (AINV).

Um diese Unternehmen geht es heute. Und um einiges mehr...

Mittwoch, 1. August 2018

Was zu erwarten war: Main Street Capital hebt die Dividende an. Schon wieder...

Main Street Capital ist die qualitativ hochwertigste und wohl am erfolgreichsten operierende Business Development Company (BDC) und notiert daher mit entsprechend hohem Aufschlag auf den NAV (Buchwert).

In meinem BDC-Earnings-Report aus November hatte ich MAIN ausführlich dargestellt und seitdem haben sich alle Parameter weiter verbessert: der NAV ist weiter angestiegen, man hat beim Auflösen von Engagements schöne Gewinne eingefahren, man ist neue attraktive Investments bzw. Kreditengagements eingegangen, das NII (Net Investment Income) steigt, man hat frisches Kapital aufgenommen und ist bereit, den Verschuldungsgrad sukzessive zu erhöhen und so die neuen Möglichkeiten zu nutzen, die die regulatorischen Erleichterungen beim Dodd-Frank-Act bieten.

MAIN gelingt es seit vielen Jahren, den NAV stetig zu steigern und ebenso das NII. Und das hat - mal wieder - Folgen...

Dienstag, 24. Juli 2018

Der etwas andere Rentenplan: Steter Dividendenstrom aus Business Development Companies

Die staatliche Rente ist die Altersabsicherung Nummer eins in Deutschland und viele der Älteren haben noch die Worte des früheren Arbeitsministers Norbert Blüm im Ohr, als er sagte: „Die Rente ist sicher“.

Diese Aussage stimmt, auch heute noch. Allerdings gilt das nicht für die Höhe der Rente und das ist der Knackpunkt. Denn viele haben während ihres Arbeitslebens zu wenig eingezahlt und erhalten dann im Alter einen so niedrigen Rentenbetrag, dass es zum Leben kaum reicht; schon gar nicht, um den gewohnten Lebensstandard aufrecht zu erhalten. Im schlimmsten Fall droht sogar ein Abrutschen in die Grundsicherung.

Daher wurde schon vor mehr als 15 Jahren immer stärker auf die private Altersversorgung gesetzt und mit der Riester-Rente ein staatlich subventionierter Moloch geschaffen. Doch die Kosten sind hoch und fressen die staatlichen Zuschüsse wieder auf, während die erzielten Renditen niedrig sind. So niedrig, dass ein Gericht gerade erklärte, Riestersparer müssten auch eine negative Verzinsung in Kauf nehmen. Im Klartext heißt das, man zahlt Geld ein und am Ende bekommt man nicht nur keine Zinsen auf das Geld, das durch die Inflation auch noch weniger wert ist, sondern auf das angesparte Geld werden einem auch noch Zinsen abgezogen! Ein bürokratischer Molloch verreckt im Renditetal und der Leidtragende ist mal wieder der Durchschnittsbürger.

Allerdings hat die Riester-Rente dann doch einen (kleinen) positiven Effekt: die Riestersparer haben wenigstens überhaupt Geld fürs Alter zurückgelegt. Das wird ihnen etwas helfen, aber es reicht leider nicht, um die immer größer werdende Rentenlücke aufzufüllen. Doch es gibt andere Möglichkeiten, gute und schlechte...

Freitag, 18. Mai 2018

Wie ich von steigenden Ölpreisen profitiere mit Apollo Investment, Deutsche Rohstoff, Gladstone Capital, Main Street Capital und Texas Pacific Land Trust

Die Ölpreise ziehen seit einiger Zeit merklich an und Anleger können hiervon profitieren. Natürlich könnte man direkt Kontrakte auf Öl kaufen, aber ich bin ja kein Rohstoff-Spekulant, sondern Value Investor. Was wiederum nicht bedeutet, dass ich nicht in Aktien von Unternehmen investieren kann, die von Rohstofftrends profitieren.

Vermutlich denkt nun jeder an Aktien von großen Öl-Multis wie ExxonMobil oder Shell, aber ich halte mich lieber an meine Neben- und Spezialwerte, von denen einige direkt oder indirekt vom steigenden Ölpreis profitieren. Während die Deutsche Rohstoff AG hier im Blog ja keine Unbekannte ist, dürften vermutlich die vier übrigen von mir präferierten Öl-Profiteure nicht sofort als solche erkennbar sein: Apollo Investment, Gladstone Capital, Main Street Capital und Texas Pacific Land Trust. Die drei Business Development Companies (BDC) sind auch keine Unbekannten hier im Blog, während TPL erst am Montag ganz frisch dazu gestoßen ist. Und schon fast von der ersten Minute an Freude bereitet...

Dienstag, 17. April 2018

Meine jüngsten Käufe: 3U Holding, Arista Networks, Axel Springer, Jefferies Financial

In meinen Investor-Updates notiere ich in unregelmäßigen Abständen aktuelle Einschätzungen zu Unternehmen meiner Beobachtungsliste und wie sich diese ggf. auf mein Investment-Portfolio ausgewirkt haben. Darüber hinaus auch zu Unternehmen, die ich noch nicht hier im Blog vorgestellt habe, die sich jedoch in meinem Depot befinden.

Heute geht es um 3U Holding, Arista Networks, Axel Springer und Jefferies Financial Group Leucadia National.

Politische Börsen haben kurze Beine...
Es macht einfach keinen Spaß (mehr), sich mit Politik zu beschäftigen. Obwohl der Wohlstand der Welt ständig wächst und immer mehr Menschen daran teilhaben, ist von nichts anderem die Rede als von Krieg, Not und Elend. Und davon gibt es reichlich auf der Welt, unwidersprochen. Trotzdem bin ich es leid, mir ständig das Mega-Ego der Trumps, Putins, Erdogans, Mays dieser Welt antun zu müssen und ihre Verdrehung der Fakten. Lügen auf höchsten Niveau. Und damit meine ich nicht Klasse, sondern politische Rangordnung. Diese Leute sind eine ganz eigene Kaste für sich und sie haben fast alle dem Finger am Abzug der Atomraketen. Erschreckend. Die Börse nimmt sie zunehmend weniger zur Kenntnis, weil sie und ihre stereotypen Handlungsweisen sich in immer kürzeren Abständen wiederholen und sich damit auch abnutzen. Gut so...! Besser wäre, die Wähler würden anstelle von Machopoliticlowns lieber wieder langweilige, solide Staatslenker wählen (so man in Ländern wie Russland, der Türkei oder den USA (dank Cambridge Analytica ist das ja inzwischen auch keine selbstverständliche Tatsache mehr) von freien Wahlen sprechen kann). Aber das bleibt wohl nur eine fromme Hoffnung. Daher wende ich mich lieber den jüngsten Neuerscheinungen auf meiner Empfehlungsliste zu...

Mittwoch, 15. November 2017

BDC-Earnings-Report Q3/17: Main Street Capital

In meinem Dividendendepot setze ich ausschließlich auf Business Development Companies (BDCs), mit denen ich auf hohe Dividendeneinnahmen abziele. Dabei ist die Kursentwicklung ebenfalls im Auge zu behalten, da beides zusammen die Gesamtrendite und damit den Erfolg oder Misserfolg des Investments ausmacht.

Daher richte ich in meinen BDC-Earnings-Reports meinen Blick vor allen auf die Entwicklung der wichtigsten Kennzahlen, also von Net Asset Value (NAV bzw. Buchwert), Net Investment Income (NII) und die Payout Ratio. Und erst ganz zuletzt auf die Dividendenrendite. Und mitunter ergeben sich hierdurch auch Auswirkungen auf meine Einschätzung zur jeweiligen BDC.

▶ Main Street Capital (MAIN)
Vor den Ergebnissen von MAIN kann man sich nur ehrfurchtsvoll verneigen. In Q317  lag das NII mit $0,64 um stolze $0,07 über den ohnehin hohen Erwartungen und das TII wurde auf Jahressicht um 11,1% auf $51,78 Mio. gesteigert. Auch damit toppte man um $0,77 Mio. die Markterwartungen. Der NAV stieg zum Ende Q317 um $0,92 je Aktie auf $23,02. Das ist verglichen mit dem Stand am 31. Dezember 2016 ein Anstieg um 4,2% bzw. 5,4% unter Berücksichtigung der zwischenzeitlich ausgekehrten halbjährlichen Sonderausschüttung.

Mittwoch, 1. November 2017

Umfrageergebnis: Eure BDC-Favoriten sind Gladstone Investment, Main Street Capital, Goldman Sachs BDC, Gladstone Capital, TPG Speciality Lending, New Mountain Finance

Ich hatte euch in einer mehrwöchigen Umfrage gebeten, Eure Favoriten aus dem Sektor der Business Development Companies (BDC) zu benennen und es haben 205 Leser abgestimmt. Die Favoriten sind eindeutig und es zeigt sich, dass ihr vor allem auf qualitativ hochwertige BDCs setzt mit konstantem bzw. steigendem NAV und adäquater Payout-Ratio. Ihr bevorzugt Sicherheit vor Rendite und nehmt lieber eine vergleichsweise geringere Dividendenrendite in Kauf, um das Risiko von Kursverlusten zu reduzieren. Turnaround-Kandidaten und/oder BDCs, deren Dividendenausschüttungen nicht durch das NII/NIO gedeckt sind und bei denen Dividendenkürzungen anstehen könnten, habt ihr konsequent auf die hinteren Plätze verbannt.

Der zur Umfrage gehörende Artikel, in dem ihr eure Favoritenwahl erläutern konntet, ist weiterhin online und es finden sich interessante Werte und Aspekte darin. Doch nun geht es an die Kür der Umfragegewinner...

Sonntag, 22. Oktober 2017

Investor-Update: Hypoport, Main Street Capital, MBB, mVISE, Steico, Technotrans

In meinen Investor-Updates notiere ich in unregelmäßigen Abständen aktuelle Einschätzungen zu Unternehmen meiner Empfehlungsliste und wie sich diese ggf. auf mein Investment-Portfolio ausgewirkt haben. Darüber hinaus auch zu Unternehmen, die ich noch nicht hier im Blog vorgestellt habe, die sich jedoch in meinem Depot befinden.

Dreißig Jahre "Schwarzer Montag". Und nix passierte...
In der letzten Woche jährte sich der "Schwarze Montag" zum dreißigsten Mal. An jenem 19. Oktober 1987 brach der Dow Jones Index um um 508 Punkte ein und diese 22,6% waren der höchste prozentuale Kursrückgang eines Tages in der Geschichte des New Yorker Leitindex. Selbstverständlich wurde dieses Jubiläum zum Anlass genommen, weiter ins Pessimismus-Horn zu stoßen und den großen Crash (endlich) herbeizureden. Nun, es kam anders und DAX und DOW markierten neuen Allzeithochs über den magischen Marken von 13.000 und 23.000 Punkten. Es gibt eben keine Gesetzmäßigkeit, nach der alle paar Jahre ein Crash stattfinden muss und nun der Zeitpunkt einfach reif sei, weil wir bereits 9 Jahre Hausse hinter uns hätten. Andererseits gab es auch seit den Tiefstkursen heftige Korrekturen, man schaue nur mal auf 2011. Und dann haben wir noch "den Joker", das Tiefstniveau bei den Zinsen. Das ist eine Variable, die in den Gleichungen bisher nie so vorkam und es tun sich viele schwer damit, sie richtig einzustufen. Warren Buffett allerdings, der hat gerade bei CNBC gesagt, die aktuellen Börsenbewertungen machten absolut Sinn - in diesem Zinsumfeld. Und es gibt kaum jemanden, der mehr Börsencrashs mitgemacht hat als Buffett und der mit Aktieninvestments reicher geworden ist.

Klar ist, dass ein Crash kommen wird. Allerdings weiß niemand genau, wann. Es kann am Montag sein oder in fünf Jahren. Und meistens kann man erst im Nachhinein erkennen, ob es wirklich ein Crash war oder nur eine satte Korrektur. Wir werden, auch diesmal, einfach abwarten müssen...

Donnerstag, 12. Oktober 2017

Umfrage: Welche BDC haltet ihr für besonders aussichtsreich?

Mein Dividenden-Depot enthält zur Zeit 11 Business Development Companies (BDC) und ich möchte von euch wissen, welche ihr aktuell als besonders attraktiv anseht. Daher habe ich eine Umfrage (in der rechten Menüleiste) dazu gestartet und bitte euch um eure Stimme.

Darüber hinaus würde ich mich freuen, wenn ihr bei diesem Artikel eine Begründung für eure Einschätzung abgeben würdet, damit wir uns über die einzelnen Werte, ihre Chancen und Risiken, austauschen können. Gerne auch über BDCs, die ich (noch?) nicht in meinem Depot habe...

Meine aktuellen Positionen im Dividenden-Depot:

Sonntag, 8. Oktober 2017

Investor-Update | Mein Dividendendepot: Renditestarke Business Development Companies

In meinen Investor-Updates notiere ich in jeweils zum Ende eines Quartals aktuelle Einschätzungen zu Unternehmen meiner Beobachtungsliste und wie sich diese ggf. auf mein Investment-Portfolio ausgewirkt haben. Darüber hinaus auch zu Unternehmen, die ich noch nicht hier im Blog vorgestellt habe, die sich jedoch in meinem Depot befinden.

Heute gibt es eine Sonderausgabe (aktualisiertes Update), in dem ich mich ausschließlich mit den Werten in meinem Dividenden-Depot befasse. Das sind allesamt Business Development Companies (BDCs ), denn diese weisen nicht selten zweistellige Dividendenrenditen auf. REITs sind keine mehr enthalten; die Immobilienbewertungen in den USA erscheinen mir inzwischen ambitioniert und die häufige Ausrichtung auf Retail- und Shopping-Mall-Immobilien halte ich für zu risikoreich angesichts der großen Umwälzungen, die der Onlinehandel mit sich bringt. Und hier allen voran Amazon, "the world's most disruptive company".
»Sei niemals abhängig von einem einzigen Einkommen. Investiere, um dir eine zweite Einkommensquelle zu schaffen.«
(Warren Buffett)

Freitag, 4. November 2016

Zahlen & Mehr: Genworth Financial, Main Street Capital, Starbucks

▸ Genworth Financial
Der US-Versicherer Genworth Financial legte Zahlen für das dritte Quartal vor und musste einen Nettoverlust von $380 Mio. ausweisen oder $0,76 je Aktie gegenüber $284 Mio. im entsprechenden Vorjahresquartal bzw. $0,57 je Aktie. Der Umsatz lag im Quartal bei $2,13 Mrd. Der operative Nettoverlust lag bei $0,81 je Aktie. Wie schon zuvor berichtet worden war, musste GNW eine weitere große Abschreibung auf sein Long-Term-Care-Portfolio vornehmen und zwar in Höhe von $475 Mio. bzw. $1,10 je Aktie. Ohne diese Abschreibung läge das operative Ergebnis je Aktie somit bei $0,29 und damit um $0,07 über den Erwartungen der Analysten. Während das Hypothekenversicherungsgeschäft weiter richtig gut läuft, bereitet das Business mit den langlaufenden Pflegeversicherungen weiter Probleme. Und dürfte der entscheidende Grund sein, weshalb GNW die Offerte der chinesischen Oceanwide Gruppe zu $5,43 je Aktie befürwortet und seinen Aktionären zur Annahme empfiehlt.

Meine Einschätzung
Die China-Offerte hatte den Aktienkurs von Genworth Financial um mehr als 15% unter Druck gesetzt, weil das Übernahmeangebot nur magere 4% Aufgeld auf den Vortagesschlusskurs bot. Dabei stellt sich die Situation doch so dar, dass bis Mitte 2017 Oceanwide die Aktien zu $5,43 einsammeln will - also jede Aktie, die man heute kauft, in gewisser Weise nach unten gut abgesichert ist. Auf der anderen Seite ist es nicht unwahrscheinlich, dass auch andere Bieter, neben Versicherungen auch Finanzinvestoren, nun auf den Zug aufspringen könnten, um sich das Buchwert-Schnäppchen Genworth Financial (knapp $30 je Aktie) unter den Nagel zu reißen. Ich werde meine Aktien jedenfalls nicht hergeben und abwarten, was die Zukunft so bringt.


▸ Main Street Capital
Die Business Development Company (BDC) Main Street Capital konnte im vergangenen Quartal glänzen und erzielte ein Ergebnis von $0,82 je Aktie. Da zu diesem Ergebnis auch Sonderfaktoren beitrugen, beläuft sich das bereinigte Ergebnis auf $0,58 je Aktie und liegt über den Prognosen der Wall Street. Auch beim Umsatz lag MAIN im dritten Quartal mit $46,6 Mio. über den Erwartungen.

Meine Einschätzung
MAIN ist eine der solidesten BDCs und hat selten größeren Abschreibungsbedarf auf ihre NAV (Buchwert). Die Aktie notiert deshalb mit einem satten Aufschlag auf ihren NAV. Die monatlichen Dividenden von $0,19 werden halbjährlich noch durch eine Sonderausschüttung flankiert, die als nächstes wieder im Dezember anfallen und $0,275 betragen wird. Auf das Gesamtjahr gesehen hat MAIN dann $2,725 ausgeschüttet, was bei einem Aktienkurs von €29 eine Dividendenrendite von rund 8,5% ergibt. Ein solides Investment, insbesondere für Dividendenjäger.


▸ Starbucks
Der Kaffeeröster Starbucks stand zuletzt unter Druck, weil man im letzten Quartal gepatzt hatte und die Börsianer den Beteuerungen von CEO Howard Schulz nicht recht glauben wollten, dass es sich um einen einmaligen Ausrutscher gehandelt habe, der vor allem auf die Einführung des neuen Bonussystems zurückzuführen sei. Die jetzt für das abgelaufene Quartal vorgelegten Zahlen dürften nun allen Fans von Starbucks Freudentränen in die Augen treiben, denn man konnte das profitabelste Geschäftsquartal der 24-jährigen Unternehmensgeschichte präsentieren.

Verglichen mit dem Vorjahreswert legte der Gewinn um 23 Prozent auf $801 Mio. zu, während die Erlöse um 16 Prozent auf auf $5,7 Mrd. kletterten. Die Verkäufe in etablierten Filialen, die seit mindestens 13 Monaten am Markt sind, wuchsen weltweit um 4 Prozent. Im gesamten abgelaufenen Geschäftsjahr, das bis Ende September lief, steigerte Starbucks die Erlöse um 11 Prozent auf $21,3 Mrd. und die Zahl seiner über 75 Ländern verteilten Filialen um 2.042 auf 25.085. Insbesondere in Asien und hier in China boomt das Geschäft mit dem schwarzen Heißgetränk. Besonders gut dürfte auch bei den Aktionären ankommen, dass das Unternehmen die Dividende um ein Viertel auf 25 Cent je Aktie anheben wird.

Meine Einschätzung
Bei Starbucks steht der Kunde im Mittelpunkt, nicht das Produkt alleine. Und daher sind Starbucks-Aktien auch bei einer absolut betrachteten hohen Bewertung ein Top-Pick, der Top-Pick im Restaurant-Sektor. Denn relativ gesehen, also im Verhältnis zum Wachstum, liegt die Bewertung dieses schnell wachsenden Unternehmens im fairen Bereich. Der hohe Free-Cashflow dürfte dafür sorgen, dass Starbucks die Dividende auch nach den jetzigen kräftigen Schluck aus der tasse weiter anheben wird in den nächsten Jahren.

Doch der eigentliche Grund dafür Starbucks-Aktien zu kaufen, liegt natürlich in seinem profitablen Wachstum, das mit durchschnittlichen 18% jährlich erwartet wird. Insbesondere in China wird die Musik spielen, denn der starke Dollar sorgt hier nicht für schlechte Ergebnisse, sondern vor allem dafür, dass es für Starbucks immer günstiger wird, neue Läden zu eröffnen. Und Starbucks-CEO Howard Schultz spricht bereits offen davon, dass China irgendwann die USA als wichtigsten Markt ablösen dürfte. 500 neue Shops im Reich der Mitte pro Jahr sind ein ambitioniertes Wachstumstempo und Anleger haben die Chance, dieses Qualitätsunternehmen auf seinem Weg zu begleiten. Als Mitinhaber und damit Profiteur. Dabei kommt das Wachstum nicht nur durch neue Filialen, sondern die bestehenden wachsen beim Gewinn alleine schon um 4% pro Jahr - das ist beeindruckend und zeigt, wie stark das Starbucks-Business und seine Preissetzungsmacht, also sein ökonomischer Burggraben ("Moat") wirklich ist. Ich bin dabei und ich bleibe dabei.

Genworth Financial, Main Street Capital und Starbucks befinden sich auf meiner Empfehlungsliste.

Mittwoch, 24. Februar 2016

Main Street Capital zahlt weiterhin 0,18 Dollar Monatsdividende je Aktie

Die Business Development Company (BDC) Main Street Capital Corp. (NYSE: MAIN) hat heute ihre Dividendenausschüttungen für die nächsten drei Monate bekanntgegeben. Danach wird es auch für März, April und Mai konstante Monatsausschüttungen von $0,18 geben, was zu einer annualisierten Dividendenrendite von knapp 8% führt. Allerdings gab es zuletzt im Juni und Dezember stets eine Sonderdividende in Höhe von $0,275, so dass inkl. dieser Zahlungen die Dividendenrendite sogar 9,85% betrüge.

Ausgeschüttet werden die Dividenden an folgenden Tagen:

15.04. / Ex-Dividendentag ist der 17.03.
16.05. / Ex-Dividendentag ist der 19.04.
15.06. / Ex-Dividendentag ist der 18.05.

Darüber hinaus kündigte das Management an, es wolle dem Board auch für dieses Jahr wieder vorschlagen, erneut zwei halbjährliche Sonderdividenden in Höhe von $0,25 bis $0,30 auszuschütten.



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Ergänzung vom 26.02.2016, 22:35

Main Street Capital gab soeben nach US-Börsenschluss seine Zahlen für das 4. Quartal 2015 bekannt. Das ausschüttungsfähige Nettoergebnis (Net Investment Income oder NII)lag in Q4 bei $30,2 Mio. oder $0,60 je Aktie gegenüber $29,5 Mio. und $0,59 in Q3. Damit wurden die Erwartungen um $0,03 übertroffen. Das gesamte auf das Jahr gerechnete Ergebnis lag mit $43,49 Mio. um 12,2% über dem Vorjahreswert, verfehlte die Erwartungen allerdings um $0,93 Mio.

Der Net Asset Value (NAV) betrug zum 31.12.2015 je Aktie $21,24 gegenüber $21,79 per 30.09. Die Aktie schloss bei $28,12. Die Aktie notiert weiterhin mit einem signifikanten Aufschlag auf den NAV, was der hohen Qualität der Assets und der immer soliden Ergebnisse geschuldet ist, die MAIN für seine Aktionäre abliefert.

Main Street Capital befindet sich auf meiner Empfehlungsliste und in meinem Depot und ich erfreue mich der hohen monatlichen Dividendeneingänge.

Freitag, 22. Januar 2016

Investor-Update: Blackstone, Gladstone Capital, Hornbach, Sixt

Im Investor-Update notiere ich in unregelmäßigen Abständen aktuelle Einschätzungen zu Unternehmen meiner Empfehlungsliste und wie sich diese ggf. auf mein Investment-Portfolio ausgewirkt haben. Darüber hinaus auch zu Unternehmen, die ich noch nicht hier im Blog vorgestellt habe, die sich jedoch in meinem Depot befinden.

Erholung oder nur eine Bärenmarktrallye?
Nachdem zum Wochenstart die Kursabstürze ungebremst weiterzugehen schienen, setzten dann Erholungstendenzen ein, so dass es auf einen versöhnlichen Wochenausklang hindeutet. Vielleicht weicht nun auch die Panik aus dem Markt, denn der Fear-and-Greed-Index von CNN Money sackte von den niedrigen 10 sogar noch bis auf 9 ab, um sich auf aktuelle 12 zu erholen. 12 von 100 möglichen Punkten, wohlgemerkt. Also noch immer höchstpanisches Terrain. Insofern stellt sich die Frage, ob die Konsolidierung beendet ist, oder ob es sich nur um eine Erholungsrallye in einem Bärenmarkt handelt und wir nächste Woche neue Tiefststände sehen werden. Nun, ich weiß es nicht...

 Quelle: CNN Money - Fear and Greed-Index 
Earnings-Season sorgt für Kursturbulenzen
Es ist wieder Earnings-Season und die Unternehmen präsentieren Quartalszahlen. Dabei ist festzuhalten, dass die US-Unternehmen mit hohem Auslandsanteil unter dem starken Dollar zu leiden haben und die Umsätze und Gewinne daher zurückgehen oder aber weniger schnell wachsen. Da ich tendenziell von einem weiter festen Dollar gegenüber dem Euro ausgehe, blicke ich bei Neuengagements eher Richtung Eurozone. Hier unterstützt zusätzlich der niedrige Ölpreis, denn der wirkt als Konjunkturrakete für Konsumwerte. Deutschee Exportwerte bekommen hingegen ein stärker werdendes Problem mit der Nachfrage aus Ländern, die stark am Öl-Verkauf hängen, also die arabischen Länder, Russland etc. Andererseits wirkt der niedrige Ölpreis ebenso wie die niedrigen Rohstoffpreise gerade für den Weltwirtschaftsmotor China wie Speed auf Crack. Daher sollte die dortige Wirtschaftsabkühlung eher eine sanfte Landung werden, als ein schmerzvoller Bauchklatscher.

BDC-Sektor vor dem Rebound?
Der gesamte Sektor der Business Development Companys (BDC) ist massiv unter die Räder gekommen in den letzten Wochen, der Angst vor Pleiten und somit Kreditausfällen in der US-Ölbranche sei Dank. In den nächsten Wochen werden die BDCs nun ihre Quartalsergebnisse präsentieren und hier dürften eher positive Überraschungen auf uns warten, einfach weil die Erwartungen nun bodenlos niedrig sind. Das könnte folglich einen kräftigen Rebound der BDC-Aktien auslösen. Hier sollte man dennoch auf qualitativ hochwertige BDCs setzen wie Main Street Capital Corp. oder Triangle Capital Corp. Oder auf New Mountain Finance Corp., die haben bereits Ergebnisse präsentiert, die deutlich über den Erwartungen lagen. Oder eben auf Gladstone Capital Corp., die massiv unterbewertet scheinen auf dem aktuellen Kursniveau. Einen Bogen sollte man weiterhin um die BDCs machen, die stark auf Collateralized Loan Obligations (CLOs) setzen, wie KCAP Financial Inc. und TICC Capital Corp., die ich auch deshalb kürzlich von meiner Empfehlungsliste gestrichen habe.

Donnerstag, 21. Januar 2016

Ausstieg bei Southern RV: Main Street Capital realisiert 14,4 Mio. Dollar Gewinn

Die Main Street Capital Corp. (NYSE: MAIN), eine Business Development Company (BDC), hat ihr Kredit- und Eigenkapitalengagement bei Southern RV und ihr angegliederten Immobilien-Unternehmen beendet. Southern RV ist an vier Standorten in Texas, Louisiana und Mississippi aktiv, bei Finanzierung, Verkauf von Ersatzteilen und Dienstleistungen rund um neue und gebrauchten Freizeitfahrzeuge.

MAIN realisiert einen Gewinn von rund 14,4 Mio. USD und damit kumuliert seit der Erstinvestition im August 2013 eine interne Rendite von 150,2% bzw. das 8,5-Fache auf ihre Eigenkapitalbeteiligung. Main Streets Erstinvestition in Southern RV bestand in 14,6 Mio. USD erstrangigen, durch Vermögenswerte des Schuldners besicherte Anlagen und einer direkten Beteiligung in Höhe von 2,2 Mio. USD.

 Main Street Capital Corp. (Quelle: comdirect.de)
Durch den Exit aus der Beteiligung an Southern RV realisiert Mains Street Capital einen Gewinn von 4,4 Mio. USD gegenüber dem fairen Marktwert dieser Beteiligungen per 30. September 2015.

MAIN befindet sich auf meiner Empfehlungsliste und in meinem Depot. Ich halte sie für kaufenswert, weil sie zu den BDCs gehört, die am ehesten von steigenden US-Zinsen profitieren werden und weil ihre Assets zu den qualitativ hochwertigsten gehören - wie dieser Exit eindrucksvoll belegt. Hier geht Sicherheit vor Rendite, auch wenn eine annualisierte Dividendenrendite von 9,25 Prozent (inkl. der regelmäßigen Sonderausschüttung zum Jahresende) ja nicht gerade kleinlich ist! Die Ausschüttungen erfolgen übrigens monatlich und sorgen für ein attraktives, stetiges Dividendeneinkommen.