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Mittwoch, 26. Juli 2023

Kissigs Nebenwerte-Analyse zur Exceet Group: Grüner Wasserstoff ist jetzt die Zukunft

Im Magazin "Der Nebenwerte Investor" von Traderfox finden sich regelmäßig Analysen von mir zu deutschen Nebenwerten. Das Magazin ist kostenpflichtig und wer dieses oder eine der weiteren Börsenzeitschriften von Traderfox bestellen möchte, gelangt ▶ hier zur Übersicht. Mehrwert für die Leser meines Blogs: Nach Erscheinen des Magazins darf ich meine Nebenwerte-Analysen dann auch hier veröffentlichen.


Artikel aus "Der Nebenwerte Investor" Ausgabe 9/2023 vom 25.07.2023

Sonntag, 14. Juni 2020

Das Ende meiner Turnaround-Spekulation bei der Exceet Group

Nach nur knapp sieben Monaten habe ich meine Position bei der exceet Group glattgestellt. Nicht, weil der Kurs sich nicht erfreulich entwickelt hätte. Und auch nicht, weil ich Gewinne mitnehmen will. Der Grund ist, dass es eine erneute Sonderausschüttung geben wird und dass meine ursprünglichen Überlegungen sich konkretisieren. Mit anderen Worten. mein Investmentcase fliegt nicht und daher bin ich ausgestiegen.

Mittwoch, 1. Januar 2020

Kissigs Turnaround-Favoriten für 2020: Bausch Health, Exceet Group, SBF, UET United Electronic Technology

Als Sondersituationen habe ich vier besonders aussichtsreiche Kandidaten herausgepickt: Bausch Health, Exceet Group, SBF und UET United Electronic Technology. Dabei ist bei den drei deutschen Nebenwerten unbedingt zu beachten, dass es sich um hoch spekulative Werte handelt, die mit niedrigen Börsenumsätzen aufwarten, was zu teilweise hohen Spreads führt. Also bitte stets ruhig und mit Limits ordern; es muss nicht jede Order sofort und zu jedem noch so absurden Kurs ausgeführt werden und auch nach einem erfolgreichen Einstieg muss man unbedingt die nötige Geduld aufbringen, damit sich das Unternehmen entwickeln kann. Man muss lange Seitwärtsphasen aushalten können, um in den wenigen Tagen mit satten Kursbewegungen an Bord zu sein, sonst verpasst man den Großteil der Rendite...

2020 wird unbeständig, launisch, wechselhaft, aber nicht unbedingt auch unergiebig

Nach meinem Rückblick "2019 im Rückspiegel: Wie der Januar so das Jahr. (M)eine Rekordjagd, trotz Wirecard-Fiasko" wage ich nun einen Ausblick auf die nächsten 12 Monate und dabei werde ich euch auch meine Aktienfavoriten für 2020 vorstellen.

Nachdem die Bären die Börsen Ende 2018 fest im Griff hatten, haben im Schlussquartal 2019 nochmals die Bullen die Zügel in die Hand genommen und so die Börsen auf neue Rekordhöhen geführt: der DAX legte sein bestes Jahr hin seit 2012 und der S&P 500 sein sechst bestes seit 1928. Nach derartigen Steigerungen ist es nur natürlich, dass viele Anleger mit mulmigen Gefühlen auf das neue Jahr 2020 blicken und befürchten, dass es kaum etwas zu verdienen geben wird an den Börsen oder gar größeres Ungemach droht. Verständlich ist diese Furcht, aber auch richtig?

Montag, 25. November 2019

Ist die Exceet Group nach der Rekorddividende jetzt (noch) ein Schnäppchen?

Die in Luxemburg beheimatete exceet Group ist eine Beteiligungsgesellschaft. Ihr "Fokus ist das Halten von Beteiligungen in strukturell wachsenden Märkten, wie Gesundheit, Software und Technologie" und dabei "entwickelt und investiert exceet in bestehende Aktivitäten und beteiligt sich opportunistisch in neuen oder angrenzenden Geschäftsfeldern". Soweit die Selbstdarstellung und -wahrnehmung des Unternehmens, das 2006 gegründet und 2010 an die Börse geführt worden war.

Wer auf den Langfristchart blickt, sieht den enormen Absturz, der Mitte 2011 einsetzte, als sich alles gegen das Unternehmen wandte, aber auch den seit 2017 eingesetzten Turnaround. Der allerdings vor allem durch das Übernahmeangebot durch den heute bestimmenden Großaktionär Active Ownership (AOC) getrieben wurde und wird. Zählt man die Anteile von deren Investmentvehikel "White Elephant" und die von Klaus Röhrig, Gründungspartner von AOC und Vorsitzender des Exceet-Verwaltungsrats zusammen, liegt AOC inzwischen wohl deutlich über 70% der Anteile. Daneben gesellen sich weitere Großaktionäre, u.a. die zur Deutschen Balaton AG gehörende Heidelberger Beteiligungen AG, so dass der Streubesitz nur noch magere 13% ausmachen dürfte. "Markteng" ist der Nebenwert also allemal. Aber auch interessant?