Dienstag, 31. August 2021

Kissigs Aktien Report: BNPL - Verpennt PayPal den neuen Megatrend Ratenkredite im Finanzsektor?

Im Rahmen meiner Kooperation mit dem "Aktien Report" von Armin Brack nehme ich mir in unregelmäßigen Abständen interessante Unternehmen vor. Die Ausgaben des "Aktien Reports" und/oder "Geld Anlage Reports" erreichen ihre Leser samstags kostenlos und "druckfrisch" im Email-Postfach und man kann sich ▶ hier beim "Geld Anlage Report" anmelden. Bonbon für die Leser meines Blogs: einige Tage später darf ich die Analysen dann auch hier veröffentlichen.

Montag, 30. August 2021

Funkwerk überrascht nicht: Die Halbjahreszahlen liegen deutlich über den Erwartungen - wie immer. Die Aktie bietet großes Potenzial - wie immer. Der Kurs steigt - weiter...

Funkwerk hat es schon wieder getan und mal wieder deutlich bessere Zahlen abgeliefert als erwartet worden waren.

Seit meinem Einstieg vor knapp fünfeinhalb Jahren, als das Unternehmen der Pleite entgangen war und gerade der Turnaround startete, ist das der Regelfall geworden. Fast immer hat Funkwerk viel zu tief gestapelt und dann unterjährig mindestens einmal die Prognosen anheben müssen. Zuletzt hatte man dies vor einigen Wochen im Rahmen der virtuellen Hauptversammlung "en passant" in einem Nebensatz getan, doch nun "schockte" Funkwerk mit seinen Zahlen zum 1. Halbjahr erneut. Es stellt sich eigentlich (nur) noch die Frage, weshalb die Aktie gerade die Marke von 30 Euro überwunden hat und nicht bereits die 40 Euro oder 50 Euro...

Börsenweisheit der Woche 35/2021

"Diese gehören zu meinen favorisierten Investments: kleine, aggressive Unternehmen, die mit 20 bis 25 Prozent pro Jahr wachsen. Bei sorgfältiger Auswahl ist dies das Terrain der 10-Bagger, 20-Bagger und sogar der 200-Bagger. Bei einem kleinen Portfolio können ein oder zwei davon den großen Erfolg bringen."
(Peter Lynch)

Sonntag, 29. August 2021

Kissigs Kloogschieterei: Kurze Gedankenspiele über die Reform der DAX-Familie, das Non-Event der US-Notenbanksitzung und natürlich wieder mal den China-Crackdown

Die Börsen standen in der letzten Woche ganz im Bann der US-Notenbank, doch am Ende verkündete Jerome Powell nur, was ohnehin erwartet worden war: die FED könnte bereits Ende 2021 damit beginnen, ihre Anleihekäufe etwas zu reduzieren, aber das sei keinesfalls ein Signal für bald steigende Zinssätze. Das Wiederaufflammen des Infektionsgeschehens bremse Konjunktur und Arbeitsmarkt und damit auch inflationäre Tendenzen. Und auch die weiter zunehmenden Unterbrechungen der globalen Lieferketten würden sich bremsend auf die Wirtschaftsleistung auswirken, wenngleich hier Preiserhöhungen zu verzeichnen wären. Woraus insgesamt abzuleiten ist, dass die FED die US-Konjunktur weit entfernt sieht von einer Überhitzung und deshalb eher beobachten als handeln will. Also alles beim Alten?

Samstag, 28. August 2021

Solide Zahlen von MBB lassen Anleger kalt. Dabei kaufen Insider kräftig Aktien und neue Zukäufe stehen ganz oben auf der Agenda

Die Beteiligungsgesellschaft MBB hat mit Aumann, Delignit und Friedrich Vorwerk inzwischen drei börsennotierte Töchter und die legen fast gleichzeitig mit der Mutter ihre Geschäftszahlen vor. Es lohnt sich stets, in alle Berichte hineinzuschauen, um das bestmögliche Bild vom zustand des MBB-Konzerns zu bekommen. Vor ein paar Tagen fand der jüngste Zahlenreigen statt und bot interessante Einblicke und daraus ergaben und ergeben sich einige Konsequenzen...

Warren Buffett warnt: "Mit schlechten Leuten macht man keine guten Geschäfte!"

Dass man mit schlechten Leuten keine guten Geschäfte machen kann, ist ein wichtiger Grundsatz des Value Investings, denn man bindet sich ja langfristig an ein Unternehmen. Und wenn dieses von Menschen geführt wird, denen man nicht trauen kann, sollte - nein muss! - man die Finger davon lassen.

Eine Regel, die man gar nicht oft und laut genug betonen kann, denn an der Börse war es Jahrhunderte lang üblich, Investoren über den Tisch zu ziehen. Ob es mit "Orient-Compagnien", Eisenbahnen, Stromhändlern (Stichwort Enron) oder mit beinahe jeder Neuer Markt-Klitsche war, es wurde immer erstunken und erlogen was das Zeug hielt. Da wurden Umsätze und Gewinne vom Vorstand frei erfunden, oder es wurden Kurse vorsätzlich in ungeahnte Höhen manipuliert, weil die Initiatoren zuvor diese Penny-Stocks günstig eingesammelt hatten und dann in die aufgrund ihrer eigenen geschaffenen künstlichen Nachfrage teuer verkauften. Am Ende war immer der Anleger, der diesen schlechten Leuten auf den Leim ging, der Dumme.

Wer nun glaubt, die immer strenger werdenden Regeln der Börsen und die Börsenaufsichten würden Betrugs- und Manipulationsversuche ganz verhindern können, liegt falsch. So lief es auch beim weltweit zweitgrößten Möbelkonzern Steinhoff (nach IKEA), der kurz nach dem Börsengang überführt wurde, über Jahre seine Bilanzen geschönt und Scheinumsätze und -gewinne ausgewiesen zu haben. Das Nachsehen haben die Aktionäre denn die Papiere stürzen ab und bei den Verantwortlichen Schadensersatz zu holen, stellt sich oftmals als schwierig bis unlösbar dar. Wenn diese dann für relativ kurze Zeit ins Gefängnis müssen, ist das weder Trost noch Genugtuung. Und schon gar nicht gerecht. Daher sollten Anleger dem Charakter und dem Leumund des Managements durchaus ausreichend Beachtung schenken - bevor sie die Aktien des Unternehmens kaufen...

Mittwoch, 25. August 2021

CumEx-Hammer trifft Lang & Schwarz: Steuerrückstellungen nötig, Dividende und Aktiensplit in Gefahr, Hauptversammlung verschoben

Was für eine Horrormeldung bei Lang & Schwarz, die nach Börsenschluss verbreitet wurde und den Kurs in der Spitze um über 50% ins Minus drückte: Lang & Schwarz gerät ins Visier der CumEx-Ermittlungen und wird dafür erhebliche Rückstellungen bilden (€45 Mio.) bei wohl maximal möglicher Belastung von €61 Mio, teilte das Unternehmen mit. Dadurch könnten auch Aktiensplit und Dividende gefährdet sein, so dass LuS die Hauptversammlung verschieben muss, da diese Punkte auf der Tagesordnung standen und Aktionäre bereits Stimmrechtsvollmachten erteilt haben, die sie unter den neuen Umständen vielleicht so nicht mehr abgegeben hätten.

Doch die Verschiebung des Hauptversammlungstermins ist das kleinste der Probleme, die LuS nun vor der Brust hat. Hier bekommt ihr meine überschlägige Ersteinschätzung zur Thematik/ Problematik...

Dienstag, 24. August 2021

Kissigs Portfoliocheck: Mit seinem Hidden Champion Moody‘s erzielt Buffett schon lange Überrenditen

In meiner Kolumne "Kissigs Portfoliocheck" nehme ich regelmäßig für das "Aktien Magazin" von Traderfox die Depots der besten Investoren unserer Zeit unter die Lupe.

In meinem 154. Portfoliocheck blicke ich mal wieder Warren Buffett über die Schulter. Buffetts Performance ist atemberaubend; er konnte über mehr als 50 Jahre hinweg eine Rendite von fast 20% pro Jahr hinlegen und den S&P 500 in den meisten Jahren schlagen. "Das Orakel von Omaha", wie Warren Buffett von seinen Anhängern auch verehrend genannt wird, ist einer der reichsten Menschen der Welt, doch er ist kein Unternehmer, sondern er ist Investor. Ein Investor der Superlative, denn seinen Reichtum verdankt er ausschließlich dem Investieren.

Im 2. Quartal 2021 lag Buffetts Turnoverrate bei unter 1% und am 30. Juni hatte Buffett 44 Aktienwerte im Depot. Trotz einer Neuaufnahme sind das zwei Werte weniger als im Vorquartal. Der Gesamtwert beläuft sich auf $293 Mrd. und legte damit um $23 Mrd zu. Da er aber ein Nettoverkäufer von Aktien war, ist sein Cashberg weiter angestiegen und liegt bei rund $150 Mrd.

Buffetts Portfolio ist sehr fokussiert, denn seine fünf größten Positionen Apple, Bank of America, American Express. Coca Cola und Kraft Heinz bringen zusammen 75% auf die Waage. An seinen fünf größten Positionen hat Buffett nichts verändert. Nachdem Buffett auf der letzten Hauptversammlung eingeräumt hat, es sei ein Fehler gewesen, seine Apple-Position zu trimmen, hat er sie nicht mehr angefasst; sie allein steht für 41% seines Aktiendepots. Buffetts Engagement in mehreren Pharmawerten währte nur ein Jahr. Biogen hat er inzwischen wieder komplett verkauft, bei Merck & Co. verkaufte er die Hälfte seines Restbestands, nachdem er seine Position bereits im Vorquartal um mehr als ein Drittel abgebaut hatte. Und auch bei Bristol-Myers Squibb und AbbVie stutze er seinen Bestand um 15% bzw. 10%.

Die Ratingagentur Moody's ist inzwischen Buffets sechstgrößte Depotposition. Er hat die Aktie schon Jahrzehnte im Depot; sein Einstandskurs liegt bei rund $10 und damit meilenweit unterhalb der inzwischen aufgerufenen $380. Inzwischen hält Buffett mehr als 13% der Anteile und ist größter Aktionär. Moody’s bietet genau die Eigenschaften, die Buffett bei seinen Investments am meisten schätzt. Er lässt sein Langzeitinvestment einfach in Ruhe und dieses zahlt ihm sein Vertrauen ausgiebig zurück. In Form von Dividenden, Aktienrückkäufen und vor allem Kursgewinnen. Eine wahre Compoundingerfolgsgeschichte...

-▶ zum Artikel auf aktien-mag.de

Disclaimer: Habe Apple, Berkshire Hathaway, Moody's auf meiner Beobachtungsliste und/oder in meinem Depot/Wiki.

Montag, 23. August 2021

Kissigs Aktien Report: Mehr als nur Corona?! BioNTech vor dem Härtetest

Im Rahmen meiner Kooperation mit dem "Aktien Report" von Armin Brack nehme ich mir in unregelmäßigen Abständen interessante Unternehmen vor. Die Ausgaben des "Aktien Reports" und/oder "Geld Anlage Reports" erreichen ihre Leser samstags kostenlos und "druckfrisch" im Email-Postfach und man kann sich ▶ hier beim "Geld Anlage Report" anmelden. Bonbon für die Leser meines Blogs: einige Tage später darf ich die Analysen dann auch hier veröffentlichen.

Börsenweisheit der Woche 34/2021

"Für einen Multi-Bagger im Depot müssen Sie an einer Aktie festhalten, die billig, teuer, gehasst und geliebt sein wird."
(Ian Cassel)

Sonntag, 22. August 2021

Kissigs Kloogschieterei: Kurze Gedankenspiele über Zinsen, Inflation, Konjunktur, Notenbanken und Chinas fortgesetzten Regulierungswahn(sinn)

Börsen sind Marktplätze, wo Angebot und Nachfrage aufeinanderprallen und so der Preisfindung dienen. Je weniger Manipulationen, je weniger Eingriffe es in den Markt gibt, desto effizienter kann er funktionieren.

Die Notenbanken gehören auch zum Staatssektor und sie sind zu einem entscheidenden Faktor für die Börsen geworden. Seit dem Crash von 2000 weiten die Notenbanken, allen voran die US-Notenbank FED, die Geldmenge immer weiter aus und dadurch wurden die Aktienkurse, aber auch andere Vermögenswerte, kräftig angeheizt. Diese Vermögenspreisinflation hat Immobilienwert und Aktienkurse auf immer neue Höchststände katapultiert. Die Kehrseite ist, dass hierdurch auch die Anhängigkeit des Marktes von den Notenbanken und von der stetigen Versorgung mit immer mehr und immer billigerem Geld zunahm. Die Entwöhnung ist nur noch sehr schwer möglich und wenn die Notenbanken es versuchen, dann lösen sie damit größere Erschütterungen aus. Wie 2000, als die FED mehrfach die Zinsen anhob, und genauso 2018. Beides waren keine guten Börsenjahre.

Die große Unbekannte in der Formel ist die Inflation. Die Notenbanken habe auch die Aufgabe, die Geldentwertung in Zaum zu halten. Ein bisschen Inflation muss sein und fördert die Wirtschaft, zu viel Inflation entwertet das Geld zu schnell und sorgt für Panik. Grundlegende Theorie ist, dass eine steigende Geldmenge zu mehr Inflation führt und ein drosseln der Geldmenge die Inflation wieder eindämmt. Doch trotz exzessiver Ausweitung der Geldmenge gab es in den letzten 25 Jahren kaum merkbare Inflationstendenzen. Weil das Geld nicht zuvorderst in den Konsum floss und so Nachfrage und Preise anheizte, sondern in Vermögenswerte, wo es dann gebunden war. Doch nun ist die Inflation zurück...

Freitag, 20. August 2021

Kissigs Portfoliocheck: Stanley Druckenmiller schmeißt mit Coupang, MercadoLibre und SEA die Emerging Markets-E-Commerce-Stars aus seinem Depot

In meiner Kolumne "Kissigs Portfoliocheck" nehme ich regelmäßig für das "Aktien Magazin" von Traderfox die Depots der bekanntesten Investoren unserer Zeit unter die Lupe.

Bei meinem 153. Portfoliocheck blicke ich mal wieder Selfmade-Milliardär Stanley Druckenmiller ins Depot. Der Öffentlichkeit ist er weitgehend unbekannt, dabei hat er als rechte Hand von George Soros 1992 die Bank of England und das Britische Pfund in die Knie gezwungen. Aus ärmlichsten Verhältnissen stammend hat Druckenmiller es zu einem Milliardenvermögen gebracht; das ist ihm gelungen, weil er seit 30 Jahren fast nie mit einem Jahresverlust abgeschlossen, sondern durchschnittlich eine Rendite von mehr als 30 Prozent erzielt hat.

Druckenmiller fährt einen fokussierten Investmentstil mit nur einigen wenigen, ausgesuchten Werten. Stanley Druckenmiller war auch im 2. Quartal 2021 wieder sehr aktiv und kommt auf eine Turnoverrate von 22%. Unter seinen nun 49 Positionen finden sich gleich 16 Neuaufnahmen. Allerdings hatte er das 2021er Auftaktquartal noch mit 61 Depotwerten abgeschlossen; er hat also sein Portfolio nochmals stärker fokussiert. Der "digitale Fußabdruck" in Druckenmillers Portfolio bleibt weiterhin hoch, trotz der teilweise gewichtigen Verkäufe. Der Anteil des Technologiesektors schrumpfte von 32% auf 26% und verlor damit seine Spitzenposition an die zyklischen Konsumwerte, deren Gewicht sich von 23% auf 28% erhöhte. Auf dem dritten Rang folgen die von 12% auf 22% deutlich ausgebauten Communication Services vor Basic Materials mit 9% und Industrials mit 7%.

Am stärksten hat sich beinahe Verdreifachung der Position bei Alphabet auf Druckenmillers Portfolio ausgewirkt und die Google-Mutter damit in die TOP 10 katapultiert. Microsoft baute er um ein Drittel ab, der Windows-Konzern bleibt aber dank der Kurszuwächse mit beinahe unveränderten 12% Gewicht seine größte Position. Bei Amazon stockte er seinen Bestand um ein Viertel auf, während er bei den schnell wachsenden E-Commerce-Leadern Coupang, MercadoLibre und Sea Limited Kasse machte. (S)ein roter Faden scheint auf den ersten Blick nicht auszumachen. Aber auf den zweiten...?!

-▶ zum Artikel auf aktien-mag.de

Disclaimer: Habe Amazon, MercadoLibre, Microsoft, Sea Limited auf meiner Beobachtungsliste und/oder in meinem Depot/Wiki.

Donnerstag, 19. August 2021

Coinbase: Mit Kryptowährungen sicher Geld verdienen?!

Die führende Kryptobörse Coinbase Global ging Mitte April als Direktplatzierung an die Börse und erlöste dabei rund $3 Mrd. Referenzkurs war $250, der erste Kurs lag bei $381, der höchste bei $430 und der Schlusskurs bei $328. Danach ging es erstmal bis Mitte Mai bergab und seitdem hat sich bei $220 ein Boden gebildet. Mit den aktuell aufgerufenen $245 bzw. €205 kommt die Krypto-Handelsplattform auf einen Börsenwert von rund $54 Mrd. In der letzten Finanzierungsrunde vor dem Börsenlisting wurde Coinbase noch mit $8 Mrd. bewertet und verglichen mit einem Umsatz von $2 Mrd., den Coinbase im zweiten Quartal umsetzte, ist dies eine atemberaubende Bewertung – selbst wenn der Umsatz um mehr als 1.000% gesteigert wurde im Vergleich zum Vorjahresquartal.

Ich bin ja nicht gerade ein Fan von Kryptowährungen, doch das bedeutet nicht, dass ich nicht bereit wäre, daran "richtiges" Geld zu verdienen. Coinbase zählt Elon Musk zu seinen Kunden und hat in Cathie Wood von ARK Invest einen großen Fan; sie hat im zweiten Quartal ordentlich Aktien für ihre ETFs ARK Innovation, ARK Fintech Innovation und ARK Next Generation Internet gekauft.

Das allein macht Coinbase natürlich nicht zu einem guten Investment, trotz aller Wachstumsphantasie. Es gibt schon noch weitere Faktoren, weshalb ich mich auf diese Fintech-Spekulation eingelassen habe...

Dienstag, 17. August 2021

Kissigs Aktien Report: Reich dank Luxus! Mit Richemont?

Im Rahmen meiner Kooperation mit dem "Aktien Report" von Armin Brack nehme ich mir in unregelmäßigen Abständen interessante Unternehmen vor. Die Ausgaben des "Aktien Reports" und/oder "Geld Anlage Reports" erreichen ihre Leser samstags kostenlos und "druckfrisch" im Email-Postfach und man kann sich ▶ hier beim "Geld Anlage Report" anmelden. Bonbon für die Leser meines Blogs: einige Tage später darf ich die Analysen dann auch hier veröffentlichen.

Montag, 16. August 2021

Kissigs Portfoliocheck: Primecap Management setzt auf Technologie und Gesundheit. Und auf Alphabet…

In meiner Kolumne "Kissigs Portfoliocheck" nehme ich regelmäßig für das "Aktien Magazin" von Traderfox die Depots der besten Investoren unserer Zeit unter die Lupe.

Bei meinem 152. Portfoliocheck blicke ich wieder in das Depot von Primecap Management, die drei milliardenschwere Fonds für die Vanguard Group managen und mit den Primecap Odyssey Fonds auch drei "Eigenproduktionen" am Start haben. Mit diesen erzielten sie seit 1985 eine durchschnittliche Jahresrendite von über 13% und liegen damit rund 2% p.a. vor dem S&P 500.

Bei ihren Anlageentscheidungen schauen die Macher von Primecap nicht nur auf die fundamentalen Daten eines Unternehmens, sondern vor allem auch auf seine künftigen Entwicklungschancen und setzen auf einen Macher an der Unternehmensspitze anstelle eines Kollektivs.

Primecap war zuletzt wieder eher auf der Verkäuferseite aktiv und beendete das 2. Quartal 2021 mit 334 Werten im Portfolio, darunter 11 Neuaufnahmen. Die Turnoverrate war mit 1% erneut sehr bescheiden und der Depotwert betrug rund $149 Mrd. Das Portfolio ist von fünf Sektoren geprägt: an der Spitze liegt weiterhin Technologie mit 30,2% vor Gesundheit mit 27%. Dahinter folgen Industriewerte mit 12,3%, zyklische Konsumwerte mit 10,7% und Financial Services mit 10,1%. Größter Depotwert bleibt Eli Lily mit 5,25% Gewichtung vor Biogen und Microsoft. Rechnet man allerdings die A- und C-Aktien von Alphabet zusammen, ist die Google-Mutter Primecaps drittgrößte Position. Und das aus gutem Grund, wie nicht nur die saustarken jüngsten Quartalszahlen wieder einmal eindrucksvoll belegt haben...

-▶ zum Artikel auf aktien-mag.de

Disclaimer: Habe Alphabet, Microsoft auf meiner Beobachtungsliste und/oder in meinem Depot/Wiki.

Börsenweisheit der Woche 33/2021

"Für einen Spekulanten ist es nützlicher, über eine Sache nachzugrübeln, ohne etwas zu unternehmen, als etwas zu unternehmen, ohne nachzugrübeln."
(André Kostolany)

Sonntag, 15. August 2021

Kissigs Kloogschieterei: Kurze Gedankenspiele über Bidens Konjunkturpaket, Chinas Regulierungswut und was Ray Dalio davon hält

Der August gilt nach dem September als der schlechteste Börsenmonat des Jahres, doch bislang straft er die Geschichte Lügen. Denn erneut haben sich die Börsen in den USA und Deutschland auf neue Höchststände gezittert, ohne dabei allerdings überzeugen zu können. Der Fear-and-Greed-Index von CNN Money hat inzwischen das Angst-Territorium verlassen und ist wieder in neutralen Spektrum angelangt. Von Euphorie ist an den Börsen also nichts zu spüren.

Joe Biden hat endlich sein Infrastrukturpaket durchbekommen. Allerdings ist es wesentlich kleiner, als die 2,3 Billionen, mit denen er anfangs hausieren ging. Ob die USA in der gegenwärtigen starken Erholung der Konjunktur eine solche weitere Stimulanz brauchen, ist umstritten. Das Ziel, endlich die zugrunde gewirtschaftete Infrastruktur zu sanieren, allerdings nicht. Doch die konkreten Auswirkungen werden sich erst in einigen Monaten und Jahren zeigen, wenn entsprechende Umsetzungspläne und Ausschreibungen erfolgt sind und die Unternehmen dann mit der Umsetzung beginnen.

In China haben die regulatorischen Eingriffe der Regierung die Märkte verschreckt, doch inzwischen zeigt sich eine Art Gewöhnungseffekt und die Kurse stabilisieren sich. Mehrere prominente US-Investoren meldeten sich zuletzt zu Wort und bekräftigten ihr Engagement in China. Besondere Aufmerksamkeit erhielt Ray Dalio, Gründer und Chef der weltgrößten Hedgefondsgesellschaft Bridgewater Associates, der westliche Investoren auf dem Holzweg sieht. Sie würden die jüngste Entwicklung als neue antikapitalistische Linie von Chinas KP interpretieren, die die Erfolge der letzten 40 Jahre zurückdrehen werde.

Dalio zufolge würden die chinesischen Behörden jedoch lediglich versuchen, die richtige regulatorische Antwort auf ein sich schnell veränderndes Kapitalmarktumfeld zu finden. Und das sorge für Irritationen und Anpassungsschmerzen. Er rät Investoren daher, zwar vorsichtig zu sein, aber die sich bietenden Chancen dennoch nicht zu verpassen. Dabei müsse man im Blick behalten, dass der chinesische Staatskapitalismus nicht genauso sei wie der westliche Kapitalismus, woraus sich Risiken, aber auch Chancen ergäben. Warren Buffett hatte es einmal so ausgedrückt: "Risiko entsteht, wenn Anleger nicht wissen, was sie tun". Antizyklische Investoren greifen genau dann zu und warten ab, bis sich der Rauch gelegt hat und die Kurse sich wieder erholen.

An der fundamentalen Unterbewertung chinesischer Aktien gegenüber ihren westlichen Pendants besteht kaum ein Zweifel. Lediglich bei der Frage, ob und gegebenenfalls wann sie diese abbauen, liegen die Meinungen erheblich auseinander. Das chinesische Schriftzeichen für Krise besteht aus den beiden Symbolen für Chance und Risiko. Wie passend...

Warren Buffetts goldene Regeln des Value Investings

"Good business, good management, good price", das sind die Kernelemente einer guten Investition. Damit hat es Warren Buffett schon treffend auf den Punkt gebracht, denn mehr ist es im Grunde nicht.

Investiere langfristig

Der Anlagehorizont sollte mindestens fünf Jahre betragen. Das erfordert Disziplin und Geduld, die Benjamin Graham als die oberste Tugend eines Investors bezeichnet. Warren Buffetts bevorzugte Anlagedauer ist "für immer" und so hält er seine großen Positionen American Express, Coca Cola oder Wells Fargo schon seit Jahrzehnten, durch alle Börsenturbulenzen hindurch. Er meint, "wer nicht bereit ist, eine Aktie zehn Jahre zu halten, sollte sie keine zehn Minuten besitzen". Und Charlie Munger, Buffetts Partner bei Berkshire Hathaway, bemerkt: "Du machst kein Geld, wenn du Aktien kaufst. Du machst kein Geld, wenn du Aktien verkaufst. Du verdienst Geld, wenn du abwartest. (...) Investieren ist, wenn du einige großartige Unternehmen findest und dann auf deinem Hintern sitzt".

Samstag, 14. August 2021

Update: Das Ende des Feedburner-Email-Abonnements - jetzt wechseln!

Dies ist ein Hinweis in eigener Sache (des Blogs): Googles Service Feedburner stellt seine Email-Abo-Funktion ein und das betrifft leider auch mein Blog. Denn das Blog läuft auf "Blogspot" von Google und verwendet daher Feedburner für die Verwaltung von Email-Adressen der Abonnenten. Ich selbst habe keine Einsicht in den Emailverteiler und habe auch nicht vor, eine eigene Datenbank hierfür einzurichten.

Ab Mitte August reduziert Google Feedburner auf seine Kernfunktionen und ab diesem Zeitpunkt wird es keine Email-Updates mehr geben. Ich selbst nutze keine Email-Abos, sondern bevorzuge RSS-Feeds der Websites/Blogs, denen ich folgen möchte.

Ich bedaure die Einstellung dieses Services, da ihn immerhin 282 Abonnenten nutz(t)en. 

Die gute Nachricht: man wird auch in Zukunft meinem Blog via Email-Abo folgen können.
Die schlechte Nachricht: das geht leider nicht automatisch und ohne (kleinen) Aufwand.

Ich habe ein neues Formularfeld in der rechten Spalte der Seite eingerichtet und man kann dort seine Emailadresse beim Service follow.it hinterlegen. Leider war es mir nicht möglich, trotz YouTube-Anleitung u.ä., die bestehenden Emailadressen dorthin zu übertragen (im Feedburner-Account gab es die angepriesene Exportmöglichkeit nicht [mehr]).

Daher müsstet ihr euch bei Interesse bitte neu für das Email-Abo registrieren! 

Tut mir wirklich leid für die Unannehmlichkeiten. =(
 

Donnerstag, 12. August 2021

Media and Games Invest ist auf bestem Weg zum Gaming-Plattform-Star

Die Aktie von Media and Games Invest habe ich seit gut einem halben Jahr im Depot, nachdem Starinvestor Howard Marks und seine Oaktree Capital Management mit 9,1% eingestiegen sind. Das war für mich der Ritterschlag und ein Game Changer, weil es MGI ganz neue Perspektiven als Plattformbetreiber für Online- und Mobilegames eröffnet und ihre Reputation kräftig aufwertet.

Die Media and Games Invest SE zielt in erster Linie darauf ab, durch Übernahmen von Unternehmen zu wachsen, sie umzustrukturieren und in eine große Spieleplattform zu integrieren. Man verfügt über ein profitables und wachsendes Portfolio von Unternehmen in den Bereichen Spiele und digitale Medien. Und sie haben in den letzten Monaten mehrfach Kapital aufgebracht und gleich wieder investiert, wodurch Mehrwert geschaffen wurde. Auch deshalb hatte man kürzlich die Jahresprognosen angehoben und soeben starke Vorabzahlen für das zweite Quartal veröffentlicht...

Dienstag, 10. August 2021

Kissigs Aktien Report: Jetzt in China investieren? Aber sicher!

Im Rahmen meiner Kooperation mit dem "Aktien Report" von Armin Brack nehme ich mir in unregelmäßigen Abständen interessante Unternehmen vor. Die Ausgaben des "Aktien Reports" und/oder "Geld Anlage Reports" erreichen ihre Leser samstags kostenlos und "druckfrisch" im Email-Postfach und man kann sich ▶ hier beim "Geld Anlage Report" anmelden. Bonbon für die Leser meines Blogs: einige Tage später darf ich die Analysen dann auch hier veröffentlichen.

Montag, 9. August 2021

Good News bei... Hypoport: Starkes Halbjahresergebnis, anziehende Wachstumsdynamik

Hypoport hat es noch drauf und punktet mit starken Zahlen. Der Konzernumsatz stieg im 1. Halbjahr 2021 um 12% auf €213 Mio., dabei waren es im 2. Quartal 18%. Das EBITDA legte zum 30. Juni überproportional um 21% auf €36 Mio. zu (Q2 28%) und das EBIT sogar um 28% auf €22 Mio. (Q2 49%). Nachdem in den beiden Vorquartalen die Sorge um ein Nachlassen des Wachstums die Erfolgsstory etwas ausgebremst hatte, zeigen die heutigen Zahlen, dass Hypoport weiter voll auf Wachstumskurs ist. Dazu hat auch beigetragen, dass Hypoports Abkehr vom Projektgeschäft mit einmaligen hohen Umsatz- und Ergebnisbeiträgen hin zum Subskriptionsmodell nun weitgehend aus dem Zahlenwerk herausgewachsen ist und daher die prozentualen Zuwächse nicht mehr "künstlich" niederhält.

Neben der gewohnt starken Performance der Kreditplattform zahlen sich nun zunehmend auch die hohen Investitionen in die übrigen Segmente wie Immobilienplattform und Versicherungsplattform aus und schüren die Hoffnung auf ein zweites Durchstarten, wie es Hypoport mit der Kreditplattform vor sieben Jahren bereits einmal gelungen war und den Aktienkurs von €10 auf über €500 trieb. Zeit für den zweiten Kick...?

Good News bei... HelloFresh: Starkes Wachstum, Marktführer, Umsatzprognose rauf

Der Kochbox-Spezialist HelloFresh hat Zahlen zum zweiten Quartal vorgelegt und die konnten wieder einmal überzeugen. Der Umsatz belief sich im 2. Quartal auf rund €1,56 Mrd. und lag damit um 60% über dem Wert des Vorjahresquartals sowie den Erwartungen. Auch das vorläufige bereinigte EBTIDA von €158 Mio. liegt über den Analystenschätzungen. Stark!

Zur Erinnerung: die große Sorge bei HelloFresh bestand darin, dass das Ende der Lockdown-Maßnahmen und die Wiedereröffnung der Restaurants die Umsätze einbrechen lassen würde. Doch das Gegenteil ist der Fall. Noch beeindruckender sind HelloFreshs Zahlen, wenn man auf die Wettbewerber blickt. Sowohl Marley Spoon als auch Blue Apron kommen nicht hinterher. Insbesondere Blue Apron als ehemaliger Marktführer in den USA verzeichnet sogar Umsatzrückgänge und steuert auf die Pleite zu, während der frühere Underdog HelloFresh seinen Marktanteil in den USA auf über 65% ausgebaut hat. Durch die neuen Marken Everyplate und Greenchef hat man sich neue Kundengruppen erschlossen, die vermutlich um die 20% zusätzliche Kunden beigesteuert haben, und die Bestellfrequenz hat sich signifikant erhöht. Das Management sieht sich daher genötigt, die Jahresprognosen deutlich zu erhöhen - übrigens das zweite Mal in diesem Jahr nach der Anhebung im April!

Börsenweisheit der Woche 32/2021

"Ziehen Sie einen Kreis um die Unternehmen, die Sie verstehen, und streichen Sie dann diejenigen, die im Hinblick auf Wert, gutes Management und begrenzte Anfälligkeit für schlechte Zeiten ausscheiden."
(Warren Buffett)

Sonntag, 8. August 2021

Wertpapierkredit: Über Fluch und Segen eines gehebelten Depots

Ein Wertpapierkredit (auch Effekten-Lombardkredit genannt) ist eine besondere Form des  Kredits, denn seine Besicherung erfolgt durch die Wertpapiere in einem Depot - umgangssprachlich werden diese verpfändet. Die Höhe des Kreditrahmens errechnet sich hierbei an dem Kurswert der zugrunde liegenden Wertpapiere und schwankt daher. Zinsen fallen allerdings nur für den Betrag an, der auch als Kredit in Anspruch genommen wurde, nicht für den maximalen Höchstbetrag des eingeräumten Wertpapierkredits.

Zusätzlich verlangen Banken einen Abschlag auf diesen Kurswert als Risikopuffer für den Fall, dass die Wertpapierkurse fallen; somit soll sichergestellt werden, dass die Sicherheit für den Kreditbetrag ausreicht. Inländische Aktien werden z.B. mit 60% ihres Kurswertes angerechnet, ausländische Aktien mit 50%, Optionsscheine oder Derivate gar nicht.

Eine regelmäßige Tilgung des Wertpapierkredits erfolgt nicht, sondern die Summe wird bei Verkauf der Wertpapiere zurückgezahlt (oder durch Einzahlung von Cash in den Kredit); die Zinsen werden allerdings regelmäßig in Rechnung gestellt.

Der Charme eines Wertpapierkredits besteht in seiner Hebelwirkung - die wirkt allerdings in beide Richtungen und daher sollten sich Anleger vorab äußerst gründlich Gedanken über seine Verwendung machen. Und zwar vor allem über die Risiken, denn die Chancen sorgen für sich selbst...

Mittwoch, 4. August 2021

Kissigs Portfoliocheck: Ken Fisher setzt auf Technologieriesen und deshalb auch auf Costco

In meiner Kolumne "Kissigs Portfoliocheck" nehme ich regelmäßig für das "Aktien Magazin" von Traderfox die Depots der besten Investoren unserer Zeit unter die Lupe.

In meinem 151. Portfoliocheck nehme ich wieder das Depot von Ken Fisher vor, der mal Value Investor ist, wenn dieser Ansatz die besseren Renditen verspricht, und Growth Investor, wenn es hiermit mehr zu verdienen gibt. Obwohl der Coronacrash den vorherigen langen Bullenmarkt der Definition nach beendete, hat die "kürzeste Baisse aller Zeiten" dafür gesorgt, dass sich der neue Bullenmarkt nicht wie ein solcher verhält, sondern wie ein sehr alter. Und dabei können vor allem die großen Technologiewerte ihre Stärken ausspielen – wie wir es bei den herausragenden Ergebnissen von Alphabet, Amazon, Apple, Facebook, Microsoft oder Adobe gesehen haben. Ungeachtet der vielleicht etwas ernüchternden Ausblicke auf das dritte Quartal.

Und die dominieren im 2. Quartal 2021 in Fishers Depot mit einem Anteil von 26,4% vor Finanzwerten mit 13,6% und zyklischen Konsumwerten mit 12,8%. Seine größten Positionen hat er alle leicht aufgestockt: Apple, Microsoft, Amazon, VISA, Alphabet, Adobe, PayPal. Costco Wholesale liegt lediglich auf dem 25. Rang, doch das zweitgrößte Einzelhandelsunternehmen der USA ist eines der erfolgreichsten...

-▶ zum Artikel auf aktien-mag.de

Disclaimer: Habe Adobe, Alphabet, Amazon, Apple, Costco, Facebook, Microsoft, PayPal auf meiner Beobachtungsliste und/oder in meinem Depot/Wiki.

Dienstag, 3. August 2021

Good News bei... KKR: AuM annähernd verdoppelt, Gewinn je Aktie fast verdreifacht

Asset Manager KKR & Co. hat beeindruckende Zahlen für das abgelaufene zweite Quartal vorgelegt: Der Gewinn je Aktie stieg auf $1,05 und damit um $0,19 bzw. 22% über den Erwartungen der Analysten, die mit ihren $0,86 schon ein Gewinnwachstum von 120,5% (YoY) prognostiziert hatten! Verglichen mit den $0,39 aus dem Vorjahr stellen die nun erreichten $1,05 je Aktie sogar eine Gewinnsteigerung von knapp 170% dar! In Q1/21 hatte die Gewinnsteigerung "nur" bei 63% gelegen. ツ

Ich finde jedoch eine andere Zahl noch bedeutsamer: Ende Q2/21 lagen KKRs Assets Under Management bei $429 Mrd. und damit um 93% höher als vor einem Jahr (auch dank der Übernahme von Global Atlantic). Diese AuM sind das Investorengeld, das die Provisionen von KKR speist, die Erfolgsprovisionen und Managementprovisionen. Hinzu kommen noch die Gewinne aus Beteiligungsverkäufen. Und man hat noch immer $112 Mrd. an "dry Powder", die noch in aussichtsreiche Assets investiert werden können und so das Wachstum (nicht nur der Provisionen) weiter antreiben können/ werden.

Die erst im letzten Quartal deutlich angehobene Quartalsdividende bleibt bei $0,145 je Aktie.

KKR entwickelt sich zu einer sich immer mehr und immer schneller drehenden Cashmaschine. Das gilt ganz ähnlich für Apollo Gobal Management, die noch einige Monate benötigen, um sich ihre Rentenversicherungstochter Athene ganz einzuverleiben. Ab dann kann man APO und KKR noch besser miteinander vergleichen. Ich halte beide Unternehmen weiterhin für sehr aussichtsreich.

Disclaimer: Habe APO, KKR auf meiner Beobachtungsliste und/oder in meinem Depot/Wiki.

Kissigs Aktien Report: Ist die Softbank Group die günstigste Tech-Aktie der Welt oder nur heiße Luft?

Im Rahmen meiner Kooperation mit dem "Aktien Report" von Armin Brack nehme ich mir in unregelmäßigen Abständen interessante Unternehmen vor. Die Ausgaben des "Aktien Reports" und/oder "Geld Anlage Reports" erreichen ihre Leser samstags kostenlos und "druckfrisch" im Email-Postfach und man kann sich ▶ hier beim "Geld Anlage Report" anmelden. Bonbon für die Leser meines Blogs: einige Tage später darf ich die Analysen dann auch hier veröffentlichen.

Montag, 2. August 2021

General Electric "erfreut" mit Reverse-Stock-Split 1:8

Meine Turnaround-Spekulation General Electric schoss heute um 666% nach oben auf den zweiten Platz in meinem Depot. Allerdings gab's dort am Freitag nach Börsenschluss einen Reverse-Split 1:8, wie GE im März bereits angekündigt hatte. Es wurden also acht Aktien zu einer zusammengelegt (neue WKN: A3CSML) und mein "Broker" Commerzbank hat die Aktienzahl bisher nicht korrigiert. Der Aktienkurs hat dies natürlich sofort geschnallt.

Irgendwie auch schade, denn 666% Kursgewinn an einem Tag hat man ja sonst eher selten. Die Zahl selbst macht dann aber doch stutzig und spätestens hier dämmert es einem, dass nicht alles mit rechten Dingen zugegangen sein dürfte, Teufel nochmal...

Meine Einschätzung

Nachdem Corona für erhebliche Erschütterungen gesorgt hatte, machen die wieder erstarkende Konjunktur und die sich deutlich verbessernden Aussichten in der Flugzeugsparte GE zu einer aussichtsreichen Re-Opening-Wette. Die nun angekündigten Entwicklungen machen deutlich, dass sich der unter ex-Danaher-CEO Larry Culp eingeschlagene Turnaroundpfad bei GE Fahrt aufnimmt - mit Aussicht auf Besserung.

Disclaimer: Habe Danaher, General Electric auf meiner Beobachtungsliste und/oder in meinem Depot/Wiki.

Börsenweisheit der Woche 31/2021

"Investieren Sie niemals in eine Idee, die man nicht mit einem Buntstift skizzieren kann."
(Peter Lynch)